Frage von Portugal20, 168

Warum gibt es das Leid auf der Welt?

Hi Leute ich muss ein Referat über das Thema "warum gibt es das Leid auf der Welt" machen. könnt ihr mir in stichpunkten sagen was ihr davon haltet bzw. was ihr "darüber wisst"? Danke im Vorraus

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Gambler2000, 62

Du meinst also, aus religiöser Sicht. Du hast ja Glaube als Thema angegeben.

Anne Graham gab eine äußerst tiefgründige und einsichtige Antwort. Sie sagte:

„Ich glaube, Gott ist zutiefst traurig darüber, genauso wie wir; aber seit so vielen Jahren sagen wir Gott, dass Er aus unseren Schulen verschwinden soll, aus unserer Regierung verschwinden soll und aus unserem Leben verschwinden soll. 
Und Gentleman, der Er nun eben ist, hat Er sich, glaube ich, still und leise zurückgezogen. Wie können wir von Gott erwarten, uns Seinen Segen zu spenden und uns Seinen Schutz zu gewähren, wenn wir von Ihm verlangen, uns allein zu lassen?“

Angesichts der jüngsten Ereignisse – Anschläge, Schießereien in Schulen etc – denke ich, dass alles anfing, als Madeleine Murray O’Hare (sie wurde ermordet, ihre Leiche unlängst gefunden) vor Gericht zog und klagte, weil sie nicht wollte, dass Gebete in unseren Schulen

… Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand, dass man an Schulen besser nicht die Bibel lesen solle. 
(Die Bibel sagt: du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst …)

… Und wir sagten OK.

Dann sagte Dr. Benjamin Spock, dass wir unseren Kindern nicht den Hintern versohlen sollten, wenn sie sich schlecht benehmen, denn ihre kleinen Persönlichkeiten würden verformt und wir könnten ihrer Selbstachtung schaden (Dr. Spocks Sohn verübte Selbstmord).

Wir sagten, ein Experte sollte doch wissen, wovon er redet.

Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand, dass Lehrer und Direktoren unsere Kinder besser nicht disziplinieren sollen, wenn sie sich schlecht benehmen.

Die Schul-Administratoren sagten, der Lehrkörper dürfe keine Schüler anrühren, wenn sie sich schlecht benehmen, denn wir wollen doch keine schlechte Reklame, und wir wollen doch auch nicht geklagt werden! 
(Es gibt einen Riesenunterschied zwischen disziplinieren, berühren, schlagen, einen Klaps geben, demütigen, einen Fußtritt versetzen etc.!)

Und wir sagten OK.

Dann sagte jemand:
Lasst unsere Töchter doch Abtreibungen machen, wenn sie wollen, und sie müssen es nicht mal ihren Eltern sagen.

Und wir sagten OK.

Dann sagte ein weises Mitglied des Schuldirektoriums:
Da die Buben ja Buben sind und es sowieso tun werden, so geben wir doch unseren Söhnen so viele Kondome wie sie wollen, sodass sie so viel Spaß haben wie sie wollen, und wir müssten es auch deren Eltern nicht sagen, dass sie sie in der Schule bekommen hätten.

Und wir sagten OK.

Dann sagte eines der höchsten von uns gewählten Organe, dass es doch unwichtig ist, was wir privat tun, solange wir unsere Jobs ordentlich machen.

Und damit einverstanden sagten wir, dass es mir doch egal ist, was irgendjemand, einschließlich des Präsidenten, privat tut, solang ich nur einen Job habe und die Wirtschaft gut ist.

Dann sagte jemand: 
Drucken wir doch Zeitschriften mit Fotos von nackten Frauen und nennen es gesunde, realistische Würdigung der Schönheit des Frauenkörpers.

Und wir sagten OK.

Und dann hat jemand diese Würdigung einen Schritt ausgeweitet und Fotos von nackten Kindern veröffentlicht, um dann noch mit einem Schritt weiter sie ins Internet zu stellen.

Und wir sagten OK, sie haben ja ein Recht auf freie Meinungsäußerung.

Dann kam die Unterhaltungsindustrie, die sagte: 
Machen wir doch TV Shows und Filme, die Vulgäres, Gewalt und unerlaubten Sex fördern; 
Machen wir Musik, die zu Vergewaltigung, Drogen, Mord, Selbstmord und teuflischen Dingen ermuntert.

