Frage von Jahreskalender, 147

Warum gehen ältere Menschen früher zu Bett und stehen morgens früher auf als jüngere Menschen?

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Antwort
von antnschnobe, 28

Ich kenne einige Nachteulen unter den "Alten", die noch älter sind als ich.
Wenn die zu Bett gehen, spiel ich schon längst mit den Engelchen. : ))

Dagegen sind mir auch "Junge" bekannt, denen es kurz nach dem Abendessen die Jalousien runterhaut.

Allgemein möcht ich behaupten, daß wir "Alten" nicht mehr das Gefühl haben, etwas zu versäumen, wenn wir eher schlafen gehen.
Als ich noch "jung" war, wäre ich abgerissen, wenn ich früh zu Bett gehen hätte müssen. Heut darf ich solange aufbleiben wie ich will - und ich will gar nicht mehr so oft. Denn: Morgen ist auch noch ein Tag.  : D


Kommentar von DerandereAchim ,

:)

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von almmichel, 33

Kann ich nicht bestätigen. Wir sind beide nicht mehr die Neuesten. Vor 00.00 Uhr gehen wir nie in die Kiste. Und morgens darf es ruhig etwas später werden. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Antwort
von Tanzistleben, 22

Das kannst du nicht so pauschal sagen, denn es stimmt einfach nicht! Meine Omas waren beide Nachtvögel! Sie waren heilfroh, als sie endlich keine Verpflichtungen mehr hatten und nach ihrem angeborenen Rhythmus leben konnten. Beide waren - unabhängig voneinander - sehr unternehmungslustig,  sind gerne abends ausgegangen, spät nach Hause gekommen und noch viel später schlafen gegangen. Morgens durfte man dafür keinesfalls anrufen, denn da haben sie geschlafen. So gegen 11:00 hatte man Glück, wenn man sie "schon" beim Frühstück erwischte.

Bei mir wird das wahrscheinlich auch einmal so ähnlich sein, denn ich gehöre auch zu den "Eulen", die nachts aktiv und vormittags müde sind. Entgegen der landläufigen Meinung, es wäre nur Gewohnheit, gibt es inzwischen sehr fundierte Studien, die zeigen, dass man schon an Säuglingen erkennen kann, ob es sich um "Eulen" oder "Lerchen" handelt - unabhängig davon, welcher Gruppe Eltern und Großeltern angehören, was wiederum zeigt, dass der Biorhythmus nicht vererbbar ist. 

Meine arme Lerchen-Mutter war mit ihrem Eulen-Baby sehr gestraft. Ich soll von Beginn an nachts quietschvergnügt gewesen sein und tagsüber geschlafen haben. Natürlich muss man sich im großen und ganzen dann unserem morgenorientierten Leben anpassen, aber es fällt einem nie so leicht, wie den geborenen Lerchen. 

Im Alter darf man dann endlich seiner natürlichen Neigung - so oder so - leben. Laut Studien hält ist die Ausprägung etwa 60 : 40, 60% Lerchen, 40% Eulen.

Liebe Grüße!

Antwort
von eddiefox, 23

Hallo,

ich glaube nicht, dass das so pauschal stimmt. Lerche bleibt Lerche und Eule bleibt Eule, so mein grober Eindruck.

Meine Mutter war eine Lerche, sie ist immer früh aufgestanden und früh zu  Bett gegangen. Ab 82-83 ist ihr der Tages- und Nachtrhythmus allerdings komplett entglitten.

Sie ging immer früher zu Bett und stand entsprechend früh auf. Irgendwann war sie dann um 20 Uhr oder noch früher im Bett und stand "morgens" um 02:30 Uhr in der Küche und kochte sich Kaffee für ihr "Frühstück". Um 08:00 war sie wieder müde und schlief 'ne Runde, um 10:00 gab es Mittagessen.

Irgendwann war dann gar keine Struktur mehr da. Sowie sie sich hinsetzte und untätig war, schlief sie ein, so dass sich 24 Stunden am Tag fraktioniert schlafende und wache Momente abwechselten.

Mit 84 zeigten sich bei ihr Demenzsymptome, die sich sehr schnell zu einer totalen zeitlichen Desorientiertheit entwickelten.

Mein Vater war eine Eule und sehr nachtaktiv. Sowohl im Arbeitsleben, wo er oft mit nur 3-4 Stunden Schlaf auskam, als auch später als Rentner hat er gerne nachts gelesen oder andere Sachen gemacht, also zwischen Mitternacht und 4 Uhr.

