Ich hatte in meiner Familie letztens die Diskussion, warum es eigentlich bei Fahrrädern keine Winterreifen gibt? Normal sind diese Reifen die man ja drauf hat, auch nicht unbedingt jetzt für den Winter geeignet. Ich fahre nämlich im Winter so gut wie nie mit dem Rad und soweit ich informiert bin, gibt es dies auch nicht für Krafträder mit Motor? Wieso eigentlich nicht? Sicherer wäre es mir auf jeden Fall und anderen denke ich auch.

viele fahren kein Fahrrad im Winter, ist viel zu kalt, die hände erfrieren doch!! Und ausserdem fährt man nicht schnell damit!
ach lass es, wenn du ein Zweirad hättest würdest du merken dass Winters gar keine fahren. Und Hard-Core- Liner-lieber Freund besitzen an Mountain Bikes und Kraft-Rad entsprechende Stollen
Also ich fahre Winterreifen (Spkes) - aber auch nur, weil ich mit Kinderhänger fahre und der mich auf Eis beim Bremsen wegdrücken könnte. Sonst gings auch ohne (sogar ohne Stollenreifen). Pflicht? - Man muß nicht für jeden Fu* ein Gesetz erlassen.

Gerade weil die wenigsten im Winter mit dem Rad fahren, wären die Absatzmengen zu gering. Da würde ich schon eher eine Fahrradhaftpflichtversicherung analog zur KfzVersicherung befürworten.
mit dem Fahrad ist man automatisch versichert wenn man eine Privathaftpflicht hat
polarfuchs am 1. Dezember 2008 14:07 stimmt, wenn man eine hat. Aber leider haben über 40% aller Deutschen keine Privathaftpflichtversicherung.

weil die bereifung dort nicht so viel ausmacht! ob du "winterreifen" hast oder nicht fahtren mit dem 2 rad gerade im winter ist gefährlich
darum lass ich auch im Winter mein Fahrrad im Keller stehen, weil es mir auch eigentlich zu kalt ist (außer man ist gut eingepackt) und 2. mir einfach zu glatt, wenn was passiert.
Baiana am 1. Dezember 2008 13:10 ?? Das kommt vielleicht auch darauf an, wie gut man sein Gerät beherrscht ... Mir passiert im Sommer genauso viel, wie im Winter.

Im Sommer hab ich normalerweise 4,2 bar auf den Reifen (gutes Profil - MTB), im Winter geh ich auf 3,6 herunter. Das ist für eine ausreichende Bodenhaftung völlig ausreichend.
Mit Slicks fahr ich auch im Sommer nur höchst selten, da sie sich nur für knalltrockene Straßen eignen.
Wenn man viel unterwegs ist, dann lohnen sich aus Gründen der eig. Sicherheit andere reifen für den Winter. Aber die Gefahr ist nur für den Fahrer des Rades gross, beim Auto sollen ja hauptsächlich die anderen Verkehrsteilnehmer geschützt werden!

Für asphaltierte Straßen gilt: "Das beste Profil ist gar kein Profil". Die Kontaktfläche mit der Straße ist nämlich um den Faktor 120 (Rennrad) bis 40 (MTB) kleiner als beim Auto, während das Gewicht nur um den Faktor 15 bis 20 niedriger ausfällt. Damit übt der Radfahrer pro Flächeneinheit mehr Druck auf die Straße aus als das Auto und kann deshalb auf die Profilierung (zur "Verkrallung" mit den Fahrbahnunebenheiten) verzichten. In Anbetracht der linsenförmigen Kontaktfläche des Fahrradreifens ist Aquaplaning bei Regen nicht von Belang. Und auf Eis rutscht du mit jedem Profil...
jobo22 am 1. Dezember 2008 13:18 Ausser mit sowas...! http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,378294,00.html
Dieser Artikel hat ein paar Fehler; der wichtigste: Mit dem SnowTube hat man auf Asphalt fast volle Haftung - das ist keine Rutschpartie, wie dort beschrieben. Lange ich vorne richtig rein, geht das Hinterrad hoch - das sollte erstmal reichen. Der Reifen läuft allerdings etwas schwerer.
auf Eis und Schnee rutscht man mit mehr Profil, breiteren Reifen und weniger Luftdruck um ein vielfaches weniger als mit Slicks

Es gibt noch nicht mal für Autos eine Winterreifenpflicht! Du mußt nur dem Wetter angepasste Bereifung haben!
??? Es gibt sehr gute Winterbekleidung für Radfahrer - und Handschuhe ebenfalls. Mit einem guten Profil und dem richtigen Reifendruck kann man auch durchaus schnell fahren.
hoher Reifendruck ist im Winter aber eher negativ, da man damit schneller ausrutscht
Richtig - daher geh ich im Winter ja auch von 4,2 auf 3,6 herunter. :-)