Frage von Funmichi, 23

Warum fühlt es sich "falsch" an wenn man etwas an seinem verhalten ändert , das man so nicht gewohnt ist?

Antwort
von Maggymaaaaa, 14

Neue Sachen kommen uns so gut wie immer irgendwie ungewohnt vor. Somit auch neues Verhalten. Wenn du dich umgewöhnt hast, wird es dir nicht mehr so befremdlich und falsch vorkommen.

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Es besteht aber auch noch die Möglichkeit, dass es wirklich falsch ist was du tust und es sich deshalb falsch anfühlt. Lasse diese Tatsache nicht außer Acht - höre auf dein Bauchgefühl.

Kommentar von Funmichi ,

Wie indentifiziere ich das wenn ich mir nicht sicher darüber bin?

Antwort
von annablanka, 7

Aus der anatomischen Sicht ist es so, dass jeder Gedanke in unserem Gehirn mehrere Verknüpfungen macht, die mit jedem mal Denken einen noch festeren Strang bilden. Nehmen wir als Beispiel "Spinnen" und "Angst". Umso häufiger wir das Denken, umso mehr verbinden sich die beiden Synapsen. Der Strang wird von einem Faden zu einem Bsumstamm (Symbolisch gesehen). Wenn wir dann denken wollen "Spinnen" und "klein und ungefährlich" dann entsteht eine neue Verbindung, die im Vergleich noch recht dünn ist. Deswegen kommt es uns so vor, als würden wir uns selbst belügen. Aber umso häufiger wir etwas denken, umso dicker wird der neue Strang und der andere geht zurück. Somit wird der neue Gedanke zu unserer Realität. Das funktioniert mit allem so (zB. "Sport- anstrengend" und "Sport- macht Spaß" usw.)
In dem Buch "Die Glücksformel" wird das alles sehr wissenschaftlich und gut erklärt.
Ich hoffe, das hilft Dir weiter.

Viele Grüße

Antwort
von Maggymaaaaa, 9

Das ist eine schwere Frage, wie du das identifizierst. Ich entscheide das bei mir immer so: Wenn ich weitermache und das penedrante Gefühl etwas falsch zu machen beim besten Willen nicht verschwinden will, egal wie ich innerlich dagegen kämpfe, dann ist das für mich ein Hinweis, dass etwas nicht "im Reinen" ist also etwas nicht stimmt. | Fühlt es sich hingegen gut an und fühlst du dich mit deinem Verhalten immer wohler, würde ich sagen du bist am richtigen Weg.

Antwort
von Ringerman, 4

Weil wir von Kind an aus allen Richtungen mehr oder weniger bewusst darauf getrimmt, konditioniert werden, allgemein anerkannte Auffassungen von richtig und falsch als unsere eigenen anzunehmen. Wie stark du sowas als falsch empfindest, hängt also davon ab, wie weit du vereit bist, dich von der Masse abzugrenzen, oder nicht.

Antwort
von Dahika, 21

eben weil man es nicht gewohnt ist.

Antwort
von brido, 14

Weil nicht nur der Wille das Verhalten bestimmt sondern zum Großteil die Gefühle. 

Antwort
von Lulu1407, 18

Weil das nicht "du" bist.

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