Und wir sagten, es ist ja nur Unterhaltung, es hat ja keine schädliche Auswirkung, außerdem nimmt das ja ohnehin niemand ernst, also macht ruhig weiter.

Und jetzt fragen wir uns, warum unser Kinder kein Gewissen haben, warum sie nicht zwischen richtig und falsch unterscheiden können, und weshalb es ihnen egal ist, Fremde zu töten, ihre Schulkameraden, und sich selbst.

Vielleicht werden wir es herausfinden, wenn wir lang und intensiv genug nachdenken!

Ich denke, es hat eine Menge damit zu tun, dass

Kommentar von Zicke52 ,

Gambler, du reproduzierst diesen unsinnigen Text immer wieder. Unter dem Thread "Was haltet ihr von der Existenz Gottes" habe ich dazu einen Kommentar abgegeben, auf den du natürlich nicht geantwortet hast. Hier einige Punkte aus meinem Kommentar:

VOR den den von dir erwähnten Ereignissen bzgl. Spock und O'Hare (also als 'Gott'noch nicht aus den Schulen 'vertrieben' war und niemand die Idee vertrat,  dass man Kinder  respektieren solle), gab es in den USA:

-Vertreibung/Ausrottung der Indianer

-Sklaverei

-Rassentrennung

-Klu Klux Klan

Also kein Leid??

Kommentar von Gambler2000 ,

Das sind doch alles Punkte die, die Theorie bestätigen.

Kommentar von Zicke52 ,

Das verstehe ich jetzt nicht. Die von mir angegeben Beispiele sind doch alle aus der Zeit VOR den 60er Jahren (also in der 'gottnahen' Gesellschaft, der du nachtrauerst) und zeigen somit, dass die 'gottesferne' Welt zwar nicht perfekt, aber immerhin besser ist. - Das widerlegt deine Theorie!

Kommentar von Gambler2000 ,

Nein, die Gottnahe Gesselschaft gibt es bereits seit mehr als hunderten von Jahren nicht mehr, das heißt nicht das in einer Gottes fernen Zeit nicht auch Fortschritte gemacht wurden. Aber es wird immer schlimmer...Terroranschläge, Rassismus...das alles wiederholt sich jetzt wieder.

Kommentar von Zicke52 ,

Gambler, erst bringst du diesen albernen Text (den du übrigens immer wieder reproduzierst), der suggeriert, alles Unheil hätte in den USA um die 60er Jahre angefangen, und jetzt sagst du, es war schon seit Jahrhunderten so. Also lag's dann doch nicht am Ende der kollektiven Zwangsgebete und an der gewaltfreien Erziehung (die sich in den USA ohnehin nicht generell durchgesetzt hat).

Seit die Menschheit besteht, gibt es Leid und Unheil, ein grosser Teil davon ging auf das Konto gottesnaher Gesellschaften. Seit der Mensch die Götter erschaffen hat, zieht sich ihre Blutspur durch die Geschichte, von den Menschenopfer der Maya über die Inquisition bis zum heutigen religiösen Terrorismus. Die einzige Pause in diesem Horror verdanken wir MENSCHEN, die über Aufklärung und Humanismus die Tür unseres geistigen Gefängnisses öffneten. Leider scheint diese Pause schon wieder zu Ende zu gehen, dank dieser gottesnahen Gesellschaften, die heute Terrorismus generieren.

Immerhin ist das 'gottlose' Europa noch eine (relative, siehe London, Madrid, Paris) Oase des Friedens und der niedrigsten Verbrechensrate.  Noch....

Antwort
von Tragosso, 82

Weil einerseits Menschen Leid verursachen und andererseits die Natur. Natürlich ist der Mensch auch Teil der Natur, aber der Mensch hat eben als einziger die freie Entscheidung über sein Handeln.

Antwort
von JTKirk2000, 66

Da es kein Schicksal und auch keinen Zufall gibt (beides sind nur einfache Alternativkonzepte zu dem eigentlich realen, dass das Realität wird, was die Konsequenzen der Entscheidungen aller direkt und indirekt wirkender Individuen) ist das Leid eine Konsequenz derer, die auf Kosten anderer leben, sei es, dass sie dies bewusst so entschieden haben, nicht wissen oder nicht wissen wollen. So viel zum wirtschaftlichen Leid.

