Warum gibt es Frauen die eher negativ zu den Feminismus ("ihre Seite") eingestellt sind?

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8 Antworten

Hallo,

ich nehme mal an, dass ihnen immernoch das sog. "Steinzeitrollenbild" eingetrichtert wird (siehe CSU und Betreuungsgeld).

Leider wird dieses "Steinzeitrollenbild" an die junge Generation weitergegeben:

http://www.n-tv.de/leute/Lebensziel-Den-Maennern-gefallen-article15521296.html

Und dabei gab es dieses propagierte Steinzeitrollenbild gar nicht:

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte/SteinzeitFeministen/story/26637935

Ich bin ein Feminist, weil ich in mienem Schulalltag sehe, wie Frauen, bzw. Mädchen, immernoch benachteiligt werden.

Beispiele aus meinem Alltag:

1. Bei einer Gruppenarbeit kamm es dazu, dass es eine Gruppe nur mit Mädchen und eine Gruppe nur mit Jungs gab. Während die Jungs sich nur über P*rn*s unterhielten, teilten die Mädchen die Arbeit gerecht unter sich auf und waren nach der hälfte der Stunde fertig.

2. In der Pause werden Mädchen von den Jungs schikaniert.

3. Wer wird von der Klassenlehrerin zum klassenpsrecher gemacht, obwohl er weniger Stimmen bekam, als das Mädchen? Der Junge. Begründung der Lehrerein: "Weil er ja ein "anständiger" Junge ist."

Daran sieht man, dass die Lehrkräfte nur darauf achten, was man macht, während sie selbst da, sind. Dabei kann man am chaarkter erkennen, ob jemand in der Pause (wenn die Lehrkraft nicht da ist) Sch****e macht oder nicht.

Und wer bekam dann im Zeugnis die desseren Verhaltens- und Mitarbeitsnoten? Die Jungs.

MfG

Steven Armstrong

PS: Jeder, der behauptet ich würde pauschalisieren. Das sind Beipsiele aus meinem Alltag und müssen daher nicht mit dem Alltag eines Arbeitslosen, Lobbyisten oder sonstwem übereinstimmen.

Und wer nicht weiß, was das Wort "Beispiel" bedeutet:

http://www.duden.de/rechtschreibung/Beispiel

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Kommentar von HatetMisanthrop
01.05.2016, 13:44

Ich treffe nie so Männer die wollen dass die Frauen sich unterwerfen.. Ich würde gerne mal Frauen sehen die einfach wie Menschen/sie sind und Platz nehmen und so 


Und letztendlich sind es die Frauen auch Feministen die sich schminken gehen und so.. Meine (Kumpel) Freundin (Feminist) zB traut sich nicht mehr sich für mich ohne Schminke im Gesicht zu zeigen und erst Recht nicht ohne raus zu gehen.. Nur ein Beispiel (weiß nicht einmal was ich damit aussagen wollte.. habe auf jeden nichts gegen Feminismus)

Aber egal :Danke

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Ich bin (und das als Frau) gegen den Feminismus.

Ich bin eine gleichberechtigte, arbeitende Frau. Mein Mann und ich teilen uns die Hausarbeit, die Kindererziehung...alle Aufgaben.

Ich gebe zu, daß der Feminismus sehr viele positive Dinge hervorgebracht hat. Aber ich finde, das sich mittlerweile dabei Auswüchse entwickelt haben, die einfach nur negativ sind. Feministinnen, die Männer grundsätzlich niedermachen, bei denen der Mann immer der Unterdrücker der weiblichen Kreativität und Schaffenskraft ist...sie sind genauso schlimm, wie die Männer, gegen die sie sich wehren wollen. Feministinnen sehen Frauen oft als besser als Männer...und das finde ich falsch. Kein Mensch ist besser oder schlechter als andere.

Ich bin aber auch nicht so erzogen worden. Meine Eltern waren beide arbeiten, meine Mutter Chefin einer Firma, mittlerweile führt mein Bruder sie (ich hatte da einfach kein Interesse dran). Ich habe nie zu hören bekommen, das Mädchen das nicht machen oder nicht können. Im Gegenteil...ich wurde bei allen Dingen immer unterstützt. Ich stamme aber auch aus einer Familie, deren Frauen nachweislich bis in die Weimarer Republik zurück immer emanzipiert waren...unsere Firma ist über 125 Jahre alt und meine Ururgroßmutter war die erste weibliche Chefin, sie hat die Firma von ihrem Vater 1929 übernommen. In dem Bewusstsein wurde ich erzogen.

Ich bin unabhängig...ich kann den Abfluss meines Waschbeckens genauso wechseln wie die Reifen meines Autos. Wenn mein Auspuff kaputt ist, dann schweiße ich den selbst. Wenn ich eine neue Festplatte brauche, dann kann ich das ebenso machen.

