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Warum gibt es Frischhefe nur in 42 g Würfeln und nicht in 40 g?

gefragt von gri1sugri1su am 19.07.2007 um 13:35 Uhr

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Reply


Dirk Walther
beantwortet von Dirk Walther am 19. Juli 2007 14:19
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Früher kaufte man Hefe beim Bäcker. Dieser bekam sie im 500-Gramm-Würfel geliefert und hat sie dann zerschnitten - erst in 3 Scheiben und dann jede geviertelt. Diese zwölf Stückchen gingen dann über den Ladentisch. : 500 : 12 = 41,66 (gerundet 42). Eine andere Erklärung: Bis 1920 wurde Hefe zu je 3 Lot verkauft. Ein Lot sind etwa 14 Gramm, macht mal 3 gleich 42 Gramm Hefe.

Kommentar von Simple_avatar1smallsoust am 19. Juli 2007 14:28

Das kommt davon, wenn man beim Antworten zu lang blättert... meine Antwort hätte ich mir sparen können und ziehe sie hiermit offiziell zurück.

Woher weißt Du das, Dirk?

Kommentar von Ca4380175800475aca4ddf3d46ad6e7esmallDirk Walther am 19. Juli 2007 14:45

Ich habe lange nachgedacht, darum ist mein Kopf auch so rot.

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 19. Juli 2007 14:34

@ Dirk: Schöne Antwort auf eine gute Frage!

Kommentar von D7b4e78b0406fcf2527c4379d6965c8fsmallboriswulff am 19. Juli 2007 14:55

Ich finde es vermessen, eine Antwort zu ergooglen und sie dann als seine eigene auszugeben. Und wenn Du rot geworden bist dann nicht vom Nachdenken sondern vom Lügen. Google hat leicht die Stelle gefunden wo Du wortwörtlich abgeschrieben hast.

http://iq.lycos.de/qa/show/9924/Backhefe:+Wieso+genau+42+Gramm%3F/

Kommentar von Simple_avatar1smallsoust am 19. Juli 2007 15:10

@Dirk: da hat Boris nu leider recht. Also bitte in Zukunft Quelle angeben, zumindest wenn Du etwas wörtlich zitierst.


Discoopa
beantwortet von Discoopa am 19. Juli 2007 16:13
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Hier die richtige Antwort:

Bis Mitte der fünfziger Jahre konnte die benötigte Hefemenge für die Haushaltsbäckerei nur direkt vom Bäcker, durch Abschneiden von 0,5 kg – Blocks, bezogen werden. Durch Gutgewicht von 1% hat diese Einheit, bis heute, in Wirklichkeit 505 g.

Als man dann aus hygienischen Gründen dazu überging die Hefe für den Hausgebrauch maschinell zu portionieren und einzupacken, musste versucht werden, aus den vorhandenen 505 g eine gerade Verkaufseinheit für Haushaltswürfelhefe für den Handel, war bis vor kurzer Zeit, ein zellglasverschweißter Block von 12 Hefewürfeln a42 g entspricht gleich 504g, herzustellen. Somit hatte man wieder bis auf 1 g die ursprüngliche Dimension der Blockware. Man hätte natürlich der Einfachheit halber auch 10 Hefewürfel a50 einpacken können, nur lassen sich 10 Hefewürfel nicht in einem Block, mit der selben Dimension wie 500 g-Block (ausschlaggebend war kartonagen- und Palettengröße), verpacken. Neuerdings wird an den Handel nur noch Display-Kartons mit 24 Haushaltshefewürfel a` 42 g ausgeliefert und mit 1 kg in Rechnung gestellt.

Deutsche Hefewerke GmbH Werk Nürnberg

Kommentar von 344770e8fd3b4fcaac0694a44e67e148smallIgnatius am 19. Juli 2007 16:22

Hervorragende Antwort mit hohem Nährwert. :-)


FabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe
beantwortet von FabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe am 19. Juli 2007 14:20
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Nur eine Vermutung: Damit 1 Würfel genau für ein Kilo Mehl reicht.
Das war kein Reis, sondern eines von 9Mio Fahrrädern ;-)

Kommentar von Ca4380175800475aca4ddf3d46ad6e7esmallDirk Walther am 19. Juli 2007 14:25

In welcher kleinen Provinz China´s gibt es nur 9 Millionen Fahrräder?

