Es gibt natürlich auch viele, die es beherrschen, aber mein Eindruck ist, dass die Mehrheit der Männer kein gesteigertes Interesse an Mode bzw. eher einen zweckmäßigen Anspruch an Kleidung hat. Dabei ist es so einfach, sich typgerecht und sympathisch anzuziehen. Es geht hier nicht um ein "fashion victim". Und heutzutage muss doch niemand mehr die "alten Klamotten" auftragen... :-)
Und warum geben sich so viele Frauen nicht die Mühe, sich schön anzuziehen?
Also ich kenne viele männliche Bekannte, die sehr viel ausgeben, um stets ihre Garderobe zu erweitern!
Da kann so manche Frau nur so von träumen!

Vielleicht sehen diese Männer das aus ihrer Sicht ganz anders. Konservatismus muß nicht geschmacklos sein. Aber vielleicht sagen auch deutlich weniger Frauen den Männern, was ihnen gut steht als umgekehrt.

Du hast Recht, die Mode interessiert mich nicht. Mancher Kleiderverkäufer würde einen Weinkrampf bekommen, wenn er mich sehen könnte, das ist mir aber egal. Für mich zählt nur eine saubere Kleidung in der ich anständig aussehe.

Ich bin einer von diesen Männern, die ihre Kleidung nach praktischen Gesichtspunkten betrachten - und nach Kosten.
Es ist mir egal, was der letzte Schrei ist, welche Farben man in diesm Jahr zu tragen hat oder von welchem Hersteller die Klamotten stammen, die meisten Marken kenne ich nicht mal - und habe nicht das Gefühl, damit eine Behinderung zu haben...
Ich renne nicht als Litfasssäule durch die Gegend, Werbung auf den Klamotten ist mir ein Greuel. Farbig darf es ruhig sein, aber wie ein Papagei laufe ich nicht durch die Gegend. Und ich werfe meine Klamotten nicht gleich weg, nur weil irgendwer meint, dass man in diesem Jahr was ganz Anderes zu tragen hätte als im letzten Jahr und das dann "Mode" nennt.
Ich habe wegen meiner Haltung bisher auch keinerlei Nachteile gehabt. Wen es stört, wie ich rumlaufe, den stört es halt - na und? Meine Umgebung akzeptiert das so, wie ich es sehe und sagt auch, dass sie einen Lachanfall bekommen würde, würde ich mich auf einmal modisch verkleiden. Ich mecker auch nicht an ihren Sachen rum - wie auch, wenn ich nicht weiß, ob das nun Hip ist, was sie da anziehen oder nicht?
An mir hat sich die Modeindustrie noch keinen Stiefel verdienen können, und das wird auch so bleiben...
engelhaar am 22. April 2007 20:14 Bravo! Super Antwort das nenn ich authentisch und das finde ich persönlich viel angenehmer als irgendwelcher Modediktatur hinterherzulaufen.
Gruß engelhaar!
RolfHoegemann am 22. April 2007 20:46 Man(n) muss ja keiner Modediktatur hinterherlaufen - aber kann ja trotzdem darauf achten, dass die Farben zusammenpassen (oder sich überhaupt mal traut, Farben zu tragen)und dass man sich dem Typ/der Figur nach passend kleidet. Das fängt schon oft damit an (hab' ich leider oft gesehen) dass Männer, die ein wenig mollig sind , ihre Hemden immer noch IN der Hose tragen statt darüber... Das ist der simpelste Trick überhaupt, um seinen Umfang zu kaschieren!
loopwithme am 22. April 2007 21:43 Irgendwie ist es ja schon Schade, dass die Minusdaumen abgeschafft sind. Es hätte mich doch mal interessiert, wieviel rote Daumen ich mir mit der Antwort eingehandelt hätte...
Gruß zurück Loop!
Würde ich pauschal keineswegs unterschreiben. Männer bevorzugen wohl eher die praktischen Vorzüge der Kleidung. Das heisst nicht, das die in Lumpen rumlaufen.Es muss ja auch nicht altmodisch sein, aber halt eher komfortabel, praktisch und zeitgerecht. Frauen lassen sich da eher von Modepäpsten vorgaukeln was in ist, und setzen sich selber auch eher unter Druck. Sei es im privaten, und sowieso im beruflichen Bereich. Das macht die Sache für die Frauen nicht leichter. Ich finde, wenn man zu den entsprechenden Anlässen was zeitgemäss passendes hat, was zu einem passt und gefällt reicht das. Man muss nicht jeden Trend mitmachen

