Frage von mulano, 166

Warum fühlen sich nicht religiöse Menschen sofort angegriffen wenn man was gegen ihren Glauben sagt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ProfFrink, 48

Beim Glauben geht es ja auch gleich um die Lebensfundamente. Da ist es nur allzu verständlich, dass da einer gegensteuern will.

Aber wundern braucht man sich nicht. Die Leute fühlen sich ja auch angegriffen, wenn man was gegen ihr Auto, gegen ihr Haus, gegen ihren Hund sagt.

Ich für meinen Teil (bin gläubig) wünsche mir manchmal direkt, dass mal einer was gegen meinen Glauben sagt. Das ist für mich immer ein hoch willkommener Gesprächseinstieg bei dem ich ganz viele Missverständnisse ausräumen kann. Die meisten sind ja sooo furchtbar harmoniebedürftig und trauen sich ja gar nicht das Gefecht zu eröffnen.

Kommentar von stine2412 ,

ProfFink, warum willst du "das Gefecht eröffnen"? Du meinst sicherlich einen religiösen Gedankenaustausch, wie z.B.:"Wie verstehtst du diese Passage in der Bibel?"

Da wir schon einmal dabei sind, wie verstehst du das "Vater unser"? Die ersten drei Bitten reichen vorerst. Aber nicht die Messer wetzen, sondern den Verstand!!!

Kommentar von ProfFrink ,

Ja, natürlich! Ich hätte das Wort "Gefecht" in Anführungsstriche setzen müssen.

Kommentar von Zoroastres ,

Gute Einstellung ProfFrink!

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 16

Zur Frage

Ich bin der Meinung, dass sich eher religiöse Menschen schnell persönlich angegriffen fühlen, wenn man ihre Vorstellungen sachlich kritisiert.

Menschen ohne religiöse Überzeugungen sind dagegen weniger offensiv, wenn man ihre persönlichen Ansichten sachlich kritisiert.

Ursache dafür ist, dass ein nicht-religiöser Mensch zwar von seiner Meinung überzeugt ist, sie aber nicht als Teil seiner Persönlichkeit ansieht.

Für viele religiöse Menschen ist ihr Glaube aber etwas, mit dem sie sich identifizieren und daher fühlen sich einige durch Kritik in ihrer Integrität verletzt.

Mein Standpunkt

Meiner Meinung nach sollte ein Mensch immer kritikfähig sein und im Fall einer festgefahrenen Diskussion ruhig sagen, dass es keine Einigung geben wird.

Über manche Dinge kann man eben nicht diskutieren, wenn jeder einen absoluten Standpunkt vertritt und lediglich Überzeugungsarbeit machen will.

Ich selbst bin ein Buddhist und würde mich auch als religiösen Menschen bezeichnen. Dennoch habe ich kein Problem damit, wenn jemand meine Religion sachlich kritisiert.

Antwort
von Franz1957, 15

Du hast in Deinem Kommentar zur Antwort von GoodFella2306 gesagt, was für eine Situation Du meinst:


Wenn man sagt das die Evolution Schwachsinn ist sind sie direkt beleidigt.

Dem, der von dem so bezeichneten Schwachsinn überzeugt ist, unterstellst Du damit ja implizit, daß er schwachsinnig sei, jedenfalls hinreichend schwachsinnig, um davon überzeugt zu sein. Von einem Gesprächspartner möchte man aber für voll genommen werden. Botschaften dieser Art hört deshalb niemand gern. Das weißt Du sicher längst, denn Du wirst selbst schon welche bekommen haben. Sie werden ja von Vertretern beider Gesinnungsparteien wechselseitig aneinander gerichtet.

Beleidigtsein ist aber nicht die einzige Möglichkeit, damit umzugehen und Du wirst klarer sehen, wenn Du es dem Anderen nicht automatisch unterstellst. Zum Beleidigtsein gehört ja dazu, daß man dem Anderen die Autorität, beleidigen zu können, erst einmal einräumt, daß man die Beleidigung als solche anerkennt und bereit ist, die Rolle des Beleidigten zu spielen. Die Beleidigung kann nur stattfinden, wenn beide Beteiligten hierüber einig sind.

