Frage von Franz577,

Warum fahren viele Radfahrer ohne Licht? Haftung bei Unfall?

Bei vielen Radfahrern, egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener, scheint sich schon seit längerem eine gefährliche Unsitte eingebürgert zu haben. Nämlich bei Dunkelheit einfach ohne Licht zu fahren. Sind die alle lebensmüde? Mit dem Auto käme ja auch keiner auf die Idee, das zu tun. Aber warum dann mit dem Fahrrad?

Vor einigen Jahren hätte ich mit dem Auto beinahe mal ein Schulkind vom Fahrrad geholt. Ich stand an einer Kreuzung und auf der Vorfahrtsstraße kam von links ein Kind (ca. 10 bis 12 Jahre alt) mit dem Fahrrad ohne Licht. Genau in dem Moment, als ich anfahren wollte. Ich sah es gerade noch und konnte bremsen. Aber wie wäre es hier mit der Schuldfrage gewesen? Wenn ich einen Radfahrer ohne Licht bei Dunkelheit nicht oder zu spät sehe, obwohl ich selber korrekt fahre fahre (also mit Licht und nicht zu schnell), dann dürfte mich doch keine Schuld bei einem Unfall treffen, oder?

Antwort von espressionant,
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90% aller Fahrradlampen taugen nicht viel, lenken sogar ab, kosten aber dem Radfahrer Kraft. Deswegen werden sie so selten genutzt. Schaut man sich die Unfallzahlen an, stellt man auch fest, dass nur in den seltesten Fällen fehlendes Licht ein Problem darstellt. Die sind also nicht lebensmüde, sondern der Gesetzgeber hat es versäumt, die Vorschriften aus den 30er Jahren an die heutigen begebenheiten anzupassen.
In dem von Dir beschriebenen Fall hätte man genau untersuchen müssen, ob das fehlende Licht überhaupt einen Unterschied gemacht hätte. Gab es zB eine gute Straßenbeleuchtung (und Fremdlicht aus Schaufenstern etc) dann hättest Du den Radfahrer auch bei einer der üblichen Radfunzeln nicht gesehen.

Kommentar von Olaf68,

Auch wenn man selber mit schlechtem Licht nicht viel sieht; als Positionslichter reichen die aus. Man kann mit relativ wenig Geld seine Sicherheit erhöhen (Nabendynamo & LED-Licht kosten nicht die Welt) - dazu kann ich nur jedem raten; egal, wie die Gesetzeslage als Mindestvorschrift ist. Im Dunkeln ohne Licht ist und bleibt lebensmüde.

Kommentar von Franz577,

Also das kann mir kein Radfahrer erzählen, daß es nicht genug Möglichkeiten gibt, sich für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar zu machen. Das fängt bei heller Kleidung an und hört bei einer guten Beleuchtung auf. Und man kann auch nicht sagen, daß sich da nichts weiterentwickelt hat. Der herkömmliche und kraftfressende Reifen-Dynamo hat fast schon ausgedient, es gibt z.B. Nabendynamos, Standlichter und auch gute LED-Lampen, die hell sind und dem Radfahrer keinerlei Kraft kosten, weil akkubetrieben. Aber auch wenn es das alles nicht gäbe, wäre es keine Rechtfertigung, bei Nacht ohne Licht zu fahren!

Und wenn es nunmal Pflicht ist, bei Dunkelheit mit Licht zu fahren, dann tut das auch bitte! Egal, ob die Umgebung gut beleutet ist oder nicht. Ich kann als Autofahrer bei Nacht in einer hell beleuteten Straße ja auch nicht einfach ohne Licht fahren, weil es ja sowieso hell genug ist! Und Verkehrsregeln gelten nunmal verbindlich für alle!

Kommentar von espressionant,

Willst Du Dich ausheulen oder verstehen? Fahrradlicht taugt nix und wird deswegen nicht gerne genutzt. Als Autofahrer macht man sein Licht in erster Linie auch nur deswegen an, weil es einem selbst etwas bringt. Gutes Licht ist an einem Fahrrad aber erst seit einger Zeit möglich und man lernt doch schnell, dass Autofahrer einen mit und ohne Licht und natürlich auch tagsüber übersehen. Wozu also das Alibi?
Übrigens die helle Kleidung ist Schwachsinn. Macht es dem Autofahrer zwar einfacher einen zu sehen, das danken aber einem die meisten mit dichtem Vorbeifahren. Besser dunkel und etwas aggressiv, da haben die Autofahrer mehr Respekt vor.