Dann gibt es noch das, welches durch Anfeindungen aufgrund von verschiedenen Ansichten oder Ideologien hervorgerufen wird und dann eben noch das aufgrund der Missgunst, dass andere vielleicht mehr oder andere Rohstoffe oder vergleichbares haben. Bei all diesen greift natürlich auch wieder die Konsequenz der Entscheidungen aller.

Antwort
von wudeli, 42

Wenn du das auf den christlichen Glauben beziehen willst, dann weil Gott den Menschen den freien Willen gelassen hat, sie das jedoch, u.a. im negativen Sinn, ausnützen und sich gegenseitig aus purem Egoismus Leid zufügen.

Antwort
von Anthropos, 72

Also ich kann das nur aus religiöser Sicht erklären. Leid gibt es aus einem einfachen Grund: freier Wille. Aber warum haben wir den freien Willen? Wäre es nicht viel besser, gäbe es keinen freien Willen? Dann gäbe es kein Leid, oder? Das ist richtig. Warum gibt es also den freien Willen?

Die Gründe dafür sind schnell geklärt. Gott hat den Menschen aus Liebe geschaffen, dass der Mensch Gott liebt. Aber der Mensch kann nicht zur Liebe gezwungen werden, denn Liebe kann nicht erzwungen werden. Denn erzwungene Liebe ist keine wahre Liebe. Also lässt Gott dem Menschen die Entscheidung, ihn zu lieben oder sich gegen ihn zu entscheiden.

Ich gehe mal davon aus, dass du das Referat in Reliligon halten musst. Dieser Ursprung des Leides stammt aus der Bibel: der Sündenfall in Gen 3, 1-24. Hier lässt Adam dem Menschen die Wahl, die Früchte der Bäume zu essen. Nur von einem verbietet er, die Frucht zu essen, denn das ist der Baum des Bösen. Der Mensch aber, getrieben von seinem freien Willen, isst von dem Baum und entscheidet sich somit gegen Gott. Als Folge dessen legt Gott auf den Menschen die Ursünde und die Erbsünde. Das ist die Ursache für Krankheit und Tot. Doch es gibt noch das andere Leid: Krieg, Mord, etc. Das ist keine Strafe von Gott, sondern Folge des freien Willens. Durch den freien Willen neigt der Mensch dazu, sich selbst ins Zentrum allen Seins zu stellen, anstelle von Gott. Und so ergibt sich dann der Rest: der eine Mensch findet sich besser, als den anderen, dann wird der eine neidisch, beklaut und tötet den anderen. Somit wird das dann alles gerächt, usw.

Aber Gott will irgendwann dieses ganze Leid aus der Welt nehmen. Aber wann das sein wird weiß allein Gott. Dann wird Gerechtigkeit walten lassen.

Kommentar von laePanda ,

Super Antwort:)

Kommentar von Tragosso ,

Das ist nur ne gute Antwort für die, die gläubig sind

Kommentar von Anthropos ,

Für einen nichtgläubigen ist Leid etwas selbstverständliches, was schon immer da war. Man muss sich als nichtgläubiger nicht über die Herkunft des Übels fragen.

Kommentar von Zicke52 ,

1. FALSCH: Adam und Eva aßen nicht vom Baum des Bösen, sondern vom Baum der Erkenntnis, der es ihnen ermöglichte, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Wir verdanken ihnen also das menschliche Gewissen.

2. Immer dieses unsägliche Gebrabbel vom 'freien Willen' des Menschen,den Gott angeblich respektiert.

Eine Frage: als sich Hitler vom Tisch entfernte, unter dem Stauffenberg eine Bombe platziert hatte, WESSEN Willen respektierte 'Gott' da? Den Stauffenbergs, oder den Hitlers?

Na siehst du: wenn sich zwei unvereinbare 'freie Willen' gegenüberstehen, kann man nicht beide respektieren und muss unweigerlich Partei ergreifen. Fragt sich nur, für wen.

Kommentar von Anthropos ,

Was für einen Willen sollte Gott denn respektieren? Freier Wille bedeutet, dass man sich entscheiden kann, was man tut. Stauffenberg hat sich dazu entschieden, Hitler zu töten. Aber nur weil man sich zu etwas entscheidet, heißt das ja noch lange nicht, dass das auch eintrifft, was man will. Hitler ist ja unabhängig von Stauffenberg. Er respektiert den freien Willen von jedem.