Kommentar von Simple_avatar4smallFabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe am 19. Juli 2007 14:40
Kommentar von Ca4380175800475aca4ddf3d46ad6e7esmallDirk Walther am 19. Juli 2007 14:49

Ist das krank?: von Frischhefe über Reissäcke und Fahrräder zu Katie Melua.

Kommentar von Simple_avatar4smallFabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe am 19. Juli 2007 16:02

Die Ärzte sind ratlos, aber das spielt sich alles in meinem kleinen Kopf ab :-(

Kommentar von 1d41d8a61d5dfffa20a6dc0aca7735e3smallkrueschahn am 20. Juli 2007 02:49

@dirk walter, das scheint bei GF so üblich...


casualuser
beantwortet von casualuser am 19. Juli 2007 14:25
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Ich habe auch keine wissenschaftlich beweisbare Begründung, vermute aber (durch Recherche gestützt), dass das beste Backergebnis für ein Brot mit 1kg Mehl erzielt wird, wenn man genau 42g benutzt.


soust
beantwortet von soust am 19. Juli 2007 14:25
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Vielleicht (mehr als ein "Vielleicht" hab ich nicht für Dich) ist das Richtmaß tatsächlich 40g und diese 2g mehr sollen den leichten Austrocknungsprozeß wettmachen, den Frischhefe durchlaufen kann, bevor sie verwendet wird (hab leider im Geschäft früher schon oft "alte" Hefe erwischt, die etwas fester ist als frische und nicht mehr so gut aufgeht bzw. alkoholisch riecht und verwende daher nur mehr Trockenhefe).

Bin gespannt, ob wer noch einen anderen Grund findet.





Ignatius
beantwortet von Ignatius am 19. Juli 2007 14:27
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42 Gramm = 1/12 Pfund

Vermutlich entstammt das einer Tradition aus Zeiten als Dutzend, Gros, Pfund und Brüche dem Dezimalsystem vorgezogen wurden. Verkauft man erstmal Backhefe in "Zwölftelpfund"-Packungen sind auch die Rezepte daran angepasst. Eine spätere Änderung ist dann gegenüber dem Verbraucher schwer durchzusetzen, der Verbraucher würde sich bei 40 Gramm angeschmiert vorkommen, bei 50 Gramm würde der Teig ganz anders aufgehen als gewohnt.

Ein anderes Beispiel ist die Käseecke, die immer noch 62,5 Gramm wiegt (= ein Achtel Pfund) oder die Beutel mit 2,5 Kilogramm Kartoffeln (= 1 Zentnersack geteilt durch 20) oder die Pappe mit sechs Eiern.


Rebecca
beantwortet von Rebecca am 19. Juli 2007 13:55
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Wahrscheinlich ist es ein englisches Produkt und daher, traditionell, in Unzen oder so abgepackt. Übrigens in Peking ist eben ein Sack Reis umgekippt.

Kommentar von Fd580abb770a26f70fd9a966622313a6smallgri1su am 19. Juli 2007 14:05

und wahrscheinlich ist das eine sehr verkehrte antwort. Umgerechnet wären das nämlich 1,48 Unzen. Auch sonstige Gewichtseinheiten bringen keine glatte Summe.

Im Übrigen: Wenn Dich das nicht interessiert, warum antwortest Du dann? Bist Du Punktegeier?

Kommentar von occident am 19. Juli 2007 14:50

... un dann wunderst du dich, dass manche Antworten von dir gelöscht werden?


xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 19. Juli 2007 14:26
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mein kollege meint, dass es sich dabei um produktionsbedingte verpackung handelt.

die maschinen, welche diese hefewürfel verpacken sind so ausgerichtet, dass dabei dieses gewicht von 42 gramm entsteht.

man hat ja auch oft z.bsp. flaschenware, die aber nur bis 4/5 abgefüllt ist. manchmal steht da auch drauf: " abfüllmenge ist produktionsbeding. "


anonym
beantwortet von knupper am 8. April 2008 08:20
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ich denke mal das 2 gr. an der Folie hängen bleiben :-)


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