Ich habe das gerade in meinem Garten beobachtet und sie sammeln fleißig und stecken das dann in solche vorgebohrten Löcher. Was soll das ?

Die legen zum Schluss ein Ei dort rein, kleistern das wieder und fliegen weg. Die Pollen dienen als Nahrung für den Nachwuchs.
Die sind zu faul sich die Waben selbst zu bauen :-) Ach ja - und weil das Pollenzeug ausserhalb des loches nicht hält ;-)

Mein Rat hierzu: Gehe nicht zu nahe an diese Löcher und stecke Deine Nase oder Finger nicht rein.
Genau, so wie bei der Steckdose, dann paßt alles.
JoWaKu am 4. Mai 2008 17:17 Solitärbienen sind relativ friedlich. Kein Grund zur Sorge.

Mach die Löcher zu, sonst hast Du bald einen Staat von Bienen oder Wespen bei Dir.
Maienblume am 4. Mai 2008 17:07 Das ist leider völlig falsch!
Es handelt sich in der Regel um Solitärbienen, die unter großer Wohnungsnot leiden, da sie sich keine Waben bauen können.
Staatenbildende Bienen und Wespen bevorzugen geschützte Plätze, in die auch das spätere Nest hineinpaßt.
Ich hänge extra gekürzte Bambusstangen an geeigneten Stellen waagrecht auf, um diesen - übrigens geschützten - Solitärbienen Brutmöglichkeiten zu bieten.
Samml am 4. Mai 2008 17:09 Danke für die Info, war (ist) mir Neu.
ok das könnte ich mir auch überlegen ... aber so in den gartenmöblen diese solitärbienen zu züchten, dass brauch ich nicht wirklich!
Maienblume am 4. Mai 2008 19:55 Nee, im Rohrgestell unterm Hintern braucht das kein Mensch, das stimmt! Zumal wenn Mama Bienchen grantig wird, wenn man dem Ei zu nahe kommt...
Liebe Grüße Euch Beiden!
Wieselchen1 am 8. Mai 2008 01:37 Superinteressante Antwort, danke schön. Bei uns hat sich so eine Biene in einen Fensterrahmen eingenistet, wo ein Loch drin ist :( Und das bei unserem Winzbalkon...
LG
Wieselchen
im Interesse der Natur und eines vielfältigen Gartens solltest du lieber eine freiwachsende als eine Schnitthecke bevorzugen. Dann muss man allerding durchaus 2-3m breite übrig haben. geht meist ganz gut. Buchen wachsen zu groß und müssen geschnitten werden, eventuell meinten die vorredner auch Hainbuchen - das sind typische Schnittheckengehölze. sind gut wenn du dich für eine Schnitthecke entscheidest, da sie im winter ihre Blätter behalten, sie sind bis Frühjahr braun am Strauch, so dass du noch Wind- und Sichtschutz hast. Wie gesagt ich würde freiwachsend und möglichst vielfältig pflanzen, gut gehen dafür: Heckenrose, Apfelrose, kartoffelrose, berberitze, Holunder, Spireen-Arten (größere), forsythie, Kornelkirsche, Deutzie, weigelie... giftig sind auf jeden Fall: Pfaffenhütchen, Eibe, Thuja, Liguster u. einige andere, mache selbst für die VHS ein 10 teiliges Giftpflanzenseminar, wenn du genaueres wissen willst kannst du mich ja mal anmailen,alex_triebel@freenet.de So das war lang aber umfassend
kleistern zu..
So isses.
und wie viel junge Tierchen fliegen dann aus dem Loch ? Wie lang ist die Brutzeit ?