Warum fürchten sich viele Menschen mehr vor Terroranschlägen als vor Verkehrs- und Haushaltsunfällen?

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41 Antworten

Gute Frage.

Meiner Ansicht nach wird diese Terror-Angst gezielt von unserer Politikern gefördert. Sicherheit kommt doch immer gut? Naja, für unsere Sicherheit ist es dann auch statthaft, an jeder Ecke eine Kamera zu installieren, um potentielle Terroristen (*hust*) beobachten zu können. Vielleicht gibt es auch eine IS-Zelle in jemandes Garage? Auch dort sollten staatlich überwachte Kameras installiert werden!

Ist wie beim Frosch: wirf einen Frosch ins kochende Wasser (machen wir natürlich nicht!), dann springt er sofort heraus. Setze ihn ins kalte Wasser und erhöhe langsam die Temperatur - er wird drin bleiben bis er stirbt.

All das mündet in einem totalen Überwachungsstaat. "1984" lässt grüßen ...

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Kommentar von SturerEsel
18.10.2016, 13:53

Vielen Dank für den Stern. :)

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Ich frage mich tagtäglich genau das gleiche wie du. Es ist nur aber so, dass Angst ein subjektives Phänomen ist und viel zu emotionsbehaftet ist, als dass es einer statistischen Wahrscheinlichkeit folgt.

Das Thomas-Theorem besagt z.B., dass es für unser Entscheidungsverhalten keinerlei Rolle spielt, ob ein Gedanke wahr ist oder falsch. Solange wir ihn als wahr empfinden, wird sich unsere Handlung dem anpassen.

Wird also das Risiko eines Terror-Anschlags als hoch empfunden, hat das Auswirkungen auf unser Handeln. Wie hoch das Risiko tatsächlich ist, spielt hingegen kaum eine Rolle.

Das ist ja auch genau der Sinn des Terrors. Wenn ich wirklich wollen würde, dass möglichst viel Schaden entsteht, suche ich mir doch Ziele wie beim WTC. Zack, den Eifelturm hochgehen lassen. Das Oktoberfest, oder irgendeine andere große Veranstaltung. Aber darum geht es ihnen ja gar nicht. Anschläge finden nie dort statt, wo man sie vermutet, sondern da, wo man sie NICHT vermutet, auch wenn der Schaden dann verhältnismäßig klein ist. Die Botschaft ist: ihr seid nirgendwo sicher. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit klar auf unserer Seite. So wenig Terror-Tote....dem gegenüber stehen all die Opfer, die unser Lebensstil täglich fordert - im eigenen Land und überall auf der Welt.

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Das ist das gleiche Phänomen wie die Angst vor einem Flugzeugabsturz. Viele haben davor mehr Angst als Fussgänger überfahren zu werden, obwohl das viel wahrscheinlicher ist.

Bei einem Terroranschlag (wie auch bei einem Flugzeugabsturz) kommen mehr Menschen durch ein Ereignis zu schaden als das in der Regel bei einem Autounfall der Fall ist. Aus diesem Grund wird dann auch mehr darüber berichtet und dadurch wird den Menschen die Gefahr, egal wie gross sie ist, bewusster.

Wie schon gesagt wurde ist es auch viel alltäglicher, dass bei einem Autounfall etwas passiert als bei einem Flugzeugabsturz oder eben bei einem Terroranschlag. Vor Unbekanntem hat man am meisten Angst.

Dazu kommt aber noch, dass man keinen Einfluss hat. Wenn man Auto fährt oder zu Fuss unterwegs ist hat man das Gefühl, man kann alles direkt beeinflussen. Sowohl im Flugzeug und auch bei einem Terroranschlag ist dies nicht der Fall. Man ist dabei jemandem ausgeliefert.

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Es wirkt sowohl die gegenseitige Ansteckung als Folge des Medienrummels, als auch der Umstand, daß die Angst vor dem, was man nicht beeinflussen kann, stets deutlich größer ist als die Angst vor dem, bei dem man durch eigenes Verhalten die Gefahr reduzieren kann.

Man kann, wenn man es will, auf das Autofahren verzichten oder auch im Haushalt besondere Vorsicht walten lassen usw. Bei Terroranschlägen gibt es aber keine Möglichkeit zu derartigen Vorsichtsmaßnahmen, weil niemand wissen kann, wann und wo das nächste Unheil kommt.

