Warum finden einige Menschen Religionen toll?

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23 Antworten

Ich selbst bin ein religiöser Mensch und gehöre als Buddhist auch einer Religion an, glaube aber nicht an einen personifizierten Gott.

Vorteile des Glaubens

Vielen Menschen gibt die Vorstellung, dass dort eine Art allmächtige Vaterfigur existiert, Kraft und Trost. Sie fühlen sich nicht alleine in Angst und Not.

Der Gedanke an eine höhere Gerechtigkeit, die wir nicht immer verstehen, hilft dem Menschen, die Ungerechtigkeiten des Lebens zu überstehen.

Glaube ist etwas, das einem nicht genommen werden kann. Ein Flüchtling muss alles zurücklassen, was ihm wertvoll ist. Sein Glaube begleitet ihn.

Der Glaube an ein Paradies, ewiges Leben, oder das Reich Gottes hilft dabei, die Angst vor dem Tod nicht übermächtig werden zu lassen.

Das Gefühl, eine tiefe Beziehung zu etwas zu haben, das größer ist als man selbst, das dem Leben einen Sinn gibt, kann erhebend wirken.

Vorteile der Religion

Die Gemeinschaft der Gläubigen und gemeinsame Rituale, geben ein großes Gefühl der Verbundenheit und bringt völlig fremde Menschen zusammen.

Außerdem bieten Religionen eine moralische Orientierung. Religiöse Gebote und Vorschriften können einem Menschen Halt geben.

Religionen können dazu führen, das Menschen ihr Leben in positiver Weise ändern, weil sie sich dort akzeptiert und verstanden fühlen.

Religionen sind karitativ tätig. Viele Menschen bewegt ihr Glaube dazu, sich sozial zu engagieren, für Andere da zu sein. Das gibt ihnen ein gutes Gefühl.

Natürlich haben Glaube und Religion auch ganz deutliche Schattenseiten, aber diese sind dir sicher bewusst, sonst hättest du die Frage anders gestellt.

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Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele. Um Körper und Geist (=Intellekt) kümmern sich die Naturwissenschaften, um die Seele kümmern sich die Religionen (zumindest ist das im Christentum so). Die Seele braucht Glaube, Liebe, Hoffnung, vor allem aber Liebe. Das hat schon der Apostel Paulus so erkannt und formuliert:

http://www.bibleserver.com/text/GNB/1.Korinther13

Kern der Religion ist im Christentum die persönliche Liebe Gottes zu jedem einzelnen Menschen, und die Aufforderung an den Menschen, diese Liebe zu erwidern und diese Liebe auch an andere Menschen weiter zu geben (Matthäus 22, 37-40: Liebe Gott und liebe deinen nächsten Mitmenschen).

Für das Seelenleben eines Menschen ist das von großer Bedeutung, unabhängig davon, wie gerade die Lehrmeinungen der Naturwissenschaften aussehen und was gesellschaftlich als modern oder als altmodisch gilt.

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Trotzdem kann ich nicht nachvollziehen wie man in einem modernen Zeitalter wie heute noch an sowas wie eine höhere Macht glaubt und so Zeugs.

Nun, was modern und fortschrittlich ist, das ist auch der Mode unterworfen. Mein Paradebeispiel ist immer, das im 19. Jh. eine patriarchalische Gesellschaft als besonders fortschrittlich galt. "Was sollen die Außerirdischen von uns denken, wenn sie sehen, was wir auf dem Gebiet inzwischen für Rückschritte gemacht haben?"

Mir der heutigen Weltsicht, die in 100 Jahren wieder überholt ist, zu argumentieren ist nicht logisch. Zumal es "die" heutige Weltsicht nicht gibt.

Wenn du wirklich wissen willst, warum Leute glauben:

http://www.erf.de/fernsehen/mediathek/mensch-gott/67-0

Jede Woche ein neues Beispiel, wo Menschen erzählen, wie sie dazu kamen, "an son Zeugs" zu glauben.

