Frage von ANDKNO, 109

Warum finden viele Leute es krank wen man sich für Schusswaffen interessiert wie ich es tuhe?

Hi ich interessiere mich für Schusswaffen (vor allem sturmgewehre und waffen aus dem 2 Weltkrieg) und viele Leute finden das krank bzw abstoßend aber warum eigentlich? Ich will ja keinen umbringen, es ist eine interesse wie wenn sich jemand für Formel 1 oder so interessiert mehr nicht. Danke im voraus

Antwort
von Eraser13, 46

Servus,

naja vom Großteil der Gesellschaft werden Waffen ja als was schlechtes und Böses angesehen, und nur mit Mord und Totschlag, sowie mit Gewalttaten, Amokläufen und Terroranschlägen in Verbindung gebracht.

Das hat aber mehrere Gründe.

1.) Laut den meisten Medien und den meisten Linken Politikern (gibt auch ausnahmen) sind Waffen böse und der normale Durchschnittsbürger soll so etwas auf keinen Fall besitzen dürfen, weil er es eh nicht braucht.

2.) Der Großteil der Bevölkerung hat noch nie eine echte (Schuss)Waffe gesehen, geschweige denn in der Hand gehabt. Deren Wissen stammt dann zu 99% aus Filmen und Videospielen, was natürlich nicht gerade förderlich ist.

3.) Werden sofort alle Straftaten mit (Schuss)Waffen in der Öffentlichkeit derart breitgetreten, das sofort die Bevölkerung verunsichert wird. Dabei ist es egal ob es sich dabei um Legale oder Illegale Waffen handelt.

4.) Wird immer wieder auf die USA verwiesen, den dort hat ja jeder eine Waffe und jeder kann sich ein "Maschinengewehr" im Supermarkt kaufen. Jeder der sich halbwegs damit auskennt weiß das dass nicht der Wahrheit entspricht aber erklär das mal einen eingefleischten Waffengegner.

Wie gesagt es gestaltet sich als sehr Schwierig, Personen sein Hobby zu erklären die gegen Privaten Waffenbesitz sind bzw auch noch unbegründete Angst vor Waffen haben. Über die Millionen illegalen Waffen macht sich aber so gut wie keiner Sorgen, da soll man sich mal auskennen.

Alles in allem: Privater Waffenbesitz (bzw Interesse an Waffen) ist sicher eines der schwierigsten Gesellschaftspolitischen Themen des 21. Jahrhunderts.

MfG

Kommentar von Tuehpi ,

Über die Millionen illegalen Waffen macht sich aber so gut wie keiner Sorgen, da soll man sich mal auskennen.

Doch, wird schon. Problem ist nur; legale und illegale Waffenbesitzer werden in einen Topf geworfen.

Kommentar von XT3ZO ,

Vor allem wenn illegal mal legal war! Und man Schrotflinten usw.  Auch Munition bei Otto und Neckermann bestellen konnte. Wo Grundbesitz noch als Bedürfnis galt eine Flinte zu besitzen! Möchte nicht wissen, wie viele Obstbauern und Landwirte noch ne unregistrierte Flinte oder einen Zimmerstutzen zuhause haben.

Antwort
von MarKing93, 63

Das liegt daran, dass die Regierung den Menschen unterbewusst vorgibt, was sie gut zu finden haben und was sie schlecht finden sollen. Wer da anders als die breite Masse denkt wird schräg angeschaut, gemobbt und verachtet.

Ich kenne da einen Fall, wo ein 13-jähriger Junge in der Schule erzählt hat, dass er Sportschütze ist, als Reaktion wurde er von seinen Lehrern und Mitschülern als psychopatischer Amokläufer abgestempelt, er wurde so fertig gemacht, dass er sich letztendlich umbrachte.

Passiert in Deutschland etwas mit Waffen wird wieder laut nach Verschärfung der Gesetze geschrien und den Sportschützen das Leben schwer gemacht.

Die Kriminellen besitzen so viele illegale Waffen wie nie zuvor.

Antwort
von Namenlos002, 47

Da die meisten Leute sich leider nicht für sowas interessieren, und somit auch relativ wenig Ahnung haben, vertrauen sie Politik und Medien, die "ja immer recht haben".

Ich persönlich mache sowas auch, meine Klasse akzeptiert das auch größtenteils, aber immer wenn ich neuenLeute sage, das ich im schützenverein bin, ist die erste frage "Du bist aber kein Amokläufer, oder?".Einmal wurde ich deswegen sogar schon von der Schulleitung vorgeladen, bloß weil ich gleichzeitig Antidepressiva nehmen muss.

Antwort
von Wippich, 64

Ist bei vielen Menschen, können sie mit etwas nicht umgehen oder haben Angst davor ist es halt krank.

