Warum geht es manchen Menschen gut und anderen schlecht?

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12 Antworten

Wenn es Dich tröstet: Deine Frage ist so alt wie die Menschheit. Schon die ältesten Mythen beschäftigen sich damit. Es hat etwas damit zu tun, dass der Mensch als Individuum bereits eine so komplexe Veranstaltung ist, dass er sich seit Existenz ein Rätsel ist und Philosophen über Jahrhunderte zu immer neuen Antworten herausgefordert hat. Noch schwieriger wird es, wenn man einbezieht, dass der Mensch nur als gesellschaftliches Wesen existieren kann. Und da potenziert sich das Problem des Nicht-Wissens um die Zusammenhänge. Alle Stufen gemeinschaftlicher Kooperation - vom Familienclan über das Gott-Königtum bis zur Massendemokratie - haben Denker mit unterschiedlichen Gedankenmodellen begleitet. Der Praxis hinken diese Erklärungen immer noch weit hinterher. D.h. eine wirklich erschöpfende Antwort auf Deine Frage haben wir nicht, nur Ideologien mit sehr vereinfachten Menschenbildern.

Deine Welt ist Deine Welt und es liegt an Dir, die unterschiedlichen Rollenverhältnisse - Familie, Beruf, Nachbarschaft, Gemeinde, Vereinsleben, Freundeskreise - so zu gestalten, dass sie für Dich und Deine Familie möglichst günstig bleiben. Sicher ist das nie. Die Weltnachrichten kannst Du abhaken. Die Medien sind längst mit ihrer Sensationsgier pervers und zeigen nur einen Ausschnitt der Welt, ihren schlechtesten, weil sie Blut sehen wollen. In den USA feiern einige hundert Millionen Menschen Weihnachten und sind glücklich, gleiches und anders gut hundertvierzig Millionen in Russland und wieder über 500 Millionen in Europa. Davon hört man nichts. Aber wenn in Sibirien eine Kerze umfällt und eine Oma in Flammen aufgeht, senden sie uns die Livebilder. Vergiss diesen Lügenkram. Menschen sind im Kleinen glücklich wie Du.

Was den Weltfrieden angeht und so manche lokale Katastrophe (wie jetzt Syrien) gibt es viele "sollte" und "könnte" und "wenns" usw. nur niemand weiß es genau und über Jahre braut sich der Mist in den nordafrikanischen Ländern zusammen, weil das mit seinen Energiequellen ein Zankapfel der Mächtigen ist. Den USA kann man dabei nicht gerade eine glückliche Hand bescheinigen. Nur werden die Mächtigen der USA weder ihre kleinen Leute noch Dich fragen, welches Unheil sie wieder über die Menschheit bringen. Auch Machtgier gibt es, seit es Menschen gibt. Seit 70 Jahren sind wir in Deutschland glücklicherweise eine Insel des Friedens und Wohlstands. Ob wir für die Zukunft immer die richtigen Weichen gestellt haben, wird sich erst erweisen. Dagegen kann man nur bei sich und den Kindern die günstigsten Voraussetzungen schaffen. Dass die Bundesdeutschen insgesamt zufrieden sind, macht mir weniger Sorgen, als dass sie sich dabei uninteressiert zurücklehen und von den finanziellen und antidemokratischen Weichenstellungen in der EU keinen Schimmer haben. Doch was kann man tun: Im Freundeskreis diskutieren, hier sich kritisch äußern. Eine der Berliner Parteien wählen ist die Wahl von mitten in die Sche..e treten oder nur an den Rand. So ist halt das Leben.

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Hallo Woelfin1989,

warum es einigen Menschen sehr schlecht, anderen hingegen gut geht, kann verschiedenste Gründe haben. Einen Grund hast Du bereits angesprochen: Glück. Die einen haben das Glück in einem Land geboren zu werden, in dem es weder materielle Armut noch irgendwelche Kriegshandlungen gibt, andere wiederum werden in Gegenden geboren, in denen die Menschen von Krieg, Terrorismus und Hunger geplagt werden.

Andererseits hängt das Glück auch nicht allein von den äußeren Umständen ab. So gibt es in den armen Ländern und Krisengebieten der Erde sicher auch viele Menschen, die trotzdem glücklich sind. Sie haben es möglicherweise gelernt, trotz ungünstiger äußerer Umstände Zufriedenheit im Leben zu finden. Ob man glücklich ist oder nicht, hängt also zum Teil auch von der eigenen inneren Einstellung ab.

Es gibt in unserer Zeit allerdings keine Garantie für lebenslanges Glück. Es mögen sich durch gewisse Umstände wie Arbeitslosigkeit, Krankheit o.ä. die Lebensumstände ändern oder es trifft einen plötzlich irgendein schweres Unglück. Dennoch ist es wenig hilfreich, sich diese Möglichkeiten immer wieder vor Augen zu halten. Das würde nur das gegenwärtige Glück entweder stark einschränken oder sogar völlig zunichte machen.

