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Warum fotografieren die meisten Profis auf Film?

gefragt von Wildblume am 17.05.2008 um 16:27 Uhr

Wenn man Beschreibungen von Profi Fotografen liest, fällt mir immer auf, dass die allerwenigsten digital arbeiten. Woran liegt das?


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linuxopa
beantwortet von linuxopa am 17. Mai 2008 16:32
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Weil keine Digicam die Qualität (Auflösung und Farbtreue) eines klassischen Films erreicht, und weil ein Bildbearbeitungsprogramm die Manipulationsmöglichkeiten einer klassischen Entwicklung (Posterisieren, hartes oder weiches Entwickeln, Farbfilter, gewollte Verzerrungen, ...) nur angenähert simulieren kann.

Kommentar von 49493dc9649cb5aedd846309477e17dbsmallfourseasons am 18. Mai 2008 10:22

Ich widerspreche einem "Opa" nur ungerne, aber die Farbtreue ist relativ, und seit es da RAW-Format gibt, individuell anpassbar.

Auch beim Filmmaterial hat es größere Farbabweichungen gegeben, darum gab es ja auch für fast jeden Zweck einen anderen Film.

Was die Auflösung anbelang, haben die Digitalkameras die "Analogen" bereits weit hinter sich gelassen.

Die sogenannte Auflösung ist längst nur noch von der Qualität des Objektivs abhängig.

Das gilt sowohl für Kompaktkameras, als auch für Digital-Mittelformatkameras.

Kommentar von A5e26199c92fe823eff5c1a8c57d2180smallrorahoch am 12. August 2008 08:12

da widerspreche ich dem "jahr" nur ganz ungern. die auflösung ist noch lange nicht dort, wo man filme ihre auflösung haben/hatten. siehe auflösungsvermögen von s/w filmen bis zu 800 linien/mm


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 17. Mai 2008 16:31
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Angeblich ist die Bildqualität da NOCH besser als bei den Profi-Digicams.

Manchmal denke ich eher, dass das einfach eine "Einstellungssache" ist - Digital ist für viele immer noch ein "Wegwerfprodukt".


fourseasons
beantwortet von fourseasons am 17. Mai 2008 16:33
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Du liest die falschen Beschreibungen! Auch Profis arbeiten überwiegend digital.

Es werden natürlich noch viele alte analoge Aufnahmen publiziert.

Kommentar von 45dcda7a1372d7d22767ae513f3e28b8smallwuschel55 am 17. Mai 2008 17:53

Die Fotografen in dem Labor, in dem ich gearbeitet habe, waren aber trotzdem nicht so sehr glücklich mit der Qualität - trotz der ersten Begeisterung für Digital! Die Mehrheit hat immer noch das meiste mit Mittelformat - Filmen gearbeitet.

Kommentar von 49493dc9649cb5aedd846309477e17dbsmallfourseasons am 17. Mai 2008 19:36

Vielleicht ist das aber schon einige Zeit her. Die Digitalfotografie macht ständig Fortschritte, zumindest in der DSLR-Sparte. Die Rauschfreiheit, Farbwidergabe und vor allem die Auflösung sind bei Profi-DSLR's hervorragend. Einzig der Dynamikumfang von Filmmaterial ist noch nicht ganz erreicht, aber da gibt es Möglichkeiten (z.B. HDR-Reihe) wenn erforderlich.

Wahrscheinlich ist in vielen Köpfen noch etwas Nostalgie-Sehnsucht vorhanden.


fender
beantwortet von fender am 17. Mai 2008 16:34
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Seit es die exzellenten Vollformat-Sensoren und darüber gibt, zieht die Digitaltechnik langsam auch ins Profilager ein!

Kommentar von 45dcda7a1372d7d22767ae513f3e28b8smallwuschel55 am 17. Mai 2008 17:51

Bis die aber die Qualität von Mittelformat oder KB - Filmen erreichen dauert das schon noch ein paar Jahre!! Auch wenn man weiß wie schnell der Fortschritt in dem Bereich ist!


redbulldrinker
beantwortet von redbulldrinker am 17. Mai 2008 16:31
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Die die Digitalkameras heute immernoch eine schlechtere Qualität haben, als die guten alten Kameras von früher!



TawaGirl
beantwortet von TawaGirl am 17. Mai 2008 16:35
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Auch wenn es bereits gute Digitalkameras gibt, so könne die noch nicht die Qualität von Kameras mit Filmen erreichen. Ich selber hab einen sehr guten Fotoaparat mit Film. Mit der Digitalkamera fotografiere ich nur zum Hausgebrauch. Will ich aber sehr gute Bilder aus dem Urlaub haben, werde ich auf alle Fälle meinen anderen Fotoaparat mitnehmen. Zudem ist es bei einer Digitalkamera so, wenn Du ein bewegtes Bild fotografierst, dann hast Du nur einen Schatten drauf. Mit der anderen Kamera kann man so etwas besser aufnehmen. Wenn ich mit der Digitalkamer meine Wellis Fotografiere, wenn die z.B. fliegen, so hab ich immer doppelten Effekt und mit der anderen Kamera ein wirklich gutes Bild. Es kann natürlich auch an der billigen Digitalkamera liegen, dass ich damit nur stehnde Bilder aufnehmen kann. Aber ein Profi wird schon wissen, warum er sich auf das Gute, Althergebrachte verlässt. LG TawaGirl

Kommentar von 49d1bda04f2544431776195aa09e5c27smallHelmutRn am 17. Mai 2008 16:46

Es liegt an der billigen Digicam, glaub es mir!


