Frage von tomatengirl, 471

Warum feiern Atheisten Weihnachten ?

Wenn Atheisten nicht an Gott glauben, warum feiern sie Weihnachten, es ist immerhin die Geburt von Gottes Sohn :D Ich persönlich finde das albern, "stolzer" Atheist zu sein und dann bei christlichen Bräuchen mitzumachen ! Gleiches gilt  auch für Leute, die in der Kirche heiraten wollen, jedoch  Atheisten sind... Wenn man Atheist ist, sollte man es ganz sein oder gar nicht ! Meine Hauptfrage, jetzt  feiern sie Weihnachten, wenn sie nicht dran glauben ?!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von thomgra, 168

Es sind inkonsequente Atheisten?

Antwort
von Diimiitrii, 190

Wer feiert denn heutzutage noch Weihnachten im christlichen Sinn. Das Fest wurde doch nur auf den 24.12. gelegt um die Heidnische Wintersonnenwende in den Schatten zu stellen. Das Datum ist reine Bösartigkeit der Christen.

Ich feiere kein Weihnachten, ich finde das Wort bescheuert und ich finde den Grund bescheuert. Trotzdem verschenke ich gerne Dinge am Ende des Jahres an geliebte Menschen und/oder verbringe Zeit mit ihnen. Aber nicht um Jesus willen, sondern vielmehr um ein weiteres vergangenes Jahr im Gregorianischen Kalender zu feiern. Wie gesagt halte ich "Weihnachten" für Unfug, Ich nenne es lieber Jahresabschlussbeschenkung oder kurz JAB. Keinen religiösen Hintergrund oder sonst irgendwelche niederen Beweggründe, wie die Geburt eines Kindes, dessen Mutter nicht zugeben wollte, dass sie ihren Mann betrogen hat, oder der schiere Hass auf Heiden. Einfach nur ein Fest an dem man seine Liebsten beschenkt und Zeit mit ihnen verbringt.

JAB ist an kein festes Datum gebunden. JAB wird an dem letzten Tag des Jahres gefeiert an dem man Zeit füreinander findet.


Des weiteren ist es in unserem Land schwer sich komplett den Feierlichkeiten zu entziehen. Nicht jeder hat die Lust oder die Kraft den Begriff "Weihnachten" durch etwas neues zu ersetzen, um sich vom Christentum zu distanzieren. Unternehmen feiern Weihnachtsfeiern zu denen alle Mitarbeiter eingeladen werden, Kindergärten und Schulen veranstalten Weihnachtsmärkte, der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt und die dazugehörige Dekoration kann man nicht umgehen, außer man geht 2 Monate lang nicht einkaufen, in jedem Zweiten Geschäft stehen Engel mit Süßigkeiten und Flyern die sie einem in die Hand drücken, quasi jede Party und feier die Ende November bis Mitte Dezember stattfindet steht unter dem Weihnachtlichen Motto. Man kann einfach nicht aus dem Haus gehen oder den Fernseher/Computer anmachen, ohne mit Weihnachten konfrontiert zu werden, darum haben viele nicht den Willen sich da raus zu halten.

Außerdem ist es schwer den Geschenken zu entgehen, auch als Atheist, selbst wenn jeder das weiß. In der Verwandschaft/Bekanntschaft/Freundeskreis gibt es immer irgendwo Christen die das Fest feiern oder Leute die den Brauch ohne christlichen Hintergrund schätzen und einen darum beschenken, auch wenn man das gar nicht unbedingt will. Theoretisch könnte man die Geschenke ablehnen aber das wäre doch reichlich unhöflich. Immerhin wollen die Schenkenden einem ja was Gutes tun.

Der Begriff Weihnachten hält sich aus vielen Gründen:

1) Das Christentum wird den Begriff nicht fallen lassen, aber die Unternehmen wollen auch mit Ungläubigen Geld verdienen.

2) Somit gibt es keine Lobby, die gegen den Begriff wettert oder ihn "entchristlichen" will, weil das vermutlich zu Gewinneinbußen führen würde.

3) Weihnachten ist inzwischen eher ein gesellschaftlicher Brauch, der christliche Hintergrund ist vielen egal.


Und zu guter letzt. Zu der blödsinnigen Aussage, dass wir die "Feiertage ausnutzen" bzw die Arbeitsfreien Tage mitnehmen obwohl wir nicht an den Unfug glauben. Niemand kann mich zum Arbeiten gehen zwingen. Aber ihr zwingt mich mit eurem Humbuk-Fest dazu NICHT arbeiten zu gehen, obwohl ich das gerne täte. Genauso wie an allen anderen christlichen Feiertagen. Ich habe absolut kein Problem damit an solchen "Feiertagen" zu Arbeiten und lasse mich immer gerne dafür einteilen, dass diejenigen die dort wirklich etwas zu "feiern" haben, oder das zumindest behaupten, ihren Tag auch nutzen können. Es ist nicht meine Schuld, dass ich nicht einfach ganz normal arbeiten gehen darf an diesen Tagen.



