Frage von Shanelly, 138

Warum gib es so viel Fremdenhass in Deutschland?

Warum ist der Fremdenhass in Deutschland so angewachsen, nur weil Flüchtlinge herkommen? Wir Deutschen sind auch nach Amerika geflüchtet und da war auch nicht so ein Fremdenhass?

Antwort
von adabei, 67

Ich denke nicht einmal, dass es sehr viel mehr Fremdenfeindlichkeit gibt als früher. In meiner Umgebung kann ich das nicht feststellen.
Es kommt einem vielleicht so vor, da es inzwischen scheinbar salonfähig geworden ist, in dieser Richtung das Maul aufzureißen. Gewisse Parteien sind da nicht ganz unschuldig ...

Kommentar von Shanelly ,

Dass stimmt wirklich ich arbeite auch viel mit kunden und dass ist gesprächthema nummer eins aber es gibt auch positive Gespräche über Flüchtlinge

Antwort
von Agentpony, 25

Was du beschreibst, ist kein Fremdenhass, sondern Furcht vor dem, was durch die Massenzuwanderung kommen könnte. Ob gerechtfertigt oder nicht, das ist ein großer Unterschied.

Mit Amerika liegst du auch nicht ganz richtig. Deutsche Zuwanderer hatten da auch keinen leichten Stand, trotz kultureller Affinität, die uns heute mit den meisten Flüchtlingen nicht verbindet.

Und das gilt nicht nur für Deutsche, so war die Wahl von JFK, ein irlandstämmiger Katholik, vor 50Jahren mindestens so eine Sensation, wie im letzten Jahrzehnt die Wahl des Mulatten Obama.

Und nichteuropäischen Zuwanderern erging es noch böser.

Antwort
von UBFranke, 66

Diese Frage ist nicht einfach nur so zu beantworten, da spielen eine Menge Gründe eine Rolle. Geld, mangelndes Selbstbewusstsein, Existenzängste, Nationalstolz und und und. Tatsächlich haben die meisten Deutschen vergessen, dass Hundertausende während des 1. und 2. Weltkrieges nach Afrika, Amerika und Australien geflüchtet sind. 

Antwort
von asiawok, 1

Einfach neidisch auf was anderes eventuell besseres wie Kebab statt Curry Wurst
Arbeitsstellen zu verlieren
Die Leitkultur geht kaputt
Die Rasse geht verloren

Antwort
von MickyFinn, 52

,,Warum ist der fremdenhass in deutschland so angewachsen nur weil flüchtliche her kommen wir deutsche sind auch nach amerika geflüchtet und da war auch nicht so ein fremdenhass?"

1. Hat kaum jemand Fremdenhass, sondern denken logisch.

2. Die Kriminalitätsrate ist erheblich gestiegen (im Bericht sind nur abgeschlossene Fälle... demnach gab es in Köln zu Silvester NUR 4 Täter lt. Statistik...) und die Strafen sind einfach nur lachhaft, oder der Spieß wird umgedreht:

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/staatsanwaltschaft-gab-kindern-die-... (Anscheinend kommt der Fernsehbricht hierzu heute um 20:15 Uhr.. bin mal gespannt)

3. Ja.. viele deutsche flüchteten in den 30er & 40er Jahre nach Amerika. Nun zu den Unterschieden: a) Die deutschen waren im Verhältnis zu unseren Flüchtlingen erheblich intelligenter (Tatsache) b) die Kultur unterschied sich nicht so extrem, wie es bei uns der Fall ist c) Die deutschen Flüchtlinge wussten sich zu benehmen. d)... So. Stell dir mal vor 3 Mio. Niederländer (nur ein Beispiel) flüchten in den nahen Osten... essen Schwein, hören europäische Musik, bekommen im Schnitt 3 Kinder und bauen Kirchen... wenn es so was gäbe, dann kannst du von Fremdenhass reden (denn diesen gäbe es gegen die Niederländer)... denk mal drüber nach.

