Wieso eigentlich nicht? Ich kenne es zumindest nicht, oder gibt's das regional?

In baden Württemberg gibt es Flaschenpfand auf Weinflaschen, aber nur für die Standardgrösse - das ist aber so gering, 5 Cent pro Flasche, da bringen m.E., nicht sehr viele die Flaschen zurück...

Da ist keine Kohlensäure drin...wo da die Logik ist weiss ich auch nicht.
Gegenfrage: Warum ist auf einer Dose Red Bull 25 Cent Pfand und auf der "zuckerfreien" kein Pfand?!?
Versteh das mal einer
Hatte viele Jahre ein Restaurant und ab 01.06.wieder.Komischerweise gibt es für 1 Liter Weinflaschen in der 6er Kiste Pfand aber für Einzelflaschen im Laden nicht.Warum das so ist weiß ich auch nicht genau.Ein Mitarbeiter im Großmarkt stellte die Vermutung auf,das ja nur Getränke mit Kohlensäure bepfandet sind und es bei kompletten Weinkisten es mehr um die Kiste als solches gehen würde.Sprituosenflaschen sind ja auch nicht bepfandet

Es gibt wahrscheinlich zu viele Flaschenformen damit wird die Rückführung nicht rentabel.
Lobbyarbeit im Bundestag. Einen ökologischen Grund gibt es dafür nicht.

Pfand gibt es i.d.R. doch nur auf Getränke mit Kohlensäure. Wein hat keine Kohlensäure, also fällt der raus.
LG
Wieselchen
borhap am 22. Mai 2008 23:04 Und was wäre dann mit Sekt?
Wieselchen1 am 22. Mai 2008 23:35 Ich wusste, dass diese Frage kommt ;-)
Ich weiß es nicht genau, vermute aber mal dass es daran liegt, dass bei Sekt ja die Kohlensäure nicht künstlich hinzugegeben wird?
Wie gesagt, nur eine Vermutung.
LG
Wieselchen
abibremer am 10. Oktober 2008 13:31 vermutlich zu gefährlich oder aufwändig, wegen des relativ hohen Drucks in der Flasche

regional gibt es das. Habe vor dreißig Jahren in Frankfurt Wein -Pfandflaschen gekauft.

Wein- und Spirituosenflaschen sind auf Grund der vielen Flaschenformen und Größen von der Rücknahme ausgenommen worden. In den meist mittelständischen Geprägten Betrieben wäre eine Sortierung nach allen Flaschenformen, -farben,-größen logistisch nicht zu gewährleisten. Die Recyclingquote bei standartesierten Literflaschen ist da schon etwas besser, wobei unter ökologischen wie ökonomischen Gesichtspunkten das Wiederverwerten gebrauchter Flaschen für ein kleineres bis mittleres Weingut keinen Sinn macht. (Und der Kunde möchte auch keinen Wein für viel geld kaufen, der so einen schönen rand wie bei Mineralwasserflaschen hat).
Sektflaschen hingegen sind aus Sicherheitsgründen von der Rücknahme und Wiederbefüllung ausgeschlossen, schließlich müssen diese Flaschen 30 bar Druck Standhalten!
Liebe Grüße Mel. - Ich kaufe meinen Wein online (winzers.de) - bringe brav die Flaschen in den Container.

Herrn Trittens letzte Rache war die Einführung des Pfandes in Deutschland. Zuerst mit der phänomenalen Insellösung, was da bedeudete ich kann die Flaschen nur dort zurückgeben wo ich sie kaufte, was mittlerweile ja gestorben ist bis auf einige Ausnahmen..
Aber anstatt eine Verordnung zu schaffen, die von Geradlinigkeit und ohne Wenn und Aber gekennzeichnet ist, wurde wieder mal typisch deutsch eine Bürokratiemonster von der Leine gelassen, was selbst die Boys und Girls im zuständigen Ministerium nicht verstehen.
Schade eigentlich, aber wieder mal nicht zu ändern..
abibremer am 10. Oktober 2008 13:34 falsch: die Pfandgeschichte ist eine der ehemaligen Umweltministerin A. Merkel heute bekannt als Bundeskanzlerette.

Um es einfach auszudrücken, der Aufwand für Lagerung und Transport wäre größer, als der Ertrag bei Wiederverwendung.
Bei uns hier habe ich das noch nicht gesehen! Egal ob Supermarkt oder Händler!
Ist wohl bestimmt wieder so eine "Insellösung"...