Antwort
von Undsonstso, 121

Du fragst nach dem Warum , ganz einfach, weil sie es können und dürfen. Sie "zweckenfremden" das so ein bißchen in ihrem Sinne.

Hand auf's Herz, was ist denn am Weihnachten noch  rein traditionell, so dass sich ein Nichtgläubiger vergeht...? Der Weihnachtsmann, der Baum, der Adventskalender, die Weihnachtsgans...? 

Der Atheist hat nun "leider" auch frei und keine Sorge, er wird nicht nur in der Kirche herumlungern und nur kirchl. Traditionen pflegen.

Antwort
von PeVau, 103

Feste geben dem Jahr eine zeitliche Struktur und entsprechen dem Bedürfnis nach Höhepunkten im Jahr, die man feiern kann. Da unterscheiden sich Atheisten nicht von Christen oder anderen religiös gebundenen Menschen.

Nach 2000 Jahren christlich geprägter Kultur in Europa gibt es keinen Grund, die alten Feste (zumindest die schönsten von ihnen) nicht zu feiern. Da kann man diesem alten Fest auch einen moderneren, zeitgemäßeren Sinn als Fest der Familie geben, ohne den religiösen Kontext.

Mal ganz nebenbei, die Christen und ihre Institutionen, die Kirchen, haben sich ja auch nicht besonders schwer damit getan, alte heidnische Feste zu übernehmen und umzuwidmen. Weihnachten, Ostern usw. ausschließlich für Christen zu reklamieren und Atheisten das Recht auf solche Feste abzusprechen oder diese Feste für sie ausschließlich und verächtlich machend auf den kommerziellen Aspekt zu reduzieren ist ziemlich anmaßend.

Auch wenn die Kultur in Europa christlich geprägt ist, die Christen haben diese Kultur nicht für sich gepachtet und haben auch nicht die Deutungshoheit darüber.

Als Atheist nehme ich mir die Freiheit, christliche Feiertage in atheistische Ferientage umzuwidmen, genau so wie heidnische Feste von den christlichen Kirchen umgewidmet wurden. Das fällt umso leichter, da Ostern und Weihnachten mittlerweile kulturelles Gemeingut sind.

Das ist übrigens auch mein gutes Recht, solange staatliche Feiertage vorwiegend auf christliche Feiertage gelegt werden. Dass ich als Atheist mit meinen Steuern auch die Gehälter der Priester und Kirchenfürsten mit bezahle und auch anderweitig zum Unterhalt der Kirchen beisteuere, stört ja die Christen auch nicht.

Das gibt mir übrigens auch das Recht, den Kulturveranstaltungen mit Priestern und Laien in den Kirchen zwecks Entspannung, Kunstgenusses und oder soziologischen Studien beizuwohnen, wenn ich denn will und es sich lohnt.

Warum sollten Atheisten also nicht Weihnachten feiern?

Sie feiern nur nicht die Geburt einer Person, die historisch noch nicht einmal sicher belegt ist. Und wenn es sie doch gegeben haben sollte, dann ist sie irgendwann, aber nicht zu Weihnachten geboren worden.

Kommentar von Ruehrstab ,
Antwort
von Unnutzer, 188

Zunächst: Ich bin Atheist und feiere Weihnachten nicht.

Wahrscheinlich liegt die von mir abweichende Mehrheitsmeinung darin, dass Weihnachten einerseits mittlerweile eher ein kommerzielles als ein religiöses Fest ist und andererseits ein enormer gesellschaftlicher Druck gegen "Verweigerer" besteht.

Antwort
von 1992peggy, 182

Ich feier Weihnachten nicht, ich ertrage dieses verlogene Fest.

Die Tage verlebe ich dennoch mit Freunden in gemütlichen Runden, auch mit Tannenbaum. Mir gefällt die Deko zu Weihnachten sonst nichts.

Geschenke machen wir untereinander nicht, der Gastgeber bekommt Blumen oder Pralinen.

Ebenso wird keine Kirche besucht.

Antwort
von DarkSepia, 124

Ich hörte diese Frage schon öfter von Christen und sie verwundert mich: Weihnachten wird oft als Familienfest gefeiert. Wenn man verlangt, dass Atheisten kein Weihnachten feiern, müsste man erstmal kontrollieren, wen man einlädt. Zweitens müssten zum Beispiel alte Leute, die als einzige in ihrer Familie noch gläubig sind, ohne Familie feiern. Wollen Christen das?