4. Für euch ist schon eine ,,Obergrenze" der Gipfel des Ultranationalismus/Rechtsextremismus... aber wer soll die ganzen Kosten schultern? Der Staat hat sich schon wieder aus der Gesundheitskasse kräftig bedient und war darf sie wieder füllen ?? Tja.. Beitragserhöhung in 2017 (schon wieder). Man sieht die steigenden Kosten überall....einfach Augen auf machen und vergleichen. Hier ein leichtes Beispiel:

Ein Brot in 2015 kostete 0,99 €.. .in 2016 kostet es nun 1,09 €. Der Preis ist um über 10 % gestiegen... das Gehalt aber nur um 2 %. Die kalte Progression greift um sich und der Staat reibt sich die Hände.

Kommentar von Shanelly ,

Gutes Argument aber die Griechen bekommen auch unser geld dass geld geht nicht nur an Flüchtlinge

Kommentar von MickyFinn ,

Das ist richtig und auch das war unglaublich verantwortungslos ein Land in die Eurozone aufzunehmen, ohne es gründlich geprüft zu haben (wie auch bei den Flüchtlingen... Hand aufs Herz... ist es denn so unwahr?).

Naja... die Illusion, die EU sei ein kräftiger Stier ist Humbug... es ist vielmehr eine Melkkuh.

Kommentar von Shanelly ,

Ich kenne einige menschen in meiner Umgebung die nicht arbeiten gehen wollen die lieber vom amt bekommen was ist mit denen??? 

Kommentar von Shanelly ,

Ich kenne viele Flüchtlinge die garnichts vom amt bekomme die selber arbeiten

Kommentar von Shanelly ,

So und jetzt zu der Niederlande meine mutte kam her als sie meinen vater heiratete und sie erzählte mir dass sie auch Schwierigkeiten hatte mit unserem Dorf. Sie wurde gemieden, ausgegrenzt und es kam ihr auch manchmal hass entgegen und dass nur weil sie auch der Niederlande kam und nicht deutsch 

Kommentar von MickyFinn ,

Das mit den Niederlanden war nur ein veranschaulichtes Beispiel... von mir aus Engländer, Franzosen, Belgier, Schweden, etc...

Geschichtlich betrachtet, gab es Spannungen zwischen NL & D, denn der Naziterror blieb noch einige Zeit im Gedächtnis. Davon (und da bin ich absolut sicher) ist heute kaum etwas noch übrig... vllt nur bei den sehr alteingesessenen. Ich bin oft in dem Land (zuletzt vergangenes Wochenende in Leiden & zanvoort).

Mein Bruder beherrscht die Sprache fließend und konnte keinen Hass feststellen... genauso wenig wie ich. Wenn mich die Natur ruft, schlag ich gern mal ein Zelt auf und suche stets Kontakt zu meinen Mitcampern. Nicht nur auf der Wiese, sondern auch in der Stadt war ich nie Zeuge davon, das sie ausgegrenzt, oder gemieden wurden. Eigentlich trifft so ziemlich das Gegenteil zu.

Die einzige Sache ist beim Fußball... aber Necken gehört dazu (und dennoch bin ich mit nem Robben-Trikot nach NL zur WM 2014 gefahren u die Fanmeile besucht)^^

Es liegt aber auch daran, das wir kulturell aufeinander abgestimmt sind... was aber bei islamischen Staaten nicht zutrifft. Wir haben hier Familien aus der 3. Generation die noch immer eine Parallelgesellschaft fördern (bleiben unter sich, leben ihre Kulturen aus wie in ihren Herkunftsländern und man wundert sich, weshalb die Integration versagt... selbst Merkel verkündete 2010, das diese gescheitert sei).

Kommentar von OlliBjoern ,

Ja, es gibt Familien, die bleiben unter sich. Es gibt aber auch Familien, die nicht unter sich bleiben. Auch das ist Teil der Realität. Man muss die schlechten Seiten benennen, darf die positiven aber auch nicht verschweigen.

Kommentar von OlliBjoern ,

Wie viele Flüchtlinge kennst du persönlich, und kannst deren Intelligenz beurteilen?

Ich finde den Satz mit "im Vergleich zu unseren Flüchtlingen erheblich intelligenter" schon recht arrogant, ehrlich gesagt. Du schreibst locker flockig, es habe keine Probleme gegeben, weil die deutschen Flüchtlinge sich zu benehmen wussten (da würden mich konkrete historische Quellen interessieren). Es gab auch Probleme, die verschweigst du (Ressourcenknappheit, zudem war das eine andere Zeit als heute; heute leben wir im Gegensatz zu früher weitgehend im Wohlstand, einige Prozent ausgenommen).