Ein wenig vergleichbar ist die Sache auch mit "normaler" Kriminalität. Auch da genügt es, wenn es in einer Stadt nur einen Irren gibt, der unerkannt wahllos Menschen umbringt, um die ganze Stadt in Nahezu-Panik zu versetzen. Dagegen ist die Angst vor möglichen Raubüberfällen um einiges geringer, weil jeder zumindest theoretisch die Möglichkeit hat, bestimmte Orte zu meiden oder sich zu bestimmten Tageszeiten anders zu verhalten.

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Die Gefahren für einen Verkehrsunfall kennen wir. Wir haben uns sozusagen an Verkehrsunfälle gewöhnt.

Terror ist neu. An Terror haben wir uns bislang noch nicht gewöhnt.

Desweiteren werden Verkehrsunfälle als tragische Schicksale wahrgenommen. Ein Terroranschlag ist eine bewusste Tat, mit dem Ziel, anderen schädigen zu wollen. Die Grausamkeit und Brutalität macht Angst.

Verkehrsunfälle werden immer in der Anzahl ungefähr gleich bleiben.

Bei Terroranschlägen ist es Teil der Angst, dass es mehr geben wird.
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Desweiteren finde ich deine Argumentation allgemein als ziemlich übel. Mit dem Verkehrsunfallargument könntest du alle anderen schlimmen Dinge "wegdiskutieren".

Beispiel: Frauen haben Angst, im Dunkeln vergewaltigt zu werden. Warum? Nachts gibt es mehr Verkehrstote, als Frauen vergewaltigt werden. Was ist wohl schlimmer?
Ab hier wird es dann bizarr.

Anderes Beispiel: Warum wird Cannabis nicht legalisiert? Alkohol ist doch viel übler und legal.

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Kommentar von Machiavelli45
07.10.2016, 17:58

''Die Gefahren für einen Verkehrsunfall kennen wir. Wir haben uns sozusagen an Verkehrsunfälle gewöhnt.'' Naja. Gewöhnt schon, aber kennen wir die Gefahren? Ich wundre mich, dass es trotzdem so viele Tote gibt, insbesondere betrunkene Fahrer.

''Terror ist neu. An Terror haben wir uns bislang noch nicht gewöhnt.'' Das ist Quark- Terror gab es schon immer. Islamistischer Terror in den Industriestaaten ist ein relativ neues Phänomen. Erinnerst du dich noch an die RAF, die Roten Brigaden, die IRA, ETA usw.? Alle mitten in Europa. 

''Desweiteren werden Verkehrsunfälle als tragische Schicksale wahrgenommen. Ein Terroranschlag ist eine bewusste Tat, mit dem Ziel, anderen schädigen zu wollen. Die Grausamkeit und Brutalität macht Angst.'' Ja. Das interessante ist jedoch, dass Kriege der NATO und GUS (bzw. ehemals Warschauer Pakt) Millionen Opfer gefordert haben- aber nicht bei uns. Es ist also nicht  ''Teil der Angst, dass es mehr geben wird'', es ist die Angst, dass es bei uns mehr geben wird. Der daraus resultierende Hass lenkt insofern eigentlich auch von eigenen Missständen ab. Obwohl ich natürlich Terror ablehne, klingt diese Logik denn eigentlich nicht einleuchtend?: 
https://www.youtube.com/watch?v=MwkrO16CaWo

''Verkehrsunfälle werden immer in der Anzahl ungefähr gleich bleiben.'' Hoffentlich wirst du  nicht Verkehrsminister :D

''Anderes Beispiel: Warum wird Cannabis nicht legalisiert? Alkohol ist doch viel übler und legal.'' Gute Frage. Die Milliarden Steuergeld wäre ganz sinnvoll...

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Bei diesem Thema spielen zwei Dinge eine entscheidende Rolle:

1. Autofahren und Co gehören für uns zum Alltag. Die damit verbundenen Gefahren sind für uns ebenalls zum Alltag geworden. Das führt leider dazu, dass wir sie nicht mehr so wahrnehmen.