Und ich glaube diese Grundeinstellung habe ich immer nach aussen
getragen und hatte dadurch auch nie Probleme mit Männern. Ich bin immer
akzeptiert worden, wurde nie von oben herab behandelt.

Ich sehe natürlich auch, das es noch Ungerechtigkeiten gibt, wie in der Bezahlung...aber um dagegen etwas zu tun, muss ich keine Feministin sein.

Gleichberechtigung ist für mich das was zählt...sowohl für den Mann, als auch für die Frau.

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Kommentar von HatetMisanthrop
05.05.2016, 18:01

Ich hätte mit den Stern geben warten sollen...

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Ich nehme an das ist so, weil eine selbstbewusste Frau ein Problem darin sieht, sich selbst in die Rolle des ewigen Opfers zu begeben.

Oder besser gesagt sich als solches darzustellen.

Ich persönlich denke, dass der Feminismus mit dem was er vorgibt zu sein nur sher wenig zu tun hat.

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Ich bin negativ dem Feminismus gegenüber eingestellt, weil er vor allem in Amerika immer extremer wird. Und wieso? Weil Männer in Zügen breitbeinig sitzen. First world problems.

Ich hab nichts gegen Feministen, die sich für wirklich benachteiligte Frauen in 3. Welt Ländern einsetzen, aber was man am meisten mitbekommt, sind einfach diese Tumblr-Feministen, die die Welt verändern wollen, indem sie Trigger-Warnings vor Posts schreiben, weil die Welt schrecklich gemein ist und man Frauen vor negativen Kommentaren schützen muss. Außerdem sind Feministen in den USA dafür, dass die Mens Rights Activists nicht diskutieren dürfen, sie stören Diskussionen, interessieren sich nicht für die Rechte der Männer, obwohl sie immer wieder sagen, dass sie für "Gleichberechtigung aller" sind - man braucht keinen Feminismus bei uns, sondern etwas, was für alle gleich gilt.

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Kommentar von DonkeyDerby
01.05.2016, 13:16

Ich wohne in Deutschland auf dem Land und ab und zu wird man hier doch mit der Einstellung "Frau hat keine Ahnung, weil sie ist ja eine Frau" konfrontiert. Sicher, die Herren müssen dann kräftig zurückrudern, wenn sie dann mit der Nase auf die Realität treffen, aber mich überrascht es doch, dass es immer noch solche Exemplare gibt. Und hier spreche ich von der eingesessenen deutschen Bevölkerung, nicht etwa von Menschen aus anderen Kulturkreisen!

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Weil's t.w. übertrieben ist und man sogr die Frauen untereinander ausspielt, z. B. die ohne Kind gegen die Frauen, die dem klassischen Rollenbild folgen wollen

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Es gibt auch Zuwanderer und Homosexuelle in der AfD. Manche Menschen kapieren eben nicht, wer auf ihrer Seite steht und wer nicht. Kann man nicht ändern; hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. 

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Kommentar von HatetMisanthrop
02.05.2016, 21:06

Ja ich bin auch männlich und hasse keine Feministen und bin nicht wirklich ein Mann wie man sich ihn vorstellt..

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Ich sage es mal so,

wenn Feminismus bedeutet, dass alle Frauen Meinungen wie Alice Schwarzer haben müssen oder wie sie sein sollen,

dann habe ich auch etwas gegen Feminismus.

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Kommentar von HatetMisanthrop
30.04.2016, 21:40

Ich kenne sie kein Stück aber sehe ich mir mal an :Danke

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Kommentar von HatetMisanthrop
30.04.2016, 21:41

ok die Bilder sagen schon alles xD

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Kommentar von DonkeyDerby
01.05.2016, 11:31

Den Kampf für Frauenrechte auf eine Person in einem Land zu reduzieren, ist aber auch wirklich sehr kurz gedacht. Nur weil mir ein demokratisch gewählter David Cameron (jetzt nur als Beispiel) nicht gefällt, spricht das ja nicht gegen die Demokratie an sich.

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Kommentar von HatetMisanthrop
01.05.2016, 13:00

klar Es gibt viele verschiedene Arten von Feminismus aber er/sie hat ein Beispiel gegeben wie Feministen nicht sein sollten Und Ja wirkte bisschen etwas vorurteilhaft von mir aber ich kannte sie nur Namen nicht.. und genauso stellt man sich sie halt vor und sie hat mich nicht überrascht..

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Es gibt halt Frauen, die sich Vorteile davon versprechen, den Machos nach dem Maul zu reden. Auf lange Sicht haben sie aber nichts davon. Das funktioniert nur, solange sie noch jung und hübsch sind...

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