Frage von DeinBetriebsrat, 66

Warum geht es den Banken denn in der Niedrigzinsphase so fürchterlich schlecht?

Ich arbeite bei einer Bank und frag mich ob das so alles mit rechten Dingen zugeht. Unsere Kunden können froh sein, dass wir 0,01% Guthabenzinsen bezahlen.

Der Überziehungskredit kostet 12,5% bei geduldeter Überziehung 16,5% Trotzdem jammert unser Vorstand, unser Verband und die ganze Banken - Branche über schlechte Erträge? Ist das nur ein Ablenkungsmanöver?

Geht es in Wirklichkeit nicht nur darum einen Grund zu finden die Anzahl der Filialen zu schließen weil die Kunden alle Geschäfte online abwickeln und wir hier nur noch ein paar Rentner betreuen, die sich gerne einmal unterhalten möchten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Wagenfeld2, 28

Das ist eine gute Frage!!!  Ich möchte aber nicht mit den Kartoffelbauern Vergleich kommen sondern biete dafür die Milchbauern an!!

http://www.wir-sind-die-volksbank.org/warum-milchbauern-wenig-und-genossenschaft...

Hier findest Du ein geeignetes Kalkulationsschema und die Erklärungen dazu.

Einstandspreis 0,01  multipliziert mit 1250, nach rechne mal nach... 

Antwort
von christl10, 38

Wer heutzutage in der Bank arbeitet und denkt er kann sich in Ruhe mit Rentner unterhalten, der ist fehl am Platz, denn dadurch verdient die Bank nichts. Die Bank verdient nur was an abgeschlossenen Bankgeschäfte bzw. am Verkauf von Finanzprodukte. Es werden immer weniger in die Filialen kommen, da junge Leute das Onlinebanking bevorzugen und zudem keine Kontoführungsgebühren bezahlen wollen, daher wird früher oder später das Filialgeschäft aussterben. Es bleiben nur noch unrentable Rentner übrig, die gerne mal hier und da sich unterhalten wollen um sich die Zeit zu vertreiben. 

Kommentar von DeinBetriebsrat ,

na ja, aber diese Rentner sind nun mal Mitglieder unserer Genossenschaft und haben jahrelang gute Geschäfte mit uns gemacht. Ich kann die doch nicht einfach "clustern", nur weil kein Ertragspotential mehr da ist - das nennt man glaube ich  Lebenszyklus das gilt auch für Kunden und Mitglieder.

Sei mal ehrlich. Wer braucht denn diese Finanzprodukte wirklich?  Wir sind kein Wettbüro,  wie die Deutsche Bank und auch keine Zweigstelle der R+V. 

10% unseres Gehaltes sind provisionsabhängig und wenn wir unser Ziele erfolgen bekommen wir auch mal ein kleine Prämie.

Unsere Bank hat richtig viele Rücklagen, da könnten wir hier ganz bequem eine richtig große  Seniorenwohnanlage finanzieren und als Genossenschaft vermarkten. Das wäre auch ein "Finanzprodukt" aber zum anfassen! 

Gute Idee. Wird aber nichts daraus,  wir fusionieren, die Genossenchaft wird zugemacht und unser Vermögen an die übernehmende Genossenschaft übertragen - ist doch toll oder? 

Wir können ja unseren Kaffee jetzt verkaufen und daraus ein Profit Center machen - werde das mal als Verbesserungsvorschlag einreichen.   

