Frage von xyz4646, 28

Warum gab es einen Kampf zwischen Bernd Lucke und Frauke Petry?

Antwort
von Dxmklvw, 13

Bernd Lucke, obwohl selbst subjektiv ausgerichtet, wollte die maßgeblichen Themen soweit wie möglich aus Vernunft heraus bearbeiten und nach den tatsächlichen Bedürfnissen vieler Menschen.

So etwas funktioniert bei Parteigründungen aber nur sehr vorübergehend. Schon nach kurzer Zeit bilden sich Meinungsgruppen, es entsteht ein Gruppengeist (manchmal auch mehrere gegensätzliche), und die Mitglieder geben ihr eigenes Ich zugunsten eines Gruppengeistes auf, der dann ziemlich stur einen "Ismus" darstellt.

Frauke Petry nutzt diesen Gruppengeist, indem sie sich selbst zum wesentlichen Bestandteil dieses Gruppengeistes macht. Das Ergebnis ist dann ein im Laufe der Zeit immer uneinsichtiger werdender Dogmatismus, bei dem es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit ist, bis es nur noch auf den Gruppenerhalt ankommt (Mitgliedergewinnung und Machtgewinn), hinter dem ursprüngliche Ziele kaum noch Bedeutung haben, allenfalls als Sprechblasen.

Antwort
von MrHilfestellung, 16

Weil Bernd Lucke die AfD als wirtschaftsliberale, EU-kritische und konservative Partei erhalten wollte, während Frauke Petry aus der AfD eine muslimfeindlich, geflüchtetenfeindliche, reaktionäre Partei machen wollte.

Kommentar von MutZurWarheit ,
Kommentar von MrHilfestellung ,

Sorry natürlich ich meinte natürlich geflüchtetenfeindlich, außer die Geflüchteten verstehen sich als Deutsche.

Antwort
von FuHuFu, 15

Weil Bernd Lucke nur ein Konservativer war, der rechtsradikales nationalsozialistisches Gedankengut in der AfD nicht tolerieren wollte. Frauke Petry hat dagegen eine klare braune Gesinnung  und versucht dem Nazi-Vokabular ("völkische Gesinnung") wieder ein positives Image zu geben. Deshalb busste Bernd Lucke die AfD verlassen 

Antwort
von SocialistRUSSlA, 6

Weil Lucke ein konservativer war  der tatsächlich Probleme sachlich angehen wollte und mit der afd eine Partei die den konservativen Part der CDU wieder aufnimmt Formen wollte 

Im Gegensatz zu Petry,  der war luckes Ansicht wohl etwas zu logisch und zu weit weg vom,, völkischen " 

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