Und was ist mit anderen Bräuchen? Wenn irgendein kleiner Brauch der Austreibung böser Geister dient, sollte er dann aussterben, weil niemand mehr an böse Geister glaubt? Womöglich nicht. Es spricht nichts dagegen, Bräuche zu konservieren, weil sie nett aussehen.

Antwort
von 666Phoenix, 89

Faktisch hat Weihnachten mit der Geburt Jesu gar nichts zu tun! Diesen Feiertag haben sich die Christen, wie so vieles auch aus anderen, weit älteren Kulturen, vereinnahmt und ihn zu einem christlichen Fest "verdreht"!

Ich feiere Weihnachten, weil da mal alle Familienmitglieder Zeit haben, sich zu versammeln und ein paar frohe Stunden gemeinsam zu erleben. Das hat mit Märchenfiguren gar nichts zu tun (auch nicht mit dem Weihnachtsmann, da alle meine Familienmitglieder dem Alter, in dem noch an diverse Schreck- und Fantasiegestalten geglaubt wird, entwachsen sind - altersmäßig und wissensmäßig!).

Und wenn Du schon diese Frage (Atheist-Gott-Weihnachten) zu einem Scheinproblem erhebst, so solltest Du auch fragen, warum Atheisten alles göttliche Gedöns in ihrer Umwelt aushalten sollen: Kirchengeläut, verkehrsbeeinflussende Prozessionen, nachgebildete Jammergestalten an Kreuzen, Missionierungen in staatlichen Medien, Finanzierung von Gotteseinrichtungen und Gehältern von "seinem" Bodenpersonal, Geläute an der Haustür von göttlichen "Zweierbanden",  

..., ...

??

Kommentar von Bevarian ,

Geläute an der Haustür von göttlichen "Zweierbanden"

;)))

Kommentar von Hegemon ,

"...so solltest Du auch fragen, warum Atheisten alles göttliche Gedöns in ihrer Umwelt aushalten sollen: ..."

Danke.

Antwort
von Micromanson, 159

Meine Meinung!
Aber ich bin selbst Atheist, also mache ich den ganzen Quatsch nicht mit.
Kirchliche Heirat wird sowieso nicht anerkannt, also reicht Standesamt aus.
Weihnachten ist für mich genauso lächerlich, wie jeder andere christliche Feiertag.
Aber es ist ein guter Tag um die Füße hochzulegen und auszuspannen.

Antwort
von vonGizycki, 117

Grüß Dich tomatengirl!

Du musst unterscheiden zwischen Atheisten, die an keine Transzendenz glauben und Atheisten, die nur nicht an einen Gott glauben, aber an eine Transzendenz im Sinne eines Geheimnisses des Seins.

Ich selbst bin eine religiöser Atheist und wie ich Weihnachten feiere und warum, das kannst Du hier ersehen.

Licht im Dunkel

https://db.tt/QhQh9aTv

Magst Du es lesen? Es ist spannend und emotional geschrieben und orientiert sich an der Wirklichkeit.

Weihnachten ist keine Erfindung des Christentum sondern die ursprüngliche nichtchristliche Vorstellung wurde vom christlichen Jesusmythos durch die Kirche überlagert. Man nennt das Mission. Diese Art das so zu tun, indem man ursprüngliche Riten mit dem Jesusglauben vermischt, ist auch in anderen Ländern auf der Welt vollzogen worden.

Nun ich bin kein Germane und glaube auch nicht an Götter, das liegt mir völlig fern und entspricht auch nicht modernen Denken, aber es gibt sehr wohl eine vernünftige Deutung und Begründung, warum man als Nichtchrist, sprich religiöser Atheist Weihnachten feiern kann und auch sollte. Ein Atheist, der sich nicht als religiös empfindet, kommt trotzdem nicht um die Beantwortung der Frage herum, warum etwas ist und nicht nichts und dafür müsste es eine Begründung geben, wenngleich diese nicht mit einer dogmatischen Glaubensgewissheit verbunden werden darf. Trotzdem sollte es ja irgendwie eine innere Logik haben, die mit der Wirklichkeit kompatibel ist. Es hat ja was mit Gefühlen zu tun und jeder fühlt etwas anderes. Ich finde, da sind die radikalen Atheisten doch rechte Verdrängungskünstler. Naja, aber das ist wiederum eine andere Diskussion, die über Weihnachten weit hinausgeht, obwohl es trotzdem zweifellos damit etwas zu tun hat.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von Bevarian ,

Wenn schon Weihnachtsgeschichten, dann richtig schöne, bitte:  http://www.familie-ahlers.de/witze/weihnachtsfestplatte.html   ;)))

Antwort
von NomiiAnn, 122

Ich kenne keinen Atheisten der Weihnachten feiert. Aber wenn man von der Familie eingeladen wird, geht man natürlich hin. In meiner Familie sind auch Moslems und die "feiern" auch mit.