Kommentar von christl10 ,

Ich war selbst als Bankkaufmann bei der Deutschen Bank beschäftigt. Die ersten 10 Jahre ist es gut gelaufen, aber als dann Deutsche Morgen Grenfell mit ins Boot kam, kam auch der Angelsachse, der das Sagen hatte. Das hat unser gesamtes Betriebs und Arbeitsklima verändert. Der Einzelne zählte plötzlich nichts mehr. Was ein Mitarbeiter in der Vergangenheit für die Bank getan hat zählte auch nichts mehr. Kunden die kein Gewinn bringen wurden ausgesondert und nicht mehr betreut. Mitarbeiter  die nicht genügen Profit beigesteuert haben entlassen, natürlich sozialverträglich wie sie offiziell sagen, aber letztendlich interessierte das auch keinen wie lange Du dabei warst und viele Kinder du hast. Wer auf der Abschußliste stand wurde einfach von seiner Aufgabe befreit und machte dann gar nichst mehr, bis er die Abfindung annahm und ging. Nun siehst Du wo die Deutsche Bank heute steht, vor dem Ruin. Dem Angelsachsen ist das egal, der hat schon lange den hohen Boni enigesteckt und arbeitet wieder bei einer anderen Bank. Wer bleibt ist frustriert und trotzdem werden immernoch Arbeitsplätze abgebaut um die Verluste der ehemaligen Angestellten wieder aufzuffangen. Der Gier auf die 25% Eingenkapitalrendite hat die Bank zum Ruin gebracht. Persönlich hatte ich in den letzten Jahren ein sehr schwere Zeit unter den Angelsachsen miterlebt. Gut daß ich dann irgendwann mit einer guten Abfindung gegangen bin. Es ist und bleibt eine Schande wie man mit dem Personal und den Kunden umgeht. Persönlich werde ich nie wieder in einer Bank arbeiten. 

Kommentar von DeinBetriebsrat ,

Bitte glaube mir bei den Genossen ist das nicht anders, die Bank Manager sind wie die  Normaden - sie ziehen von einer Wasserstelle zur nächsten und vergiften hinterher die Brunnen.

Unser DZ Bank ist längst  nur  eine Zweigstelle der Deutschen Bank und hat sich sicher am  "Derivaten Sonderverkauf" beteiligt. 

Ich bin hier Betriebsrat.  Wir sind eine kleine Genobank  und darum bin ich hier noch einigermaßen  sicher - bis die nächste Fusion kommt. Nach der Fusion werde ich sicher mal wieder die Leitung einer Filiale übernehmen dürfen - wenn ich Pech habe noch mit Tankstelle und Lagerbetrieb.  Die Filiale wird  dann nur Aufrechterhalten  um mich abzuschieben und ist ganz sicher mindestens 58 Minuten Fahrtzeit (ein Weg) von meinem Wohnort entfernt sein. Eine Abfindung bekomme ich garantiert nicht, das gibts nur für Vorstände. 

Genossenschaften und Gewerkschaften haben eine gemeinsame Wurzel. Als alter (stimmt leider) ver.di Mann werde ich hier aber als Klassenfeind behandelt.

Bei uns verbrüdern sich jetzt schon die Bankmitarbeiter mit ihren Kunden, die häufig Eigentümer sind. Bei den Genossen ist ja vieles anders als bei den Deutschbänkern....

Aber dieses Clustering nach Ertrag und Nutzen wird uns (indirekt) von oben vorgegeben und wir müssen Mitglieder rausschmeißen bzw. deren Existenz vernichten - nur damit wir möglichst wenig Risiken in den Büchern haben. 

Genossen - so sagte man früher, die ich persönlich kenne, wechseln jetzt  die Straßenseite,  wenn sie mich sehen. Bitte glaube mir das ist gar nicht schön

Kommentar von christl10 ,

Früher war ich stolz darauf noch Bankkaufmann zu sein. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Nun bin ich aus gesundheitlichen Gründen verrentet zu Hause und kann keinem mehr raten den Beruf anzustreben. Meinen gesundheitlichen Zustand habe ich dem miserablem Arbeitsklima der letzten Berufsjahre zu verdanken. 

Kommentar von DeinBetriebsrat ,

sei einfach nur froh das du aus dieser Tretmühle raus bist, bei uns werden die Mitarbeiter, die auf die 50 zugehen ähnlich besch... behandelt - obwohl sich der Laden Genossenschaft schimpft und den Mitarbeitern ja auch gehört. Alle Kollegen haben auch einen Anteil.

