Frage von SaintGerman, 766

Warum fühlen sich deutsche Medien, Politiker und Bürger ständig moralisch überlegen?

Warum werden Donald Trump Wähler pauschal als dumm bezeichnet?

Warum werden demokratisch gewählte Präsidenten als "Hassprediger" bezeichnet?

Warum wird 24 Stunden negativ über Donald Trump berichtet?

Warum werden Putin, Erdogan und Donald Trump ständig als das Übel der Welt bezeichnet? Wer von euch war vor Ort und kann beurteilen, ob die Menschen unglücklich mit ihre Präsidenten sind?

Warum wird denken Deutsche, sie seien die Moralische Instanz dieser Erde?

Warum könnt ihr nicht akzeptierten, dass andere Völker andere politische Sichtweisen haben?

Warum bezeichnet ihr andere Länder als rassistisch, wenn sie nicht an eure "Willkommenskultur" teilhaben wollen? Ich verweise hier auf Polen und Ungarn. Die Wochenlang durch die Medien gejagt wurden sind.

Warum kritisieren Deutsche Medien die "Angstmacherei" der "Rechten" in Europa, während sie umgekehrt nichts anderes machen? Neuste Spiegel Ausgabe: Donald Trump auf dem Cover mit der Überschrift "Der Untergang des Westens" von 500 ähnliche Artikel in deutschen Medien ganz zu schweigen. Hysterie pur.

Beim Brexit das gleiche, da wurden auch alle "Wir wollen Europa verlassen" Wähler pauschal als dumm bezeichnet.

Antwort
von DasWeiseKind, 242

Hallo SaintGerman,

Das sind ganz schön viele Fragen auf einmal. Und da sind schon einige unwahre Aussagen in deinen Fragestellungen.

Pauschalisierungen von Bevölkerungsgruppen sind generell Blödsinn, denn Menschen sind bekanntlicherweise Individuen. Das dümmste an der letzten Präsidentschaftswahl war wohl Hillary Clinton als Kandidatin aufzustellen, denn nur durch ihre extreme Angreifbarkeit konnte Trump gewinnen.

Trump wird als Hassprediger bezeichnet, weil er auf liberale Grundwerte wie Gleichheit und Selbstbestimmung sch****. Aber der Hauptgrund dürfte wohl die Hetze gegen den Islam und alle Muslime sein.

"Warum wird 24 Stunden negativ über Trump berichtet?"  Nun ich weiß nicht wo das passiert ist. Aber der Grund für negative Berichterstattung liegt daran,  dass Trump generell nur durch negative,  Grundwerte mit Füßen tretende Aussagen im Wahlkampf aufgefallen ist. Wenn er nicht gerade über die "lügende Hillary"  gesprochen hatte, dann hat er davon gesprochen Menschen wegen ihrer Religion aus dem Land auszusperren,  hat sich über einen Kriegshelden lustig gemacht, wegen der Religion der Eltern, hat klar gemacht, dass Frauen seiner Meinung nach nicht über ihren Körper selbstbestimmen dürfen, hat dazu aufgerufen politischen Gegnern mit Gewalt zu begegnen usw. Das größte Problem für die Berichterstatter, es gab' kein politisches Konzept von ihm, abgesehen vom Bau einer riesigen Mauer nach Mexiko. Von daher gab' es garkeine Möglichkeit für positive Berichterstattung. Das positivste waren das Bild mit dem Adler und dass ein Talkshowmaster seine Haare zerstrubbeln durfte.

Putin, Erdogan und Trump zusammen in einer Schublade abzulegen ist Blödsinn. Und "das Übel der Welt" stellen ja zurzeit eher die IS-Anhänger dar. Putin ist ein hinter einer Demokratie getarnter Diktator,  der seine politischen Gegner durch Angst kontrolliert und wenn das nicht funktioniert werden Oppositionelle auch schonmal Opfer merkwürdiger Killerkommandos, die dann natürlich staatlich untersucht werden. Ich finde es immer wieder lustig, wenn Verbrechen von der Seite aufgeklärt werden sollen, die ihre Vorteile von jenen Verbrechen haben.

Erdogan hat da ein etwas anderes Verhalten.  Er verschleiert seine Tyrannei garnicht großartig, sondern er zieht sein Ding einfach vor aller Augen durch. Wenn die Polizei mal wieder jemanden erschießt,  dann war das in der Situation notwendig um die extremen Demonstranten in Schach zu halten. Journalisten, die kritisch über solche Aktionen berichten, werden einfach als Regimefeindliche verhaftet. Es wurden ja in letzter Zeit nach dem angeblichen Putsch Zehntausende Menschen einfach verhaftet und den Ausnahmezustand beendet Erdogan auch so lange wie möglich nicht um weiterhin willkürliche Verhaftungen durch führen zukönnen. Jedenfalls schafft er sich seine offiziellen Begründungen - ähnlich wie Bush es damals gemacht hatte mit den angeblichen Massenvernichtungswaffe...die es nie gab.

