Frage von grubenhirn, 83

Warum gibt es eigentlich - in sozialen Brennpunkten - so viele Kampfhundehalter?

Hallo,

gibt es dazu eine soziologische Erklärung?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von beglo1705, 66

Der fehlende Status muss halt mit einem Hund, der einen unnahbar macht, kompensiert werden. Nennt sich Minderwertigkeitskomplex, zudem gesellt sich vielleicht auch noch Angst, dann ist so ein Hund natürlich "ideal", um sein Ego zu stärken.

Schade, denn genau diese Kombi aus Angst, Frust und vielleicht auch noch Perspektivlosigkeit macht den Hund zum Schutzschild des Halters (vermeintlich), es sollte aber genau anders herum sein und in einer Hunde-Menschbeziehung.

Es sind meist Menschen, die sich weder vom Leben noch von ihrem Umfeld bestätigt sehen, ohne dass es blöd rüberkommt, aber das sind eher die Schwachen, die so einen Hund als Statusersatz haben müssen.

Antwort
von Weisefrau, 46

Hallo, da Wohnen leider oft auch die sogenannten Bildungsfernen Schichten. Die Halter haben gar keine Ahnung von der Hundehaltung. Sie Lesen nie ein Buch über Hundeerziehung. Manchmal versuchen sie mit diesen Hunden und ihren Welpen Geld zu verdienen.

Antwort
von Goodnight, 70

Wer sich minderwertig und wehrlos fühlt legt sich ein Kraftbolzen zu um sich Selbstbewusstsein zu verschaffen und Macht zu demonstrieren.

Kommentar von grubenhirn ,

Man könnte also sagen, dass diese Leute angst haben?

Kommentar von Goodnight ,

Ja, das wollen sie aber nicht hören.

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