Nach meiner Beobachtung sind es typischerweise religiöse Menschen, die diese Voraussetzungen anerkennen und so fürs Beleidigtsein bereit sind. Sie zeigen das z.B., wenn sie darüber klagen, jemand habe ihre "religiösen Gefühle verletzt" und sich damit freiwillig in genau die Schublade hinein flüchten, in die die Nichtreligiösen sie sowieso einsortieren: emotionsgesteuert statt rational.

Bei nicht religiösen Menschen funktioniert das typischerweise anders. Sie nehmen die Beleidigung gar nicht an, weil Du aus ihrer Perspektive die Autorität dazu gar nicht hast. Wenn sie dennoch ärgerlich reagieren, liegt es daran, daß sie die Religion nicht nur ihrerseits für dummes Zeug halten, sondern sogar für gefährlich, ungefähr so wie Atomwaffen, Polschmelze und resistente Krankheitserreger. Dafür, daß sie so denken, gibt es angesichts der Weltgeschichte gute Gründe und darin sehen sie Grund zur Sorge für die Zukunft. Ihr Umgang mit Dir ist vielleicht so ähnlich zu verstehen wie der mit einem Einige werden signalisieren, daß sie keinen Sinn darin sehen, mit Dir zu reden. Andere werden Dich auffordern, Buße zu tun und wieder andere werden sich bemühen, Dir Deine Irrtümer klar zu machen. Mein Rat an Dich, falls Du darum gebeten hättest, wäre: Handle nach Matthäus 7,12. Nimm sie ernst, höre ihnen zu, fang an, den Sinn ihres "Schwachsinns" zu verstehen. Du kannst dabei nur dazugewinnen.

Kommentar von mulano ,

Dem, der von dem so bezeichneten Schwachsinn überzeugt ist,
unterstellst Du damit ja implizit, daß er schwachsinnig sei

Unterstellen tue ich niemandem etwas, damit bringe ich nur zum Ausdruck das ich nicht davon überzeugt bin. Nach Matthäus 7, 12 handle ich natürlich, wie kommst du darauf das ich das nicht tun würde?

Kommentar von Franz1957 ,

damit bringe ich nur zum Ausdruck das ich nicht davon überzeugt bin.

Warum sagst Du dann nicht einfach, daß Du davon nicht überzeugt bist? Wenn Du Wörter gebrauchst, die etwas anderes ausdrücken, dann ist es nicht verwunderlich, daß sie auch anders aufgefaßt werden.

Nach Matthäus 7, 12 handle ich natürlich, wie kommst du darauf das ich das nicht tun würde?

Ich unterstelle Dir das nicht und erinnere nur daran, weil es die Verständigungsqualität verbessert, wenn man diese Regel ganz bewußt beherzigt. Dazu ist es hilfreich, daß man versucht, sich in den Anderen hinein zu versetzen.

Vielleicht gehst Du ja selbst ganz gelassen damit um, wenn die Anderen Deine Überzeugungen Schwach-, Un- oder Blödsinn nennen, und wunderst Dich nur, daß sie anders als erwartet reagieren, wenn Du es tust. Das ist sicher auch eine Mentalitätsfrage. Ich sehe das gar nicht dogmatisch und habe grundsätzlich nichts gegen Kraftausdrücke. Aber sie sind eben oft nicht das geeignete Kommunikationsmittel.

Kommentar von Franz1957 ,

Ergänzung des unfertigen Satzes: Ihr Umgang mit Dir ist vielleicht so ähnlich zu verstehen wie der mit einem Teenager, der Hassreden hält, und dem man bei allem Abscheu vor seinen Sprüchen doch wünscht, daß er die Kurve kriegt und aus der Szene aussteigt.

Antwort
von AaronMose3, 17

Weil sie sich damit indentifzieren, es Teil zu einer nicht vorhandenen, beständigen Persönlichkeit machen und anschließend denken, man würde sie angreifen, wenn man die Religion angreift.