Trump ist noch nicht annähernd in dieser Reihe von Despoten angekommen. Er hat zwar in seinen Wahlkampfäußerungen einige demokratische Grundwerte als ungültig erscheinen lassen, aber ich bin überzeugt, dass es das auch war - Wahlkampf. Man muss einfach mal betrachten, was in den letzten 8 Jahren in den USA passiert ist. Die Republikaner hatten eine historische Niederlage, die zur Folge hatte, dass der erste schwarze Präsident an die Macht kam. Das mussten sie erstmal überwinden und haben dann, 2 Jahre später, einen langfristigen Plan aufgestellt wieder an die Macht zukommen, denn sonst wären sie in der Bedeutungslosigkeit untergegangen. Ab da haben sie im Kongress alles blockiert was Obama beschließen wollte,  sie haben die Politik der Demokraten also nahezu lahmgelegt, damit diese in den Augen der Bevölkerung als unfähig da stehen. Ansonsten wäre Obama-Care z.B. heute schon viel ausgereifter und würde viel besser greifen. Dann standen die Vorwahlen an und die Republikaner hatten mit ihren Kandidaten ganz klar mehrere Möglichkeiten Wahlkampf zu führen. Trump war dabei nur eine Option und es wurde darauf reagiert, wen die Demokraten aufstellen. Obwohl Trump mit seinen Casinos riesige Pleiten machte, steht er in den Augen der Amerikaner wegen seiner Fernsehshow als extrem erfolgreicher Geschäftsmann da. Und das ist das wichtigste Kriterium um ihn zu wählen. Allerdings hat diese Person noch einen Vorteil: von seiner Fernsehshow kannten die Amerikaner ihn bereits als Ars**loch, da konnte es keine Imageverluste mehr geben. Ganz im Gegenteil, das macht ihn ja so glaubwürdig. Und deshalb war er der perfekte Gegenkandidat gehen Hillary Clinton, die schon zu Beginn des Wahlkampfes ein Glaubwürdigkeitsproblem hatte. Viele, wenn nicht sogar alle, der skandalträchtigen Aussagen von Trump hatten nur das Ziel zu polarisieren. Hauptsache alle sprachen die ganze Zeit über Trump und Strategie 2 in diesem Wahlkampf war es die Glaubwürdigkeit und die Vertrauenswürdigkeit von Hillary Clinton zu schwächen. Ich bin überzeugt,  dass die 650 Tausend E-Mails,  welche 2 Tage vorm Wahltag angeblich ausgewertet waren, aber erst 5 Tage vorher entdeckt wurden, das Zünglein an der Waage waren. Damit konnte Trump alle die noch unschlüssig waren, so sehr von Clintons Unglaubwürdigkeit und angeblicher Korruption überzeugen, dass diese für Trump wählten.

Ich gehe davon aus, dass Trumps Präsidentschaft eine ganz andere wird. Ich denke auch dafür haben die Republikaner bereits Pläne und die aktuellen Zugeständnisse Trumps gegenüber Obama deuten darauf hin,  dass ich nicht ganz falsch liege. Egal wie Er oder Sie heißt, der/die amerikanische Präsident/in wird sich immer an die Grundwerte der Demokratie halten.

Auf den Brexit möchte ich noch kurz eingehen. Wieder eine Pauschalisierung für Brexitbefürworter in der Fragestellung - geht garnicht sowas. Es gibt sicherlich einige gute Gründe die EU zu verlassen und jeder der diese sieht ist doch nicht als dumm zu bezeichnen. Leider haben die Befürworter nicht gesehen, dass die Argumente für einen Verbleib in der EU überwogen haben (und immernoch überwiegen). Es gäbe auch für Deutschland Gründe die EU zu verlassen, so sind wir z.B. das Land, das mit Abstand den größten finanziellen Beitrag leisten. Nun geht es in der EU nicht nur um Geld, sondern viel eher um eine Wertegemeinschaft und momentan wird versucht diese Werte auch in der Türkei zu verankern. Je größer der Raum dieser Wertegemeinschaft wird, desto stärker werden wir auch,  sowohl als menschliche Gemeinschaft als auch als Wirtschaftsraum. Dennoch ist Geld kein Kriterium für das Verbreiten von Menschenrechten - sondern einfach nur das Mensch Sein.

Liebe Grüße 

Antwort
von vitus64, 341

Nein, dass nimmst du nur falsch wahr. Abgesehen davon, dass es Medien wie Compact, DWN und andere gibt, die wohl eher was für dich sind haben wir Pressefreiheit. Daher die Vielfalt an Medien und auch die Existenzberechtigung der o. g. Verdummungsorgane.

Was du als "die Medien" wahrnimmst, sind lediglich diejenigen, deren polititische Einstellung du nicht teilst.

Das ist aber immer noch eine vollkommen inhomogene Gruppe, sowohl was Qualität als auch politische Einstellung betrifft.

Interessier dich mal dafür. Stichwort Bild und taz.

Im übrigen ist Trump nicht "pauschal als dumm bezeichnet" worden, auch hier spielt dir deine Wahrnehmung einen Streich. Dass seine Wähler nicht die hellsten Leuchter am Christbaum sind (jedenfalls im Durchschnitt) ist objektiv richtig und das muss man deshalb auch schreiben dürfen (Pressefreiheit).

Das gilt sinngemäß auch für den Rest deiner "Frage". Da kann ich jetzt nicht auch noch drauf eingehen.

(Polen und Ungarn werden z. B. nicht "gejagt").

Ich frage mich, warum Rechte sich ständig durch die Presse verfolgt sehen.

Kommentar von Barney123 ,

Hallo vitus,

Gute Antwort. Danke.

Ich frage mich, warum Rechte sich ständig durch die Presse verfolgt sehen.

Ganz einfach, die haben oft eine andere Meinung, und damit können sie nicht umgehen. Das verunsichert die. Das können die nicht ertragen. Die ziehen sich alle braun an und bei der meinung darfs halt auch keine Abweichung geben!

LG

Kommentar von soprahin ,

Nein, dass nimmst du nur falsch wahr.

lol

Kommentar von Barney123 ,

Hallo, plagiierst Du? Woher kommt das Zitat??? Hast Du keine eigene Meinung?

LG

Antwort
von Suboptimierer, 167

Deine Sicht ist einseitig. Im Ausland (aber auch im Inland) wird ebenso viel über Merkel gelästert.

Viele Deutsche sind immer schon gut im Jammern gewesen. Seit Jahrzehnten (!) höre ich immer wieder, dass wir für alle zahlen müssen und wenig bis nichts zurück kommt. Und dann setzen sich unter der Prämisse Rädchen in den Köpfen in Bewegung, dass wenn man eine wirtschaftlich tragende Rolle spielt, auch besonders viel zu sagen haben muss.

Antwort
von OlliBjoern, 248

Ich würde nicht behaupten, dass Trumps Wähler "dumm" seien. Sie wählen in ihrem Interessensbereich. Ich halte sie lediglich für eher kurzsichtig und für eher selbst-orientiert.

Hassprediger und "demokratisch gewählt" schließen sich nicht gegenseitig aus. Es gibt mehrere Beispiele (in Gegenwart und Vergangenheit), die in dieser Schnittmenge liegen.