Zudem unterliegt so mancher der Fehlschätzung, dass er durch sein Verhalten das Unfallrisiko beeinflussen kann. Das ist eben nur bedingt richtig. Jeder von uns hat mal einen schlechten Tag. Jeder von uns schätzt auch mal eine Situation falsch ein. Zudem können wir die Fehler von anderen nicht beeinflussen. Beispielsweise bin ich immer noch schockiert davon, wie viele alkoholisiert am Steuer sitzen. Von Handy ganz mal zu schweigen.

2. Die Berichterstattung in den Medien. Die folgt natürlich dem ersten Punkt.Über alltägliche Sachen zu berichten ist nicht interessant. Das bringt keine Klicks oder dazu die Zeitung zu kaufen. Also muss etwas spektaktuläres her. und das sind nun mal Terroranschläge. Was man dazu sagen soll: Während des Sommerlochs sterben wir immer wahnsinnig gerne. Sei es nun EHEC oder Schweinegrippe oder was auch immer. Nur hat sich dieses Mal keine Krankheit dafür erboten.. da war nix da.Das Dumme jedoch ist, wenn Gewalt so viel Aufmerksamkeit erhält, finden das Idioten immer nachahmungswert. Aber davon abgesehen: Ich bin überzeugt im Sommer 2017 sterben wir wieder alle an einer Krankheit.

Die Ausnutzung der Angst vor Terror müssen wir nicht mehr diskutieren, glaube ich.

Im Großen und Ganzen kann ich jeden nur folgendes raten: Den Tod von uns hat niemand in der Hand, unser Leben jedoch schon. Konzentrieren wir uns einfach darauf zu leben!

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Weil Menschen irrational sind. Da kannst du nicht eine einzelne Ursache ausmachen. Flugangst ist ein ähnliches Fänomen: das Risiko ist verschwindend gering und lieber setzen sich viele tausendmal einem viel größeren Risiko im Auto aus. Man kann das Risiko nicht anfassen, aber manche Gefahren sind plastisch und beflügeln die Fantasie und gewisse Dinge gehen eine Verbindung mit tieferliegenden Ängsten ein (Höhenangst, Angst vor geschlossenen Räumen, Angst vor Kontrollverlust bei der Flugangst), Angst vor Fremdem und vor Fremden (Xenophobie) bei der Terrorangst.

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Alle? Wirklich alle Menschen?

Ich zähle nicht zu denen, die Schreckensmeldungen teilen und sofort bei jeder Tat in kollektive Betroffenheit verfällt.

Natürlich gibt es Geschehnisse, die mir mehr unter die Haut gehen als andere.

Allerdings hätte ich viel zu tun, wenn ich jeden, der - aufgrund seiner eigenen Dummheit - einen tödlichen Unfall erleidet, betrauern.

Unsere Daten wurden auch schon vor der Erfindung des Wortes "Terrorismusbekämpfung" gespeichert.
Also nix Neues.

Bei jeder Leiter, die die heute kaufen kannst, sind extra Warnhinweise aufgeklebt.
Der Hersteller kann nichts dafür, wenn manche unfähig sind, ihr Hirn in dem Fall richtig zu benutzen.

Das es mit selbigem bei einigen hapert, zeigt doch der Aufdruck "enthält heißes Getränk" (oder so) auf Kaffeebechern.

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Weil der Tod plötzlich eintritt, im Gegensatz von Krankheit, und weil sie selber keinen Einfluss darauf haben und das auch wissen. Das ist wie die Flugangst. Flugzeuge sind das zweitsicherste Fortbewegungsmittel der Welt. Autos sind viel viel gefährlicher. Trotzdem hat kaum einer "PKW-Angst", was darin liegt dass die Menschen denken dass ein Unfall ausgeschlossen ist, da sie ja selber fahren. Also ich persönlich vertraue jedoch lieber auf die Qualitäten eines Berufspiloten als auf meine Fahrkünste. 

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Erstens aus Sicht der Laien-Psychologie: Beobachte, dass viele von uns besonders als Kinder Angst vor dem Unbekannten (bes. beim plötzlich Auftreten) haben. Sobald wir die Gefahr richtig begreifen, so haben wir unsere Ängste gezähmt, ansonsten schurren wir sie durch unsere wild abstrakte nicht an der Realität angepassten Vorstellungen. 