Man sitzt eben zusammen, isst und redet, verbringt einen schöne Zeit und das wars.

Kommentar von vonGizycki ,

Es gibt aber viele davon, die kennst Du nur nicht, wie Du bemerktest. Ich bin einer von ihnen..

Kommentar von NomiiAnn ,

Mag ja auch sein. Ich kenne allgemein nicht viele Atheisten. Die meisten sind Christen. Ich kenne fast niemanden, der aus der Kirche ausgetreten ist.

Aber die die Atheisten sind, feiern eben kein Weihnachten. Oder Ostern.

Aber auch die wenigsten Christen die ich kenne, feiern Weihnachten im Sinne von der Geburt Jesu Christi. Die wenigsten gehen in die Kirche oder denken an die Menschen, denen es wirklich schlecht geht. Für die meisten ist es doch ein reines Konsum-Fest.

Kommentar von vonGizycki ,

Aber die die Atheisten sind, feiern eben kein Weihnachten. Oder Ostern.

Ich denke, das ist so nicht richtig! Wie schon gesagt, man kann als Atheist auch religiös sein. Ist nur die Frage zu klären, was habe ich allgemein unter Religion zu verstehen?

Nach Mensching, und die Definition finde ich gut:

Eine „klassische“ Definition nach Gustav Mensching lautet: „Religion
ist erlebnishafte Begegnung mit dem Heiligen und antwortendes Handeln des vom Heiligen bestimmten Menschen. 


Es (das Heilige) bedeutet etwas Besonderes, Verehrungswürdiges und stammt wortgeschichtlich von Heil ab, was sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet.

Daraus folgert, das ich das Leben als Heilig empfinden kann, weil wenn ich mit statt gegen das Leben lebe, dann fühle ich mich ganz oder eben auch heil. Natürlich kann das Gegenteil eintreten, welches ich nicht in Hand habe, aber wenn ich es in der Hand habe, dann kann ich zu meiner Ganzheit beitragen und darum geht es. Und mit dem Leben leben heisst für mich, mich bewusst in den Kreislauf der Natur einreihen zu wollen.

Und damit sind Weihnachten als Wintersonnenwende, Ostern als Frühlingsfest, Sommersonnenwende als Leben auf dem Höhepunkt und Herbstfest als Erntedank in einem Jahreskreis zu sehen und absolut feierungswürdig. Dazu gehört auch der Totensonntag als Totengedenken. Wir als Einzelne und gesamtgesellschaftlich gesehen sind nichts ohne die Ahnen, die in der Geschichte gewirkt haben und auf dem unser Leben aufbaut. Manche haben mehr Einfluss gehabt und manche nur sehr wenig, aber ganz ohne Einfluss ist bzw.war niemand.
Ich finde, das ist durchaus bedenkenswert und man braucht deshalb kein bornierter Ökofreak zu werden. Aber das Heilige, das entheiligt wurde durch die "moderne" Lebensart, bekommt wieder seinen eigentlichen Stellenwert im Leben.


Kommentar von NomiiAnn ,

Naja aber entweder feiert man die Wintersonnenwende oder Weihnachten.

Und meine Aussage bezog sich auf die Atheisten die ich kenne. Und da feiert (mich eingeschlossen) niemand Weihnachten.

Kommentar von vonGizycki ,

Schon recht. Aber wir sind nun mal auch durch das Christentum geprägt und da sind diese Feste mit Ostern und weihnachten bezeichnet. Das hat sich eingebürgert. Diese Herkunft muss man ja nun nicht unbedingt verleugnen. Ich jedenfalls sehe Weihnachten als geweihte Nacht (also eigentlich der 21. Dezember) im Sinne der Wintersonnenwende. Aber da nun mal alle frei haben zu Weihnachten und sich dieser Name eingebürgert hat, sage ich ebenfalls, ich feiere Weihnachten, aber mit dem Zusatz 'im Sinne von Wintersonnenwende'. Ich halte das für zulässig.

Aus Wikipedia:

Im Frühchristentum war das Geburtsfest Christi relativ unbestimmt.

(Wann Jesus wirklich geboren worden ist, weiß sowieso keiner. Anmerkung von mir)

354 n. Chr. gibt es die erste schriftliche Überlieferung, dass in Rom ein heidnisches Fest am 25. Dezember gefeiert wurde. Offenbar war dieser Brauch im römischen Reich eng mit dem Kaiserkult verbunden. Im 19. Jahrhundert entstand die Theorie eines vorchristlichen germanischen Sonnenwendfestes, von dem man behauptete, es sei von der Kirche mit christlichen Bräuchen überlagert worden. Umstritten ist, ob die Germanen um die Wintersonnenwende - also ab dem 21. Dezember - ein Julfest feierten. Historisch belegbare schriftliche Zeugnisse gibt es in Form von Kalenderstäben mit Runenzeichen.