Ob die Menschen glücklich sind, kann ich in der Tat nicht beurteilen. Aber es ist nicht die primäre Aufgabe der Politik, für Glück zu sorgen. "Jeder ist seines Glückes Schmied" - ich mache nicht die deutsche Politik für mein Glück verantwortlich.

Ich denke keineswegs, dass Deutsche die "moralische Instanz" sind. Ich habe z.B. darauf verwiesen, dass in Kalifornien eine große Unzufriedenheit herrscht (das ist nicht meine Erfindung, du kannst das nachlesen). Und Kalifornien ist Teil der USA.

"Warum könnt ihr nicht akzeptierten, dass andere Völker andere politische Sichtweisen haben?" - ich könnte zurückfragen: warum kannst du nicht akzeptieren, dass ich eine andere politische Sichtweise als Du habe? Menschen denken nun mal verschieden, und wir müssen doch hier nicht unsere Sichtweise anpassen, nur weil ein anderes Land gewählt hat.

Zum Thema Polen: es stimmt nicht, dass das Land Polen "durch die Medien gejagt wurde", vielmehr wurden bestimmte Haltungen bestimmter polnischer Politiker kritisiert. Ich kenne selber einen Polen, und auch er kritisiert Kaczynski (übrigens völlig unabhängig von mir). Bitte genau bleiben.

Ich kenne auch etliche Ungarn, war auch im Land. Ich kritisiere dieses Land keineswegs, ich mag es. Ich kritisiere politische Haltungen. Wie auch viele hierzulande Merkel kritisieren. Es ist in meinem Interesse, dass wir gute Beziehungen zu Polen und auch zu Ungarn haben - mein Verein nimmt daran teil (nicht auf politischer, sondern auf kultureller Ebene).

In einem Punkt gebe ich dir recht: es ist unangebracht, nun in Übertreibungen zu verfallen. Ich hätte anders gewählt, aber ich bin auch kein US-Bürger; dennoch denke ich, dass die Politik größtenteils normal weitergehen wird. Gewisse Kritikpunkte darf man dennoch anbringen.

Zum Brexit könnte ich viel schreiben. Auch diese Wähler sind keineswegs "dumm". Auch in diesem Land war ich (habe auch ein term dort studiert). Auch dort ist es keineswegs so, dass alle Hurra geschrien haben beim Brexit. Weder waren die ganzen USA für Trump, noch war eine überwältigende Mehrheit in den UK für den Brexit. Beides waren knappe Entscheidungen. Auch mit meiner Haltung würde ich wahrscheinlich in beiden Ländern viele Leute finden, die mir zustimmen würden. Deine Reduktion, dass dies nur in Deutschland so wäre, trifft nicht ganz die Realität.

Kommentar von Barney123 ,

hallo OlliBjorn,

gute, sachliche Antwort. Gefällt mir echt. Aber:

trifft nicht ganz die Realität.

ist doch etwas schlecht ausgedrückt.

Die Ansichten, die in der Frage rüberkommen sind

weit daneben

LG

Antwort
von loema, 263

Weil in den letzten Jahrzehnten menschliche Errungenschaften fest verankert haben, die nun wegbrechen wie Zahnstocher.
Weil nun die Hetze auf Minderheiten in Gewalt mündet.
Weil Menschen lieber auf das Grundgesetz verzichten als Asyl zu geben.
Weil die Probleme, die gerade anstehen Mehrschichtig sind und differnziert betrachtet und umsichtig gelöst werden müssen .
Aber einige Wähler ein Herunterbrechen auf Schlagwörter, die Kampfgeist signalisieren, supi finden und dabei alle anderen hochwichtigen Faktoren außer Acht lassen.
Europa ist eine Wertegemeinschaft. Und ringsrum und auch hier in Deutschland, werden die Werte derzeit mit Füßen getreten, von Parteien, die
gefährlich sind, für alle, die auf Schutz angewiesen sind.

Antwort
von Geraldianer, 257

Es sind eher zwei Vorstellungen von Moral. Auf der einen Seite nationalistische Ideologien und eine verklärte Vergangenheit. Vor der Gleichberechtigung  von Frauen, Homosexuellen und Menschen anderer Hautfarbe.

Auf der anderen Seite Gleichheit und Freiheit unabhängig von Rasse und Religion.

Es geht nicht um Moral gegen Unmoral sondern um unterschiedliche Wertesysteme.

Antwort
von thetee99, 242

Gerade in Deutschland ist man aus historischen Gründen vllt. etwas mehr sensibilsiert, was rechte Politik oder rassistisches Denken angeht ;)

Ich wette mit dir, dass in den jeweiligen Ländern die Bürger Putin oder Erdogan nicht kritisieren würden, aber auch nur weil sie sonst ins Gefängnis kommen würden... und das ist eben der springende Punkt, der kritikwürdig ist.

Handelt es sich noch um eine Demokratie (Macht geht vom Volk/der Allgemeinheit aus), wenn eine einzelne Person entschiedet, ob dir dein Geld und deine Besitztümer weggenommen (verstaatlicht) werden und dich ins Gefängnis wirft um dich mundtot zu machen?

Sind für diese Form der freien, liberalen Demokratie nicht schon tausende Menschen gestorben, nur um jetzt wieder so einem Despotismus Beifall zu klatschen?

Man kann sich ja allgemein die Frage stellen, ob die Mehrheit der Menschen wirklich mit Freiheit und deren Verantwortung sich selbst gegenüber, auch wirklich umgehen könne, oder ob man eben immer ein klares, hierarchisches System braucht, dem man sich unterordnen kann um seinen inneren Frieden zu finden...

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Thetee,

dem man sich unterordnen kann um seinen inneren Frieden zu finden...

Ja, es gibt Menschen, die brauchen offensichtlich jemanden, dem sie nachlaufen können, der ihnen sagt, wann sie einen Knopf zumachen müssen, und welchen sie ihn offenlassen dürfen. Die scheinen im augenblick wieder mehr zu werden

Traurig aber wahr!

LG

Antwort
von kiniro, 118

Was sind denn deine Antworten auf deine sehr verallgemeinernden Fragen?

