Warum geben Eltern ihre Kinder zur Tagesmutter/Kindergrippe?

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5 Antworten

Da Tagesmütter und Kinderkrippe relativ teuer sind, macht es nur Sinn, wenn die Mutter arbeiten gehen muss. Und auch dabei muss so viel rausspringen, dass es sich lohnt.

Oder die Mutter geht noch zur Schule oder studiert und das Amt übernimmt die Kosten.

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Ich schweife bestimmt etwas ab, aber als Erzieherin hole ich mal etwas aus:

Für viele Kinder bedeutet der Eintritt in den Kindergarten auch heute noch die erste längerfristige Loslösung von den vertrauten Bezugspersonen im familiären Umfeld und deren Erziehungsstrategien oder -gewohnheiten‼️

Sie müssen nun im außerfamiliären Rahmen eine Beziehung zu den Erzieher/innen aufbauen bzw. entwickeln. Das ist nicht immer einfach, denn es gilt, die Ängste und Sorgen der Mütter zu überwinden. Mütter haben nicht selten die Befürchtung, dass sich ihr Kind viel zu stark an die Erzieher/innen – fremde Personen – binden könnte und es dadurch zu einer Distanzierung zwischen ihr und dem Kind kommen könnte‼️

Auch müssen Eltern erst lernen, mit den teilweise andersartigen Erziehungszielen in der Kindertageseinrichtung umzugehen, und diese mit ihren eigenen abgleichen. Häufig werden deshalb Empfehlungen für Erzieher/innen ausgesprochen, sich nicht so stark emotional auf die Kinder einzulassen‼️

Erstaunlich ist, dass die unterschiedlichen Qualitäten der Bindung und ihre Wirkung auf die Erziehung im Verhältnis Mutter-Kind und Erzieherin-Kind kaum beachtet und bisher nur wenig erforscht wurden‼️

Erziehung lässt sich nur auf der Basis sicherer Bindungen gestalten, die dem Kind aber auch genügend Freiraum für Autonomie lassen‼️

Wir müssen dem Kind also Lebensbedingungen gewähren, die seinem inneren Entwicklungsbedürfnis entsprechen. Kinder zeigen uns täglich aufs Neue, dass sie wissen, was sie brauchen. In diesem Spannungsfeld zwischen Bindung an die primäre Bezugsperson und die neu zu gestaltende Beziehung zur Erzieherin vollzieht sich Erziehung. Eltern und Erzieherin sind sich dabei ihrer wichtigen Aufgabe bzw. Rolle nicht immer bewusst‼️

Kurzum gesagt: Nichts geht besser als Sozialverhalten unter Gleichgesinnten zu lernen!! Das gilt für Kinder- aber auch oftmals immer mal wieder für Erwachsene!!

Die Betreuung z.B. in der DDR,  war damals in meinen Augen auch nicht das Schlechteste...👍

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KRIPPE es heißt KRIPPE!

Alle Mütter die ich kenne geben ihre Kinder in die KRIPPE, weil sie arbeite müssen oder wollen. 

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Tagesmütter und Kinderkrippe sind die Alternative, wenn Mütter arbeiten gehen und niemanden, also weder Vater noch andere Angehörige, haben, die sich um ihr Kind kümmern können. Bequemlichkeit, Haushalt und Hobbies sind kaum Gründe, dafür sind diese Einrichtungen zu teuer.

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Weil es für die Kinder gut ist, mit Gleichaltrigen zusammen zu sein!

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