Kommentar von Franz577,

Niemand will sich ausheulen, aber "verstehen" kann ich deine Argumentation beim besten Willen nicht! Ob Fahrradlicht nun was taugt oder nicht, wenn es vorgeschrieben ist, dann hat man es auch zu benutzen! Und wer an Radfahrern dicht vorbeifährt, tut das immer und nicht nur deswegen, weil sie helle Kleidung tragen. Dunkel und aggressiv, so ein Blödsinn! Aggressivität hat im Verkehr überhaupt nichts verloren, egal bei wem! Hoffentlich gehen der Polizei in der dunklen Jahreszeit verstärkt unbeleuchtete Radler ins Netz und werden saftig bestraft! Und wie weit dich deine "dunkle Aggressivität" bringt, wirst du spätestens erfahren, wenn dich mal ein Auto vom Fahrrad holt!

Kommentar von espressionant,

Nabendynamo * LED Licht + Einbau kommen schnell auf 200 Euro. Meine Bahnhofsräder kosten selten mehr als ein 4tel davon.
Bei uns haben Autofahrer kein Problem beleuchtete Radfahrer bei Tag zu übersehen. Wenn man sich bei Euch auf Positionaslichter verlassen kann, dann sind die Autofahrer besser als in München!

Antwort von Spiderschnegge,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Stimmt genau!Der Radfahrer bekomt 100% eine Teilschuld,wenn nicht sogar die volle Schuld!Und es ist ja nun mal so,wenn man zu Fuß Unterwegs ist,dann sieht man im dunkeln noch recht gut,aber sitzt man im Auto,ist man fast wie blind!Fatal für Radfahrer ohne Licht,aber denke denn noch "selber schuld"!

Kommentar von Franz577,

Sehe ich auch so. Jeder Radfahrer weiß, daß er sich ohne Licht bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen in erhebliche Gefahr bringt. Und wenn dann wirklich mal was passiert, kann er dafür nicht andere verantwortlich machen.

Antwort von tbohlender,

Auch wenn dieser Thread hier etwas älter ist, hier noch eine Antwort, die nichts mit persönlicher Meinung und der gleichen zu tun hat.

Wer als Radfahrer im Dunkeln ohne Licht fährt haftet grundsätzlich im Fall eines Unfalls. Dazu gibt es Urteil des OLG Frankfurt (siehe OLG Frankfurt, Az. 24 U 201/03).

Von daher dürfte die Diskussion über den Sinn der Beleuchtung am Fahrrad hinfällig sein. Es ist schlicht und ergreifend Pflicht, und wenn man diese Pflicht verletzt bekommt man zumindest einen großen Anteil der Schuld wenn es zum Unfall kommt. Der 2002 neu gestaltete §7 ist damit kein Freifahrtschein für Radfahrer die STVO zu missachten.

Kommentar von Franz577,

Richtig, ganz meine Meinung! Schön, daß das mal klar zur Sprache gebracht wurde. Denn es ist schon irgendwie seltsam, daß manche Leute glauben, das Recht immer für sich gepachtet zu haben, auch wenn sie ganz offensichtlich im Unrecht sind (z.B. als Radfahrer ohne Licht bei Dunkelheit).

Antwort von espressionant,

Du scheinst ja ein echtes Problem mit den Dir gegebenen Antworten zu haben.
Um mal das Problem fehlender Beleuchtung in die richtige Perspektive zu bringen, der Bußgeldkatalog sieht 10Euro bei Autofahrern (und wohl die Hälfte bei Radfahrern) vor. Das ist soviel, wie es für unter 10km/h zu schnell ausserorts gibt. Und bist Du da immer brav? Oder wenn Dir vrostie erklärt, dass Du nur so schnell fahren darfst, dass Du Dein Fahrzeug auch beherrscht und dass das beim engen Vorbeifahren an parkenden Autos auch mal sehr langsam sein kann, dann ist dir das auch zu unbequem und Du interessierst Dich nicht für das Gesetz. Warum regst Du Dich über so etwas harmloses wie fehlendes Licht an Fahrrädern auf?

