Frage von MausMitGebiss, 224

Warum fügen diese Bibelzitierer immer die genaue Bibelstelle an das Zitat mit an - das lässt sie noch verrückter wirken als sowieso schon?

blablabla bla bla blabla (Matthäus 5,3) ....... was soll immer dieses (Lukas/Matthäus/Johannes x,y) wen interessiert, wo genau ein Vers in der Bibel steht?

Machen das die Islamer und Buddhisten bezüglich ihrer Bettlektüre auch? Eher nein.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nijori, 108

Damit du weißt auf welcher Seite du das Märchenbuch aufschlagen musst wenn du nachlesen willst ob er auch nicht pfuscht.

Antwort
von Hamburger02, 93

Das hat sich so eingebürgert und ist auch durchaus sinnvoll. Es gibt inzwischen so viele verschiedenen Bibeln, die sich teils sogar widersprechen, dass man immer besser mal selber nachschlägt, wenn eine Bibel zitiert wird bzw. dann leichter den Originaltext nachschlagen kann. Außerdem werden Bibelzitate häufig aus dem Zusammenhang gerissen, um sie freier interpretieren zu können und auch da ist es sinnvoll, die Stelle nicht selber suchen zu müssen, um sie zu überprüfen.

Nur um ein Beispiel zu nennen: Wenn jemand das 5. Gebot zitiert "Du sollst nicht töten" kann man beim Vergleich mit dem Original leicht feststellen, dass dort steht "Du sollst nicht morden"...und das ist dann schon ein Unterschied.

Antwort
von JTKirk2000, 71

Hast Du schon mal was davon gehört, dass zu einem Zitat auch eine Quellangabe gehört? Genau das ist der Sinn, wenn man nach einem Zitat eine Quellangabe macht. In Deinen Augen mag das verrückt erscheinen, aber genau genommen macht es ein Zitat erst seriös. Das bedeutet, dass wenn Du ein Zitat mit Quellangabe für ein Anzeichen für Verrücktheit hältst, ist diese Sichtweise von Dir eher ein Anzeichen für Unwissenheit Deinerseits.

Antwort
von hertajess, 14

Ich habe jetzt erst mal herzlichst lachen müssen denn diese Frage habe ich als Christin manchen solcher Menschen auch schon oft gestellt. 

Viele behaupten damit die Stelle leichter gefunden werden kann. Aber mal ehrlich:

Wenn ich mich denn schon über den Inhalt dieses Buches unterhalte dann doch in der Regel mit Menschen denen ich zumindest im Ansatz unterstelle es zu kennen. 

Wenn ich Goethe zitiere, von mir aus Aristoteles oder wen auch immer, dann schlage ich der Umwelt auch nicht die genaue Stelle von der das Zitat stammt um die Ohren. 

Bei der Bibel ist mir im Verlauf von manchen Jahrzehnten mit vielen solcher Diskussionen aufgefallen dass dann gerne auf eine Stelle verwiesen wird die vom Zitierer nicht in Zusammenhang gestellt wird bzw. werden kann. Gerne kommen sie auch mit nur einem Halb- oder Nebensatz daher. Und wehe es wird dann der ganze Satz zitiert!!!! Ich hatte dann als Folge schon manche interessanten Erlebnisse die tiefe Einblicke in die menschliche Psyche gewährten. 

Antwort
von suziesext05, 55

hi MausMitGebiss - wenn man ein Argument mit ner Bibelstelle vorbringt, dann soll man schon auch die genaue Stelle wissen und angeben. zb wenn ich sagen würde, Petrus und Paulus hatten Streit mitnander, dann sollste angeben können wo in der Bibel das genau steht. sonst ist es unseriös.

Islamgelehrte machen das genauso, und müssen das auch, wenn sie zb ne Fatwa geben, sagen sie zb Sure 8:22, da steht es.

Buddhisten machen das deswegen nicht, weil sie keine Buchreligion haben und auch nicht übern Glauben ständig zanken und disputieren. Deswegen müssen sie auch nicht dauernd aus den Sutras zitieren.

Antwort
von Schuhu, 118

Wenn man etwas zitiert - egal ob wissenschaftliche Abhandlung oder Märchenbuch - gibt man selbstverständlich die Quelle so genau an, dass ein interessierter Leser (oder Hörer) die Stelle auch finden und überprüfen kann.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich glaube ja, dass die Bibel kein Märchenbuch ist. Falls es irgendjemand interessiert, Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube findet man, wenn man ein paar Antworten durchliest, die ich auf andere Fragen gegeben habe. Die kann man ja einfach finden, wenn  man mein Profil besucht.