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, man kann nicht den freien Willen von jedem respektieren. Stauffenberg wollte Hitler töten, es gelang aber nicht, da Hitler sich im kritischen Moment entfernte (mit Gottes Willen, denn ohne seinen Willen geschieht ja nichts).

Aber deine Argumentation ist ja interessant: du meinst,  der freie Wille sei ja schon respektiert, wenn man jemand entscheiden liesse, etwas zu tun, aber das Gelingen seines Vorhabens verhindere. Also mit diesem Argument könnte Gott durchaus Verbrechen verhindern, indem er den Verbrecher zwar sein Vorhaben wollen lässt, aber einfach dessen Gelingen verhindert.

Bisher behaupteten die Freie-Wille-Verfechter aber immer, Gott könne böses Tun nicht verhindern, um den freien Willen des Täters zu respektieren, müsse also die Tat tatsächlich geschehen lassen.

Kommentar von Fantho ,

mit Gottes Willen, denn ohne seinen Willen geschieht ja nichts

Inkorrekt! Aber vielleicht doch...

...bei manchen Menschen, die sich eher als Marionetten an irgendjemandes Hände fühlen und glauben, dass sie ihr Leben nicht selbst bestimmen können, sondern bei ihnen alles vorprogrammiert sei und so keine eigenen Entscheidungen treffen könnten...

Gruß Fantho

Kommentar von Fantho ,

Immer dieses unsägliche Gebrabbel vom 'freien Willen'

Besitzt Du keinen?

WESSEN Willen respektierte 'Gott' da?

Beider Willen!

Na siehst du: wenn sich zwei unvereinbare 'freie Willen'
gegenüberstehen, kann man nicht beide respektieren und muss unweigerlich Partei ergreifen. Fragt sich nur, für wen.

Das können nur Menschen sagen, die von bedingungsloser und uneigennütziger Liebe nicht viel zu verstehen scheinen...

Das Respektieren des freien Willen eines anderen hat nichts gemein mit Gutheißen/Nichtgutheißen einer Tat bzw. Nichttat des anderen...

Das Respektieren der zB Meinungsfreiheit hat ebenso nichts mit dem gemein, dass ich dann jede Meinung gutheißen muss...

Das Respektieren der zB Religionsfreiheit hat ebenso nichts mit dem gemein, dass ich dann jede Religion gutheißen muss...

Gruß Fantho

Antwort
von 1988Ritter, 49

Das Leid verursacht der Mensch zum größten Teil selbst.

Das Leid obliegt folglich der Eigenverantwortung.

Antwort
von Fantho, 23

Weil die Menschen sich nicht als eine Einheit sehen, sich nicht als Teil einer einzigen Menschheitsfamilie betrachten und fühlen,

sondern als getrennte Wesen...

großenteils auch als getrennte Wesen von Gott...

Gruß Fantho

Antwort
von ErenAckerman, 55

Jeder Mensch gat seine eigenen Sinnvorstellungen, Gefühle und Idelogien. Die sind häufig nicht mit anderen vereinbar...

Kommentar von ErenAckerman ,

*hat

Antwort
von Netie, 13

Weil die Sünde die Welt regiert. Im Paradies gibt es kein Leid.

Antwort
von herakles3000, 79

Weil Leider der Eigennutz bei vielen in Vordergrund steht und sie dadurch sachen machen um zb an viel geld zu kommen oder Sachen um andere zu unterdrücken .aber Sollte das aus Religonssicht sein könnte man auch sagen ohne das Leid würde man Das gute nicht erkennen.bzw ohne das böse kein Gutes.was man dan schätzen kann.Auch fehlenede Aktzeptanz kann dafür ein grund sein zb nachbarschaftsstrieterein über nichtiegkeiten die einfacher mit tolleranz und aktzeptanz geregelt werden könnten

Antwort
von Cari3287, 26

Hätte da die perfekte Grundlage für dein Referat. Wird einfach und gut erklärt!!

https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20130901/#?insight[search_id]=2e908bd4-e79d-46c7-955d-be76b346d1b0&insight[search_result_index]=3

Antwort
von Omnivore08, 29

Weil jeder den anderen bekriegt, nur weil er eine andere schlechte Vorstellung von irgendwelchen Göttern hat. So lange es Religionen und Ideologien gibt, solange wird es auch Menschen geben, die die anderen gerne ins Meer treiben wollen!