Kommentar von Franz577,

Also dieses "Bußgeld" ist ja wirklich ein Witz, wenn man bedenkt, welche Folgen sowas haben kann. Aber bitte, wenn das alles so harmlos ist, wie du sagst, dann hat ein Autofahrer, der so einen Radfahrer vom Fahrrad holt, sicher auch nichts zu befürchten, oder? Dann liegt er halt am Boden, der Radfahrer, schwer verletzt, gelähmt oder vielleicht sogar tot. Aber ist ja alles ganz harmlos!

Kommentar von espressionant,

Das Bußgeld ist dem Vergehen angemessen. Meinst Du ernsthaft, die Leute im Verkehrsministerium hätten so wenig Ahnung und Du bist soviel schlauer? Ohne Licht ist einfach nicht soogefährlich wie du glaubst, sondern nur eine Unannehmlichkeit fü den Mitverkehr. Und das kostet numal einen Zehner, mehr nicht. Die Lichthupe als "mach mal Dein Licht an"-Aufforderung ist übrigens genauso teuer. Witzig nicht wahr!
Wenn ein Autofahrer einen Menschen verletzt oder tötet gibt es übrigens recht deutliche Strafen "er hatte aber kein Licht an" reicht da sicher nicht als Ausrede! Wenn da andere Lichtquellen waren und man sagt, "den konnte ich ja nicht sehen" kann die Behörde das Nachtfahren einschränken. Das gibt es durchaus, mein Großvater hatte so eine Einschränkung. Autofahren ist kein algemeines Menschenrecht, sondern eins was an strikte Bedingungen geknüpft ist. Im übrigen gilt für die meisten Menschen, dass auch ohne Strafe, die Tötung oder Verletzung eines Mitmenschen ein schwerer Schock ist, der einem das ganze Leben belasten kann!
Und was Deine blutrünstige Andeutung betrifft, wer viel Radfährt merkt schnell, dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass Autofahrer das Recht des Radfahrers erkennen und achten. Egal ob Tag der Nacht...

Kommentar von Franz577,

Kommentar von Franz577,

Wo ist mein Text?

Kommentar von espressionant,

der hatte keine Beleuchtung und ist nach Guantanamo geschafft worden

Kommentar von Franz577,

Also witzig ist das ganz sicher nicht, sondern einfach nur hirnverbrannt. Und nur weil da niedrige Bußgelder drauf stehen, macht es das Ganze nicht besser. Wäre ja nicht der erste Beweis, daß auch bestehende Gesetze oft keinen Sinn machen. Denn letztlich ist der Autofahrer der Angeschmierte bei der Sache und sowas find ich einfach nur großen Mist!

Kommentar von espressionant,

Immer noh nicht fähig einzusehen, dass ein Ministerium die Lage besser einschätzen kann als Du?
Den Autofahrer als "Angeschmierten" bei einem Unfall zu bezeichnen finde ich arg zynisch. Also mir ist es lieber ein paar tausend Euro zu zahlen als meine Gesundheit zu verlieren. Naja hat halt jeder so seine Ansichten...

Kommentar von Franz577,

Klar, aber warum soll ich ein paartausend Euro zahlen, wenn mich im Prinzip keine Schuld trifft? Und in einem Ministerium sitzen auch nur Menschen. Und Menschen sind bekanntlich nicht frei von Fehlern. Soviel dazu!

Antwort von pdeleuw,

Fahren ohne Licht ist oft reine Bequemlichkeit. Leider sind Fahrradbeleuchtungen leider oft nicht wirklich robust. Viele fahren mit Batterieleuchten, die sie dann entweder vergessen, oder es ist im entscheidenden Moment die Batterie leer. Allerdings: Auch ein erheblicher Anteil der Kfz-Beleuchtungen ist mangelhaft. Das fällt nur nicht so auf u.a. weil Autos je zwei Scheinwerfer und Rücklichter haben.

