Warum gibt es immer so viele Kriege auf der Welt?

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9 Antworten

Wenn ein wildes Tier in das Territorium eines anderen Tieres eindringt, dann gibt´s eine Auseinandersetzung zwischen den Tieren.

So sind auch die ersten Kriege des Menschen entstanden. Territorialkriege. Überlebenskampf um die Ressourcen an Futter in diesem Territorial, da es nicht mehr als ein Tier ernähren kann. Also Überlebenskampf.

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Beim modernen Menschen geht es immer um die Absicht. Welche Absicht verfolgte meinetwegen Bush, als er im Irak einmarschierte? Welche verfolgt Assat, welche verfolgen die IS usw.?

Welche Absicht verfolgt der Mann, der seine Frau schlägt?

Es gibt helle und dunkle Absichten. Hell sind bspw. Liebe, Treue, Integrität, Freundschaft usw. Dunkel ist bspw. Rache, Neid, Mißgunst, Herrschsucht, Macht usw.

Die dunklen Absichten sind üblicherweise nicht bewusst. Wenn ich also jemanden übervorteile, dann kann es sein, daß ich mir wirklich denke, daß ich es aus diesen oder jenen hellen Absichten heraus mache.

Es ist mittlerweile wirklich jedem bekannt, daß ein Krieg keine Gewinner kennt. Dennoch machen alle Menschen, im Kleinen wie im Großen, fleißig mit. Das kommt daher, daß den Menschen ihre dunklen Absichten nicht bewusst sind oder sie diese dunklen Absichten vielleicht sogar bewusst verfolgen.

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Ich denke schon, dass das rivalitäre Verhälten den Ursprung in der Verteidigung der eigenen Gruppe vor Feinden hat. Ein selektiver Vorteil. Seit dem haben sich natürlich auch die soziopolitischen Strukturen gewandelt und es ist nicht mehr so wie es zu Urzeiten war, aber die Grundmentalität des Egoismus und der Unterscheidung zwischen eigener und fremder Gruppen ist noch immer vorhanden.

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Weil es einfacher ist als zu verhandeln, natürlich vorallem für überlegene Länder. Ausserdem haben Kriege häufig auch gute Seiten z.B. Antibiotika, Jet-Flugzeuge etc. seit es Menschen gibt, gibt es Kriege und die wird es immer geben solange es Menschen gibt.

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mal als Beispiel:

Du bist mitten in einer Diskussion, jeder vertritt seinen Standpunkt und seine Werte. Keiner der beiden lässt sich seinen Standpunkt abschwatzen und vertritt diesen mit Überzeugung. 

Beide glauben das Ihr Standpunkt doch besser ist und man doch gar nicht anderer Meinung sein kann.

Schnell entsteht ein abwertendes Gefühl für den anderen, welches sich je nach Situation in Hass umwandelt.

Diese Art der Konflikte kann man so einfach nicht lösen, weshalb man zu Gewalt neigt.

Im Sinne von: wer keine Worte mehr findet benötigt die Kraft der Gewalt.

Ein Krieg ist die extremste Antwort auf genau solche Ereignisse.

Jedoch rufen wir solche Extremen nicht aus, sondern die Leute welche sich als Führungskräfte schimpfen. 

Religion spielt derzeit ja wieder eine große Rolle, jedoch ist diese nicht der Auslöser, Sondern wie du schon sagtest, die Person welche an der Spitze steht. 

Jeder Politiker und Machthaber vertritt seinen Standpunkt und seine Werte. 

Für uns ist ein Krieg sinnlos und viele vertreten den Standpunkt das wir alle in Frieden leben können. ABER das wird niemals der Fall sein da jeder geprägt von Ereignissen immer einen anderen Standpunkt haben wird. 

Jeder ist von seinen Wurzeln oder des Glaubens beeinflusst, was das Auge für Gerechtigkeit und Freiheit trübt. 

Da Richtig und Falsch stets neu interpretiert wird, gestern war es noch verboten und heute schon wieder legal. 

Auch die Bibel gibt über richtig und falsch keinen Aufschluss, da ihr Inhalt ein reiner Standpunkt ist. 

So auch ISIS sie vertreten den "Koran" jedoch nicht so wie Millionen andere Gläubige. Sie haben einen anderen Standpunkt zu diesem "Gott" 

Sie lesen die selben Buchstaben doch verstehen sie etwas anderes oder interpretieren es einfach.

Man stellt sich mal unsere Welt ohne Glauben und ohne Kirchen vor.. Der Glaube half uns in damaliger Zeit weiter, er gab Sicherheit und Kraft und Heute...

"Wenn es keine Regeln mehr gibt und niemanden der diese durchsetzt, werden Menschen tun wonach ihnen ist. Da hilft kein Gott und kein Glaube!"

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Es geht um`s abstauben, also wirtschaftliche Vorteile sich zu verschaffen, es geht um Machterweiterung, es geht darum unliebsame Konkurrenten zu deckeln usw.

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Richtig. Kriege liegen nicht "in der Natur des Menschen". Aber sie liegen im Rahmen der menschlichen Möglichkeiten und stellen darin ein Mittel dar zur Durchsetzung von Interessen.

Es ist recht offensichtlich, dass sie ökonomischen Interessen nicht sonderlich nutzen. Offensichtlich gründet sich dauerhafter Wohlstand nicht auf Kriegen, sondern auf Handel. Europa und die EU sind dafür ein beredtes Beispiel.

Der eigentlich Auslöser für Kriege scheint mir entgegen der landläufigen Überzeugung also kein ökonomisches Interesse zu sein, sondern Machtgier und vor allem nationalistische Dünkelhaftigkeit.

Beides ist beileibe nicht auf Eliten beschränkt.

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Kommentar von Fielkeinnameein
19.08.2016, 13:00

In heutigen Kriegen geht es fast ausschließlich um Rohstoffe. Zumindest in Kriegen die der "Westen" führt. 

Kriege sind also ökonomisch nicht nützlich? Natürlich sind sie das. Was meinst du warum der Nahe Osten ein Pulverfass ist? 

Dort gehen ökonomische Interessen und Machtgier Hand in Hand.

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Ganz Kurz: die haben alle einfach einen totalschaden im Hirn

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Wir Menschen sind die Schlimmsten Raubtiere auf dieser Erde..

Wir vernichten uns noch dazu selbst. Ziemlich dumme spezies.

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Kommentar von Aldhafera
19.08.2016, 08:39

Der Mensch ist ein Raubtier, und zwar ein besonders gefährliches. Mit seinen ausgefeilten Waffen und technischen Hilfsmitteln jagt er an Land und im Meer vor allem ausgewachsene, gesunde Beutetiere, die für die Fortpflanzung entscheidend sind. 

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Ums kurz zu machen, weil sie alle bekloppt sind.

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