  • Wer ist "ihr"?
  • Wie kommst du dazu, alle anderen in einen Topf zu werfen?
  • Welche Medien im Einzelnen meinst?
  • Woher weißt du, wer was (nicht) akzeptiert?
  • Und was hat das Ganze überhaupt mit Gefühlen zu tun?
Antwort
von latricolore, 169

Ad 1:
Weil es nicht wirklich clever ist jemanden zu wählen, der nur das sagt, was die Gefrusteten hören wollen, und der 0 Ahnung von Politik hat.
Weil mehr als das dazugehört, um ein Land zu regieren.

Ad 2:
Manche verändern sich halt, sobald sie die Macht in Händen halten. Oder sie zeigen erst dann ihr wahres Gesicht.

Ad 3:
Er liefert halt gute Anlässe.
Er rudert bereits jetzt zurück von seinen vollmundigen, populistischen Versprechungen.
Er hat noch nicht einmal genügend Leute für die diversen Posten hat.

Ad 4:
Die erste Frage hab ich so noch nicht gehört, sie hängt aber wohl von der jeweiligen politischen Einstellung ab.
Die Menschen gibt es nicht. Was in der Türkei los ist, kann du fast täglich in den Medien verfolgen, und in den USA hat die Mehrheit nicht Trump gewählt, sondern gar nicht oder Clinton.

Ad 5:
Eine durch nichts bewiesene Aussage und dumme Verallgemeinerung.

Ad 6:
s.o..

Ad 7:
Der inflationäre Umgang mit dem - meistens falsch benutzten - Begriff rassistisch ist langsam nervend.
Es gibt etliche Gründe, warum Polen und Ungarn kritisiert wurden. Das hast du ja wochenlang mitbekommen.

Ad 8:
Da muss man nichts mehr schüren - die Angst bzw. besser die Unsicherheit ist da.

Ad 9:
Und? Waren sie es nicht?

Kommentar von FrageAntwo ,

Sehr gut danke

Kommentar von latricolore ,

Danke!

Bei solchen Fragen gehe ich entweder weiter, oder ich halte dagegen, oder ich werfe Perlen vor die Säue.
Hier isses wohl Variante 3

Antwort
von CamelWolf, 230

Wir Deutschen sind nicht die Moral der Welt. Aber wir sind stolz auf unsere demokratische Entwicklung und sehen natürlich mit einer gewissen Sorge, dass demokratische Grundideen für viele Menschen zunehmend weniger attraktiv erscheinen.

Die Flüchtlingsfrage: Ein leidiges Thema, zu dem Deutschland die Einhaltung von gemeinsamen Absprachen zu Verteilung der Flüchtlinge einfordert. Auch von den osteuropäischen Staaten. Die sind ja, wenn's um die Zuteilung von EU-Geldern geht, ja auch so furchtbar überzeugte Europäer.

Was Trump angeht: Trump tritt die demokratischen Ideen der USA (verbal) einerseits mit Füssen, anderseits betonen er und seine Anhänger immer die demokratische Legitimation seiner Präsidentschaft.  Putin und Erdogan behaupten ja noch nicht einmal, Demokraten zu sein, also was soll's.

Erschreckend ist, dass es eben doch eher einfach gestrickte Gemüter sind, die sich für komplizierte Problemlagen einfachste Lösungen wünschen. So nach dem Motto: Ein starker Mann muss her, einer, der mal richtig aufräumt. 

Aber so was hatten wir in Deutschland schon mal (mit bekannten Folgen) und da will wohl wirklich keiner mehr hin.




Kommentar von Guekeller ,

naja, ob das mit dem in Deutschland tradierten Grundverständnis für Demokratie zu tun hat, wage ich zu bezweifeln. Schon vor 150 Jahren wurde postuliert: "Am deutschen Wesen mag die Welt genesen". Man könnte auch sagen: Das Oberlehrerhafte liegt uns im Blut.

Kommentar von CamelWolf ,

Dein Kommentar bestätigt: Egal wie man was macht, es ist immer das "Falsche. "


Kommentar von DasWeiseKind ,

@Guekeller

Schönes Zitat - das ist aus einem Gedicht von Geibel.  Er schrieb damals über die gegenseitig verfeindeten Zersplitterungen Europas und Deutschland war damals auch zersplittert. Geibel sah in Deutschland das Potenzial zur Vereinigung des Landes und wollte diesen Gedanken auf Europa ausweiten. Hat also nichts mit "deutscher Überheblichkeit" zutun, sondern lediglich mit dem Wunsch nach weltweitem Frieden.

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Guekeller,

Das Oberlehrerhafte liegt uns im Blut.

Mir auch ein bisschen, aber ich verteidige Freiheit und Demokratie. Das ist wohl der  große Unterschied

LG

Kommentar von Guekeller ,

Du verteidigst Freiheit und Demokratie...oder was Du dafür hälst, notfalls am Hindukusch.

Kommentar von DasWeiseKind ,

In Afghanistan geht es nicht in erster Linie um die Verbreitung unserer demokratischen Werte sondern viel mehr darum, dass die Menschen dort nicht von militarisierten Gruppen weggemetzelt werden und diesen Zustand dann auch stabil zu halten.

"Du verteidigst Freiheit und Demokratie...". Was bedeutet Freiheit denn für dich und ist es das nicht wert verteidigt zu werden?

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Guekeller,

schliesse mich dem weisen Kind an

LG

Antwort
von blueIibelle, 57

„Warum könnt ihr nicht akzeptierten, dass andere Völker andere politische Sichtweisen haben?“

Ja, ja und noch mal ja .... da bin ich ganz deiner Meinung. Ich verstehe das auch alles nicht. Was ist dabei, wenn ein Politiker sein Land und die Menschen, die darin leben, schützen will? Warum dies nicht tolerieren und akzeptieren?

Und was Trump anbelangt: kann oder will man nicht abwarten, ob er ein guter Präsident wird? Ich sehe das ganz entspannt und warte erst einmal ab, welche Wahlversprechen er einhalten und umsetzen wird. Er scheint so einige seiner Aussagen, die er im Wahlkampf gemacht hat, zurückzunehmen und das ist auch gut so!

Ich glaube nämlich, dass niemand mehr überrascht war von Donald Trupps Sieg .... als er selbst!