Nennt man auch "Ich Illusion" und ist einer der häufigsten Gründe wieso Menschen leiden.

http://www.zeit.de/1995/50/Ich_ist_eine_Illusion

Antwort
von Bianca1809, 67

Nicht religiöse Menschen und ihr Glaube....XD der da wäre?

Falls du so etwas meinst, wie mich: bin katholisch getauft, hab aber sonst nichts damit zu tun.... Ich fühle mich aber auch nicht angegriffen, wenn man etwas gegen "meinen Glauben" sagt...du solltest da nicht alle über einen Kamm scheren. Manche Menschen fühlen sich eben schnell angegriffen und da ist das Thema wahrscheinlich eher nebensächlich..

Kommentar von mulano ,

Da hast du natürlich Recht. Es gibt solche und solche Vertreter einer Religionsgemeinschaft.

Antwort
von Andrastor, 56

Du irrst mal wieder.

Es sind vor allem die religiösen Menschen, welche sich sofort angegriffen fühlen, wenn man etwas gegen ihren Glauben sagt. Generell fühlen sich die meisten Anhänger eines Glaubens angegriffen, wenn man sie kritisiert, egal um welchen Aberglauben es sich handelt.

Glaube ist eine Überzeugung die nicht auf Fakten und Tatsachen, sondern auf einem Gefühl beruht.

Dieses Gefühl kommt ausschließlich von innen, also von der gläubigen Person selbst. Das bedeutet dass ihr Glaube ebenfalls von innen kommt, von der gläubigen Person. Der Glaube wird zu einem Teil ihrer Persönlichkeit und zwar einem sehr privaten, tiefen Teil.

Wird dieser Persönlichkeitsbereich durch eine Kritik angegriffen, reagieren die jeweiligen Menschen zumeist sehr verletzt und nicht selten aggressiv, denn mit Kritik umzugehen, lernen nur die wenigsten.

Kommentar von mulano ,

Dieses Gefühl kommt ausschließlich von innen, also von der gläubigen Person selbst.

Aber was wir glauben hängt doch auch immer von der Art und Weise wie wir unsere Umgebung wahrnehmen ab. Unsere Umgebung ist etwas was von außen kommt. Wenn Kinder z.B. an den Weihnachtsmann glauben, oder wieder andere an die Evolution, dann tun sie das doch nicht weil sie sich das selbst ausgedacht haben, sondern weil ihre Eltern, Lehrer, wer auch immer ihnen erzählt hat?

Kommentar von Andrastor ,

Unsere Umgebung ist etwas was von außen kommt

Das stimmt, aber die Art wie wir sie wahrnehmen, ist wiederum eine rein "innere" Angelegenheit.

Sieh dir einen Rorschach-Test an um dir ein besseres Bild davon zu machen. Obwohl es sich bei diesen Tests nur um Kleckse, zusammenhanglose Bilder handelt, kann man erstaunliches darin sehen und erkennen.

Jeder Mensch nimmt diese Kleckse anders wahr. Auch wenn sie rein äußerlich und objektiv betrachtet nichts besonderes sind, so ist die individuelle Wahrnehmung davon bei jedem Menschen unterschiedlich.

Was den Weihnachtsmann anbelangt, hast du Recht, Weihnachtsmann, Sandmännchen, Zahnfee, Osterhase und alle möglichen Götterfiguren sind rein fiktive Wesen, die ein Mensch nur dann kennenlernen kann, wenn ihm jemand anderes davon erzählt.

Was die Evolution betrifft, diese ist ein Fakt und keine Glaubensfrage. Man kann sie lernen, sie beweisen, sie bestätigen und mit Fakten und Tatsachen untermauern, sodass man niemandem glauben muss, sondern ganz alleine erkennen kann dass es sie gibt.

Im Gegensatz zu den oben genannten Fantasiefiguren. Für diese gibt es keinerlei Beweise, weshalb man auf Propaganda angewiesen ist um sie am Leben zu erhalten.

Kommentar von mulano ,

Was die Evolution betrifft, diese ist ein Fakt und keine Glaubensfrage.
Man kann sie lernen, sie beweisen, sie bestätigen und mit Fakten und
Tatsachen untermauern, sodass man niemandem glauben muss

Verstanden habe ich sie schon, aber glauben tue ich nicht daran...

