Frage von SturerEsel, 2.913

Warum fordert uns die Bundesregierung jetzt zu Hamsterkäufen auf?

Soeben las ich diesen Artikel:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/katastrophenfall-bevoelkerung-soll-vor...

Da fragt man sich natürlich schon, was steckt dahinter? Warum jetzt auf einmal? Welche Lage spitzt sich gerade so zu, dass die Bundesregierung diffuse Ängste schürt? Krieg, Terror, Anschläge ... in einem Umfang, dass man Trinkwasser und Lebensmittel für den "Notfall" anlegen soll?

Antwort
von Turtlepiet, 1.514

Sehr interessanter Artikel...

Es klingt ziemlich komisch das die Regierung uns auf den Notfall vorbereiten möchte.
Der Artikel hat mein Interesse jetzt vollkommen geweckt :D
Deine Frage kann ich jetzt nicht beantworten aber ich schätze das es irgendwas mit Russland/Amerika etc. zu tun hat.

Falls jemand Fakten hat, immer her damit :)

Kommentar von Bitterkraut ,

Besonders komisch ist es, daß es Leute gibt, die eine Zeitungsmeldung mit einer Empfehlung der Regierung gleichsetzt, die den Unterschied zwischen einer Zeitung und der Regierung nicht kennen...

Nicht immer alles für amtlich halten, was Zeitungen so verbreiten... das wäre meine Empfehlung...

Antwort
von lupoklick, 422

Ist es nicht besserm sich ein Schwein zu halten,

 statt eines kaum ein einziges Mal den Magen füllenden Hamsters ???

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, wäre ich nicht Vegetarier, würde ich auch eher zum Schwein neigen, als zum Hamster. Von einem Hamster werden ja nicht mal die Hunde satt.

Antwort
von wolfgang11, 2.165

Das ist Panikmache.

Seit es Kühlschränke gibt, haben die Menschen in der Regel Vorräte im Haus. Bei uns sind auch Konserven im Haus. Wovon sollten wir sonst leben, wir krank werden und niemand einkaufen gehen kann.

Für einen wirklichen Ernstfall hilft das wenig, wie auch die atombombensicheren Bunker. Wie lange soll man darin leben, bis die Umwelt wieder bewohnbar ist?

Antwort
von Bitterkraut, 1.992

Was hat Notvepflegung für 5 Tage mit Hamsterkäufen zu tun? Warum bleibst du nicht ein bisschen sachlich? Wen oder was willst du mit der Frage aufmischen?

Außerdem ist das ein alter Hut. Warten wir dochmal ab, ob de Maiziere die Zeitungsberichte bestätigen wird.

Im Sommerloch wird halt auf alles mögliche zurückgegriffen, irgendwie muß man die Seiten ja füllen, als Redaktion..

Kommentar von Bitterkraut ,

PS: Eine Zeitungsmeldung ist übrgens keine Empfehlung der Bundesregierung. Vielleicht solltest du dir mal den Unterschied zwischen einer Zeitung und der Regierung klarmachen.

Antwort
von charmingwolf, 1.576

"Die Bevölkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten", zitiert die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" aus einem Konzept für die zivile Verteidigung, das die Regierung am Mittwoch beschließen wolle.)
Was sind 10 Tage, ich mach groß Einkauf alle 6 Wochen- 2 Monate, da hab ich Vorrat, und nur 1 X der Woche auf den Markt. Das ist mir zu viel alle par Tage mich damit rum zu Plagen
Natürlich könnte man mit ein Anschlag rechen die Land/Europa lahm legen würde, und bis alles Funktioniert dauert es ein paar Tage, und du muss ja Leben. Das alles sind im Moment nur Theorien. Und bis du etwas mitbekommst hast schon lange den Dreck gegessen oder Eingeatmet

Antwort
von voayager, 2.330

Artikel des Spiegels ind mit großer Vorsicht zu genießen, alldieweil dieses Nachrichtenmagazin immer mehr zu einer bloßen Sensations-Gazette verkommt.