Kommentar von ANDKNO ,

ja leider, es liegt in unserer Natur angst vor allem zu haben waa fremd ist

Antwort
von RicSneaker, 43

Ich persönliche interessiere mich auch für Waffen jeglicher Art. Man wird immer blöd angeguckt, wenn das mal rauskommt und so. Das liegt daran, dass die Menschen immer nur das Schlechte daran sehen. Dass die Waffen gefährlich sind und sobald jemand eine im Umfeld hat, steigt die Wahrscheinlichkeit zu sterben um 5000% ;) Das ist auch bei Messern so. Ich liebe Messer und baue diese auch selbst. Wenn ich davon erzähle in meiner Klasse, dann wird man direkt als verrückter Waffennarr oder Schlächter abgetan. Messer sind für mich, und ich denke auch für viele andere, in erster Linie Werkzeuge und ein Stück Kunst. Klar gibt es viele die Waffen/Messer oder sonst was missbrauchen und so den allgemeinen Ruf in den Dreck ziehen aber, wenn man den richtigen Leuten Waffen gibt, die im Umgang damit Erfahrung, Kenntnis und Übung haben, ist es doch vollkommen okay. Deshalb finde ich das Waffengesetz in Deutschland bezüglich Schusswaffen gut. Man kommt als normale Person kaum an einen Waffenschein und selbst wenn, wird man oft überprüft. Die Medien trichtern einem immer ein, dass Leute mit Waffen alle Menschen in ihrem Umfeld gefährden und wie eine tickende Zeitbombe anzusehen sind. Ich denke, dass da auch das laffe WaffG der USA seinen Beitrag zu leistet. In den USA sind in den letzten 13 Jahren ca. 400.000 Leute durch Waffen gestorben. Nur weil die zum Teil zu blöd sind, damit richtig umzugehen heißt es nicht, dass jede Person, die sich für Waffen interessiert/eine besitzt auch gefährlich ist.

Antwort
von Tuehpi, 49

Zum einen durch Nachrichten, die Waffen nur "im Bösen" zeigen. Berichterstattung die mal mehr, mal weniger, verdeckt ganz schlechte Stimmung machen. 

Ich war auf der IWA in Nürnberg, kurz nach dem Amoklauf in Winnenden. Da brachten Reporter mithilfe ihres Presseausweises Kinder in die Messe ( Zutritt war ansonsten ab 18), fotografierten diese an Ständen mit Waffe in der Hand und Headline war dann in der Art von " Kranke Waffenbarren fixen schon Kinder an". 

Da klauten ehemalige "Sturmgeschütze der Demokratie" Bilder eines Freundes von mir die ihm beim Flinten-IPSC zeigten von unserer Webseite. Zugegeben, er sah etwas jünger aus, war aber äußerst volljährig, gut in den zwanzigern. Tenor des Artikels unter anderem auch hier wieder "Kinder an Waffen". 

Das war für mich ein sehr großer Augenöffner was Medien betraf. 

Und zwei der vielen Gründe warum Schützen auf so große Ablehnung in der Bevölkerung stoßen. Den meisten passen solche Berichte haargenau ins Weltbild, und wer hinterfragt denn heute noch Zeitungsartikel. 

Kommentar von willom ,

Anlässlich " Winnenden " bekam mein damaliger Verein in Berlin etliche Interviewanfragen der " Qualitätsmedien " und nach langem überlegen wurde dann mit dem Staatsrotfunk ein Termin für eine Reportage  ausgemacht.

Resultat.......: der ganze Bericht im Regionalprogramm triefte geradezu von der diffusen Angst der jungen Journalistin vor den " Sportschützen mit den dicken Wummen ", obwohl die bei uns im Verein außer diversen Mitgliedern die im Vereinsheim beim Kaffee oder Bier beisammensaßen oder Jugendlichen auf dem Luftgewehrstand nix spektakuläres zu sehen bekommen haben.

Die absolute Frechheit dabei war, das nachträglich zu den Aufnahmen vom Luftgewehrstand mit etlichen Kindern und Jugendlichen  noch reichlich Feuerwaffen-Schußgeräusche ins Video eingebaut wurden.......

War den Herrschaften beim SFB ansonsten wohl nicht " dramatisch " oder " martialisch " genug......

Genau an dem Punkt hab ich angefangen, mal genauer hinzuschauen bei dem was uns täglich in den Nachrichten so präsentiert wird.

Kommentar von Tuehpi ,

Ja das sind so die Momente in denen man zu zweifeln beginnt. Ich bin sehr vorsichtig geworden was man glauben darf und was nicht 

Antwort
von xXmaxipoXx, 33

Geh deinem Hobby weiter nach und sche*ß auf die Meinung der anderen.

Kommentar von ANDKNO ,

mach ich auch mich interessiert es nie was andere sagen

Kommentar von xXmaxipoXx ,

Gut so😃

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