(Immerhin klingt für mich es sehr wahrscheinlich, dass gerade im Sinne von Wintersonnenwende das steigende Licht feierwürdig ist. Das haben die Germanen bestimmt auch schon gespürt. Warum auch nicht. Schließlich wird ein Fest in den nordischen Ländern gefeiert, wenn die Sonne wieder nach der langen Polarnacht über den Horizont steigt. Es ist zwar nicht dasselbe, aber eben ein Ereignis im Zusammenhang mit dem steigenden Licht. Warum also nicht auch bei uns? Ich halte das für sinnvoll. Anmerkung von mir)

Es ist unstrittig, dass das Wort Julfest vor der Christianisierung in Gebrauch war. Die Kirche hatte vergeblich versucht, das Wort durch andere Begriffe zu ersetzen (Norrøn:
„Dróttins burðar tíð“, Altschwedisch: „gudz födzlo hötidh“). Die
meisten Belege stammen aus christlicher Zeit, so dass es schwierig ist, ein Bild der verschiedenen Feste zu gewinnen.

Antwort
von dompfeifer, 63

Weihnachten wurde schon über Jahrtausende gefeiert, lange bevor das Christentum bekannt wurde und sich über zahlreiche heidnische Feiertage überstülpen ließ. Die Feiertage lassen sich immer wieder für neue religiöse und profane Bedeutungen okkupieren.

Und wozu Atheisten, also Nichtgottgläubige Weihnachten feiern? Aus dem gleichen Grund, aus dem Nichtschwimmer und Nichtraucher Weihnachten feiern: Weil sie es schön gemütlich finden, in den dunklen Wintertagen in der warmen Stube unter einem Lichterbaum zu sitzen mit Vertrauten, ihre Kinder zu beschenken und denen nette Geschichten vom Christkind zu erzählen. Es zeugt von maßloser, stupider Vermessenheit vieler Theisten, das gesamte Weihnachtsfest allein für ihre Religion zu vereinnahmen.

Es soll sogar Menschen geben, die im Frühjahr fröhlich Ostereier anmalen, ohne an den Osterhasen zu glauben! Willst Du denen auch noch ihren Spaß verderben?

Kommentar von Bevarian ,

;)))

Antwort
von Andrastor, 69

Man kann feiern was man will und sein lassen was man will.

Ich feiere Weihnachten als Atheist, nicht der Geburt Jesu willen, sondern einfach nur als Familienfest. Es hatte für mich auch nie eine andere Bedeutung als Familie und Geschenke. Alle zu sehen, Spaß zu haben und sich gegenseitig eine Freude zu machen.

Übrigens ist Weihnachten in diesem Sinne kein christliches, sondern ein keltisches Fest. Die Christen übernahmen die keltischen Bräuche und den Termin am 24.Dezember um den keltischen Glauben auszulöschen, was ihnen leider auch gelang.

Einen Nadelbaum zu schmücken ist zum Beispiel keltische Erfindung, nicht Christliche.

Gegenteilig kann man auch von Christen das "ganz oder garnicht" verlangen. Die strikte Einhaltung der 10 Gebote, tägliches Beten, Verschleierung der Frau beim Gebet, Steinigung von Homosexuellen etc.etc. Christen haben ein ganzes Regelwerk, von dem sie gerade mal 5 Seiten oder so befolgen und den Rest weglassen.

Antwort
von latricolore, 115

Sie feiern wahrscheinlich, weil ein geschmückter Tannenbaum schön aussieht, lecker duftet, und weil jeder gern Geschenke bekommt.

Kommentar von vonGizycki ,

Das auch, aber lies mal

oben und klicke auf meinen Link.

Rüdiger

Kommentar von Bevarian ,

EIne schönere Weihnachtsgeschichte ist die hier: http://www.familie-ahlers.de/witze/weihnachtsfestplatte.html  ;)))

Kommentar von latricolore ,

Wie schön!!!! :-)))

Kommentar von Bevarian ,

Standardgeschichte aus der IT, wenn was nicht funktionieren will...

Antwort
von colacoca2, 21

Weihnachten feiert heutzutage kaum noch einer wegen der Geburt Christi, es ist einfach ein westlicher Brauch geworden, an dem man mit seiner Familie feiert und sich beschenkt. Wenn du so denkst, dürftest du auch anderen Menschen an Weihnachten nichts schenken, weil was hat die Geburt Jesus mit materiellen Geschenken zu tun? Gar nichts. Genauso ist das mit Weihnachten und dem Christentum.

