fairsite am 01.09.2008 um 18:29 Uhr
ich komme gerade vom rischwaren-Einkauf und fand es ärgerlich, dass auf der Landstraße im Gegenverkehr ein Fahrradfahrer die Fahrzeuge aufhielt. Durch die leichte Steigung konnte er wohl nicht das Tempo mithalten. Genau neben der Landstraße verläuft ein Fußgänger und Radweg.
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Oft sind die Radwege so beschaffen, dass einem das "Gebiss" rausfällt. Es gibt üble Absätze und Rillen. Manchmal sind sie auch so zugewachsen oder schmal und wenn man dann eine langsamere Person vor sich hat kommt man nicht vorbei.

weil es Fahradfahrer sind und viele davon die StVO einen Dreck kümmert...
ich erlebe das auch jeden Tag...und könnte ....
GrueneFee am 1. September 2008 18:35 oh ja... leide mit dir
das gilt für alle Verkehrsteilnehmer!
fairsite am 1. September 2008 18:41 müssen Radfahrer gemäß StVO auf dem Fahrradweg fahren, wenn einer direkt neben der Straße entlangführt?
andreas48 am 1. September 2008 18:43 Ja..sie müssen
ja, aber nur wenn der Radweg mit dem blauen Radwegzeichen gekennzeichnet ist. Nicht bei der Kennzeichung Rad/Gehweg oder "Fahrräder frei" oder ohne Kennzeichnung
fairsite am 1. September 2008 19:45 ich habe einen solchen Rad/Fußgängerweg mit dem blauen runden Verkehrsschild vorausgesetzt.

Bin viel mit dem Rad unterwegs, und muß immer wieder feststellen das einige Radwege nicht mal als Weg zu bezeichnen sind.

hm die Umfragemöglichkeiten passen irgendwie nicht so ganz zu deiner Fragestellung. Radfahrer können, wenn ein Radweg vorhanden ist, entscheiden, ob sie diesen Nutzen oder auf der Straße fahren. Und aus irgend einem Grund, hat sich dieser Radfahrer für die Straße entschieden.
bei einem Radweg kann man sich nicht entscheiden!!! Das kann man sich nur bei gemischtem Rad/Gehweg oder mit der Kenzeichnung Fahrrad frei. Bei einem Radweg mit der Beschilderung "Radweg" muß man diesen als Radfahrer immer benutzen
DerTroll am 1. September 2008 18:39 doch das kann man, wurde doch erst vor ein paar Jahren so geändert
fairsite am 1. September 2008 18:39 genau, das denke ich ja auch. Aber warum im Berufsverkehr? Warum nicht auf dem Radweg? Ich finde das rücksichtslos gegenüber den Autofahrern, die über diese lange Steigung wegen des Gegenverkehrs nicht überholen können.
DerTroll am 1. September 2008 18:48 naja, die Frage ist, wie erfahren der Radfahrer als Autofahrer ist und ob er das überhaupt so wahrnimmt, daß er die anderen behindert. Oder er hat einfach nur nicht wahrgenommen, daß der Weg neben der Landstraße ein Radweg ist. Oftmals hilft es, wenn man rechs das Fenster runtermacht und dann links vom Radfahrer fährt und ihn darauf aufmerksam macht, daß er lieber auf den Radweg soll. Wenn man das freundlich sagt, wird er es ja vielleicht tun.
fairsite am 1. September 2008 19:50 nun, ich war heute auf der Gegenfahrbahn. Hinter dem Radfahrer an einer Steigung ca. 10 Fahrzeuge. Keiner dieser Fahrzeuge konnte überholen, weil auch hinter mir Fahrzeuge waren. Eine Chance für den Radfahrer war aber auch nicht mehr, weil zwischen der Straße und dem Radweg eine wildgewachsene Mulde ist.

Ich finde sowas lebensgefährlich. Bei uns auf der Landstr. fahren hin und wieder sogar Erwachsene mit kleinen Kindern auf der viel befahrenen Strecke. Obwohl sie sicher auf dem Fahrradweg zwischen den Feldern fahren könnten. Unverantwortlich sowas!
fairsite am 2. September 2008 07:41 ja, du hast recht, selbst ein als nicht als Fahrradweg gekennzeichneter Feldweg würde ich zumindest benutzen. Aber ich vermute, dass diese richtig fitten sportlichen Radfahrer dort nicht die Vorraussetzungen für sportliches Fahren vorfinden. Das ist schade und sollte beim Planen und Bauen von solchen Wegen mitberücksichtigt werden.
wenn es gemischter Rad-Gehweg ist, dann ist die Benutzung dieses Weges für Radfahrer nicht vorgeschrieben. Nur wenn es ein reiner Radweg ist. Aus eigenem Schutz würde ich aber immer einen solchen Weg der Fahrbahn vorziehen. Was für einen Sinn deine Antwortmöglichkeiten haben soll, hat sich mir nicht erschlossen
fairsite am 1. September 2008 18:42 ok, dann bitte ich um Hilfe, wie ich meine Art zu fragen verbessern kann, damit es alle verstehen. Danke
deine Frage haben alle verstanden! Nur deine Umfrageantwortmöglichkeiten passen nicht dazu
fairsite am 1. September 2008 19:47 möchtest Du vielleicht diese Frage nochmal neu formulieren und eine Abstimmung. Ich glaube, dass die Sache uns allen helfen kann, sicherer und zufriedener nachhause zu fahren? Wenn Du es nicht erledigen kannst, werde ich mich morgen vernünftiger versuchen auszudrücken und die Frage neu stellen. Ich freue mich, wenn Du das erledigst, ich lass mich überraschen.