Das Stress krank macht ist erwiesen, von unseren Kunden/Mitgliedern gibt es ja auch den Einen oder Anderen, der mal Stress mit seiner Bank hatte.  Wir "betreuen" ja im Gewerbekundenbereich die  "Kleingewerbetreibenden", die machen wir zu Mitgliedern und haben dann das Privatgeschäft,  die Firma und die Immobilie, na ja und alles was es an Versicherungen so gibt. Es geht eigentlich nicht um die Mitgliederförderung  (laut Satzung und GenG) sondern um das POTENTIAL und das ABSCHÖPFEN.

 Wer Selbständig ist und noch nie Ärger mit seiner Bank hatte, war nicht Selbstständig!!!! - von meinen Kunden, die ich nun lange und persönlich kenne, glaubt mir aber  keiner das ich auch Stress und Vorgaben habe. Ich kann nicht mal mit meinen Dienst PC surfen ohne das unser EDV Dienstleister das weiß und hässliche Berichte verfasst. Hätte ich bloss etwas Anständiges gelernt.

Wenn der Frust zu viel wird, beteilige dich an Blogs - oder mache selber einen auf und helfe Anderen - das tut machmal ganz gut. 

Du kannst über die digitale Welt schimpfen, weil es Arbeitsplätze kostet - aber die Möglichkeiten sich auszutauschen sind enorm!

Kommentar von DeinBetriebsrat ,

Es wäre gut, wenn Du mal etwas mehr über die neue Unternehmenskultur  berichtest. Das was du berichtest ist wie ein Virus der sich sehr schnell verbreitet hat. Das Problem ist, die Deutsche Bank war mal eine Vorzeigebank. Ist schon was her,  war aber mal so. 

Im gehobenen Management gab und gibt es eine "Wanderbewegung"  zu neuen "Wasserstellen" => neuer Job = know how  Transfer => mehr Kohle!!!

Betroffen davon waren auch die "Zentralbanken" der Genossenschaften und die Landesbanken der Sparkassen. Alle haben fleißig im Finanzkasino mitgespielt und sich die Taschen voll gemacht. Leider ist die Unternehmenskultur dabei komplett den Bach runter gegangen. Bei uns "Genossenschaftlern" weiß die Führungsspitze gar nicht wie eine Genossenschaft überhaupt funktionieren sollte, was eine Genossenschaft ist etc.etc.

Unser Mitglieder bringen den Umsatz mit, zahlen eine Einlage in die Genossenschaft, haften mit ihrer Einlage und sind trotzdem nicht am Gewinn ihrer Genossenschaft beteiligt. Wie unsere Bank  noch Geld brauchte - heute haben wir ehr zuviel und müssen Parkgebühren zahlen- haben meine damaligen Kollegen  unseren Mitgliedern empfohlen mehr Anteile zu kaufen, weil diese eine gute Rendite bringen. Nun stell Dir mal vor Du hast 250 Anteile zu 50 €, die du vor 20 Jahren für 100 DM gekauft hast. Wenn Du die Anteile zurück gibst bekommst Du in ca. 18 Monaten Deine Einlage zurück. Das heißt aus den 25.000 DM sind jetzt 12.500 € geworden. Jetzt denke mal kurz an die Kaufkraftentwicklung - du hast ca. 60% Kaufkraft verloren.  Du  bekommst also die Einlage  zurück - obwohl jeder Geschäftsanteil  inzwischen einen Wert von mehr als 1500€ hat - das sind die Rücklagen, Immobilien der Bank etc.. Ich will keine Begehrlichkeiten wecken, aber das sind mal eben 375.000€

Nun kommst. Die Bank sagt du hast ja die Dividende bezogen, also sei zufrieden. Wir meinen aber  es ist wie bei einer Bankbürgschaft, dafür muss du ja auch Gebühren zahlen. Alle Bankgenossen haften mit ihrer Einlage und einer Nachschusspflicht für ihre Bank.

Es ist durchaus üblich, dass die Nachschusspflicht den 5 oder 10 fachen Anteil der Einlage ausmacht. Wenn unsere Mitglieder mit 12.500 x 5 = 62.500 persönlich haften kommt schon Freude auf.  