Antwort
von Hegemon, 117

Ich weiß nicht, was man Dir erzählt hat, aber es ist nicht "die Geburt von Gottes Sohn". Der Termin des Weihnachstfestes wurde erst um 300 festgelegt - und zwar völlig willkürlich auf den Termin eines bereits bestehenden Festes. Zu diesem Zeitpunkt wußte man schon lange nicht mehr, wann Jesus geboren wurde. Tatsächlich kann das auch im April oder im August oder am 29. Februar gewesen sein.

Darüber hinaus leben wir in einem freien Land. Wenn ich also der Auffassung bin, daß ich sowohl das Jolka-Fest, Channukka, das Opferfest als auch Weihnachten feiern möchte, dann mach ich das. Da werde ich Deinesgleichen weder fragen noch Rechenschaft ablegen.

Klar soweit?

Kommentar von dataways ,
Der Hinweis auf die Hirten auf den Feldern schließt zudem die Monate November bis Februar definitiv aus; zu diesem Zeitpunkt waren die Schafe noch in den Stallhöhlen.

http://kath.net/news/39459

Kommentar von Hegemon ,

Sieh an. Interessant. Dann war's ja vielleicht am 1. April.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@hegemon


  • _________Ich weiß nicht, was man Dir erzählt hat, aber es ist nicht "die Geburt von Gottes Sohn". Der Termin des Weihnachstfestes wurde erst um 300 festgelegt - und zwar völlig willkürlich auf den Termin eines bereits bestehenden Festes. Zu diesem Zeitpunkt wußte man schon lange nicht mehr, wann Jesus geboren wurde. Tatsächlich kann das auch im April oder im August oder am 29. Februar gewesen sein.______

    An Weihnachten Feiern alle Christen die ich kenne  : Gott wird Mensch!

Was du darüber meinst zu wissen ,(sind ja die  kruden Theorien der Zeugen Jehovas und Adventisten) ist eine andere Sache .

Es ändert an dem was wir feiern gar nichts !

Kommentar von Hegemon ,

Die Zeugen und die Adventisten gehören zu Eurer Fraktion, nicht zu meiner. Also bring mich damit bitte nicht in Verbindung.

Und wenn Ihr nicht mal wißt, was Ihr da feiert, ist das auch Euer Problem. Nicht meins.

"Weihnachten, auch Weihnacht, Christfest oder Heiliger Christ genannt, ist das Fest der Geburt Jesu Christi." (Wikipedia)

Wenn Du mit dieser Definition ein Problem hast, klär das bitte mit den Wikifanten. Ich schätze, Ihr werdet Euch gut verstehen. Die führen sich nämlich in der Mehrzahl ähnlich auf wie Du.


Antwort
von FreundGottes, 80

Du solltest dich zunächst einmal fragen, warum Christen das heidnische Fest der Wintersonnenwende als "Weihnachten" feiern. Ganz einfach: Sie fanden die Idee schön, besonders das Austauschen von Geschenken und den geschmückten Tannenbaum. Also haben sie dies in ihre Religion mit aufgenommen. 

Warum auch nicht? Die Germanen waren zur Zeit Jesu den Juden bekannt als römische Hilfstruppen und Legionäre. Und da die Germanen aussahen "wie die Engel" (vergleichsweise wenig Bartwuchs, aber groß und stark) und den  Römern die erste große Niederlage ihrer Geschichte beigebracht hatten, interessierten sich die höheren Stände der Juden auch für die Sitten und Gebräuche dieser "Exoten". 

Kommentar von Kuppelwieser ,

Also die Germanen und Juden solltest Du bei der Frage aus dem Spiel lassen. Vielleicht haben/hatten die Juden auch sowas wie ein Fest der Wintersonnenwende wie die Germanen zu deren Zeit? Das wäre aber der einzige Bezug zueinander!

Kommentar von FreundGottes ,

Die Juden haben Chanukka

https://de.wikipedia.org/wiki/Chanukka

>2016 (5777): 25. Dezember 2016 bis 1. Januar 2017

Das christliche Weihnachten ist zwar besonders schön, aber hat Vorläufer bei den Juden und Germanen. Wie ich oben schon erklärt habe, haben sich Juden und Germanen zur Zeit Jesu gemocht und gegenseitig kulturell befruchtet. Die Germanen hatten bei den Juden einen GANZ ANDEREN Ruf als die verhassten Römer. Zur Zeit der jüdischen Freiheitskriege

https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCdischer_Krieg

haben sich die Juden auch germanische Militärberater geholt - genutzt hat es ihn bekanntlich nicht :-( 

Antwort
von Ranzino, 78

Weil Geschenke bekommen toll ist ?  Weil man gern seine Lieben sieht und mit ihnen dann feines Essen mümmelt ? Die Kirche kann den Atheisten immer noch den Buckel runterrutschen; wir feiern es nicht wegen Jesus. 