Der Punkt d) sagt im Prinzip "weil der Nahe Osten es so und so macht, sollen wir es auch so machen". Das ist albern, und senkt unser Niveau grundlos und unnötig (das ist das pubertäre Argument "andere machen das ja auch...").

Ich habe mit einem jungen Iraker geredet (der übrigens sehr gut Englisch konnte). Der erschien mir ebenso intelligent wie Männer in einem vergleichbaren (jungen) Alter hierzulande.

Das sind zu einem großen Teil Leute, die etwas lernen und leisten wollen, von sich aus. Natürlich gibt es (wie immer) ein großes Spektrum verschiedener Leute, die kommen.

Und nein, natürlich ist eine Obergrenze nicht der Gipfel... man kann darüber diskutieren. Voraussetzung ist aber, dass man weiß, worüber man spricht. Man muss sich beim Thema Flüchtlinge auskennen (und das ist mehr, als regelmäßig einen Stammtisch zu besuchen, bei dem darüber geredet wird).

Kommentar von MickyFinn ,

Nein... persönlich kenne ich keine Flüchtlinge. In der Turnhalle wo sie ca. 5 km entfernt von meiner Wohnung untergebracht sind, ist zutritt zum Gebäude und dem Gelände strengstens untersagt. Nicht mal Gegenstände darf man dort persönlich abgeben, welche man den Flüchtlingen spenden möchte.

Ich hatte bislang nur hier und da mit einigen zu tun gehabt. Beim lösen eines Bahntickets, tragen von Gepäck, Auskunft geben wie man nach xxx kommt. Alles super, alles normal. Aber es gibt auch die anderen Erfahrungen, die deutlich überwiegen. Beispiele: 2 Kinder brennen in der Bahn die Hose eines Rentners an, kichern u die Eltern sagen kein Wort dazu. Rumgebrülle an Bahnhöfen und vor Supermärkten und stets eine Flasche Alkohol in der Hand. Erwachsene bewarfen einen Bus mit Steinen, weil sich der Fahrer weigerte sie nicht ohne Ticket einsteigen zu lassen. Weil ich keine Zigarette geben wollte (ich lege Wert darauf wie man fragt), werde ich als Nazi beschimpft... oder kein Kleingeld.. zack Nazi.

Was stimmt denn mit der Aussage nicht, das die deutschen Flüchtlinge von früher erheblich intelligenter als die jetzigen sind? Die deutschen konnten sich anderen Gesellschaftsstrukturen erheblich besser anpassen und sich aufgrund ihres Wissens besser am Arbeitsmarkt integrieren. Wie das klingt ist mir egal... es stimmt halt und das ist wichtig.

zu d) wollte ich nur sinnbildlich klar machen, wie extrem die kulturellen Unterschiede sind. Asyl zu gewähren ist eine Sache... jedoch alles nach denen auszurichten, eine vollkommen andere. Beispiele: Klage gegen einen Metzger, der zur Deko ein lächelndes Schwein mit Mütze als Aufsteller stehen hat. Klage gegen eine Lehrerin (ein Muslime weigerte sich der Lehrerin die Hand zu geben, die Lehrerin sprach von mangelnden Respekt... darauf wurde sie verklagt wegen Fremdenfeindlichkeit gegenüber Muslime.. Rechtsextremismus... also was ihr ständig brüllt-.-)... habe noch zig weitere Beispiele parat. Doch sag mir, warum kamen die Migranten über 30 Jahre hier zurecht und ausgerechnet jetzt sollen 1000 Sachen auf einmal umgesetzt werden? Ihr wurdet so sensibilisiert, das ihr das selbst nicht mal gemerkt habt.