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Weil Menschen ihrer Überzeugung folgen. Wenn du von nichts überzeugt bist und nicht die Wahrheit suchst, dann wirst du es natürlich nicht verstehen. Ein Gott ist keine Sache des menschlichen Nichtfortschritts, es sei denn, dass der Mensch ihn selber erfindet. Wenn ein Gott nicht von Menschen erfunden wird sondern unabhängig von ihrer Einbildung existiert, dann konnten manche der Meinung sein, dass man so ein Wesen nicht ignorieren sollte, wenn man das sucht, was real ist. Ob sie dann einfach blind an so etwas glauben (wollen) oder ob sie von diesem Gott mit dem Wissen um seine Existenz und seine Art beschenkt werden, weil sie ihn darum ehrlich baten, kann man oft schwer unterscheiden.

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Ich glaube u. A. an Gott, da in der Bibel erfüllte Prophezeiungen stehen. Menschen berichten davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Eine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden gibt es nicht.
Weitere Gründe, warum ich an Gott glaube findest du auf meinem Profil. Schau doch mal vorbei.
Außerdem ist die Nächstenliebe sehr wichtig im Christentum, wenn sich alle daran halten gibt es keine Kriege usw mehr.

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Kommentar von Ryuuk
24.11.2015, 00:12

da in der Bibel erfüllte Prophezeiungen stehen

Und genausoviele unerfüllte Prophezeiungen. Schau dir die Prophezeiung von Tyrus an. Der Prophet Ezechiel sagte vorraus das Nebukadnezar II. König von Babylon die Stadt Tyrus erobern und bis auf den Grundboden niedermachen würde. Gott würde dann die Stadt im Meer versenken, auf das niemand auch nur erkennen könne, das da mal eine Stadt gestanden hat.

Nebukadnezar hat es nicht geschafft Tyrus zu erobern und da die Stadt heute noch existiert, hat Gott sie sichtlicher Weise auch nicht im Meer versenkt.

Und das ist nur eine von vielen Prophezeiungen die komplett versagt haben.

Eine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden gibt es nicht.

Es gibt auch keinen Beweis dafür das Jesus diese Menschen tatsächlich geheilt hat.

Außerdem ist die Nächstenliebe sehr wichtig im Christentum, wenn sich alle daran halten gibt es keine Kriege usw mehr.

Zu Zeiten als das Christentum die dominante Lebenseinstellung war, heißt, im Mittelalter, gab es wesentlich mehr Kriege als es heute gibt.

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eine Religion kann Kraft geben und zumindest mir gibt religion einen sinn, wenn es kein leben nach dem tod gibt was macht es für einen unterschied ob ich mir nehme was ich will die menschen töte die mir nicht passen für was sollte ich anderen menschen helfen wenn es nichts nach dem tod gibt, wiso einen menschen der schlechte karten hat am leben lassen wird sowieso sterben und man selber ist ja der wichtigste wenn es nichts gibt wofür man das tun kann, aber in der religion ist es wichtig anderen menschen zu helfen gute dinge zu tun man möchte ja 1. nicht in die hölle 2. haben die anderen menschen ja eine seele nach religion und es lohnt sich somit immer anderen eine freude zu machen ich bin mir zu 100% sicher das der glaube hilft mehr positive energie warzunehmen bei sozialen aktivitäten und das ganze leben ergibt somit einen sinn, weil man auf das was danach kommt quasi hinarbeitet. :-)

ich hoffe das hat dir geholfen :-)