In der Kirche heiraten wollen als Atheist ?  Geht eh nicht, sofern nicht der Partner dort Mitglied ist.

Kommentar von Eisfuchs0 ,

Kommt drauf an welche Kirche. Es gibt auch Pfarrer/Pfarrerinnen die einem solchen Wunsch trotzdem nachkommen.

Kommentar von Ranzino ,

AFAIK müssen Katholiken sogar den Bischof fragen, ob sie einen solchen Heiden heiraten dürfen. :) Wie schon hier woanders angeführt: es ist recht inkonsequent.

Antwort
von side74, 45

Ich würde sagen wir feiern Weihnachten frei nach dem Motto: Dabei sein ist alles ;-)

Antwort
von Shiranam, 69

Weil Atheisten auch gerne feiern und es keine extra Atheistenfeiertage gibt. Echte Atheisten gehen dann aber nicht in die Kirche oder stellen eine Krippe auf. Aber warum kein Beisammensein mit der Familie oder sich etwas schenken und die arbeitsfreien Tage genießen?

Andere Frage: Warum stellen gläubige Christen sich einen heidnischen Weihnachtsbaum in die Stube?

Ich sage, alle Menschen dürfen feiern und Spaß haben, wie es ihnen paßt, wenn Andere dadurch keine Nachteile haben.

Antwort
von Kuppelwieser, 80

Ein Großteil der Leute die als Atheisten gelten, sind eigentlich das was man Agnostiker nennt, also solche, die zwar nicht religiös in dem Sinne sind, aber auch eine Art göttliche Schöpfung nicht völlig ausschließen. Was das Weihnachtsfest betrifft: Die allermeisten in der Kindheit christlich erzogenen "Atheisten" feiern halt Weihnachten aus Tradition mit. Von dem abgesehen dass sich "Christbaum" geläufiger ausspricht als "Weihnachtsbaum" - hat dieser ja eigentlich mit Christentum gar nichts zu tun. Da wo Jesus geboren sein soll, gab und gibt es weit und breit keine Nadelbäume, von den Zedern auf dem relativ weit entfernten Libanongebirge abgesehen. Auch die heidnischen Germanen, die um die Wintersonnenwende das Julfest feierten, kannten noch keinen Weihnachtsbaum, der erst in der Neuzeit zum Brauch wurde.

Dazu eine (fasst) spaßige Geschichte: Während des Krieges stellten Schülerinnen unserer gemischten Klasse ein Tannenbäumchen auf das Lehrerpult. Als der Lehrer hereinkam, fragte er was das für ein Baum sei. Jemand sagte: "Das ist ein Christbaum". Darauf der Lehrer sinngemäß: "Wenn das ein Christbaum ist, dann fliegt er raus, bei mir gibt es nur einen Julbaum!".

Kommentar von Diimiitrii ,

Der Großteil der Atheisten sind Agnostiker, weil die Definition von Atheismus einfach nur dumm ist. Niemand kann die Existenz eines göttlichen Wesens widerlegen, genauso wenig wie die von Einhörnern.

Es ist nur leichter sich als Atheist zu bezeichnen, weil wenn man sich Agnostiker nennt, dann glauben viele Hornochsen, dass man der Chance, dass es einen Gott gibt die gleiche Wahrscheinlichkeit zuteilt wie der, dass es keinen gibt. Dem ist NICHT so. Auch Agnostiker sind zu 99,99% überzeugt, dass es keinen Gott gibt und leben ihr Leben auch dementsprechend. Sie können es nur nicht mit Sicherheit widerlegen, weil die Wissenschaft das nicht erlaubt.

Kommentar von vonGizycki ,

Für einen Atheisten ist es nicht relevant, die Existenz eines Gottes oder göttlichen Wesens zu widerlegen. Er hält ihn/es nur für unwahrscheinlich und kann das auch begründen und deshalb glaubt er nicht daran. Das ist alles.

Kommentar von DanielNord ,

So ist es.

Kommentar von Kuppelwieser ,

Den Vergleich mit den Einhörnern hast Du aber etwas vorschnell gemacht, denn die Existenz von Einhörnern kann man sehr wohl widerlegen, denn es wurde noch kein Pferdefossil mit einem Horn auf der Stirn gefunden, während die Existenz eines göttlichen Wesens nicht widerlegt werden kann!

Antwort
von Ryuk12, 90

Ich bin kein Atheist (katholisch getauft) glaube aber nicht an Gott und zweifle auch die Bibel an.
Weihnachten feiere ich weil es wenn man so will schon immer so war.
Ich könnte es Familientradition nennen.
Heiraten möchte ich auch in einer Kirche weil es einfach einen schönen flair hat, ja du kannst es oberflächlich nennen aber ich zahle jedes Jahr Kirchensteuer da kann diese spezielle Location schon drin sein.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube an die Bibel und an Gott, Gründe, warum ich das tue findet man auf meinem Profil. Was zweifelst du denn an?