Sollte die Regierung tatsächlicvh zu Hamsterkäufen anraten, dann ist das reine Stimmungmache, um so verängstigte Bürger zu bilden. Diese sind dann fast immer konservativ bis rechtslastig.

Wer zu Hamsterkäufen ernsthaft rät, führt nichts Gutes im Schilde.

Hamsterkäufe helfen nicht wirklich, denn nach kurzer Zeit sind die Vorräte aufgebraucht und was dann?

Wer arm ist, kann noch nicht mal drauflos hamstern.

Antwort
von Artus01, 1.346

Solcher Unsinn wurde bereits in der 70er Jahren ständig verbreitet, gehalten hat sich auch keiner daran.

Aus der Zeit stammt auch noch der Unsinn daß man sich bei einem Atomangriff schützen kann wenn man sich eine Aktentasche über den Kpof hält.

Antwort
von hauseltr, 1.352

Warum auf einmal? Das ist doch ein alter Hut.

Das sind keine Hamsterkäufe, sondern Notfallverpflegungsvorschläge, die alle 10 Jahre mal wieder durch die Presse geistern und groß aufgemacht werden. Prompt fällst du darauf rein!

Die Bundesrepublik unterhält schon lange eigene Lager für eventuelle Notfälle, das hat nichts mit Panikmache zu tun!

https://inothernews.de/2009/03/17/geheimes-lager-fur-den-notfall/

Antwort
von Traveller24, 1.544

Ich würde das nicht als "aufforderung zu Hamsterkäufen" bezeichnen. Ich finde es eigentlich ganz selbstverständlich, Vorräte für einige Tage im Hause zu haben.

Antwort
von lindgren, 1.026

Ich habe diesen Artikel heute morgen schon gelesen und frage mich auch das Gleiche.

Irgendwas ist faul im Busch.


Im Übrigen sollte man wirklich immer einen gesunden Vorrat im Haus haben und wer keinen Gefrierschrank besitzt (welches eh bei einem Stromausfall sinnlos ist), der sollte zu Büchsenware greifen.

Auf jeden Fall an viel, viel Wasser denken! Bei einem Angriff auf unser Stromnetz fließt auch kein Leitungswasser mehr. Kauft auch einen Gasvorrat (auf dem Gasgrill kann man auch gut kochen).

Im Winter ist ein Holzofen optimal. Wer einen Kachelofen bzw. Schwedenofen besitzt, ist fein raus. Holz gibt es im Wald, zur Not sammeln gehen.


Kommentar von Bitterkraut ,

Faul ist vor allem, wenn man eine Zeitungsmeldung für eine amtliche Bekanntmachung hält...

Kommentar von lindgren ,

Ich gucke grad Tagesschau und da wird es auch gebracht, gerade jetzt. Also ist es amtlich.

Antwort
von lupoklick, 2.008

Im Schneewinter Winter 1978/79 war Energie das größte Problem. Überlandleitungen waren zerrissen, und kaum ein Hof hatte einen Stromerzeuger, um beispielsweise die Melkmaschinen zu betreiben...

Einige Konserven im Hause zu haben ist noch lange keine "Hysterie der Bundesregierung"

Zur Weihnachtszeit sind die Vorratsschränke voll . und niemand pöbelt die Regierung deswegen an !!!

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, diverse Hochwasseropfer der letzen Jahre war sicher auch froh, ein paar Liter Trinkwasser und was zu essen für ein paar Tage im Haus gehabt zu haben.

5 Tage Vorratshaltung ist doch ohnehin normal. Ich hab auch Wasser für 5 Tage da und wenn ich gucke, was sich in meinen Schränken so angesammelt hat, da könnte ich sicher 2 Wochen überleben und ich betreibe keine bewußte Vorratshaltung - außer bei Schokokade ;)

Antwort
von KnusperPudding, 2.014

Zur Vollständigkeit muss man sagen, dass alle Artikel von Spiegel, Focus, etc. als Quelle den Artikel der FAZ haben, zu finden hier:

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-s-exklusiv-so-will-die-bundesregie...