Dazu kommt das politische Element. Siehe Brexit. In der Out-Kampagne wurde die reine Möglichkeit der Gefahr eines Angriffs durch die Zulassen von Flüchtlingen ausgenutzt. Es wurde gesagt: es droht die Überschwemmung dieses Landes. Da bediente sich dieser Bekloppte, Farage, hierfür ein Plakat, das genau an die Nazi-Propoganda erinnerte. Es wurde auch gesagt, „Die Türkei will die EU beitreten. Das bedeutet, dass bald 90 Million Türken bald nach Großbritannien kommen!“ Ernsthaft, das wurde gesagt—kein Scherz. Jeder genügend Gebildete tat das als Angstmacherei ab. Die anderen aber haben das abgekauft und gerieten in Panik. Ähnliches geht vor sich in den USA in Ungarn, Skandinavien, usw. Je weiter man entfernt ist, desto abstrakter und desto potenter die Ängste. Diese werden absichtlich geschurrt.

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Kommentar von NadimFalastin
05.10.2016, 17:54

dieser Bekloppte, Farage

Es ist typisch. Alles was nicht EU ist, ist Rechts. Ist Nazi. Du bist genauso ein Opfer wie die ganzen anderen Schlafschafe hier in Deutschland. Farage sollte zu dir nach Hause kommen und dir in deinen Arsch treten.

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Meiner Ansicht nach ist Angst vor dem Unbekannten (dass ist definitv der Terrorist und nicht die Leiter) ein prima Mittel, um Menschen zu beinflussen, Sie abzulenken, zu steuern und letztlich dahin zu bringen dass sie Vorratsdatenspeicherung und Waffenlieferungen tolerieren.

Man muss sich einfach nur fragen: Wer profitiert von dem Ganzen? Wer verdient daran?

Ganz bestimmt nicht der "normale" Bürger, der sich die nächste bunte Zeitung kauft und seinem ausländischen Nachbarn misstraut.

Würden wir Deutschen offener mit dem Thema Ausländer umgehen, diese Leute auch "menschlich" integrieren, auf sie zu gehen, mit ihnen reden, von und mit ihnen lernen, würden wir einen großen Schritt gegen eine solche Politik und solchen künstlich gezüchteten Terrorismus tun.

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Ich denke, der Unterschied ist, dass Du Terroranschläge überhaupt nicht beeinflussen bzw. vorhersehen kannst, Unfälle dagegen schon, indem Du eben entsprechend vorsichtig bist.

Ausserdem macht es vielen (mir auch) Angst, dass diese Menschen einfach grundlos Unschuldige töten, aber mit voller Absicht, wogegen ein Unfall eben ohne Absicht, aus Versehen, passiert.

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Kommentar von Machiavelli45
07.10.2016, 18:00

Nur teilweise. Tausende Tote, die ohne eigenes Verschulden von irgendwelchen Verkehrsrowdys über den Haufen gefahren wurden, können dir nicht widersprechen.

Der Unterschied ist auch nicht die Absicht, sondern die Angst, dass es einen selbst oder jemand treffen könnte, den man kennt. 

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Also ich glaube ja, dass es so eine art krieg ist mit den terroranschlägen und da es irgendwie ein krieg zwischen den ländern, ist wird hat mehr darüber berichtet und die meisten menschen haben halt mehr angst vor dem krieg und es ist auch interessanter als wenn in den nachrichten gesagt wird: Herr xy ist gestorben, als er beim streichen seines hauses von der leiter fiel.

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Ich denke auch, dass Terror einfach durch die Medien viel präsenter in den Köpfen der Menschen ist - oft verbreiten Medien (wenn auch ungewollt) Angst.

Über Verkehrsunfälle wird halt nur selten im TV berichtet, welches in Deutschland immer noch eines der wichtigsten Medien ist.

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Mit Unfällen können sich viele Menschen abfinden, da diese aus keiner böser Absicht heraus entstehen. Bei Terroranschlägen fragen sich viele nach den warum und die Menschen können den Täter da nicht verstehen oder ihn fragen wieso er das gemacht hat, da diese sich oft danach selbst umbringen.

Auch die Medien puschen Terroranschläge sehr hoch, da viele unbeteiligte in Gefahr sind und diese unberechenbar sind. Bloße Haushaltsunfälle sind dagegen nicht so präsent in den Medien.