Er wird sicher seinem Volk nicht schaden wollen und wird sich ein gutes Team aufbauen, das ihm hoffentlich zur Seite stehen und ihn bestens beraten wird. Warten wir‘s doch einfach mal ab!

Auch beim Brexit bin ich deiner Meinung. Abwarten heißt die Devise, es wird nichts so heiß gegessen wie gekocht.

Antwort
von Dxmklvw, 212

Ein dummes System kann nur dann bestehen, wenn es auch genügend Dumme gibt, die dieses System erhalten. Streit darüber gibt es nur, wenn es daneben auch genügend viele andere Dumme gibt, die ein anderes dummes System wollen, wobei sich der Streit fast ausschließlich darauf bezieht, welcher Unsinn für Vernunft gehalten werden soll.

Das ist jetzt eine wunderbar provozierende Aussage, die bestens geeignet ist, per Kommentar heftig zu widersprechen und auf diese Weise o. g. zu bestätigen.

Antwort
von Barney123, 115

Hallo,

Ja, Deine Fragen kann jemand stellen, der sich noch nie über irgendetwas Gedanken gemacht hat, der einfach das als seine Meinung heruasposaunt, was ihm gerade gefällt.

Tut mir leid, so oberflächlich wie Du rüberkommst, lohnt es sich nicth da mehr Gedanken zu investieren

Ach ja, sehe ich alles anders, und vor Allem: differenzierter!

LG

Expertenantwort
von PeVau, Community-Experte für Politik, 176

Ich möchte nicht auf alles in deiner Frage eingehen und ich möchte auch in keiner Weise fremdenfeindliche und rechte Positionen rechtfertigen. Doch auf einen wichtigen Aspekt möchte ich aufmerksam machen. Die, die als linksliberal verortet werden, haben dieses Prädikat schon lange nicht mehr verdient.

Bevor ich das ausführe, verweise ich auf diese Artikel, in dem das bereits sehr gut getan wurde.

http://www.nachdenkseiten.de/?p=35828

http://www.nachdenkseiten.de/?p=35844

http://www.nachdenkseiten.de/?p=35862#more-35862

Kommentar von Machtnix53 ,

Danke für die Links! Entspricht auch meiner Einstellung:

http://www.fraumeike.de/2016/hass/#comment-38610

Antwort
von wolfinando62, 1

Alle die du hier benennst sind sogenannte " Alpha-Tiere " und die Millionen Schlappschwänze die es weder zu Geld noch zu Ruhm brachten sind tierisch neidisch und eifersüchtig auf solche Erfolgsmenschen, weil sie selbst nur mitlaufende Versager sind und schon heftig-zustimmend mit dem Kopf nicken, wenn der Sachbearbeiter ihnen beim Jobcenter eine Anweisung gibt

Antwort
von kubamax, 210

Als Reaktion auf populistische Stammtisch-Verallgemeinerer.

Ausserdem wollte Trump, dass man mit Hetze auf ihn reagiert, damit seine Popularität gestärkt wird. Und dass einige Länder in Europa noch eine bäuerliche Hinterwäldler-Struktur haben, ist wohl auch bekannt.

Antwort
von PatrickLassan, 208

Warum soll man nicht etwas kritisieren, das man für falsch hält?

Antwort
von Panazee, 82

Wenn dir die deutschen Medien nicht passen, dann Gründe deine eigene Zeitung. Das darfst du hier in Deutschland. Du darfst auch eine Zeitung gründen, in der Trump, Erdogan, Putin, et. al. in den Himmel gelobt werden für ihre Ansichten.

Versuch mal in der Türkei eine Zeitung zu gründen, die das genaue Gegenteil von dem schreibt was die Regierung Erdogan für die Wahrheit hält. Da wirst du aber recht schnell merken, dass du da massive Probleme bekommst.

Antwort
von Gilgaesch, 217

Das macht jeder Staat auf der Welt und jeder meint er hatte recht, dass ist einfach normale Politik

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Gilgaesch,

Nein, das macht nicht jeder Staat auf dieser Welt! Es gibt in jedem Staat Menschen, die so mickrig sind, weil sie einen Minderwertigkeitskomplex haben, dass sie sowas brauchen! Und es gibt Staaten, bei denen macht das die Staatsführung. Sind normalerweise Diktaturen. Hatten auch mal so eine.

Gesunde Staaten haben das nicht nöätig, die vertreten Ihre Interessen mit Rücksicht und Verständnis für die Weltgemeinschaft und shalb an die UN.

Viele haben Angst, dass die USA davon nun ein Stück weg gerückt sind!

LG

Kommentar von Gilgaesch ,

Könnte man nicht dann sagen, dass D am besten beurteilen kann, wie akut solche Ströme sind.  Wir hatten bereits den schlimmsten Fall der eintreten kann, im Gegensatz zu anderen Staaten. Jeder Staat hat Erfahrungen gemacht, von der andere Staaten lernen sollten was sie aber offensichtlich nicht tun.

Darüber hinaus, kann sich die USA nicht zurückzuiehen.

LG

Kommentar von Barney123 ,

Hallo Gilgaesch,

Deutschland kann gar nichts sagen! Wie denn auch??? Es gibt in D alle möglichen Leute. Wir haben das Glück, dass wir im Augenblick eine ziemlich demokratische Regierunghaben. Aber schau Dir einmal an, wie umstritten die im Augenblick sind! Viele Leute verstehen  nicht was da abgeht, und es scheinen immer mehr zu werden. Es wird immer Dinge geben, übedr die es unterschiedliche Ansichten geben kann, aber die Angst der Leute wächst, viele sind einfach überfordert und die suchen die Antwort in einfachen Lösungen, in einer Welt die immer komplizierter wird! Und natürlich gibt es auch in anderen Ländern Leute, die die Welt besser verstehen und andere deren Angst wächst.

LG

Antwort
von Sachsenbruch, 163

Wenn man die aktuelle Situation um Trump oder Erdogan, die du beide bevorzugst, ansieht, kann ich dir nur sagen: Du musst jetzt ganz stark sein. Denn:
Diese besagten "Medien, Politiker und Bürger" "fühlen sich" nicht etwa moralisch überlegen; sie sind es. Isso.