Kommentar von Andrastor ,

Dann kannst du genausogut sagen dass du nicht an Steine glaubst.

Evolution ist keine Frage des Glaubens, sondern eine Tatsache.

Ohne Evoltuion wäre zum Beispiel Zucht unmöglich. Jede Haus- und Nutztierrasse ist ein Ergebnis der Evolution, nur mit dem Unterschied dass in der Zucht der Mensch die Rolle der Natur als Ausleser übernommen hat.


Kommentar von mulano ,

Ohne Evoltuion wäre zum Beispiel Zucht unmöglich. Jede Haus- und
Nutztierrasse ist ein Ergebnis der Evolution, nur mit dem Unterschied
dass in der Zucht der Mensch die Rolle der Natur als Ausleser übernommen
hat.

Das finde ich sehr lobenswert das du dich mit der Evolutionstheorie beschäftigt hast, aber kennst du nicht den Unterschied zwischen Mikroevolution und Makroevolution?

Kommentar von Andrastor ,

Wir haben hier nicht über die Evolutionstheorie gesprochen, sondern über die Evolution.

Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Natürlich kenne ich den Unterschied zwischen Mikro- und Makroevolution, ändert jedoch nichts an der Korrektheit meiner Aussagen.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Es sind vor allem die religiösen Menschen, welche sich sofort angegriffen fühlen

Nein es sind vor allem die nicht-religiösen Menschen https://www.herder.de/-/media/images/produkte/du-bist-doof-nein-du-978-3-451-711...

Kommentar von Andrastor ,

hättest du wohl gerne. Was hat ein Kinderbuch mit der Sache zu tun?

Antwort
von Lazarius, 38

Die Frage ist widersprüchlich.
Nicht religiöse Menschen glauben nicht an eine Religion und können sich daher auch nicht angegriffen fühlen.

Übrigens bin ich nicht religiös und fühlte mich nicht angegriffen, wenn man mir das vorwerfen würde. Aber auch wenn ich religiös wäre, würde mich das nicht jucken.
Es wäre einzig und allein MEINE Sache, die niemanden was angehen würde.

Die Menschen sollten sich mehr um sich selber kümmern und nicht um andere.

LG Lazarius

Kommentar von ProfFrink ,

Die Frage ist widersprüchlich. 

Das stimmt.

Es wäre einzig und allein MEINE Sache, die niemanden was angehen würde.

Könnte man so sehen, wenn es in der Sache um das Evangelium nicht um Leben und Tod gehen würde. Ein Christ, der das Evangelium verstanden hat und nicht darüber spricht, macht sich praktisch wegen unterlassener Hilfeleistung schuldig. Und trotzdem gilt die Grundregel: Nur nicht aufdringlich.

Kommentar von Fantho ,

Die Menschen sollten sich mehr um sich selber kümmern und nicht um andere.

'Heil dem Egoismus', oder was genau meintest Du?

Gruß Fantho

Kommentar von Lazarius ,

Es tut mir leid, denn egoistisch habe ich das nicht gemeint.
Da habe ich mich wohl etwas verfehlt ausgedrückt.
Mein Anliegen war eher, darauf hinzuweisen, dass man sich nicht um das kümmern sollte, was einem nichts angeht.

Vielen Dank dafür, dass du mich auf den Fehler in meiner Formulierung aufmerksam gemacht hast.

LG Lazarius.

Kommentar von Fantho ,

Das hatte ich mir schon gedacht gehabt, dass hier womöglich eine verfehlte Formulierung gewählt worden war.

Danke für Deine freundliche Entgegnung :-)

Gruß Fantho

Kommentar von Lazarius ,

Bitteschön. Keine Ursache. LG

Antwort
von chanfan, 42

Wie kommst du darauf, das ein Nicht religiöser Mensch einen Glauben hat?

Tschuldigung, aber das verstehe ich gerade nicht. :)

Wie kann ich mich da angegriffen fühlen?

* Ich glaube gerade, das dein nicht woanders hingehört.

Kommentar von mulano ,

Nein, war genau so gemeint.

