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Warum galt der Kommunismus nach dem 2.Weltkrieg in Westdeutschland als etwas Schlimmes?

gefragt von Wannahavefun am 16.12.2008 um 23:58 Uhr

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Smash
beantwortet von Smash am 17. Dezember 2008 00:02
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Weil der Kommunismus das Ziel hat die Welt zu beherrschen. Das wollten wir hier nicht so gerne. In den kommunistischen Systemen unter Stalin und Mao wurde mehr Menschen ermordert als im 3. Reich.

Kommentar von Simple_avatar6smallMonchiane am 17. Dezember 2008 00:04

Naja, wir wollen hier mal nicht vergleichen! Das kann nach hinten los gehen!

Kommentar von 0ac83aa6d84ea2de88d4eebf22364d12smallSmash am 17. Dezember 2008 00:10

Ach die Leute glauben und reden was man so am Stammtisch erzählt. Mit den Fakten und mit Geschichtsbüchern beschäftigen sich wenige. Man kann nur hoffen, daß wir keine solchen totalitären Diktaturen wieder erleben müssen.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 18. Dezember 2008 09:07

Totalitäre System sind immer schlimm, egal welche politische Richtung dahintersteht. Mao war sicherlich der größter Menschenschlächter der Geschichte. Es gehen 70 Mill. Menschen auf sein Konto. Wobei man aber sagen muss, das die meisten Menschen starben wegen seinem krankhaften Ego.


hanswitzig
beantwortet von hanswitzig am 17. Dezember 2008 00:17
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Der K. wäre eine gute Sache, wenn er nicht am Menschen, der ihn handhabt scheitern würde. Tatsache war immer, dass eine kleine Minderheit das Volk unterdrückt und ausgenommen hat. Man lebte nur vom verstaatlichten Gut, bis es aufgebraucht war. Der Mensch ist leider charakterlich nicht geeignet, den K. zu leben. Ein gutes Beispiel erbrachte das Ende der UDSSR sowie auch der DDR. China hat im letzten Moment noch den Dreh gefunden. Der Rettungsprozess ist aber noch nicht abgeschlossen.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 17. Dezember 2008 00:51

China hat nicht den Dreh gefunden. China ist immer noch ein System, dass seine Bürger massiv unterdrückt und die Menschenrechte mißachtet.

Kommentar von D28d34b122c8ceb49e7d4a17968400b2smallhanswitzig am 17. Dezember 2008 01:53

Das schon. ABER: Der einstige "Kommunismus" (darum dreht sich die Frage) besteht heute kaum mehr und wird in erstaunlichem Tempo, Häppchen für Häppchen abgebaut.

Kommentar von D28d34b122c8ceb49e7d4a17968400b2smallhanswitzig am 17. Dezember 2008 02:07

Ich jedenfalls, glaube nicht, dass dieses Riesenvolk, auf dieser unwegsamen Riesenfläche, je in eine zentral regierte Demokratie geführt werden könnte. Dass diese Regierung die menschliche Seite sträflich vernachlässigt, ist nicht nur böser Wille, sondern viel mehr Überforderung.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 20. Dezember 2008 14:44

Überforderung das eine aber auch eine große Portion Menschenverachtung. Sol lang sich das Regime nicht von dem Massenmörder Mao distanziert.

Kommentar von D28d34b122c8ceb49e7d4a17968400b2smallhanswitzig am 20. Dezember 2008 17:24

Im Spektrum einer Lehnstuhlperspektive kann ich deinen Einwand auch unterschreiben. Nur, die Praxis sieht oft etwas komplizierter aus. In einem politischen System, wie dasjenige in China, ist es eben ziemlich schwierig, der vielen Bäume wegen, die allesamt im Wege stehen, den Wald zu sehen. Menschenrechte sind meines Erachtens, das höchste Gut der Menschheit. Ich selbst wünsche mir ebenso auch Tierrechte (bzw den Tieren natürlich). In China aber, ist das nur ein Problem, von Zigtausenden. Umso wichtiger ist es deshalb, dass unaufhörlich Druck von Aussen auf die chinesische Politik einwirkt.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 21. Dezember 2008 11:59

Ich war in China und habe mich auch sehr tief eingelesen. Deine Lehnstuhlperspektive ist Quatsch.

Kommentar von 28abf874fa0a3a6e45bea11e701e1a14smallSinaW am 22. Dezember 2008 23:58

Wow! Ich staune nur noch. Du warst also ganz ganz selber in China? Jetzt muss ich dich aber bewundern. {{{Tief eingelesenes Heldentum trägt Devisen zum bösen bösen Feind}}}


stiri
beantwortet von stiri am 20. Dezember 2008 12:25
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Schon in den 1920 Jahren waren viele unsrer Väter schon gegen den Kommunismus. Warum ? Das war die völlige Unfähigkeit eine gute Wirtschaft in Russland zu etablieren: viele Bauern, Geschäftsleute wurden verjagt, enteignet oder ermordet. Folge: der Holodomor, eine Riesen- Hungerkatastrophe in der Ukraine mit 7 Mio Toten. Das war 1930 !! Zum Vergleich : 7 Mio Tote Juden in Deutschl.


Monchiane
beantwortet von Monchiane am 17. Dezember 2008 00:00
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Naja, wenn man mal ganz ehrlich ist, galt der Kommunismus nicht nur in Westdeutschland als was Schlimmes.


holsch
beantwortet von holsch am 17. Dezember 2008 00:01
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weil der staat das machtinstrument in den händen der jeweils herrschenden klasse ist... das waren und sind die kapitalisten... und für diese ist kommunismus was schlimmes

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 17. Dezember 2008 00:50

Beim Kommunismus ist die Einheitspartei, die das Volk ausbeutet, knechtet und unterdrückt.


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