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 17. Mai 2008 16:44
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Wenn Du bedenkst, was eine Profi-Kamera-Ausrüstung kostet, überlegst Du auch, ob Du Deine sehr gute Ausrüstung wegwirfst. Denn verkaufen kannst Du sie nicht für einen ordentlichen Preis. Es gibt mittlerweile gute digitale Profiausrüstungen, aber die kosten auch noch viel. Also würde ich als Profi auch noch auf meine bewährte Ausrüstung setzen und abwarten, wo die Digitalfotografie noch hingeht!!!


anonym09
beantwortet von anonym09 am 17. Mai 2008 16:48
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Auf "echten" Bildern ist die Wiedergabe besser. So, wie unser Auge etwas wahr nimmt, so sehen wir es auf den Bildern. Diitale Bilder beschönigen nichts, durch die hohe Auflösung sieht man jeden Makel, während ein Foto wie mit Weichzeichner bearbeitet ist.

Hat der Fotograf noch das richtige Licht und den perfekten Filter, sieht die fotografierte Person immer vorteilhaft aus, während man auf dem Digitalfoto jede Hautunreinheit und jede einzelne Sommersprosse sieht.

Kommentar von A5e26199c92fe823eff5c1a8c57d2180smallrorahoch am 12. August 2008 08:15

ebenso, wie auf einem analog foto. du darfst eben nicht nur die 10x15 vergrösserung betrachten, die du zur ansicht bekommst.


critter
beantwortet von critter am 17. Mai 2008 16:51
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Weil ein Diafilm immer noch eine größere Schärfe bringt als Digitalfotos. Dadurch können auch wesentlich größere gemacht werden. Der Run der Profifotografen auf die Digitalkameras ist seit längerer Zeit schon wieder rückläufig zugunsten der guten "alten" Spiegelreflexkamera, insbesondere im Mittelformatbereich 4,5x6, 6x6, 6x7.

Kommentar von 683cd8be911c3897e982ad9db4016ba4smallcritter am 17. Mai 2008 18:07

sollte heißen: Dadurch können auch wesentlich größere Abzüge gemacht werden, und zwar locker bis zu einer Breite von 3 m ohne Qualitätsverlust.


wuschel55
beantwortet von wuschel55 am 17. Mai 2008 16:51
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Da kann ich TawaGirl nur recht geben!!! Man kann zwar heute mit Digitalem sehr viel anstellen, was in der traditionellen Fotographie nicht möglich war. Aber auch ich behaupte Bilder mit Spiegelreflexkamera auf Rollfilm gemacht - ist die Qualität in jedem Falle besser, als mit der Digitalkamera!! Denn im Vergleich zum Film - steckt die Digitalkamera noch immer in den Kinderschuhen! Ich habe 27 Jahre im Fotolabor gearbeitet und habe die Unterschiede wohl gesehen!


Bedburdyck
beantwortet von Bedburdyck am 17. Mai 2008 17:04
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Das stimmt so nicht mehr. Bei Reportagen, Sport etc. werden zum grossen Teil digitale Spitzenkameras von Canon oder Nikon benutzt, die natürlich recht teuer sind. So kostet nur das Gehäuse der Nikon D3 knapp 5000,00 €, dafür hat der Sensor dann eine Grösse von 24x36 mm.

Im Studio geht der Trend mittlerweile zu digitalen Mittelformatkameras, wie Hasselblad, Pentax usw., die vom Preis her so viel wie ein Auto der oberen Mittelklasse kosten.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 17. Mai 2008 17:20

24x36 ist das ganz normale Kleinbildformat.
Mittelformat ist 6x6 cm

Kommentar von Simple_avatar2smallfender am 17. Mai 2008 17:37

Das "ganz normale Kleinbildformat" ist aber im Digitalbereich schon eine echte Granate (Ein sündteurer Vollformatsensor eben, mit allerbester Bildqualität und nur in hochpreisigsten Kameras vorhanden)!

Kommentar von 5df7058b97f13b311b72b8071e27817bsmallBedburdyck am 17. Mai 2008 21:39

@ Edgar Niklaus

Fender hat vollkommen recht.

Es gibt Digitale Profi-Kameras, die eine Sensorgrösse von 24x36 mm haben, unter anderem die Nikon D3 und die Canon EOS-1Ds Mark III. Diese kostet die Kleinigkeit von knapp 8000,00 €. Der Riesenvorteil des sogenannten FX-Sensors (im Gegensatz zum DX-Sensor)ist, dass ein Weitwinkelobjektiv nicht in der Brennweite um den Faktor von ca. 1,5 verlängert wird.

Im digitalen Mittelformat-Bereich liegt die Sensorgrösse so um die 4,5 x 6 cm.

Kommentar von asterix777 am 24. Juli 2008 18:51

Die EOS 5D für 1700 € hat auch Vollformat. Schon realistischere Kurse...


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