Kommentar von Schuhu ,

Ich habe nicht behauptet, dass die Bibel ein Märchenbuch ist. Ich habe lediglich dargestellt, dass Zitieren immer mit Quellenangaben einhergeht. Die christenverfolgung ist längt Geschichte und war nie mein Streben.

Antwort
von gottesanbeterin, 10

Das ist reine Wichtigtuerei; ein Beweis ihres "Expertentums" eben. Sie fühlen sich als Experten der Schrift.

Blöd halt, dass Jesus von Schriftgelehrten nicht wirklich viel gehalten hat.

Antwort
von Jakob1, 20

wenn man aus einer quelle zitiert (ob jetzt aus der bibel oder aus einem anderen werk oder zeitungsartikel) gibt man immer die textstelle an. es gibt leser, die die textstelle nochmals nachlesen wollen. außerdem gehört das zur seriosität.

Antwort
von Eselspur, 8

Damit man schnell nachschauen kann, in welchem Zusammenhang das Zitat steht. 

Antwort
von 1988Ritter, 46

Es dürfte ein Akt der Höflichkeit sein, wenn man statt Behauptungen Quellverweise zum Nachlesen beibringt.

Antwort
von Andrastor, 41

Da jede Bibel anders geschrieben ist, hat es keinen Sinn Seitennummern einzufügen. Je nach Schriftgröße und Formatierung kann dasselbe Zitat in 2 verschiedenen Bibeln mal auf Seite 40 und mal auf Seite 180 stehen.

Die Angabe der Verse ist das einzige Mittel immer den korrekten Vers zu finden. Das gilt auch für den Koran mit den Suren und ich glaub die jüdische Glaubensgrundlage ist auf demselben Muster aufgebaut, immerhin haben die Christen von den Juden und die Moslems von den Christen agekupfert.

Die Angabe des Bibeverses zeigt euch dass die Aussage richtig ist. Wenn ich schreiben würde:

In der Bibel steht:

"Selig die Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer.", ohne einen Vers anzugeben, wie soll dann die Gegenseite in einer Diskussion nachprüfen können ob das was ich geschrieben habe stimmt?

Antwort
von GravityZero, 103

Ob Bibel oder Kuran, das machen alle...da sind es eben Suren. Warum? Weil man eben Quellen nennt wenn man etwas zitiert. Was stört dich das? Ich kann mit dem Kram auch nichts anfangen, aber sollen sie doch machen was sie wollen.

Antwort
von kdd1945, 55

Hallo MausMitGebiss,

ob Buddhisten, Muslime oder "andere Christen" Bibelbuch, Kapitel, Vers und Übersetzung angeben (bzw. entsprechend aus ihren Schriften), da hast Du größtenteils Recht, sie tun es nicht.

Ein Bibelzitierer gibt die Belegstelle an, um seine Aussage überprüfbar zu machen.

Es gibt genügend Witzbolde, die behaupten würden, in der Bibel stehe dies oder jenes. Beispielweise wird schon lange die scherzhafte Frage gestellt: Wie heißt die älteste Motorradmarke? Auflösung: Triumph..., denn es steht schon in der Bibel: "Jesus fuhr mit Triumph gen Himmel." Ha.ha..ha

Jetzt sag mal, steht das wirklich so drin?

Gruß, kdd

Antwort
von aicas771, 20

Zu einem Zitat gehört IMMER eine Quellenangabe. Das ist auch in allen wisenschaftlichen oder sonstigen Aufsätzen der Fall. Ohne Quellenangabe könnte ja jeder einfach so alle möglichen Gerüchte in die Welt setzen, ohne dass irgend jemand prüfen, könnte, was es damit auf sich hat.

Wer also ein "Zitat" bringt ohne Quellenangabe, der macht sich der Falschaussage oder willkürlichen, unbegründeten Behauptung verdächtig.

Antwort
von KaeteK, 17

So ist es mit den Christen.Schließlich geht es ja bei den Fragen um christliche Glaubensfragen und die kann keiner so gut beantworten, wie Gott. :-) Wir sind so verrückt, dass wir schon wieder normal sind ;-) lg

Antwort
von chrisbyrd, 26

Christen zitieren aus der Bibel und geben die Angabe Buch/Kapitel/Vers als Quelle an. Jeder kann auf diese Weise direkt nachprüfen, ob auch wirklich in der Bibel steht, was sie geäußert haben.

Die Bibel ist für gläubige Christen Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschheit,  was sie von sich selbst behauptet, zu sein (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Antwort
von tiergartennbg, 37

Herr Gutenberg hat diesen Fehler gemacht. Und wer bin ich ,dass ich ein Bibelzitat als mein geistiges Eigentum ausgebe, Und im Übrigen ist das auch üblich, wen ich aus der Bibel zitiere. Denn nur so kann man selbst nachschlagen ob das so stimmt

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