Tatsache ist jedenfalls, dass es nicht jemanden gibt, der Schicksal spielt, auch Gott nicht. Es gibt niemanden, der dafür sorgt, dass jemand, der wie Du viel Glück im Leben hatte, für einen "Ausgleich" sorgt, indem er ihm nach einiger Zeit Unglücksschläge schickt. Die Bibel trifft die völlig realistische Feststellung: "Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle" (Prediger 9:11). Wenn man sich zufälligerweise zur falschen Zeit am falschen Ort befindet, mag einen irgendein "unvorhergesehenes Geschehen" treffen. Wahrscheinlich hat das auch jeder von uns schon einmal erlebt. Das heißt aber nicht, dass jeden irgendwann ein schweres Unglück treffen muss. Obwohl das leider gerade in unserer Zeit schon sehr vielen Menschen widerfahren ist, trifft das jedoch nicht auf alle oder die meisten Menschen zu. Manche haben eben das Glück, ihr ganzes Leben von Schlimmem verschont zu sein.

Wie ich Deinen Schilderungen entnehmen kann, fühlst Du Dich zwar im Moment sehr glücklich, doch andererseits bist Du auch  unsicher, ob das auch in Zukunft so bleibt. Wie bereits gesagt, gibt es in dieser unsicheren Zeit keine Garantie dafür, dass ein momentan glückliches Leben auch so bleibt. Doch zeigt die Bibel, dass sich das in naher Zukunft grundlegend ändern wird. Gott möchte nämlich nicht, dass Kriege, Terroranschläge, Naturkatastrophen und anderes Unglück geschieht. Auch wenn er all das für eine bestimmte Zeit zulässt (die Bibel zeigt auch warum), hat er beschlossen, unsere Welt von Grund auf zu ändern. Das wird er durch sein Königreich tun, um dessen Kommen zu beten Jesus Christus uns bereits im "Vater-unser" mit den Worten lehrte" Dein Königreich komme..." (Matthäus 6:9,10). Durch sein Reich wird Gott dafür sorgen, dass dann das Leben von keinem mehr durch Unsicherheit, Unglück und Armut geprägt ist. In dem letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wird folgendes verheißen:

"Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Manche denke, diese Worte gingen erst dann in Erfüllung, wenn jemand in den Himmel kommt. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Bibel zeigt, dass Gott für ein besseres Leben hier auf Erden sorgen wird. Das machte z.B. Jesus Christus in der berühmten Bergpredigt deutlich, als er sagte: "Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5). Wenn das geschehen ist,  wird sich niemand mehr Gedanken darüber machen müssen, ob sein Glück eines Tages abrupt endet, denn dann kann es sogar ewig dauern!

LG Philipp

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Deine Frage passt besser hinein in die Bereiche Politik, Soziologie sowie Psychologie. Die jeweiligen Antworten fallen dann recht komplex aus.

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Glück haben, oder ein Glückstäter sein? Hast du nicht nachgedacht? Du bist ein Ebenbild den Schöpfer. Deine frühere Schwierigkeiten sind nur die Übungen um stark zu sein. Diese waren doch harmlos, oder? Sieh, was du alles vollbracht hast. Ich glaube nicht das es dir ins Schoss gelegt wurde.
Pass auf deine Angstgedanken, Gedanken sind materiell. Vertreibe es schnell wie möglich. Gib nich viel von deinem Acht auf Medien, diese profitieren nur davon, das sie üble Nachrichten bringen. Du kannst nicht dem armen helfen, wenn du ihnen Geld gibst. Du hilfst mehr, wenn du denen arbeiten beibringst. Und für die alle anderen unglücklichen gibt eine Lösung.
Sieh alles was geschieht von andere Perspektive. Alles, wirklich alles was geschieht ist zum Guten führt. Das Übel ist nur für kurze Zeit. Und jeder hat die Kraft es überwinden.

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Das wird auch mit folgendem zusammen hängen. Die Welt wird von den Banken, den Reichen und den Regierungen regiert. Die entscheiden am Ende wie alles läuft. Letztes Jahr hieß es dass bald 1 % der Menschen mehr haben wird an Geld als der Rest, wenn die Kluft von den Schichten weiter auseinander geht. Zudem wachsen die Menschen unterschiedlich auf. Wenn einer in Armut aufwächst und später zu Geld kommt, dann wird er anders damit umgehen und es schätzen als jemand der immer reich war. Sie sehen das Weltgeschehen unterschiedlich. 

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Pech gehabt.. hm.. wow das ist schwierig.. also ich kann dir sagen dass es keine ausgleichende Gerechtigkeit gibt. manchen Leuten geht es ihr Leben lang schlecht und niemals gut, warum sollte es dir dann nicht dein Leben lang gut gehen dürfen?