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Ich als Christin (15 jahre alt xd), finde es zum einen schön etwas zu haben an das ich glauben und festhalten kann, es hilft mir oft wenn es mir nicht so gut geht. Einfach wissen, da wird egal was passiert immer Jemand da sein der mir zur Seite steht. Wie man in meiner letzten Frage lesen kann, habe aber auch ich meine Zweifel momentan.. Der Glaube macht die Menschen stark, hat mir auch oft gezeigt nicht aufzugeben. Es ist nicht einfach etwas, dass nach 1-2 Jahren verschwindet, wie ein Modetrend, es ist etwas was bleibt. Ich glaube ich kann mich in meiner jetzigen Lage nicht recht dazu äußern, aber ich konnte es eh noch nie in genug Worte fassen die ausdrücken könnten was ich fühle, ich weiß (für mich persönlich, jeder soll glauben was er will) das etwas so starkes nicht unwahr sein kann. Jesus zum Beispiel hat gelebt, es gibt 1000de historische Belege dafür und warum sollte es alles erlogen sein? Lg

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Kommentar von Otibo
23.11.2015, 20:44

Aber wie gibt dir das kraft? Du glaubst theoretisch gesehen nur an etwas was nicht da ist da musst du dich einen an der Waffel haben und davon Kraft oder so zu bekommen ^^ (wie gesagt habe nichts dagegen aber kann es trotzdem nicht nachvollziehen)

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religionen sind gemeinschaften. wenn du aber gott von dir aus suchst, ist egal ob du muslime oder sonst was bist, dann wirst du gott finden und allein deine beziehung zu gott ist es! keine gemeinschaft der du angehōrst!

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Kommentar von nathaliiieq
28.11.2015, 02:38

Denn es gibt nur einen Gott!! und da sind sich die meisten komischerweise einig! die, die den barmherzigen gott suchen, werden finden. und all diese landennin einem fluss! ❤️

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Ich kann nur beschrieben, warum ich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw..

Ob man das als Religion bezeichnen kann, weiß ich nicht genau. Mir ist es nicht wichtig, was christliche Kirchen und Gemeinden lehren, da häufig viele eigene Lehren und Traditionen zu finden sind. Wichtig ist mir, alles anhand der Bibel zu überprüfen, wie es die Beröer gemacht haben (Apostelgeschichte 17,11).

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Viele Religonen versuchen durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Für mich ergeben diese Aussagen sehr viel Sinn und eben auch die Vorstellung, dass wir es aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke nicht bis in den Himmel schaffen können, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich...). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

Gott ist geduldig und freundlich zu uns, aber er ist auch gerecht und heilig. Er hat uns als Geschöpfe geschaffen, die sich frei entscheiden können. Wir sind weder Roboter noch Marionetten noch Tiere, die ihren Instinkten folgen müssen. Mit der Freiheit haben wir auch die Verantwortung. Gott liebt uns (obwohl es keiner von uns verdient hat), aber er zwingt sich uns nicht auf. Wir können unser Leben selbst bestimmen, für Gegenwart und Zukunft. Gott möchte uns ein sinnvolles Leben und eine herrliche Zukunft schenken, - aber wir müssen sein Geschenk auch ergreifen.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Meistens wird man mit einer religion grossgezogen und wenn man dann erwachsen ist gehört das halt einfach zum lebensstil es gibt aber auch viele leite die ihre religion nicht richtig einhalten oder wechseln

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Wieso argumentierst du denn hier mit Außerirdischen? Die Existenz dieser ist genauso wenig belegt wie die eines Gottes. Dabei hat es den gleichen Hintergrund: Der Mensch glaubt, nicht völlig allein in den Weiten des Universums existieren zu können. Ich glaube gerne daran, dass es mal einen tieferen Sinn hatte, warum wir auf der Erde sind und dass nach dem Tod noch nicht alles vorbei ist. Warum sollte es irgendwem schaden, wenn ich die Hoffnung habe, dass Gott auf mich aufpasst und zum Beispiel meine verstorbene Großmutter nun bei mir ist? Das ist natürlich sehr vereinfacht dargestellt. Mit hilft es auch, eine Gemeinde zu haben, in der ich mit Gleichgesinnten über meine Hoffnungen und auch Ängste sprechen kann. Die meisten Menschen sind dazu nicht bereit. Warum dieser Glaube im Jahr 2015 keine Daseinsberechtigung haben soll, kann ich nicht nachvollziehen. Noch weniger allerdings das Argument mit den Außerirdischen. Ich hoffe du kannst wenigstens versuchen, diesen Standpunkt nachzuvollziehen, auch wenn du ihn nicht teilst. Ich wüsste aber nicht, warum deine Lebensweise besser sein sollte als meine.