Antwort
von hydrahydra, 175

Warum werden demokratisch gewählte Präsidenten als "Hassprediger" bezeichnet? - Weil auch Hassprediger demokratisch gewählt werden können. Wieso sollte sich das gegenseitig ausschließen?

Wer von euch war vor Ort und kann beurteilen, ob die Menschen unglücklich mit ihre Präsidenten sind? - Wieso müssen die Menschen vor Ort unglücklich sein? Die Deutschen waren mit Hitler auch ganz zufrieden. Trotzdem war er übel.

Warum könnt ihr nicht akzeptierten, dass andere Völker andere politische Sichtweisen haben? - Können wir. Das schützt sie aber nicht vor Kritik.

Warum bezeichnet ihr andere Länder als rassistisch? - Wenn sie rassistisch handeln, muss man das so benennen.

Beim Brexit das gleiche, da wurden auch alle "Wir wollen Europa verlassen" Wähler pauschal als dumm bezeichnet. - Ja, und die Briten bereuen ihre Entscheidung gerade massivst. Das ist dann wohl dumm, für etwas zu stimmen, was man dann eigentlich nicht will.

Antwort
von archibaldesel, 134

Ich akzeptiere andere Sichtweisen, aber deshalb muss ich sie nicht teilen. Und wenn ich der Meinung bin, dass Erdogan oder Putin Diktatoren sind, die massiv die Menschenrechte verletzen, dann darf ich das auch sagen.

Antwort
von CountDracula, 55

Hallo,

"demokratisch gewählter Präsident" und "Hassprediger" schließen sich gegenseitig nicht aus.

Ich bezeichne auch kein ganzes Land als rassistisch, sondern nur den Teil der Bevölkerung, der auch rassistisch ist.

Es geht bei der Sache nicht nur um eine politische Sichtweise. Manche fürchten seit der Wahl von Trump um ihr Leben. Einige haben sich aus Angst vor ihm umgebracht.

Auch, wenn die Mehrheit ihn mag - für mich ist ein demokratisch gewählter Präsident, wegen dessen Aussagen Menschen um ihr Leben fürchten müssen, kein guter Präsident.

Antwort
von MrNiceGuy9090, 72

Demokratie wie wir sie aus der Schule kennen verkommt allmählich zu einem Machtinstrument. Die Medien, die Schulen und fast alle Parteien sind  "Linksversifft" von der obligatorischen Linken bis hin zur CDU.

Man versucht die Bevölkerung mit der Moralkeule auf eine Linie zu bringen, um sie so wie kleine Schäfchen gehörig zu machen. Daher kommen immer wieder die allseits-bekannten hohlen Phrasen, die substantiell keinen Sinn ergeben. 

Zu sagen das einer Rechtsextrem ist weil er die Meinung vertritt so viele Flüchtlinge auf einmal seien zu viel, zeigt deutlich wie einfallslos ihre Argumente sind. Sehr oft habe ich das Gefühl das sich in den Diskussionsrunden sei es in der ARD oder ZDF kleine Kinder streiten. 

Es ist doch Paradox zu behaupten das wir in einem Demokratischen Land leben, aber auf der anderen Seite alle Menschen "lynchen" die etwas konservativer denken. Das Wort Demokratie wird immer mehr zur Maskerade um eigene »Linke« Interessen zu verfolgen. Demokratie bedeutet nicht nur das jeder wählen darf und jede stimme gleich viel zählt. Demokratie heißt die Meinung anderer zu respektieren und das geschieht in keinster weise, ganz im Gegenteil. 

Wer anders ist wird vorgeführt und gemobbt. Das beste Beispiel sind die Talk runden in der ARD. Dort wird immer eine Person "geschlachtet" 4 gegen 1 sollten die Sendungen heißen. 

So genug geschrieben für heute, schönen Abend euch noch 😄

PS: Schaut am besten keine Nachrichten mehr, das macht euer Hirn weich und labbrig. 

Kommentar von ChrisCross360 ,

Selten so ein intellektuellen anspruchsvollen Text bei gutefrage gelesen. Man sieht das der Rest sich von den Medien anstecken gelassen hat und solch ein hammer text nicht beachtet wird.

#BesterText

LG

Kommentar von DasWeiseKind ,

"Zu sagen das einer Rechtsextrem ist weil er die Meinung vertritt so viele Flüchtlinge auf einmal seien zu viel" - das trifft doch garnicht zu. Außerdem sucht doch unsere Mutti Merkel nach Wegen den ganzen Zustrom an Flüchtlingen auf ganz Europa zu verteilen. Und dennoch ist es egal, wie viele da kommen. Menschen, die vor Krieg flüchten, muss geholfen werden.

Ich sehe da eher das Problem das die Hauptlast auf die guten deutschen Bürger verteilt wird. Schonmal ein Flüchtlingslager in einem Reichenviertel gesehen? Nein, aber einem 600-Seelen-Dorf kann man sowas zumuten.

Außerdem habe ich bis heute nicht verstanden, warum Asyl gleichbedeutend mit Integration und sicherlich auch irgendwann Einbürgerung zutun hat.

Diese Menschen flüchten vor Tot und Zerstörung - bei denen brennt's. Was macht man, wenn ein Haus brennt? Man schickt die Feuerwehr löscht das Haus und hilft beim Wiederaufbau. Warum wird der IS-Brand noch nicht gelöscht, ich meine mal ehrlich, auf was warten die? Statt dessen wird vergeblich versucht die unverzichtbare Türkei unter Diktator Erdowahn vorsichtig an demokratische Werte heran zuführen, der jetzt aber erstmal den Ausnahmezustand benutzt um das eigene Land von politischen Gegnern zu säubern. Wie vielleicht deutlich geworden ist, gehe ich mit so einigen Aktionen unserer Politiker auch nicht d'accord, deshalb bin ich aber noch lange kein Rechtsradikaler. Im Gegenteil, ich finde es sehr schade, dass die AfD jeden Idioten in ihre Partei lassen, ansonsten wären sie tatsächlich eine Alternative. In Österreich gibt es eine Rechte,  die haben auch nicht immer Recht, aber die bewegen sich innerhalb demokratischer Grenzen.

Kommentar von earnest ,

P.S.: Wie beurteilst du den Zustand DEINES Hirns, NiceGuy?