Kommentar von Ryuk12 ,

Ist lieb das du dich anbietest, aber ich habe kein Bedarf. :)

Kommentar von Bevarian ,

;)))    siehe 666Phoenix:

Geläute an der Haustür von göttlichen "Zweierbanden"

Antwort
von mensch3589, 22

Die Frage ist jz zwar schon ein bisschen her aber ich will trotzdem etwas dazu sagen. Kleine Kinder glauben an den Weihnachtsmann. Und der kommt eben am 24. Dezember. Ich bin Atheist aber habe eben eine kleine Schwester die noch an den Weihnachtsmann glaubt. Und soweit ich weiß ist der Rest meiner Familie Christlich oder so..

Antwort
von tinimini, 57

Weihnachten ist ursprünglich kein Christliches Fest sondern ein Weihefest ,ein Fest der Rauhnächte zwischen den Jahren an dem damals die Häuser ausgeräuchert wurden und krach gemacht wurde um die bösen Geister zu vertreiben.

 Man hat sich mit Bilsenbier und Fligenpilzkappen in Rausch gesetzt um mit den Ahnen zu komunizieren.

Dieses Fest und viele anderen Feste der Germanen wurden durch Christliche Feste ersetzt.um den Aberglauben auszumerzen,.

Antwort
von Eisfuchs0, 67

Weihnachten ist mehr als nur ein religiöses Ereignis. Es ist auch ein Symbol für die Verbundenheit der Menschen und der Familie. Abgesehen davon war Weihnachten früher kein christliches Fest, es wurde da der Gott Sol Invictus gefeiert. Viele Feiertage in der christlichen Religion wurden von anderen Religionen übernommen und in einen christlichen Kontext gesetzt. Auch in anderern Kulturen und von Gläubigen anderer Religionen wird Weihnachten gefeiert.

Antwort
von lamarle, 72

Das Fest, das Ende Dezember gefeiert wird,  ist nicht christlichen, sondern "heidnischen" Ursprungs und wurde z.B. bei den Germanen als Wintersonnenwende gefeiert.

Ich kenne auch keinen Atheisten, der besonders "stolz" ist, Atheist zu sein. Man ist es eben und fertig. Es sollte doch jedem selbst überlassen sein, was er glauben mag und was nicht und welche Bräuche und Sitten man annehmen möchte. (Das nennt man Toleranz).

Kommentar von vonGizycki ,

Genau diese Wintersonnenwende feiere ich. Aber ich bin kein Germane und auch nicht völkisch, aber sehr naturverbunden. Es lassen sich eine Menge Ableitungen daraus herleiten, die geradezu Weihnachten gut begründen lassen. Lies mal den Text hinter meinem Link durch, wenn Du möchtest.

Licht im Dunkel

https://db.tt/QhQh9aTv

Rüdiger

Antwort
von Crush4r, 74

weihnachten ist vom ursprung kein christliches fest, sondern das gibt es schon viel länger, nannte sich Julfest, und findet am 21. dezember statt, damals war es der 25 dezember, die christen haben aus dem julfest oder der wintersonnenwende mal eben christi geburt gemacht.

ein echter Atheist feiert es auch nicht, er feiert es nur mit christlichen familien angehörigen mit! nennt sich dann gruppenzwang!

Antwort
von AllButNotFunny, 76

Es ist trotz der Geburt von Jesu Christi auch als das Fest der Liebe bekannt und deshalb denke ich, manche Atheisten feiern Weihnachten trotz ihres Nichtglaubens einfach der Zweisammkeit wegen.

Antwort
von llotnibhci, 115

Weil es ja mittlerweile nicht nur den christlichen Brauch gibt sonder zum Beispiel auch den Weihnachtsmann (also die Version von Coca Cola) und viele Leute Weihnachten nicht mit Religion verbinden

Antwort
von earnest, 51

Mir ist völlig egal, ob du das albern findest oder nicht. Und wenn ich im Dezember die Wintersonnenwende oder den Geburtstag Wotans feiere: Was hat es DICH zu interessieren? 

Kümmere dich bitte um deine eigenen Angelegenheiten.

Ob Jesus Gottes Sohn ist, darf mensch durchaus bezweifeln. Und ob er nun gerade am christlichen Weihnachtsfest geboren wurde, KANN man nicht nur bezweifeln - man MUSS es sogar bezweifeln.

Also mach mal halblang. Und mach dich mal locker. Und mach dich mal mit einem Wort bekannt, das mit "Tol" beginnt und auf "eranz" endet.

Ich kenne übrigens keinen einzigen "stolzen Atheisten". Dabei kenne ich eine ganze Menge Atheisten.

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