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Kommentar von Otibo
23.11.2015, 20:51

Meine ist um keines Falls besser, und Religion hat ja auch nicht eine vergweigerung oder so was. Aber ich erklär das mal mit den Außerirdischen was ich meine. Wenn die Außerirdischen zu uns kommen theoretisch. (Wenn dann werden sie wohl sehr modern sein dass sie von so weit zu uns kommen können) Dann sehen sie dass wir noch wie als unsere Rasse entstanden ist an eine hohe macht glauben und beten und so. Sie haben bestimmt am Anfang ihrer Art an so eine Kraft geglaubt aber wissen jetzt dass das nur war weil sie noch nicht weit entwickelt waren. Versteht du was ich meine? XD ist bisschen schwer zu erklären aber ich hoffe du weiss was ich meine

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Kommentar von BerthaDieBaer
23.11.2015, 20:55

Ich habe schon verstanden was du meinst. Sieh es mal andersherum. Stell dir vor, irgendwann kommt Gott zu dir und fragt dich, warum du als hoch entwickeltes Wesen dein ganzes Leben lang an die Existenz von Außerirdischen geglaubt hast? Es ist doch genau dasselbe. Nimm es einfach hin, dass es Menschen gibt, denen die Religion Kraft und Hoffnung gibt. Das muss bei dir ja nicht der Fall sein. Das heißt aber nicht, dass sie im Jahr 2015 weniger entwickelt oder "dumm" sind, wie du in einem anderen Kommentar behauptest.

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Kommentar von Otibo
23.11.2015, 21:03

Dann sage ich zu ihm "weil das Universum groß ist und ich denke dass es sie gab" ich glaube wenn man sagt dass man nicht denkt dass es außerirdische gibt, ist bisschen komisch

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Kommentar von BerthaDieBaer
23.11.2015, 21:19

Genau so geht es mir auch. Sollten mich jemals Außerirdische fragen, warum ich an einen Gott glaube, sage ich "weil das Universum groß ist und ich glaube, dass es ihn gibt".

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Weil die Menschen dumm sind. Dass du nichts gegen Religionen hast, ist auch so eine Dummheit, sogar eine große: Einerseits erkennst du, dass Religion Blödsinn ist und anderseits willst du nichts gegen Religionen haben.

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Manchen Menschen gibt das auch Hoffnung im Leben

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Kommentar von Otibo
23.11.2015, 20:38

Warum? Das ist ja wie wenn man durchdreht weil man keine Freunde hat und alles schief läuft im Leben und anfängt an einen Gott zu glauben der dir Kraft gibt xD

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Kommentar von Stardust26
23.11.2015, 20:39

Jaa ich verstehe selbst nicht wie ein gläubiger denkt

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Weil einige sich nicht mit ihrer Bedeutung im Universum abfinden können und an etwas festhallen möchten, welches sie zu etwas Besonderem macht, das ewig lebt statt einfach so zu verschwinden irgendwann wieder.

Deswegen glauben sie in alle Demut an eine Geschichte, belenden alle Gegenanzeigen komplett aus, ja verteidigen Sie gar wider jegliche Vernunft, Hauptsache nicht aus dem Traumland aufwachen, inw elchem man wohl behütet mit Netz und doppeltem Boden vor sich hin träumt.