Antwort
von atzef, 124

Verwegee Idee: Trump ist "dumm", Länder wie Polen und Ungarn habe einen hohen Anteil an Rassisten in der Bevölkerung und in der Regierung, Putin, Trump und Erdogan sind von Übel, Brexit-Wähler sind ebenfalls "dumm". Rechte Angstmacherei gefällt sich nundmal wie jeder Extremismus in der Beschwörung des Unterangs.

Zu all diesen  Aspekten ist doch scho hinlänglich argumentiert worden. Das verschweigst du geflissetlich.

Antwort
von Jersey11, 205

Über 70 Jahre Gehirnwäschen zeigen Wirkung.

"Deutsche" sind mittlerweile ein Identitätsloser Haufen, die sich von Medien steuern lassen und alles nachplappern. Ich kenne kein Volk auf der Erde, das so von Selbsthass geprägt ist.


Kommentar von PatrickLassan ,

Kritik hat nichts mit nachplappern zu tun, ganz im Gegenteil.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Jersey, warst du eigentlich auch schon drin, in dieser Gehirnwaschmaschine, oder bist du kein Deutscher?

Kommentar von Machtnix53 ,

Ich denke nein, er ist ja so stolz auf den Dreck in seinem Hirn.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Dafür kenne ich genug Völker dieser Erde, die stumpf alles glauben, was ihre gleich geschalteten Medien ihnen erzählen. Die angeblich so stolzen Russen und Türken zum Beispiel.

So voller Stolz und nationaler "Identität", dass sie nichtmal merken, wie idiotisch sie von ihren Diktatoren an der Nase durch die Manege geführt werden. Man kann eigentlich Mitleid mit ihnen haben.

Kommentar von DasWeiseKind ,

Ich weiß nicht wie es in Russland ist, aber in der Türkei gibt es viele "stille Oppositionelle". Nur ähnlich wie in Nordkorea wird dort die eigene Meinung aus Angst nicht veräußert. Ich denke, dass andere Nationen, auch wir Deutschen zu wenig Einfluss auf diese Diktatoren nehmen, insbesondere die Türkei ist dafür ein gutes Beispiel, wir schauen zu wie Erdogan die Menschenrechte mit Füßen tritt.

Kommentar von earnest ,

Gähn.

Pegida pur.

Wenn nicht schlimmer.

Antwort
von FranziiCookiie, 28

Ich beziehe mich jetzt mal hauptsächlich auf Trump:

"Warum werden Donald Trump Wähler pauschal als dumm bezeichnet?"

Das ist schlichtweg wie mit der AfD in Deutschland. So ist das halt, also fühlen sich viele Leute einfach nur rechtem Gedankengut überlegen. Was man in den vielen subjektiv berichtenden Medien gezeigt bekommt, lässt diese Menschen aber auch extrem dumm wirken.

"Warum werden demokratisch gewählte Präsidenten als "Hassprediger" bezeichnet?"

Also das eine hat mit dem anderen nicht viel zutun. Ob demokratisch oder nicht, jemand kann trotzdem ein Hassprediger sein. Außerdem lässt sich darüber streiten, ob es wirklich demokratisch war, schließlich hatte Clinton über eine Millionen Stimmen mehr als Trump.

"Wer von euch war vor Ort und kann beurteilen, ob die Menschen unglücklich mit ihre Präsidenten sind?"

Es gibt in den USA seit dem unzählige Demonstrationen von Menschen, die ihn nicht als Präsidenten wollen.

"Warum wird denken Deutsche, sie seien die Moralische Instanz dieser Erde?"

Tun sie nicht. Immer schön verallgemeinern. Wie gesagt geht es nicht um die Nationalität, sondern um die politische Meinung.

"Warum könnt ihr nicht akzeptierten, dass andere Völker andere politische Sichtweisen haben?"

Trumps Präsidentschaft hat Auswirkungen auf uns alle. Oder hättest du damals, als Hitler zur Macht gekommen ist, auch die anderen Länder gefragt, warum sie die politische Sichtweise Deutschlands nicht einfach akzeptieren können? Oder sagst du auch, wir sollen einfach akzeptieren, dass irgendwo auf der Welt noch vergewaltigte Frauen dafür ins Gefängnis kommen, weil es halt bei denen so läuft? Sollen wir Ungerechtigkeit und Leid einfach akzeptieren?

"Warum kritisieren Deutsche Medien die "Angstmacherei" der "Rechten" in
Europa, während sie umgekehrt nichts anderes machen? Neuste Spiegel
Ausgabe: Donald Trump auf dem Cover mit der Überschrift "Der Untergang
des Westens" von 500 ähnliche Artikel in deutschen Medien ganz zu
schweigen. Hysterie pur."

Das sind Medien, die leben von solchen dämlichen Überschriften und Texten. Die kann man sowieso nicht ernst nehmen.

Antwort
von simferopol, 149

Die Transatlantiker in der europäischen Provinz befinden sich im Todeskampf. Was haben die amerikanischen Liberalen und der bolschewistische Leo Trotzki gemein? Trotzki träumte davon, eine sozialistische Weltrepublik zu schaffen, in der das Proletariat die Macht in allen Ländern der Welt übernehmen sollte. Alle Grenzen zwischen den Staaten sollten aufgehoben werden und es sollte nur eine einzige Internationale geben! Bereits ein Viertel Jahrhundert sehen wir, wie die USA und ihre abhängingen Vasallen in Europa versuchen, eine neue Internationale zu schaffen. Mit dem Unterschied, dass Trotzki vom Sozialismus ausging, und die Trump unterlegene Kriegstreiber-Elite der Wall Street bzw. der fiktiven Wertschöpfung vom Liberalismus. An die Stelle des Proletariates tritt die Macht des Kapitals.