Antwort
von GanMar, 72

Ältere Menschen schätzen das Tageslicht, deswegen bleibe ich auch nicht bis mittags im Bett. Nur bei Tageslicht kann der Körper das notwendige Vitamin D herstellen und die Osteoporose-Gefahr verringern. Diese Gefahr ist bei älteren Menschen deutlich höher als bei Jugendlichen. Möglicherweise ist die Synchronisation des biologischen Tagesablaufes eines erwachsenen Menschen mit dem Sonnenstand daher bereits von Natur aus anders als bei Jugendlichen, die ja erst abends so richtig wach werden, wenn der Zappelbunker die Tore öffnet.

Antwort
von MaraMiez, 71

Weil sie morgens zur Arbeit müssen und eventuell auch davor schon ein bisschen mehr zu erledigen haben, als nur "aufstehen, waschen, anziehen los gehen"? Ich meine...ich muss meine Tochter wecken, ihr Frühstück machen, beim anziehen helfen, sie weg bringen usw. und muss nebenbei ja auch mich fertig machen, ich muss auch was essen, mich waschen, mich anziehen...da kann ich kaum bis 3 Uhr nachts wach bleiben und bis 10 Uhr pennen.

Der Stoffwechsel und damit auch der benötigte Schlaf und die Zeiten wann man schläft, ändern sich im Laufe des Lebens auch immer wieder.

Kleine Kinder gehen früh isn Bett und brauchen viel Schlaf. Jugendlche brauchen vergleichsweise wenig schlaf, arbeitende Erwachsene im mittleren Alter, brauchen wieder mehr schlaf, ältere Leute, Rentner usw...alle die ich kenne gehen spät ins Bett und stehen früh auf, wenn sie was vor haben, spät, wenn sie nichts vor haben.

Antwort
von polarbaer64, 55

Die älteren Leute, die bereits in Rente sind, oder lange darüber hinaus, haben über den Tag nicht so viel zu tun, so dass ihnen irgendwann langweilig wird. Bevor sie däumchendrehender Weise da sitzen, gehen manche eben ins Bett. 

Die Folge davon ist dann, dass sie frühmorgens halb fünf schon wieder aufstehen, weil sie dann genug geschlafen haben. Das Schlafbedürfnis sinkt im Alter.

Dann gibt es Omi´s und Opi´s, die nach dem Mittagessen auch noch ein Schläfchen machen, die brauchen dann nachts noch weniger Schlaf, stehen evtl. noch früher auf.

Jüngere Menschen haben eine Aufgabe, gehen zur Schule oder zur Arbeit, wovon sie körperlich und seelisch angestrengt werden. Das macht zwar eher müde, aber der Kopf ist nicht frei, daher geht man eher später ins Bett. Zumal man ja auch etwas von dem Abend haben möchte. Die älteren Leute haben ja den ganzen Tag, den sie zur freien Verfügung haben, die Jungen nur den Abend und das Wochenende, so verschieben sich dann eben die Zeiten.

Antwort
von jerkfun, 21

Das ist nicht grundsätzlich so.Ich bin mir sicher,das ich einmal das Pensionsalter erreicht ,nicht um zehn im Bett bin und um kurz nach fünf aufstehe.Nur wenn ich es so halte kann ich effizient an die Arbeit gelangen und auch nach Hause.^^Ansonsten können Traditionen eine Rolle spielen.Ältere kennen noch Nachmittagsveranstaltungen,die Disco fing um sechs für Jugendliche und gemischtes Publikum an,und um acht für Erwachsene.Um eins war dann aber Schicht im Schacht.Auch die Guten Filme laufen zwar immer noch nachts,es sind aber auch immer mehr Wiederholungen.^^ Kein Grund um drei schlafen zu gehen.Dazu kann die Ausnutzung des Tageslichtes sinnvoll sein,Serotoninspiegel.Gerade im Winter ist es auch sinnlos sich nur im künstlichen Licht aufzuhalten und das spärliche Tageslicht zu verschlafen.Beste Grüße

Antwort
von grossbaer, 16

Weil es teilweise ihr gewohnter Ablauf ist. Viele behalten im Alter ihren gewohnten Tagesrhythmus bei um ihrem Tag Struktur und Ordnung zu geben.

