Frage von healey, 71

Warum gibt es bei uns so viele Menschen die allein leben?

Antwort
von Mucker, 29

Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Viele  Menschen sind enttäuscht und haben Angst, wieder enttäuscht zu werden.

Andere  sind nicht bindungsfähig.

Mitunter  ist Krankheit der Grund oder beruflicher Stress, so dass kaum noch Zeit für privates ist.

 Oft  ist der Partner verstorben und die Trauer dauert dann an. Ob danach noch Lust oder Bedarf ist für eine neue Bindung - ist nicht sicher.

Die  wenigstens sind wohl 100%ig überzeugte Singles . Aber auch die gibt es.

Alleinlebende

Im  Jahr 2011 lebten 15,9 Millionen Personen allein, 1996 waren es mit 12,7 Millionen noch deutlich weniger. Der Anteil der Alleinlebenden an der Bevölkerung stieg in diesem Zeitraum von 15,6 auf 19,6 Prozent.

http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschlan...

Hier  findest du noch einen interessanten Bericht über eine Single-Frau:

http://woman.brigitte.de/leben-lieben/psychologie/allein-sein-1021201/

Alles Gute !

Antwort
von Vordenkerin, 69

Man möchte meistens mit einer Person zusammen sein,die zu einem passt. Nur leider basteln sich viele da nach bestimmten Kriterien ihren Traummann,ihre Traumfrau und suchen vergeblich nach ihrem Partner. Oder man hat schon vieles erlebt und möchte keinen Partner mehr oder hat seine Einstellung nicht geändert und ist einfach unmöglich drauf und kann mit sich nicht klarkommen und strahlt nur Leere aus und das wiederrum strahlt man aus. Und manche denken einfach,dass der Traummann,die Traumfrau einem entgegen spaziert und man sowieso jeden Anker heranziehen kann,den man toll findet. Gibt bestimmt noch mehr,aber das waren jetzt die Gründe, die mir in den Sinn gekommen sind.

Antwort
von Francescolg, 40

Die 'Nachfrage' nach den Vorteilen vom Zusammenleben geht leider zurück, insb. weil es uns so gut geht! Ständen wir im wirtschaftlicher Not, garantiere ich dir, dass wir wesentlich mehr Paare hätten! Das gleiche gilt für Krieg, oder "unsichere Zeiten", auch da ist es von Vorteil, eine Familie zu besitzen. Bildung ist auch ein Thema und die Emanzipation, die (meine eigene Meinung) eher für Durcheinander, als für Gleichberechtigung der Geschlechter und für eine bessere Gesellschaft gesorgt hat, da sie Singles nur noch-orientierungsloser, Karriere-geil und viel weniger Kompromiss-bereit macht. Für Männer ist es noch viel schwieriger, sich umzustellen, als für die Frauen, weil wir soviele Kulturen haben und Frauen mit modernen- oder mit Mittelalter-Ansichten. Da wird es abenteuerlich, zu wissen woran man ist = Man(n) kann vieles falsch machen, schon beim Flirten! (sie meint: Männer müssen ansprechen, usw.)

Der Wunsch nach Sicherheit, das Teilen vom eigenen Geld (faires Teilen fürs gemeinsame Wohl) ist auch weg, da man sich sofort Arbeitslos melden kann. Männer sind sehr materiell geworden, auch wegen.. (siehe oben) Das ganze Leben ist so strukturiert, dass du auch gut ohne Partner und Freunde "hindurch kommst", also bleiben Menschen gemütlich auf ihr Ego, ihrer Freizeit hocken.. 

Zu guter Letzt noch die Kirche, ja! Bei allem Gejammer: Hier hat man "Moral gelernt", also sich-selbst-zurückzunehmen für den "höheren Zweck", für die Familie, man hat in der Kirche eine Gemeinschaft gehabt. Heute gibt es keine Instanz mehr, die wir jeden Sonntag besuchen, wo man uns erklärt, dass Untreue schlecht ist, dass man anderen Menschen keine Gewalt zufügt, dass man, usw.. Diese Aufgabe haben nun (nur noch) Polizei, Fernsehen und die Lehrer (!) und die werden weniger respektiert, bzw. ist ihr Gehalt kaum gestiegen in den letzten Jahren, während Kindergärtner nun fast das Gleiche bekommen (~2800, klar Etwas weniger, aber nur etwas)

Antwort
von DonkeyDerby, 68

Sind es denn so viele? Gut, in den Städten gibt es wahrscheinlich wirklich viel Alleinlebende, hier auf dem Lande sind es wenige, die ganz alleine sind.

Der Grund liegt wahrscheinlich in der Idealisierung der Kleinfamilie (Vater, Mutter, Kind). Die Großfamilie, zu der mindestens noch die Großeltern gehören, oft auch Onkel und Tanten, gilt heutzutage als altmodisch. Wer als Erwachsener noch mit den Eltern zusammenwohnt, wird oft schief angesehen.

Antwort
von IsiHase, 59

Viele Arbeiten lieber, da es zur Existenzsicherung notwendignist. Oft gibt es bei Jobs auch Druck und Stress und da hat man keine Zeit für Familie.

Antwort
von Imago8, 34

Weiß ich auch nicht. Ich wohne seit Jahren in WGs und finde es super.

Antwort
von Aaron556, 60

Weil sie denken es ist mehr spaß allein zu leben als beisammen mit familie

Antwort
von girlfrommunich, 68

Weil deutschland deustchland ist

Antwort
von frax18, 37

Das Ergebnis einer Wohlstandsgesellschaft. Keiner ist mehr auf andere angewiesen, es gibt mehr Egozentrik als Nächstenliebe..

Kommentar von frax18 ,

Ich denke mal die Wirtschaft und das Informationszeitalter trägt auch sehr gut dazu bei. Es werden schon im frühesten Alter über Medien unerreichbare Ideale vorgelebt. Das Internet hat heute einen größeren Einfluss, als die Eltern und jeder weiß, was für Gestalten sich dort teilweise herumtümmeln... :)

Antwort
von latricolore, 54

Man kann sich ja schlecht einen Partner schnitzen.
Diese Frage kann man sich übrigens selbst beantworten.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Man kann aber noch mit anderen Menschen zusammenleben, nicht nur mit einem (Sexual-)Partner.

Kommentar von latricolore ,

Jepp, und auch darauf kann man nach spätestens 2 Min. überlegen von selbst kommen.

Und eine Mehrfachfrage ist es auch noch:
https://www.gutefrage.net/frage/wieso-gibt-es-so-viele-singles

Kommentar von DonkeyDerby ,

Das erklärt aber nicht, wieso so viele Menschen dennoch lieber alleine leben. Allein zu leben ist nicht nur teurer, sondern auch unbequemer, denn man muss den ganzen Haushalt alleine erledigen, jedes Gerät selbst anschaffen, etc. Auch die Haustierhaltung ist wesentlich einfacher, wenn mehr Menschen im Haushalt leben.

Kommentar von latricolore ,

Das erklärt aber nicht, wieso so viele Menschen dennoch lieber alleine leben.

Stimmt.

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