Diese "liberale Internationale" hat zum Programm, den einzelnen Staaten die Souveränität nehmen und die Entscheidungen von der nationalen auf eine supranationale Ebene zu verlegen. Damit einher geht die Aufoktroyierung einer neuen Ideologie im Massenbewusstsein sowie die Auferlegung neuer Verhaltensnormen und neuer Maßstäbe des Denkens. Eigens dafür wurde eine mächtige ideologische Waffe erfunden - die "political correctness". Es werden feste Grenzen gesetzt, die man in seinen Äußerungen, Urteilen und Verhalten nicht überschreiten darf. Diese Grenzen sind nicht nur in der Öffentlichkeit, im politischen Bereich gesetzt, sondern auch im Privatleben. Ein politisch unkorrekter Witz ist gefährlich und zwar nicht wie etwa in der Sowjetunion zu Breschnews Zeiten, sondern wie während des Stalinismus. Man wandert zwar nicht ins Kittchen, seine Karriere kann man aber sehr leicht ruinieren.

Den sogenannten "Meinungsorschungsinstitute, die als Begleitmusik das US-amerikanische und europäische neoliberale Establishment flankieren, ist es gelungen, großen Teilen der Bevölkerung einen Furz in den Kopf zu setzen, indem sie Hitlery Clinton den Sieg voraussagten.

Was ist nun der Grund für dieses Scheitern der "MaFo-Institute"? Die Anhänger Clintons, zu denen sich sogenannte Intellektuelle, Soziologen
und Journalisten sowie die aktiven Erbauer einer neuen politisch korrekten Welt zählen, denken, dass sie die klügsten und fortschrittlichsten seien. Dass nur sie allein das Recht haben, andere zu belehren. Sie nehmen sich das Recht über jeden, der nicht ihre Weltanschauung teilt, zu spotten und ihn als reaktionär, retrograd und konservativ einzustufen

Und jetzt hat Trump, der von den Mainstream-Medien vom ersten Tag an ins Dunkel verbannt wurde, gesiegt. Die Empörung der Kriegstreiberelite ist grenzenlos. Sie beschuldigen jeden, nur nicht sich selbst. Wie konnte das nur passieren, denkt die Elite der Wall Street, wir haben doch ein System aufgebaut, in dem der Wähler so wählt, wie wir es wollen. Der Wähler hatte aus Sicht von Clinton, Merkel, Hollande außer sein Kreuzchen bei den "Demokraten" zu machen, keine Wahl. Nun erwies sich die Welt als komplizierter als man sie in neoliberalen Kreisen wahrnahm. Die amerikanische Gesellschaft ist komplexer und vielschichtiger, als sie dachten. Die auf einer falschen und verlogenen political correctness fußenden "Liberale Internationale", ist für die meisten Bürger, wie sich nun heraustellte, nicht das Ideal. Und nun ist das Geschrei der Journalisten, Schriftsteller, Künstler, Finanzspekulanten, PR-Manager, new yorker Kunsthändler und Innovatoren aus dem Silicon Valley groß. Alles ist verloren! Man muss nach Kanada auswandern! Sie haben Angst vor einer Welt, die sie nicht von ihnen vollständig kontrollieren lässt. Alle diese "fortschrittlichen" Menschen erwiesen sich einfach als verängstigte Spießer.

Kommentar von DasWeiseKind ,

Ich hätte beinahe gesagt du hast nicht mehr alle Latten am Zaun aber das entspräche wohl nicht der "political correctness". ;-)

Die ganze Antwort besteht aus Behauptungen, die falsch in Verbindung gebracht oder unwahr sind. Das hat fast etwas von einer radikal religiösen Verschmähungsschrift die den Traum von einer gesamtheitlich vereinten Menschheit fürchtet.

Kommentar von simferopol ,

Du, ich habe lange Zeit in den USA gelebt unter anderem im "eingeschossigen Amerika", fernab der Touristendestinationen und bin dort hin und wieder beruflich und privat unterwegs und behaupte mal, einen tieferen Einblick als Du in das Land zu haben.

Traum von einer gesamtheitlich vereinten Menschheit

Lach! Kein Land schottet sich gegenüber Ausländern dermaßen ab wie die EU, USA und Kanada.

Kommentar von DasWeiseKind ,

Wieder eine Behauptung die unter Garantie falsch ist - da wäre z.B. Nordkorea.

Selbst wenn es nicht noch andere Länder gäbe ( übrigens die EU ist kein Land), hat der Einwanderungswille vieler Menschen in ein Land sicherlich auch Aussagekraft.

Außerdem ist mir nicht bekannt, dass es irgendwo in diesen von dir genannten Ländern ein Einreiseverbot gäbe.

Kommentar von DasWeiseKind ,

Abchasien.  Das muss man erstmal finden. ;-)

Also da ist eine Frau,  die aus einem Gebiet stammt, das heute ein nicht anerkannten Staat ist und diese Frau besitzt mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft - was für eine Blockade. Ihre Schwester muss doch nur zur Botschaft in Tiflis.

Natürlich ist es nicht ganz einfach, wenn man aus einem Staat kommt der um seine Autonomie kämpft, weil es noch garkeine diplomatischen Beziehungen geben kann.

Kommentar von simferopol ,

Das muss man erstmal finden

Du bist ja auch noch ein Kind.

https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/buerokratie-diese-beklop...

Noch Fragen?

Kommentar von DasWeiseKind ,

Türken können auch ohne Visum nach Deutschland einreisen. Dabei müssen sie lediglich ihren Reisepass (der noch 3 Monate nach dem Ausreisedatum gültig sein muss), ausreichend Finanzmittel (mindestens 45€ pro Tag) und einen Nachweis für den Einreisegrund (da reichen schon Hotelbuchungen, Hochzeitseinladungen,...) mit sich führen. 

Kommentar von simferopol ,

Da bist Du auf dem falschen Dampfer.

Kommentar von earnest ,

Allein der Begriff "Hitlery Clinton" zeigt, was man von dieser Suada zu halten hat.

Antwort
von lupoklick, 10

durchgeknallte Narzisten brauchen sich nicht zu wundern, wenn sie auch so bezeichnet  werden !

egal ob Trump, Putin, Orban, Erdogan

oder Seehofer und Scheuer c/o Trump-Tower,  Hintereingang

Antwort
von ugurano22, 61

weil die medien nur hetzen können, um klicks zu generieren

Kommentar von earnest ,

Klar doch, DIE Medien.

Und ich dachte immer: Die wollen keine Klicks, die wollen Geld verdienen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community