Früher wurde auch so gearbeitet, besonders in der Landwirtschaft. Man richtete sich nach dem Tageslicht. Man sagte früher auch das die Bauern mit den Hühnern ins Bett gehen. Damit ist der Zeitpunkt gemeint wann die Bauern schlafen gehen.

Antwort
von janfred1401, 45

Ab einem bestimmten Alter bekommen Jugendliche von den Eltern nicht mehr vorgeschrieben, wenn man ins Bett muss. Viele Jugendliche bleiben dann auf, solange es irgendwie geht, und finden das dann cool. Dabei ist so ein Verhalten eigentlich noch kindisch.
Außerdem meinen sie,sie würden irgendwas verpassen, wenn sie früh
schlafen gehen. Morgens bekommen sie dann den Ar***h nicht aus dem Bett
und sehen aus wie der tod.

Die Älteren stehen da drüber, und gehen ins Bett wenn es ihnen passt. Wenn dann 7 Stunden Schlaf reichen, steht man halt schon um 6 wieder auf. Ein guter regelmäßiger Schlaf macht insgesamt viel ausgeglichener. Auch ein Grund, warum Jugendliche oft total überdreht sind.

Antwort
von elenore, 32

Ich denke nachfolgender Link beantwortet deine Frage = https://www.palverlag.de/schlaf-alter.html

Schlaf hat verschiedene Phasen, und die sind bei Senioren anders ausgeprägt. Der Traumschlaf (REM-Phase) bleibt ungefähr gleich lang, aber die Tiefschlafphasen werden kürzer. Entsprechend länger werden die Phasen des leichten Schlafs, in denen man auch immer wieder aufwacht: Bis zu 150 sogenannte "Arousals" (kurze Wachmomente, an die man sich am Morgen nicht mehr erinnert) haben ältere Menschen,  jüngere nur fünf.

Antwort
von Shilja, 80

Weil junge Menschen nicht so früh ins Bett gehen und deshalb dementsprechend länger schlafen ? :o

Antwort
von joheipo, 45

Weil es abends außer Prollsendungen und Teeniefilmen nichts mehr im Fernsehen gibt und weil die Erwachsenenen wenigstens ein paar Stunden Ruhe vor den Halbwüchsigen haben wollen. Da diese wiederum bis in die Puppen pennen, herscht am frühen Morgen Ruhe.

Antwort
von derhandkuss, 43

Das lässt sich nicht so pauschal sagen. Meine Oma ist mit 80 Jahren immer früh ins Bett gegangen und früh aufgestanden, weil sie es von früher her so gewohnt war. Ein Bekannter (Rentner) aus Italien hingegen sitzt meist bis weit nach Mitternacht vor dem Fernseher, um Berichte im italienischen Fernsehen zu schauen.

Antwort
von Wonnepoppen, 33

Wo hast du das her?

das stimmt nämlich so  nicht!

Antwort
von Busverpasser, 8

Das kann man überhaupt nicht verallgemeinern. Ich kenne auch alte Leute (60+), die auch regelmäßig nicht vor 2 Uhr nachts schlafen.

Meine OMA schaute damals, das war schon vor 25 Jahren immer die Horrorfilme und irgendwas im Fernsehen schon öfter mal bis nachts um 3... :D

Antwort
von josef050153, 5

Disco ist ja meist nichts für sie!

Antwort
von Niggo96, 37

ältere menschen die ich kenne sind immer bis nach 0uhr wach.

ältere mnshen brauchen auch weniger schlaf, da ihr tag weniger anstrnegend ist als bei Arbeitnehmern

Antwort
von supersuni96, 49

Das ist eine Pauschalisierung, die völlig falsch ist. Mein Opa sitzt nachts bis 02.00 Uhr vor der Glotze und steht nie vor 11.00 Uhr auf. Meine Oma kommt auch nie vor 10.00 Uhr aus dem Bett.

Antwort
von meinerede, 37

Tja, das Alter halt, lach :)))

Kommentar von Hardy3 ,

Auch du wirst älter, schneller als du glaubst. Jüngere Kollegen machen dir das schon sehr früh deutlich.

Kommentar von meinerede ,

Was denkst Du denn, wie alt ich bin, Hardy?:)))

Kommentar von amdros ,

@Hardy3...und wenn man nun gar keine Kollegen mehr hat, was dann??

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