Du haftest also als Mitglied mit dem 5 fachen Deiner Einlage  für Deine Bank. Darum sind die Genossenschaftsbanken auch bei der EZB so hoch angesehen. 

Nun geht es weiter - unsere Bank ist relativ klein und soll fusionieren. Unsere übernehmende Bank bekommt dann alle Rücklagen, unsere Genossenschaft wird gelöscht und unser Mitglieder verschenken  ihre Vermögenswerte, weil der Vorstand die Mitglieder nicht aufklärt. Dafür kassiert der Vorstand  selbst eine kräftige Gehaltszulage ( abhängig von der Bilanzsumme)

Das alles ist kein Geheimnis es gibt sogar Bücher zu dem Thema:

www.foerderauftrag.de     

Zum Schluß noch: Aktien kannst Du jederzeit verkaufen, der Kurs geht in den Keller -entweder weg damit oder Augen zu und abwarten!  Würde ich heute aber niemanden mehr empfehlen.

Für Deine Genossenschaftsanteile haftest du auch noch 12 Monate nachdem Du aus der Genossenschaft ausgetreten bist:

Der Kurswert bleibt stabil - du verlierst aber Kaufkraft....

    

Antwort
von FrageSchlumpf, 27

hmm, selber Bänker ? Dann schau doch mal die Bilanz "deiner" Bank genauer an. Du wirst feststellen, dass die eben nicht nur aus Sichteinlagen rechts ( mit 0,01 % ) und Dispokrediten rechts ( mit 12,5 oder 16.5 % ) besteht.

Für einen Teil euerer Einlagen muss auch deine Bank Minuszinsen berappen, da sieht die Rechnung schon ganz anders aus. Dem Kunden 0.01 % gezahlt, und für die gegeläufige Aktiva auch noch mal 0.30 BEZAHLT, dass haut rein.

Kommentar von DeinBetriebsrat ,

Danke für den Hinweis, schaue ich mir mal in Ruhe an - nach Feierabend ich bin hier ja nicht als Revisor tätig - aber vorab.

Wir verdienen richtig, richtig gut, zahlen keine nennenswerte Dividende und "verstecken" die Gewinne vorab in den "Fonds für allgemeine Bankrisiken"  aber das macht unser Vorstand ohne Rücksprache mit den Anteilseigner - ja so funktioniert in der Genossenschaft.... bist Du bei  den " Roten" ?

Bei  Euch sieht es  auch so aus oder? Diese correctiv Jungs  ziehen Euch ganz schon die Hosen runter -  richtig so, mal sehen wann wir dran sind.

Bei uns gibt es einen neuen Witz: 

Weißt Du warum die Vorstandsgehälter nicht veröffentlicht werden?

Datenschutz?

Nein, Artenschutz - unsere Mitglieder würden den Vorstand "steinigen und federn" wenn herauskommt was die Burschen hier einstecken....

Bei jeder Fusion gibt es entweder weine fette Zulage, das heißt Sondervorteil in unseren Prüfungsberichten - oder eine ganz bequeme Pensionszusage, dann brauchst Du nieder zu arbeiten.

 

Kommentar von DeinBetriebsrat ,

Na wenn du mich schon so direkt fragst - ich bin ja nicht kleinkariert, habe aber eine gute rhetorische Ausbildung genossen - als Gewerkschaftler nicht bei den Genossen!    

 
Zu Dienen Anmerkungen:

Bei meiner VR-Bank betragen die Einlagen von Kunden auf der rechten Seite, (auch "Passiva" genannt) Ende 2015 ca. 1,98 Mrd. Euro. Im Jahr 2014 waren es noch 1,875 Mrd. Euro, also haben im Jahr 2015 die Kunden ungefähr 105 Mio. Euro zusätzlich Geld eingelegt.

Im gleichen Zeitraum sind die Ausleihungen an Kunden auf der linken Seite, also der Aktivseite um 111 Millionen € auf 1,8 Mrd. Euro angestiegen.