Kommentar von Fantho ,

So lange es Religionen und Ideologien gibt, solange wird es auch Menschen geben, die die anderen gerne ins Meer treiben wollen!

Ganz falsch gedacht, und deswegen läuft es nämlich in der Welt so schief, weil die Denkweise der Deinigen nicht unähnlich ist...

Wenn jeder Mensch die Eigenschaften Respekt, Toleranz und Achtsamkeit gegenüber jeden und allem innehätte, könnten tausende Religionen friedvoll nebeneinander existieren...

Gruß Fantho

Kommentar von Omnivore08 ,

Ach Fantho....du bist echt ein ganz schwieriger Fall. Und typisch ist das auch fast wieder, dass ihr Gläubige die Realität verkennt!

Ihr Religiösen seid es, die mit ihrem Wahrheitsanspruch andere ausgrenzt! Ihr GLAUBT, dass NUR eure Religion die einzig wahre ist! Deswegen gibt es Meinungsverschiedenheiten in Nordirland zwischen Katholiken und Protestanten, Krieg im nahen Osten, dreissig jähriger Krieg, der Westen gegen den Islam, der Islam schlägt zurück, der Islam gegen die Juden, Sunniten gegen Schiiten, und und und.

Schau doch allein mal in die 10 Gebote: Alleine schon Gebot nummer Eins ist dermaßen Menschenfeindlich:

"ICH bin dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben"

Und im zweiten gebot wirds dann kriminell:

"Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer,  die mich hassen"

Und das sagt doch alles aus!

Und schau dich doch mal um. Vorallem die arabischen Länder: Wieviele von denen haben die Todesstrafe, wenn man sagt "ich glaube nicht an Gott"?

Respekt und Toleranz, lieber Fanto, kann man niemals erreichen, wenn man an solche menschenfeindlichen Texte/Gebote/Gesetze festhällt! Und das ist ein Grund für Krieg. Glaubst du ernsthaft, da würden Menschen mit Bombengürtel durch die Gegend ziehen, ohne dass man ihnen irgendwelche ominösen Jungfrauen verspricht? Wohl kaum!

Lieber Fantho...mit solch religiösen Phrasen wird man niemals Toleranz unter einander schaffen. Das geht jetzt schon seit 2.000 Jahren so und das wird sich auch niemals ändern, wenn man andere ausschließt. Weil JEDE Religion nun mal von sich behauptet, dass sie im Besitz der Wahrheit ist. Und das ist schon rein logisch nicht möglich!

Gruß
Omni

Antwort
von Falbe, 12

Am besten antwortet Dr. Werner Gitt , ein christlicher Wissenschaftler über dieses Thema . Du findest seine Ansprache in You Tube 

Antwort
von Semcan, 30

Wir leben nicht im Paradies. Wir leben in einer Prüfungswelt. Während die bösen die Welt zerstören, sollen die Guten versuchen dies zu verhindern. Wenn alles Gut wäre, wo wäre überhaupt noch der Sinn der Prüfung? Man muss sich also entscheiden, welche Richtung man wählt... die des Bösen oder Guten... aber auf alles steht erstmal: der Glaube an einen almmächtigen Gott, der 1 ist, der nicht zeugt und gezeugt wurde, der das Universum erschaffen hat, der Propheten und Bücher geschickt hat für die Menschen, glaube an das Jenseits, an die Abbrechnung im Jüngsten Gericht, an die Hölle/ Paradies, an die Engel Gottes, der Glaube, dass Gottes Wissen alles umfasst.

Antwort
von Haldor, 10

Lies Schopenhauer "Die Welt als Wille und Vorstellung", insbesondere die Bände 3 und 4; dort wird eindrucksvoll erklärt, warum es das Leid auf der Welt gibt.


Antwort
von Pestilenz2, 56

Leid verursacht der mensch, die natur und das schicksal.

Es hat nicht jeder dieselben chancen.

Leid wirds immer auf der welt geben In jeder erdenklichen form.

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