Kommentar von chanfan ,

Na dann: Wie kann ich mich angegriffen fühlen?

Antwort
von GoodFella2306, 37

Nicht religiöse Menschen haben doch keinen Glauben, wir sollen die sich angegriffen fühlen?

Kommentar von mulano ,

Wenn man sagt das die Evolution Schwachsinn ist sind sie direkt beleidigt.

Kommentar von GoodFella2306 ,

also ich bin Atheist, und ich bin nicht beleidigt wenn man mir sagt dass die Evolution Schwachsinn ist. Denn die Evolution war ja nicht meine Entdeckung, sondern von vielen anderen Forschern.

Kommentar von LaQuica ,

Da sind wir nicht beleidigt sondern schockiert darüber wie dumm man sein kann :) 

Antwort
von EmmaLyne, 15

Nicht religiöse Menschen haben keinen Glauben. Somit kann man nicht gegen ihren Glauben was sagen. Also fühlt sich da auch keiner angegriffen.

Lg

Kommentar von NewKemroy ,

Wieso? Nicht religiöse Menschen glauben doch, dass sie z.B. Gott zu 100 % nicht betrifft. Also haben auch nicht religiöse Menschen einen Glauben. Oder besser gesagt einen Negativ-Glauben.

Kommentar von EmmaLyne ,

Nein, sie glauben das nicht. Sie wissen das. Glaube ist Religion.

Kommentar von EmmaLyne ,

So, jetzt etwas mehr Zeit als heute Morgen.

Deine Frage ist wie "Warum fühlen sich Vegetarier angegriffen, wenn sie auf ihren vorhandenen Fleischkonsum angesprochen werden?" Genauso unsinnig, weil das eine das andere ausschließt. Atheisten haben keinen Glauben, deswegen sind sie Atheisten. Genauso wie Vegetarier deshalb Vegetarier sind, weil sie kein Fleisch essen.

Wie Menschen mit der jeweils anderen Gruppe oder anderen Ausprägungen umgehen, liegt nicht an der Zugehörigkeit, sondern am Menschen selbst. Religiöse Leute sind da meist sogar noch schlimmer als Atheisten, weil jene ja auch noch gegen andere Religionen agieren, siehe islamischer Staat, Konfessionskriege, Kreuzzüge. Insgesamt ist die Toleranz der Religion eher eine Erscheinung der Neuzeit. Genauso das Phänomen "Atheist", welches noch nicht so lange besteht. Der "neue Atheismus" mit humanistischem und naturalistischem Weltbild existiert erst seit dem 21. Jahrhundert. Lies mal unter "neuer Atheismus" in Wikipedia. Da bekommst du deine Antworten.

Antwort
von NewKemroy, 19

Etwas was Du glaubst musst Du verteidigen. Etwas das Du weißt nicht.

Kommentar von mulano ,

Warum geben Atheisten dann so oft ihren Senf ab "Wie es gibt keinen Gott" wenn jemand z.B. hier auf GF eine Frage zum Glauben stellt?

Kommentar von Zicke52 ,

@mulano: Weil das ihre Meinung ist. Was hat denn das mit "Sich-angegriffen-fühlen" zu tun?

Darf ein Atheist nicht sagen, was er denkt?

Kommentar von NewKemroy ,

Na, weil die halt ihren Glauben verteidigen müssen.

Antwort
von nowka20, 2

NIEMAND WILL SICH IN SEINE SEELE SEHEN LASSEN

Antwort
von Schoggi1, 16

Hallo mulano

Naja, viele Nichtgläubigen haben keinen Respekt vor unserem glauben. Beleidigen Gott und das an was wir glauben... Das ist verletzend. Immer wieder werden wir gläubigen als Dumm und naiv dargestellt... immer wieder wird die Bibel als Märchenbuch abgestempelt und Gott verglichen mit dem Spaghetti-Monster.

Ich habe nichts dagegen mit Atheisten zu diskutieren, wenn diese Diskussion auf gegenseitigen Respekt beruht. Leider ist das eben auch selten der Fall und ich denke deswegen hast du auch diesen Eindruck. 