Was dir vielleicht ein wenig mehr Überblick über die Lage verschaffen sollte.

Rein Sachlich betrachtet, könnte man das so deuten:

Die Regierung hat sich das Thema: Innere Sicherheit gerade genauer angeschaut und Lücken festgestellt, sodass hierzu geraten wird.

Dennoch bekommt man ein mulmiges Gefühl im Bauch und fühlt sich so als wüssten die wohl mehr als sie zugeben. Was ich davon halten soll, weiß ich auch nicht.

Kommentar von stubenkuecken ,

...Die Regierung hat sich das Thema: Innere Sicherheit gerade genauer angeschaut und Lücken festgestellt, sodass hierzu geraten wird...

Das beruht auf einer Studie von/seit 2012, das war und ist nicht gerade eben. Das ist schon länger her.

Kommentar von KnusperPudding ,

Das beruht auf einer Studie von/seit 2012

Exakt und das macht das ganze ja so verdächtig: Warum kommt man mit dem Thema genau jetzt?

Kommentar von Bitterkraut ,

Sommerloch...

Kommentar von KnusperPudding ,

Ob das nun einen Grund hat oder nicht, mag jetzt mal dahin gestellt sein. 

Wenn es 2012 gewesen wäre, da gäbe es genug 'Sommerlöcher' dazwischen...

Wir hatten jetzt auch unsere Terroranschläge in Deutschland und ein angespanntes Verhältnis zur Türkei, wenn genau so eine Meldung nun jetzt einfach mal "da" ist, entsteht eine Sorge.

Das wird man morgen sehen, wenn bereits um 10 Uhr morgens sämtliche Lebensmittelläden leer gekauft sein werden.

Kommentar von stubenkuecken ,

Eine Sudie muss gelesen und geprüft werden, bevor man Rückschlüsse daraus folgert. Alles braucht seine Zeit.

Kommentar von KnusperPudding ,

Das mag stimmen, aber dennoch:

„Die Bevölkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten“, heißt es in der „Konzeption zivile Verteidigung“, die das Kabinett am Mittwoch beschließen soll. 

Hat dieser Satz einen Charakter der ein ungutes Gefühl bei der Bevölkerung hinterlässt, der eben nur ahnen lässt, dass ggf. schlimmeres dahinter steckt.

Antwort
von Raider49, 2.144

Das Bundesamt für Zivilschutz (oder wie sich das Ding jetzt nennt) hat auf seiner Internetseite schon immer Ratschläge für Katastrophenfälle bereit und regt dort unter anderem auch an, sich einen gewissen Notfallvorrat anzulegen.

Ob das nun unbedingt notwendig ist, da kann man sich drüber streiten.

Wenn ich z. B. neben einem AKW wohnen würde, würde ich vielleicht auch gewisse Vorkehrungen treffen.

Einen generellen, drohenden Notstand, der es notwendig machen würde Vorräte anzulegen o. ä. sehe ich zur Zeit überhaupt nicht.

Aber das muss jeder selber wissen.

In den USA gibt es ja auch die sog. "Preppers".

FG.

Raider   

Kommentar von Davidtheanswer ,

Mein Reden...das BBK gibt es so schon seit über 10 Jahren. Nach dem 11. September hat man sich gedacht, in den 90ern, als man keine Angst mehr haben brauchte, ist viel vergessen worden zu dem Thema. Aber das es heute von allen großen Nachrichten verbreitet wurde, ist mir auch aufgefallen. Aber das Thema ist alt. ... natürlich macht es Sinn, etwas vorbereitet zu sein, auch für Naturkatastrophen und so. ...schreiend im kreis rennen ist nicht.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community