Zuerst einmal.. Lebewesen sind unglaublich anpassungsfähig.. jemand der nur Schlimmes erlebt fühlt anders wie jemand dem es immer gut geht. dabei ist der Gefühlszustand natürlich rein subjektiv.. jemand wo du dir denkst "oh nein wie furchtbar was der schon alles erleben musste.." für den ist das vielleicht gar nicht so schlimm. Wenn das erste mal jemand aus der Familie stirbt ist man komplett am Ende.. beim zweiten mal geht's dann schon besser und so weiter.. 

Abgesehen davon.. Denkst du weil wir hier in Deutschland leben ginge es uns besser als in Krisenländern? Klar, Armut und Hunger sind hier nicht unser Problem, dafür haben wir haufenweise psychisch erkrankte und ein Großteil der Gesellschaft hat eine sehr schlechte Moral.

Und so wie sich das anhört hattest du ja schon eine schwere Kindheit usw.. sieh es als Belohnung und hab Spaß :)

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In der Bibel gibt es viele Geschichten, in denen Menschen Leid erfahren und im Endeffekt dadurch in ihrem Leben und Glauben gestärkt hervorgehen (Hiob, Joseph, David usw.). Trotzdem kann ich deine Frage gut verstehen und nachvollziehen.

Interessant ist in diesem  Zusammenhang Psalm 73 von Asaph bei , der nicht verstehen kann, warum es gottlosen und ungerechten Menschen so gut geht im Leben und gottesfürchtigen und gerechten Menschen scheinbar so schlecht. Er fand die Antwort darin, als er auf das Ende dieser Menschen schaute. Deshalb ist eine Antwort auf die Frage, warum Gott Leid zulässt, dass das irdische Leben recht kurz ist und die Ewigkeit so wunderbar und unendlich schön, so dass es vor allem darauf ankommt, an Gott zu glauben und nach dem Tod bei Gott zu sein.

Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Interessant ist auch folgende Ausarbeitung zum Thema: http://dasleben.info/faq/warum-lasst-gott-das-leid-zu

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Sei froh, dankbar und genieße es.

Deine Sorge, es könne jetzt, da du so glücklich bist, nur noch bergab gehen, so wie man von Jemandem der ganz unten ist sagt, bei dem kann es jetzt nur noch bergauf gehen und nicht mehr schlechter werden, ist zwar irgendwie nachvollziehbar, a b e r - wer oder was sagt denn, dass es, wenn es einem gut geht, nicht auch so bleiben kann?

Man kann einen Berg erklommen haben und auf dem Pfad oben auch geradeaus gehen können und die Aussicht genießen, ohne stets in den Abgrund zu sehen und sich zu sagen, Oh Gott, da geht's ja wieder nach unten. Dabei vergisst man dann, die Aussicht und alle, die mit auf dem Berg sind genügend zu beachten.

Eine Möglichkeit, bei der man natürlich auch sehr gut auswählen und überlegt handeln muss ist, Anderen, die noch nicht so weit gekommen sind, zu helfen, auch auf (deren persönlichen) Berg zu kommen. Ansonsten genieße es einfach und kümmere dich vorwiegend um die, mit denen du auf diesen Bergpfad mit der schönen Aussicht gekommen bist und mit ihnen da gehen darfst, sonst läufst du wie gesagt Gefahr, das mit der Zeit evtl. aufs Spiel zu setzen. Alles Gute, und sorry, hab` das erst spät gelesen.

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Das kommt daher, dass das Leben "Random" ist. Es macht sowas von keinen Sinn sich über sowas gedanken zu machen. Sei einfach froh dass es dir jetzt gut geht. Was die Zukunft bringt ist sowieso ungewiss.

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Wieso ist die Vorstellung, dass das alles mehr oder weniger Zufall ist, so unerträglich? Ich finde das im Gegenteil sehr tröstlich. Denn es bedeutet, dass es kein "Schicksal" und keine Götter gibt. Es wäre doch viel, viel unerträglicher, wenn Leid durch höhere Wesen gewollt würde. Da könnte man sich ja gar nicht richtig wehren. Aber bei Zufall kann jeder sein eignes Glück in die Hand nehmen. Und sei es durch Flucht in ein anderes, besseres Land.

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Es ist leider so und wir "normalen" Menschen in reichen Ländern sind halt die die profitieren, während z.B in Bangladesch oder ähnlichen Ländern alle ausgebeutet werden.. Eigentlich könnte man sagen das fast ganz Deutschland in so einem Glück ist das du hast, fast alle hier haben halt das Glück in einem reichen Land geboren zu sein usw.
Also könnte man sagen das es viele gibt, die in einer ähnlichen Situation sind wie du. Und deswegen ist die Wahrscheinlichkeit das ausgerechnet du das verlierst das du am meisten liebst sehr gering.. Mach dir darüber nicht so viele Sorgen. :D

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das liegt an deren schicksal

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