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Die Frage ist eher wieso glauben einige nicht an eine höhere Macht? Das Menschliche Hirn kann nicht so weit denken. Jeder hat seinen Glauben den niemand nehmen kann

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Es steht jedem frei an nichts zu glauben oder an die Gottheiten einer Religion, weil niemand weiss, wie das Weltall entstanden ist. Die unterschiedlichen Vorstellungen sind deshalb zu respektieren. Es ist auch zu respektieren, dass sich Leute Gruppen anschliessen, die gemeinsame religiöse Vorstellungen haben. Der Mensch braucht nämlich die Geborgenheit einer Gemeinschaft. Wo Religionen verboten wurden, entstanden sofort pseudoreligiöse Ersatz-Gemeinschaften.

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Der Mensch geht gerne den Weg des geringsten Widerstands. Das war schon immer so und wird immer so bleiben.

Religionen versprechen auf nahezu alle Fragen eine Antwort, die der Mensch nur brav auswendig und wiederkäuen muss. Religion erfordert in den seltensten Fällen ein kritisches Nachdenken, vielmehr halten sie einem solchen gar nicht stand.

Religion ist ein Hilfsmittel, mit dem Leben fertig zu werden. Es ist Selbsttäuschung, Selbstbetrug und Selbstrettung, die funktioniert, die sich finanziell auszahlt und die wunderbar instrumentalisiert werden kann, um die unschöneren Gelüste des Menschen - getarnt als Gottes Wille - durchzusetzen.

Religion ermöglicht es dem Menschen, Verantwortung abzugeben. Religion ist für viele ein Freifahrtschein. Deshalb wird's auch immer Gläubige geben. 

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Kommentar von Otibo
23.11.2015, 20:53

Jetzt disliken die religiösen hier wieder deinen Kommentar...

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Kommentar von danhof
24.11.2015, 15:51

Was soll ich auch anderes tun, als solche Kommentare zu disliken?

Da denkt sich ein Nichtgläubiger aus, wie es sein könnte, und erhebt darauf einen globalen Korrektheitsanspruch.

Das ist wie mit den Kinderlosen, die mir Erziehungstipps geben wollen. Oder mit Verschwörungstheoretikern, die nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit nehmen und daraus auf das gesamte Weltkonstrukt schließen.

Ja, der Mensch versucht sich durchzuschlagen in dieser komplexen Welt. Das geht recht gut mit einfachen Weltbildern. Beispielsweise dem, dass man mit seinem Glauben einer Selbsttäuschung erliegt oder einen Freifahrtschein erhält.

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Kommentar von helmutwk
24.11.2015, 16:23

Religionen versprechen auf nahezu alle Fragen eine Antwort, die der Mensch nur brav auswendig und wiederkäuen muss.

Ne Kirche, die meine Religion so lehrt, würde ich sofort verlassen.

Aber gut, mal etwas über deine Vorurteile zu lernen.

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Gegenfrage. Warum nicht? Die Religion gibt vielen Menschen kraft.

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Kommentar von Otibo
23.11.2015, 20:33

Ja hab ja nix dagegen aber trotzdem an einen Gott zu glauben im Jahr 2015? Was sollen denn die Außerirdischen denken wenn die sehen dass wir noch an höhere Mächte glauben

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irgendeiner sagte mal:

"Glaube" ist wie eine Krücke, man kann damit gehen. Manche schaffen es aber auch ohne Krücke, aufrecht durchs Leben zu gehen "

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Hallo Otibo,

da bist du aber eher in der Minderheit. 885 % der Weltbevölkerung finden Religionen in unseren modernen Zeitalter toll!

Nach einer Statistik von 2010 ergibt sich:

Christen 33 %

Muslime 22,5 %

Hindus 13,6 %

Juden 0,2 %

Sonstige Religionen 12,4 %

Und dann kommen da unter "ferner liefen" die Religionslosen mit 11,5 %

Quelle:http://de.statista.com/statistik/daten/studie/256878/umfrage/verteilung-der-weltbevoelkerung-nach-religionen/

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