
Liebe/r HolderPoldy,
gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform. Reine Wissensfragen sind hier eigentlich fehl am Platz. Ich möchte Dich deshalb bitten, dies bei Deinen nächsten Fragen zu beachten. Die Beiträge werden sonst gelöscht.
Vielen Dank für Dein Verständnis.
Oliver vom gutefrage.net-Support
"Zum einen wollte man sich bei der Zeitumstellung den westlichen Nachbarländern anpassen, die bereits 1977 als Nachwirkung der Ölkrise von 1973 aus energiepolitischen Gründen die Sommerzeit eingeführt hatten. Zum anderen musste man sich mit der DDR über die Einführung der Sommerzeit einigen, damit Deutschland und insbesondere Berlin nicht zusätzlich noch zeitlich geteilt war."

In Deutschland wurde die jetzt gültige Zeitumstellung von der Normalzeit - oder wie von vielen bezeichnet "Winterzeit" - auf die Somerzeit im Jahr 1980 eingeführt. Als ein wichtiger Grund galt die Überzeugung, mit der Regelung durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie sparen zu können.
Diese Überlegung war insbesondere noch eine Nachwirkung aus der Zeit der Ölkrise in Deutschland 1973. Ein weiterer Grund war zudem die Anpassung an Nachbarländer, die diese Regelung schon früher eingeführt hatten.
Von 1950 - 1980 gab es in Deutschland keine Sommerzeit, jedoch existierten vor diesem Zeitraum bereits mehrere Sommerzeiten, so gab es 1947 neben der Sommerzeit sogar noch eine Hochsommerzeit.
Eingeführt wurde die Zeitumstellung erstmals 1916 in Deutschland, drei Wochen später folgten Großbritannien und Irland. Die Bezeichnung die man in den englischsprachigen Ländern für die Zeitumstellung fand, beschreibt auch bereits den Zweck, das Optimum an nutzbarer Tageszeit zu gewinnen: "Daylight Saving Time". Zuvor machte sich etwa bereits Benjamin Franklin in einem Aufsatz mit dem Thema "An Economical Project for Diminishing the Cost of Light." im Journal de Paris vom 26. April 1784 Gedanken zum Thema. Jedoch dauerte es bis 1907, bis das Thema erneut aufgegriffen wurde, dieses Mal von dem Engländer William Willett dessen Abhandlung "The Waste of Daylight" Grundlage für eine breite Diskussion war. Nachdem die Einführung einer Sommerzeit noch 1908 vom Britischen Unterhaus abgelehnt worden war, wurde diese dann 1916 als "British Summer Time" Realität.
Schon seit der Einführung der Sommerzeit wird über den Sinn und Unsinn dieser Maßnahme diskutiert. Laut Erkenntnissen des Bundesumweltamtes spart man während der Sommerzeit zwar abends elektrisches Licht, jedoch wird dann morgens mehr geheizt, besonders in den kalten Monaten (März, April und Oktober). Insgesamt steigt der Energieverbrauch dadurch sogar an.

vermutlich, damit unser körperrythmus jedesmal durch die zeitumstellung völlig durcheinander gerät....

Das weiß niemand. Untersuchungen haben ergeben, dass der Stromverbrauch dadurch nicht gesenkt wird. Ursprünglich war das der Grund.

...das weiss niemand ... wir verstellen ja nicht die Zeit, sondern nur die Uhren...wir Menschen werden (von irgend anderen Menschen) als zu dumm hingestellt mit unserem Empfinden die Zeit einzuplanen (Energiesparen, Bus, Bahn...u.s.w.)

Winterzeit ist die Normalzeit und Sommerzeit ist die Energie zu sparen im Gebrauch.

Wenn du mit der Sommerzeit das Vorstellen der Uhren um eine Stunde meinst: Das wurde mal zur Energiekosteneinsparung von Amts wegen beschlossen. Hat sich aber als übler Behördenschwachsinn heraus gestellt...

Weil ein paar Leute behaupten, daß dadurch Energie eingespart wird. So ein Quatsch! Da steckt sicherlich was anderes dahinter: Geldmacherei!
hast du in der schule nicht aufgepasst???
teppichhai am 14. März 2009 14:46 In welcher Klasse hast du das denn gehabt?
ist schon etwas länger her mit der schule. bin mir nicht ganz sicher und habe eine diskussion deswegen. ich sage es hat was mit stromsparen zutun.