Ich möchte das "Dunkelradeln" nicht schönreden, aber trotzdem mit einem Märchen aufräumen: Radeln ohne Licht ist nicht besonders gefährlich. Lediglich rund 2 Prozent aller Unfälle mir Fahrradbeteiligung sind auf technische Mängel zurückzuführen. Nur ein Bruchteil davon geht auf das Konto "mangelhafte Beleuchtung". Radfahrer, die ohne Licht fahren, sind sich in der Regel deren möglichen Gefahren bewusst und passen ihre Fahrweise an.

Kommentar von Franz577,

Das ist kein Märchen, "Dunkelradeln" ist definitiv gefährlich! Und über deinen letzten Satz mit der angepaßten Fahrweise von "Dunkelradlern" mußt du selber lachen, oder? Außerdem, was bringt es? Wenn dich ein Autofahrer nicht oder zu spät sieht, dann kannst du noch so angepaßt fahren. Ich lasse mir jedenfalls keine Teilschuld andichten wegen irgendwelcher hirnlosen "Dunkelradler". Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um! Das ist eine alte Regel!

Kommentar von pdeleuw,

Woran machst Du die Gefährlichkeit fest? Am Gefühl oder an Fakten? Die Fakten sagen, dass bei deutlich weniger als 2 Prozent aller Unfälle mit Fahrradbeteiligung die Beleuchtung ursächlich oder mitursächlich ist. Ein Blick in die Unfallstatistken bei destatis.de hilft. Jetzt belege mir mit belegbaren Fakten die Gefährlichkeit des Dunkelradelns.

Kommentar von Franz577,

Mich interessieren keine Statistiken, denn meine "belegbaren Fakten" sind die Situationen, die ich persönlich schon mit dieser Spezies von Radfahrern erlebt habe. Denn es kam bisher nicht nur einmal vor, daß ich solche un(ter)beleuchteten Radfahrer erst im letzten Moment gesehen habe. Die hatten halt nur Glück, daß ich gute Augen und eine gute Reaktion habe. Ein älterer und sehschwächerer Autofahrer hätte sie in der gleichen Situation vielleicht nicht mehr oder zu spät bemerkt. Und diese selbst erlebten Fälle reichen mir persönlich als Beweis für die Gefährlichkeit des Dunkelradelns aus.

Kommentar von SirPedta,

@Franz577: Und wer ist da jetzt der Gefährlichere? Der, der ohne Licht am Rad fährt oder der, der älter und schwächer ist nicht mehr schnell reagieren oder gar schlecht sehen kann? Seltsamerweise akzeptierst Du die letztere Spezies...

Kommentar von Franz577,

Darauf hab ich jetzt regelrecht gewartet! Lieber Senioren das Recht zur Teilnahme am Straßenverkehr absprechen, als sich selbst an die Verkehrsregeln zu halten. Das sind mir die Richtigen! Wenn der Körper es nicht mehr erlaubt, sicher Auto zu fahren, dann sollte man es auch nicht mehr tun, das stimmt schon. Aber trotzdem gibt es auch unter den jüngeren Menschen solche, die bei Dunkelheit etwas schlechter sehen als andere und deren Reaktionszeit etwas länger ist. Die kann man deswegen nicht alle vom Verkehr ausschließen. Aber man kann selber alles Notwendige und Vorgeschriebene zur Optimierung der eigenen Sicherheit tun. Und dazu gehört bei Radfahrern eben auch die Beleuchtung! Da gibts für mich einfach keine Entschuldigungen und Ausreden!

Antwort von tergenna,

doch, leider trifft dich zumindest eine große Mitschuld, da du als Autofahrer "der Stärkere" bist und Rücksicht zu nehmen hast und mit sochen leichtsinnigen Menschen jederzeit zu rechnen hast.

Kommentar von Franz577,

Stärker oder nicht, aber ich halte das für Unsinn! Ein LKW ist auch stärker als ein Auto. Dann müßte bei einem Unfall Auto gegen LKW auch der LKW-Fahrer immer eine Teilschuld haben. Aber das ist nicht so, also geht deine Logik nicht auf. Der Stärkere hat nicht automatisch IMMER eine Teilschuld, nur weil er eben der Stärkere ist.

