Frage von NiklasForst11, 73

Warum gab es nach der Niederlage des Spartacus im Jahr 71 v. Chr. keinen großen Sklavenauftsand mehr?

Ich brauche es noch innerhalb von 10 Minuten ist für ein Projekt

Antwort
von MarkusKapunkt, 22

Es gab auch danach noch weitere Sklavenaufstände und Aufstände in den Provinzen - doch tatsächlich blieb der Aufstand des Spartacus der für Rom problematischste. Dies hatte folgende Gründe:

Im Jahre 73 v. Chr., als der Aufstand begann, waren die römischen Armeen in zwei auswärtigen Kriegen gebunden: Pompeius kämpfte im Westen gegen den Aufstand des Sertorius und Lucullus gegen Mithridates im Osten. Die Armeen, die zuerst gegen Spartacus ausgesand wurden, bestanden größtenteils aus unerfahrenen und eiligst ausgehobenen Miliztruppen, welche Spartacus zwar besiegen konnte - aber auch das war keineswegs ein leichtet Sieg.

Erst als wahrscheinlich innere Streitigkeiten auftraten und sich das Heer der Rebellen aufgeteilt hatte (Spartacus führte die eine, der Gallier Crixus die andere Gruppe), wendete sich das Blatt, so heißt es oft in den Quellen. Allerdings war wohl ein viel entscheidenderer Grund, dass Pompeius zurückgekehrt war und Crassus, der inzwischen der Hauptgegner des Spartacus war, unterstützen konnte. Der Krieg fand dann ein schnelles Ende, zumal Spartacus auch noch von seinen eigenen Verbündeten, den Kilikischen Piraten, verraten worden war.

Trotzdem muss man sagen, dass der Spartacus-Aufstand Rom in ernste Schwierigkeiten hätte bringen können- und nicht nur militärisch, sondern vor allem wirtschaftlich: die Sklaven waren der wichtigste Arbeitsfaktor, und besonders in der Landwirtschaft arbeiteten auf den großen Latofundien überwiegend Sklaven, von denen sich viele Spartacus allzugerne angeschlossen hatten.

Wahrscheinlich war dies der Grund, dass die Römer in der Zukunft vorsichtiger waren. Außerdem hatte das Spektakel, welches Crassus an der Via Appia veranstalten ließ, wo er die 5000 Überlebenden des Aufstandes allesamt kreuzigen ließ, sicher eine abschreckende Wirkung.

Antwort
von Eselspur, 30

Weil die wenigsten gerne sterben.

Antwort
von archibaldesel, 11

Weil die Sklaven überraschenderweise beinen Bock hatten, sich auch kreuzigen zu lassen, so wie die Sklaven, die sich Spartacus angeschlossen hatten. Komisch, oder?

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Warum schreibst du deine Antworten immer in diesem Ton? Soll der Fragesteller sich dumm fühlen, weil er eine ja ach so naheliegende Antwort nicht so überaus schnell und einfallsreich aus seinem intellektuellen Fundus hervorzaubern konnte? Oder machst du einfach nur gerne Witze, über die du als einziger lachst?

Kommentar von archibaldesel ,

Wenn mich deine Meinung interessiert, frage ich dich. Du kannst ja bessere Antworten geben.

Antwort
von EmperorWilhelm, 47

Es wurden genügend Exempel statuiert. Es ist überliefert noch gut 50 km um Rom seien die Straßen voll mit gekreuzigten und verstümmelten Leichen gehangen. (Wobei das sicher eine Übertreibung war) Und stärkere Maßnahmen wurden getroffen. Entweder behandelten Herren ihre Sklaven mit mehr Respekt und hielten ihre Sklaven in besseren Lebensbedingungen oder aber sie unterdrückten sie noch stärker.

Aber auf die schnelle kann ich das nur aus dem Gedächtnis zitieren...tut mir Leid.


Kommentar von MarkusKapunkt ,

Du hast nicht übertrieben: die ganze Via Appia entlang von Capua (wo der Aufstand begonnen hatte) bis Rom standen 5000 Kreuze, an denen Crassus die Überlebenden des Aufstandes hinrichten ließ. 

Abschreckung war sicher einer der Gründe, weshalb kaum ein Sklave es mehr wagte, aufzubegehren. Außerdem ließen die Römer nach den Schwierigkeiten direkt vor ihrer Haustür diese nicht länger unbewacht. 

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