Das sehe ich auch oft und es ärgert mich. Man möchte am Liebsten aussteigen und sie direkt darauf ansprechen...

Weil Fahrradfahrer mit Nichts was am Hut haben.
fairsite am 1. September 2008 19:40 meinst Du, dass speziell diese Radfahrer nur Radfahrer sind und überhaupt nicht Autofahren oder Beifahrer sind und das mal aus anderer Sicht beobachten könnten?


fairsite am 2. September 2008 07:45 ja, das würde bestimmt helfen, den Fahradfahrern mehr zu bieten, auch die normalen Fahrwege entlang den Bundesstraßen, sollten besser und sauberer werden, damit diese besser von Familien genutzt werden können. Nicht jeder möchte sich einen Fahrradroutenplan mit ausgebauten Fahrradwegen anschaffen und auch mal schnell kurz radfahren können.

radwege sind sehr oft nur unter lebensgefahr befahrbar. absätze und tiefe löcher sind keine seltenheit. rennradfahrer haben sehr dünne reifen, die schon durch einen scharfen stein kaputt gehen. die müssen auf der straße fahren, sonst können sie es gleich lassen.


Weil sie für ihren Leichtsinn dem Autofahrer die Schuld in die Schuhe schieben wollen
fairsite am 2. September 2008 07:42 das meinst Du nicht ernst?
doch, weil sehr viele Radfahrer immer denken, dass sie die einzig richtigen und legitimierten Verkehrsteilnehmer sind und sich einen Dreck darum kümmern, wie andere Verkehrsteilnehmer mit ihrem widrigen Verhalten klar kommen sollen

bzw. sichtbarer. Es scheinen einige dieser Fahrradfahrer blind zu sein...

mir fallen noch weitere Möglichkeiten ein, entschuldigt. Sollen wir die Frage neu einstellen? Ich denke, dass Sie den Radfahrern und den Autofahrern behilflich sein könnte, mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen.
Sollte für Radfahrer eine zweite Einfahrt zum Radweg an Steigungen sein?
Verpassen die Radfahrer wegen dem Schwung auf ebener Straße die Einfahrt zum Radweg?

das frage ich mich auch schon die ganze Zeit
Liebe Diskutanden,
leider sind viele Eurer juristischen Aussagen "wo muss man radeln" schlichtweg falsch, so dass ich zum x-ten Male diesen Link in dieses Forum stelle, mit der Bitte, es mögen sich möglichst viele die Regeln mal ansehen (Autofahrer, Radler und Fußgänger ist fast jeder mal bzw. im Wechsel).
http://www.adfc-bayern.de/aworadeln.htm
Ein Tipp für die Autofahrer, die sich "behindert" fühlen: Fahrt mal 1 Monat lang mit dem Rad zur Arbeit (oder wenigstens zum nächsten Bahnhof) und dann sprechen wir über das Thema nochmals....
fairsite am 16. September 2008 07:58 ich habe die Regeln angesehen und wünsche, dass diese noch mehr lesen.
Ich finde es auch ganz schlimm, wenn ich als Radfahrerin in der City unterwegs bin und Autofahrer nicht merken, dass ich wegen eines Hindernisses zur Mitte der Fahrbahn fahren muß. Ich bin auch Autofahrerin und achte genau deshalb auf vor mir fahrende Radfahrer.
Inzwischen habe ich mir auch den Fahrradweg angesehen. Es ist ein Schild "auf eigene Gefahr" und damit ist doch klar, dass der Fahrweg sehr schlecht befahrbar ist. Daran sollte etwas geändert werden, weil die motorisierten Fahrzeuge auf Landstraßen, doch schneller fahren, als in der City.
Warum regen sich Autofahrer immer auf, wenn sie mal einen Moment langsamer fahren müssen als ursprünglich geplant? Autos sind doch so bequem, man kann Musik hören, sitzt trocken und klimatisiert. Von der Minute, die man mal verliert geht doch die Welt nicht unter.
Ob ein Radweg befahrbar und zumutbar ist sollte der Radfahrer generell selbst entscheiden (dürfen). Als Autofahrer fehlt einem fast immer der Überblick, ob und welche von den vielen möglichen Beeinträchtigungen vorliegt, die einen Radweg unbenutzbar machen können.
Die Kosten, die angeblich für Fußgänger und Radfahrer ausgegeben werden dienen nur der Beschleunigung des MIV und sollten eingespart werden. Nur Anlagen, die wirklich Fußgängern und Radfahrern zu Gute kommen (also zB eine Abkürzung) sollten aus den Töpfen für Radfahrer und Fußgänger finanziert werden dürfen.