Das hatte natürlich zur Folge dass die Differenz von 6 Millionen Euro zwischen Ausleihungs- und Einlagenzuwachs woanders hergenommen werden musste, also von den Einlagen bei der Bundesbank die von 2014 auf 2015 zurückgegangen sind und wovon dann die von dir genannten 0,3% Zinsen eingespart wurden.

Um es mal mit deinem Beispiel zu berechnen:
105 Millionen Einlagen zu 0,1% = Zinsaufwendungen von zusätzlich 105.000,-- €
111 Millionen Ausleihungen zu Ø 3,00% = Zinsertrag von zusätzlich 3.330.000,-- €
6 Millionen weniger für die Negativzins von 0,3% bezahlt werden musste = 18.000,-- €

Insgesamt hat also die Bank allein an den von den Kunden neu eingelegten 105 Mio. €
3.330.000,-- + 18.000.-- abzgl, 105.000,-- = 3.243.000,-- € mehr an Zinsen eingenommen.

Der Jahresüberschuss ist aber trotzdem zurückgegangen.

Aber das lag nicht an den Zinsaufwendungen bzw. -erträgen, sondern an den Lohn- und Gehaltsaufwendungen. Denn die sind im gleichen Zeitraum ebenfalls um 3,35 Mio angestiegen.
Aber bestimmt nicht durch mehr Personaleinstellungen, nein, die Zahl der Beschäftigten ist sogar zurückgegangen.

Und dreimal darfst du jetzt raten, wem dieser Zuwachs an Lohn- und Gehaltsaufwendungen wohl zugutegekommen ist, also bei wem es wirklich reingehauen hat.

Bist du bei den Roten? 

Antwort
von christl10, 37

Schon mal geschaut wie tief der Baufinanzierungszins liegt? 

Kommentar von DeinBetriebsrat ,

ja  für 60% des Beleihungswerts, aber das ist ein guter Einstieg um eine Risikolebensversicherung draufzulegen..... 

Kommentar von DeinBetriebsrat ,

warum gibt es keinen Systemwettbewerb mehr - egal welche Farbe die Bank hat - intern läuft alles nach dem selben Schema, bzw- die Unternehmenskultur des Marktführer wird kopiert. Wie wurde  Euere Vermittlungsprovision berechnet? Oder gab es Vorgaben was Du verkaufen mußt....  

Kommentar von christl10 ,

Ich will mich nicht mehr damit beschäftigen. Im Grunde genommen hatte ich auch eine sehr schöne Zeit, wenn ich mal die letzten Jahre weglasse. 

Kommentar von DeinBetriebsrat ,

Alles hat mindestens 2 Seiten- wieviele Jahre warst Du denn dabei?  Deine Erfahrung sind trotzdem wichtig, Du ist ja kein Einzelfall - im Gegenteil es traut sich bloss niemand darüber und das ist leider auch ungesund!    

Antwort
von kenibora, 27

Weil sie kein Geld verdienen und nur Kosten haben....! Welcher normale Mensch braucht oder nimmt einen Überziehungskredit in diesen Höhen?


Kommentar von DeinBetriebsrat ,

Unsere Zielgruppe sind sogenannte "Kleinstgewerbetreibende" ,die brauchen auch eine Bankverbindung

Antwort
von noname68, 21

wenn du schon bei einer bank arbeitest, dann solltest du auch herausfinden können, wieviel eine bank an solchen dispo-zinsen im vergleich zu anderen einnahmequellen verdient.

wenn ein kartoffelbauer fast nur noch steine auf seinem acker erntet, wird er kaum vom verkauf von ein paar eiern aus seinem hühnerstell leben können.

Kommentar von DeinBetriebsrat ,

Das Beispiel mit Deinem Kartoffelbauern gefällt mir. Ich habe Kollegen die würden Dir einen Anteil Deiner  Schürfrechte auf Deinem Acker  als Derivat verkaufen.  Da könnten ja Bodenschätze liegen, von denen du gar nichts weißt.... das ist zeitgemäßes "Banking" 

Der  "Milchbauern Vergleich" gefällt mir aber noch  besser.  

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