Das die hier was lernen und leisten wollen ist doch kein Problem... dagegen habe ich nie etwas gesagt. Doch bei aller Sozialromantik, muss doch ein Funken Realitätssinn übrig geblieben sein. Fakt ist, wir haben uns mit den Flüchtlingen überfordert.  Diese Durchhalteparolen kann ich nicht mehr hören... während ihr immer darauf reinfallt, fliegt mir die Kinnlade runter, weshalb so wenige merken das die Kalte Progression schon so extrem hoch ist, die KV-Beiträge ständig erhöht werden (natürlich NUR Arbeitnehmer) und sich der Staat am Gesundheitsfond bedient und dem Wähler sagt ,,die schwarze Null halten wir". Ihr werden schon wieder (autsch, es muss doch weh tun) auf diesen Mist reinfallen... 2017 soll eine Steuererleichterung dem Bürger zugute kommen. Guck mal nach, WEM es tatsächlich zugute kommt.

So... nun die ,,Obergrenze". Während über Monate diskutiert wird, nimmt D weiter fröhlich Flüchtlinge auf, die einfach nicht finanziell zu stemmen sind. Unsere Wirtschaft wird kollabieren. Es gibt auch einen simplen Grund, weshalb unsere Wirtschaft grad stärker ist als zuvor, aber das ist alles künstlich. Die wahren Folgen treten bald in Erscheinung und dann will ich mal sehen wer noch jubelt.

Antwort
von ManuViernheim, 25

In Deutschland gibt es kein Fremdenhass.

Fremde sind immer mit offenen Armen und Willkommensklatscher empfangen worden. Die Deutschen hat man als Dank in den Allerwertesten getreten.

Es gibt in Deutschland Hass gegenüber Deutsche.

Die deutsche Bürokratie,Gleichberechtigung der Frauen, Kultur, Tradition, Religion, Kleidungsstil usw wird gehasst.

Kommentar von SchIaufuchs ,

Das tut mir Leid für dich.

Kommentar von Marc8chick ,

Alle Flüchtlinge die ich kenne besuchen sich zu integrieren.

Antwort
von TheAge65, 77

Hauptsächlich weil sie stark bevorzugt werden.

Dann natürlich noch weil die "Kriminalitätsrate" ansteigt.

Dazu kommt noch das sie meist kein oder einfach nur sehr sehr schlecht Deutsch/Englisch sprechen können und dazu noch meist unfreundlich sind.

Kommentar von Shanelly ,

Ich habe aber nur gutes von ihnen mit bekommen sie arbeiten besuchen einen deutschkurs kinder gehen zur Schule

Kommentar von adabei ,

- Sie werden nicht bevorzugt.
- Auch die Kriminalitätsrate ist insgesamt nicht angestiegen.
- Die meisten von ihnen sind sehr freundlich und bemühen sich Deutsch zu lernen. Leider gibt es nicht genügend Kurse.

Kommentar von SiViHa72 ,

Exakt, adabei, Statistiken bestätigen genau diese Punkte.

Und dann kommt immer das Argument: gefälscht.

Man kennt das ja.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Wo sind diese Statistiken? 

Kommentar von TheAge65 ,

Cool, noch niemand der mich Beledigt oder als Rassist bezeichnet hat, I appreciate it :)

Hab btw. das nur so geschrieben weil das eben das ist was ich meist so in den Nachrichte (Radio/Internet...) gehört/gelesen habe, meine Aussage basiert lediglich darauf :)

Ich entschuldige mich für meine falsche Antwort (hab übrigens auch überhaupt nichts gegen Flüchtlinge/Ausländer) ✌

Kommentar von Marc8chick ,

Oh, dann sorry für den dislike, dachte du wärest einer von denen die hier irgendwelche völlig unsinnigen Sachen schreiben ohne Ahnung zu haben. Tut mir leid 

Antwort
von SiViHa72, 54

Vertu Dich nicht.. auch andere Länder haben immer mal Fremde sehr abgelehnt.

Das ist nichts typisch Deutsches.

Fremdenhass ist leider nur zu menschlich.. darum findest Du ihn,w enn Du genau hinguckst, überall.

Das kann man wirklich verallgemeinern (nicht auf alle Menschen). Alles andere nicht.

Kommentar von Shanelly ,

Aber wir sind alle menschen nur mit anderen haut farben oder kulturen warum können wir dass nicht akzeptieren?

Kommentar von SiViHa72 ,

Ist ne gute Frage,aber es gibt leider keine gute Antwort= Lösung drauf.

Dein Argument stimmt absolut.

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