
Weil der Kommunismus das Ziel hat die Welt zu beherrschen. Das wollten wir hier nicht so gerne. In den kommunistischen Systemen unter Stalin und Mao wurde mehr Menschen ermordert als im 3. Reich.

Der K. wäre eine gute Sache, wenn er nicht am Menschen, der ihn handhabt scheitern würde. Tatsache war immer, dass eine kleine Minderheit das Volk unterdrückt und ausgenommen hat. Man lebte nur vom verstaatlichten Gut, bis es aufgebraucht war. Der Mensch ist leider charakterlich nicht geeignet, den K. zu leben. Ein gutes Beispiel erbrachte das Ende der UDSSR sowie auch der DDR. China hat im letzten Moment noch den Dreh gefunden. Der Rettungsprozess ist aber noch nicht abgeschlossen.
Niklaus am 17. Dezember 2008 00:51 China hat nicht den Dreh gefunden. China ist immer noch ein System, dass seine Bürger massiv unterdrückt und die Menschenrechte mißachtet.
hanswitzig am 17. Dezember 2008 01:53 Das schon. ABER: Der einstige "Kommunismus" (darum dreht sich die Frage) besteht heute kaum mehr und wird in erstaunlichem Tempo, Häppchen für Häppchen abgebaut.
hanswitzig am 17. Dezember 2008 02:07 Ich jedenfalls, glaube nicht, dass dieses Riesenvolk, auf dieser unwegsamen Riesenfläche, je in eine zentral regierte Demokratie geführt werden könnte. Dass diese Regierung die menschliche Seite sträflich vernachlässigt, ist nicht nur böser Wille, sondern viel mehr Überforderung.
Niklaus am 20. Dezember 2008 14:44 Überforderung das eine aber auch eine große Portion Menschenverachtung. Sol lang sich das Regime nicht von dem Massenmörder Mao distanziert.
hanswitzig am 20. Dezember 2008 17:24 Im Spektrum einer Lehnstuhlperspektive kann ich deinen Einwand auch unterschreiben. Nur, die Praxis sieht oft etwas komplizierter aus. In einem politischen System, wie dasjenige in China, ist es eben ziemlich schwierig, der vielen Bäume wegen, die allesamt im Wege stehen, den Wald zu sehen. Menschenrechte sind meines Erachtens, das höchste Gut der Menschheit. Ich selbst wünsche mir ebenso auch Tierrechte (bzw den Tieren natürlich). In China aber, ist das nur ein Problem, von Zigtausenden. Umso wichtiger ist es deshalb, dass unaufhörlich Druck von Aussen auf die chinesische Politik einwirkt.
Niklaus am 21. Dezember 2008 11:59 Ich war in China und habe mich auch sehr tief eingelesen. Deine Lehnstuhlperspektive ist Quatsch.
SinaW am 22. Dezember 2008 23:58 Wow! Ich staune nur noch. Du warst also ganz ganz selber in China? Jetzt muss ich dich aber bewundern. {{{Tief eingelesenes Heldentum trägt Devisen zum bösen bösen Feind}}}
Schon in den 1920 Jahren waren viele unsrer Väter schon gegen den Kommunismus. Warum ? Das war die völlige Unfähigkeit eine gute Wirtschaft in Russland zu etablieren: viele Bauern, Geschäftsleute wurden verjagt, enteignet oder ermordet. Folge: der Holodomor, eine Riesen- Hungerkatastrophe in der Ukraine mit 7 Mio Toten. Das war 1930 !! Zum Vergleich : 7 Mio Tote Juden in Deutschl.
Naja, wenn man mal ganz ehrlich ist, galt der Kommunismus nicht nur in Westdeutschland als was Schlimmes.

weil der staat das machtinstrument in den händen der jeweils herrschenden klasse ist... das waren und sind die kapitalisten... und für diese ist kommunismus was schlimmes
Niklaus am 17. Dezember 2008 00:50 Beim Kommunismus ist die Einheitspartei, die das Volk ausbeutet, knechtet und unterdrückt.
Naja, wir wollen hier mal nicht vergleichen! Das kann nach hinten los gehen!
Ach die Leute glauben und reden was man so am Stammtisch erzählt. Mit den Fakten und mit Geschichtsbüchern beschäftigen sich wenige. Man kann nur hoffen, daß wir keine solchen totalitären Diktaturen wieder erleben müssen.
Totalitäre System sind immer schlimm, egal welche politische Richtung dahintersteht. Mao war sicherlich der größter Menschenschlächter der Geschichte. Es gehen 70 Mill. Menschen auf sein Konto. Wobei man aber sagen muss, das die meisten Menschen starben wegen seinem krankhaften Ego.