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Ein Mensch, der mit einer Waffe vor dir steht, kann praktisch alles mit dir machen. Deshalb finde ich Menschenhandel die schlimmste Straftat überhaupt. Ein Menschenhändler kann deine Organe verkaufen, dich Foltern, vergewaltigen, vergewaltigen lassen, grausam töten usw.

Terroristen können dich immerhin mit Waffen töten, die dir lange lange extremste Schmerzen verursachen oder die dich ein Leben lang verletzt lassen.

Ich finde das Abwägen zwischen Leid in unserer Gesellschaft bedenklich.

Beispielsweise wird ein vergewaltigtes Mädchen in Indien immer wieder als Beispiel genannt wie schlecht es Frauen auf der Welt geht. Das Gegenbeispiel wird aber nie genannt - nämlich, dass Jungen in Südamerika und Zentralafrika als Kindersoldaten Ihre eigene Familie töten müssen und ihr eigenes Dorf nieder brennen müssen und dann ein Leben lang als Soldaten für die Mörder Ihrer Familien morden müssen. - Aber in unserer Gesellschaft wird fast ausschließlich über weibliches Leid gesprochen und das finde ich bedenklich.

Auch wirklich schlimme Dinge, wie Terroristen sollen nicht mehr als schlimm empfunden werden. Man kann darüber streiten, ob Terroristen so eine starke Präsenz in den Medien haben sollten - ich finde Nein - aber das sie trotzdem entsetzliche Taten tun, finde ich dramatisch an zu zweifeln. Übrigens gibt es Regionen wie Bagdad, wo es durchaus sehr oft knallt, was sagt uns, dass das nicht eines Tages auch in Deutschland sein kann? Bomben herstellen, scheint ja ziemlich einfach zu sein.

Was Haushaltsunfälle angeht, haben die Menschen natürlich Angst, aber ich wüsste nicht wie das verhindert werden soll. Wenn ein alter Mensch auf eine Leiter geht, weil er oder sie noch denkt, dass er oder sie es noch kann und dann unglücklich fällt, stundenlang oder sogar tagelang mit Schmerzen am Boden liegt, lässt sich das scheinbar nicht mal mit Aufklärung verhindern, denn es passiert ja seit vielen vielen Jahrzehnten. Vielleicht sollte man sich keine Leiter kaufen sondern lieber eine Art Lift. Aber der wäre wahrscheinlich wieder zu teuer und würde nicht ausreichend gekauft werden. Aber natürlich denken viele Menschen darüber nach, wie sie einen angenehmen Tod haben können. Nicht umsonst wird ja so viel über Ernährung geredet.

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Kommentar von Illuminati3333
31.10.2016, 22:40

Ich sehe das ebenfalls so. 

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Ein Volk in Angst lässt sich leicht lenken. Lässt sich sogar gerne überwachen (überwacht werden ja die anderen). 

Auch Medien haben einen Teil Schuld. Terrorszenarien sind natürlich medienwirksam. Wenn Frau Müller von der Leiter fällt interessiert das niemand.  Die Antworten hier bearbeiten das Problem gut und ausführlich.

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Im der Sendung "Die Anstalt" vom 4.10 war das auch ein Thema. Das wir keine Angst vor Haushaltsgeräten haben, liegt an der Berichterstattung der Medien. Wie wäre es, wenn die Medien vor Haushaltsgeräten Angst machen würde? Hier sehen wir es (ab Minute 47):

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Na weil man Terroranschläge nicht in der Hand hat bzw nichts dagegen tun kann. 

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Vlt. weil Terror so ziemlich das einzige ist, was du nicht selber in der Hand hast?

Also klar kann es sein, dass du z.B. Auto fährst und ohne dass du was dafür kannst, fährt dir jemand hinten drauf und baut so einen Unfall, aber die Möglichkeit, dass du noch kurzfristig reagierst und dich retten kannst, ist da.

Wenn du von einer Leiter krachst, weißt du ja, dass du auf einer drauf stehst und aufpassen musst.. du weißt, dass du runterfallen kannst/jemand daran wackeln könnte/usw.

Aber bei einem Terroranschlag weißt du nie, wann & wo der nächste sein wird, es liegt also absolut gar nicht in deiner Hand.

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