Viele Männer haben es nicht gelernt, wie Keidung zu ihrem Typ passt und welche Farben ihnen stehen. Oft finden sie es dann im 'Alter' zu schwierig, sich noch umzugewöhnen, finden es vielleicht zu 'unmännlich' zu elegant herumzulaufen ("Modisch - ich bin doch nicht schwul!!!!), oder es wird ihnen auch oft von der Ehefrau das Outfit zurechtgelegt, dass sie nicht zu attraktiv aussehen lässt... Viele halten es auch eigentlich nicht für wichtig - im Job tragen sie die immer gleichen Anzüge und in der Freizeit das, was bequem ist - muss doch nicht gut aussehen.
Oft fehlt auch der Mut, mal was neues zu wagen oder mal sich ein wenig farbiger anzuziehen - Mann will ja auch nicht auffallen!
Ein Tip für alle Männer, die es doch mal probieren wollen - und für Frauen, die Ihren Mann mal 'gut' anziehen wollen ist die Herrenausstatterkette "Engbers" http://www.engbers.de/tendero/shop/ bei denen kann Mann sich nie in den farben vergreifen - deren Geschäftsmotto ist, dass alles was man dort kauft farblich zusammenpasst, egal wann man es gekauft hat. Und ich kann bestätigen: Es stimmt wirklich!
es gibt zwischenzeitig bestimmt genau so viele männer, denen es nicht gleichgültig ist, wie sie angezogen sind. übrigens mit steigender tendenz! dabei kommt es bei den Männern weniger auf den neusten modetrend an als vielmehr auf den perfekten sitz des Kleidungsstücks. voll im Trend sind Maßanzüge und Maßhemden. Denn auch in der Männerwelt hat es sich herumgesprochen: Das Outfit unterstreicht die Kompetenz!

Würde ein Mann es übertreiben, sich die Haare tönen, die Fingernägel maniküren lassen, ständig eine Duftwolke Parfum hinter sich herziehen und seine Garderobe farblich/er gestalten, würde er vielleicht schnell in eine bestimmte Schublade gesteckt werden. Na mal im Ernst, ich kenne wenige, die nichts aus sich machen, dafür jedoch viel mehr Frauen mit lang ausgewachsenen Dauerwellen und/oder Blondierungen, Schlabberhosen, die bereits ausgeblasst sind und dergleichen.
RolfHoegemann am 22. April 2007 22:06 jau - siehe auch die Antwort und die KOmmentare von und zu marxx

Mit meiner Kleidung muss ich mich identifizieren können und meiner Frau muss sie an mir gefallen.
Diese beiden Bedingungen werden leider häufig nicht erfüllt von dem, was gerade Mode ist.
Das bedeutet aber keineswegs, dass ich mir mit meiner Kleidung wenig Mühe gäbe - eher im Gegenteil, denn es ist gar nicht so einfach, passende Kleidung zu finden (s.o.), die gerade NICHT Mode ist und deshalb kaum irgendwo zu bekommen.
RolfHoegemann am 22. April 2007 20:47 Genau das ist auch unser Problem - entweder gibt es das, was wir haben wollen nicht mehr, weil es nicht mehr Mode ist - oder die Farben sind so langweilig, dass man da nicht mehr zugreifen möchte.

Wäre ja schön wenn es allgemein so wäre, aber mittlerweile gibt es immer mehr männliche fashion victims.
Mich persönlich interessiert es einfach nicht, und ich hasse es, etwas unkomfortables zu tragen.
RolfHoegemann am 22. April 2007 20:48 Gut aussehende Herrenkleidung muss nicht unbedingt unkomfortabel sein!
Poindexter am 23. April 2007 18:55 Hierzu sollte ich erwähnen dass komfortmäßig für mich mein Wohnpulli maßgebend ist.

Da kann ich aber gar nicht zustimmen. Mein Mann legt großen Wert auf sein Outfit und Körperpflege. Er kauft seine Kleidung nicht immer nach dem neusten Modetrend, aber bewusst, weiss was ihm steht und macht auch nicht vor Farbe halt. Ich finde es gut, einen atraktiven Mann zu haben, der sich zu kleiden weiss
RolfHoegemann am 23. April 2007 13:21 Zu dem Mann kann man Dich nur beglückwünschen.
Mokli1 am 23. April 2007 22:35 Danke.
Was die meisten Männer tun, weiß ich nicht. Aber mein Eindruck ist, daß sie in der Tat überwiegend nicht an Mode interessiert sind. So gehts mir persönlich: die Klamotten müssen nicht modisch sondern bequem und komfortabel sein, ohne übertrieben teuer zu sein. Sogar wenn ich reich wäre, würde ich (Schuhe ausgenommen) für kein Kleidungsstück mehr als 100 € ausgeben wollen. Und ich kaufe auch gebrauchte Kleidung vom Flohmarkt. Es is mir auch egal, ob ich (wie Rolf u Högemann sagt) mit Hemd über der Hose meinen Bauchumfang kaschiern kann. Warum und für wen? Also trage ich außer im Sommer Hemden meist IN der Hose. Also halte ich es mit den Antworten von loopwithme und TheLeugner, mit Ausnahme (grins) des Wohnpullis. Ich hasse Pullis ...
Oh ja - auch Frauen sehen immer mehr aus, wie in Sack und Asche gekleidet - auch keinen Mut zur Farbe oder (da eher junge Mädchen) unvorteilhaft gekleidet in Modesünden wie Leggins, Bauchfrei oder Mini wenn sie es gerade vom Typ her NICHT tragen können. (Ausser in einer Tüte eingepackt in der Hand :-) )
Du sprichst mir aus dem Herzen!!!Einfach grauenhaft, das so viele (junge)Frauen sich so gehen lassen!!Haben die alle keinen Spiegel zu Hause,oder eine Freundin die sie dezent drauf hinweist?