LG 

Kommentar von Schoggi1 ,

Ich merke gerade dass ich die Frage falsch verstanden habe ;) Es beruht natürlich auf Gegenseitigkeit. Auch Atheisten werden oft unnötig angegriffen. 

Der Ton macht die Musik. Das ist bei allen Dingen so. 

Kommentar von SturerEsel ,

Ich gebe dir recht. Aber wundert dich das, wenn ich hier bei GF lese, dass auch Tiere niederknien, um Allah anzubeten? Dass die Erde 6000 Jahre alt ist? Dass Evolution Schwachsinn ist?

... und vor allen Dingen: Gläubige haben oft den Anspruch, weise lächeln zu können, wenn es um existenzielle Fragen geht, wo kommen wir her und wo gehen wir hin. Ganz nach der vermeintlichen Weisheit: Gott weiß es eben allein, Fragen darüber sind nicht gestattet - oder falls doch, wird die Bibel zitiert OHNE eigene Meinung.

Kommentar von Schoggi1 ,

nein es wundert mich auch nicht bei manchen religiösen Menschen... Wie gesagt ich finde es beruht auf Gegenseitigkeit. 

Ausserdem kann man über glauben doch gar nicht wirklich diskutieren weil es eben ein glaube ist den man nicht beweisen kann. Da artet es schnell mal aus. Ich distanziere mich da dann meistens. Ich habe aber auch schon erlebt das Atheisten normal fragen gestellt haben ohne gleich besserwisserisch oder arrogant zu wirken. 

Antwort
von Universal0, 47

Jeder ist halt anders

Antwort
von 1812chrissi, 13

Weil sie in diesen Glauben rein geboren wurden und von ihm überzeugt sind . Das er der einzig richtige ist.

Antwort
von Susanne88, 24

"nicht religiöse Menschen" haben einen Glauben?

Antwort
von FAGlaube, 52

Wen meinst du?

Antwort
von LaQuica, 21

Nicht Religiöse Menschen haben keinen Glauben.!

Was ist denn das für ein Schwachsinn's Gedanke von dir .. Das du den Glauben an eine Religion und das normale Glauben das etwas passieren wird oder so war gleichzusetzen? Glaube ist nicht gleich Glaube. Glaube in der Religion heißt das du unumstößlich daran glaubst! Glauben für Atheisten bedeutet man ist sich nicht sicher, wie zb. Bei der Aussage "Ich glaube es wird regnen". Glaube ist für uns ein Zeichen von nicht Wissen. Und wer lieber Glaubt als nicht zu wissen dem naja kann man nicht mehr wirklich helfen.  :) 

Antwort
von SturerEsel, 25

Die Frage allein ist schon ein reductio ad absurdum! "Nicht religiöse Menschen" haben keinen Glauben. Genau das zeichnet sie aus.

Anders herum macht die Frage Sinn: Warum fühlen sich so viele Gläubige angegriffen, wenn man ihnen die Sinnlosigkeit ihrer Religion vor Augen führt?

Frage an dich, Mulano: Führst du einen privaten Glaubenskrieg gegen den Atheismus?

Kommentar von mulano ,

Ich führe keinen Glaubenskrieg. Ich akzeptiere auch den atheistischen Glauben. Ich tausche mich nur gerne mit Menschen anderer Ansichten/Religionen aus.

Kommentar von SturerEsel ,

Leider bringt dir dieser Austausch ganichts, Mulano. Du bleibst fest bei deinen kreationistischen Ansichten und formulierst diese bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufs Neue.

Kommentar von mulano ,

Vllt bin ich einfach noch nicht soweit von Gott loszulassen?

Kommentar von SturerEsel ,

Niemand verlangt von dir "von Gott loszulassen". Dein Glaube ist deine Privatsache!

Ich würde mir allerdings wünschen, dass du dich mit der Thematik beschäftigst und dein "Wissen" nicht von Internetseiten der Kreationisten beziehst.

Antwort
von Sigimike, 27

Das ist für manche Menschen halt ein heikles Thema, bei manchem ist der Glaube und ihre Religion, an oberster Stelle. Darum..
Leben und Leben lassen..

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