Wenn es so wäre, wie du sagst, dann dürften alle Autos nur noch Schritttempo fahren. Dann könnten sie jederzeit anhalten. Aber ich kann mich doch nicht leichtsinnig im Straßenverkehr bewegen und anderen dann eine Mitschuld an meinem Verhalten geben!

Kommentar von Mausi2548,

Sorry, daß ich Dir widersprechen muss. Mir fuhr ein PKW in meinen LKW (40Tonner). Der Richter hat gesagt, daß ich es nicht verhindern konnte und ich keine Schuld trage. Aber der LKW hat eine höhere Betriebsgefahr als der PKW. 40%!!!!! Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart....

Kommentar von Franz577,

40% Teilschuld, obwohl du eigentlich gar keine Schuld hattest? Was war denn das für ein beknackter Richter? Entweder ich bin schuld, teilweise schuld (weil vielleicht auf der Vorfahrtsstraße, aber zu schnell) oder ich bin eben gar nicht schuld. Aber jemandem, der gar nicht schuld ist, nur aufgrund der Größe seines Fahrzeuges eine Teilschuld anzudichten, ist ja wohl das Allerletzte! Da hätte ich mal den Richter gefragt, wie er denn die 30000 Liter Heizöl (nur als Beispiel) mit einem PKW transportiert hätte. Und wie weit soll das dann gehen? Hat dann der Fahrer einer S-Klasse auch immer eine Teilschuld, wenn ihm z.B. ein Smart hinten reinfährt? Also tut mir leid, aber für sowas fehlt mir jegliches Verständnis!

Kommentar von Franz577,

Mußtest du dann selbst dafür aufkommen, oder hat das deine Spedition übernommen? Denn für die warst du ja unterwegs, oder? Und die müßte dann auch das Risiko ihrer "großen Fahrzeuge" übernehmen und nicht der Fahrer, wenn ihm der LKW nicht gehört.

Antwort von Vrostie,

Bei einem Unfall zieht ein Radfahrer immer den Kürzeren, ob mit oder ohne Licht. Deswegen nur Teilschuld.

Kommentar von Franz577,

Daß ein Radfahrer gegen ein Auto immer alt aussieht ist ja logisch. Trotzdem muß sich der Radfahrer auch an die Verkehrsregeln halten. Also ich würde sagen: Nicht Teilschuld, sondern VOLLE Schuld für Radfahrer, die im Dunkeln ohne Licht fahren!

Oder hat ein Autofahrer auch dann noch Teilschuld, wenn plötzlich ein Fußgänger 5 Meter vor ihm auf die Straße rennt und er ihn überfährt? Wo hätte er da eine Chance gehabt zu bremsen?

Kommentar von Vrostie,

Mit solchen Situationen muss ein AUtofahrer rechnen, das bekommt man in der ersten Theoriestunde der Fahrschule beigepult. Wenn er den Fußgänger überfährt, war er definitiv unvorsichtig und womöglich auch zu schnell. Bei schlecht einsebaren Fußwegen (z.B. durch parkene Autos) muss er das Tempo zügeln, um darauf zu achten ob jemand dazwischen hervorspringt. Was ist wenn der Fußgänger ein kleines Kind ist? Sollte es dann auch die volle Schuld tragen???

Kommentar von Franz577,

Sorry, aber dann dürfte überall dort, wo Autos am Straßenrand parken, nur noch mit Schritttempo gefahren werden. Denn nur so ist es möglich, noch rechtzeitig zu stoppen, wenn 5 Meter(!) vor dir einer vor dein Auto läuft. Ob du es glauben willst oder nicht, aber es gibt auch Situationen, mit denen man nicht unbedingt immer rechnen muß und wo den Autofahrer keine Schuld trifft! Von einem Erwachsenen kann ich mir erwarten, daß er schaut, bevor er auf die Straße läuft. Bei einem Kind sicher nicht, aber auch da trifft mich keine Schuld, wenn ich es einfach nicht sehe. Da liegt die Schuld dann bei den Eltern des Kindes, die nicht richtig aufgepaßt haben!

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