Ich verstehe es nicht, da es überhaupt nicht zweckmäßig ist, in der Stadt mit einem Mountainbike zu fahren. Warum geben Leute viel Geld für ein Mountainbike aus, wenn sie nur in der Stadt und höchstens im näheren Umkreis fahren? Warum sind so viele Leute so versessen auf MTBs?

am 14. August 2009 08:34
Ganz einfach, weil es VIEEEEEEEL zu teuer ist sich ein ordentliches Bike fürs Gelände zu kaufen UND eines für die Stadt. Außerdem müssen auch Biker zwangsläufig nach der Tour nach Hause - also mit dem Bike. Außerdem haben Mountainbikes im Vergleich mit vielen anderen Fahrrad-Typen entscheidende Vorteile: Dicke Reifen = weniger Platten an Bordsteinkanten und Co., Federung für mehr Komfort, starke Bremsen für all die Anderen die nicht aufpassen und eine deutliche bessere Wenigkeit im Gegensatz zu schweren sogenannten Citybikes. Klar, Poser gibt es in jeder Sparte, auch bei den Bikern, aber echte Biker sind unter diesen Leuten kaum zu finden. Wir fahren wenigstens nicht mit einem Porsche Cayenne Turbo zum shoppen und verbrauchen schon beim Einparken 23 Liter Super Plus! http://www.bike-magazin.de/
Leider haben viele Städte die Qualität der Straßen herunterkommen lassen, so daß ein robustes Rad schon anzuraten ist. Will man zudem noch schnell sein ist ein MTB gewöhnlich die beste Wahl. Ich fahre auch eins. Lieber würde ich mein Rennrad (oder einen Randoneur)nehmen, aber die werden bei schlechter Strecke und höherer Geschwindigkeit (schon ab ca 30)ungemütlich. Ein gutes MTB gibt es billig gebraucht, für ein schnelles RennMTB habe ich keine Lust Geld auszugeben. Citybikes taugen mE nix, da man für schnelle Geschwindigkeit eine schlechte Haltung hat, die die Wirbelsäule belastet.
Zur Beantwortung dieser Frage gucke man sich einfach mal einen typischen Bürgersteig-Radweg an:
Nur auf einer asphaltierten Straße fährt es sich mit Rennrad oder 5-6 BAR im Reifen auf längere Zeit bequem und ohne Kochen- und Radschäden.
Trekkingrad und Stadtrad sind meistens gefedert und da dürfte die genannten Hindernisse kaum noch Hindernisse sein. Aber im Gegensatz zum MTB entsprechend diese Räder der StVO.
Mein Trekkingrad ist (bewußt) nicht gefedert - zum Glück kann ich hier (Kleinstadt) zu 99% auf der Straße fahren.
In manchen Städten gibt es so viele Schlaglöcher, dass zumindest ein geländegängiges Rad zu empfehlen ist.
weil mtb schöner und sportlicher sind und nicht jeder city bikes mag bzw sich leisten kann die sind nähmlich auch oft sehr teuer
Ist das so? Mein Stadtrad hat € 270 gekostet, was ein mittlerer Preis sein dürfte. MTBs sind doch teurer, oder nicht?
mtb bekommt man aber öfters auch richtig billig wie bei aldy und co. da sieht man citybikes nicht so häufig natürlich gibt es auch mtb dieweit über die tausende gehen aba genauso auch bei den citybikes
Hallo...dasselbe frage ich mich warum manche Menschen in der Stadt einen Geländewagen fahren...das sind Menschen ;-)
Warum kaufen Menschen Geländewagen, wo sie doch viel zu teuer sind um im Gelände eingesetzt zu werden???

vllt finden sie sich einfach toll wenn sie ein so teueres Fahrrad haben... anders kann ich mir dass nicht erklären
Weil es leute gibt die mountainbiken aber kein geld haben um sich ein fahrrad extra für die stadt zu kaufen um mal ein lutscher oder so zu kaufen

Ich fahr auch mit Mountain bike rum, ist erstens besser und zweitens nur weil ein Fahhrad Cty-Bike heisst, muss man damit in der Stadt rum fahren ?
So teuer sind Stadträder m. E. auch nicht und gebraucht kann man die auch kaufen. Und dürfte der Verschleiß bei zwei Rädern nicht geringer sein? Ein Rasiermesser soll man ja auch nicht täglich verwenden, sondern mehrere Messer im Wechsel.
Langfristig dürfte ein Hollandrad für die Stadt sinnvoll sein; das hält ewig. Und die Gelüste der Fahrraddiebe sollten bei einem Hollandrad auch nicht so groß sein, oder?
Meine Oma hatte ein genau ein Fahrrad. Es war sehr alt, hatte nur einen Gang, aber es war zweckmäßig, ist gut gefahren und es sah gar nicht so schlecht aus (schöner, schwarzer Rahmen). Hätte es man nach ihrem Tode besser gepflegt, könnte man heute noch damit fahren.
Keine Ahnung was eigentlich dein genaues Problem ist. Es ist doch OK, wenn die Leute das Fahrrad fahren was ihnen am besten gefällt. Ich jedenfalls lebe nicht wie Du es anscheinend tust im Flachland, sondern im Erzegbirge und da ist ein Hollandrad so sinnvoll wie ein SUV in der Stadt - also völliger Blödsinn. Natürlich ist ein Hollandrad sehr langlebig und wird weniger gestohlen, aber dafür ist es auch sehr unhandlich, schwer und unsportlich. Mein Arbeitsweg beispielsweise geht auch in die Stadt, besteht aber aus Asphalt, Schotter, Pflastersteinen, Wiese, Waldweg, Wurzeln, Bordsteinkanten und Steigungen/Gefällen bis zu 20%! Wie man bei so abwechslungsreichen Untergründen mit einem Stadtrad/Hollandrad etc. klarkommen soll? Das geht eben nur mit einem MTB. Das ist nämlich robust, relativ leicht, handlich, gut gemischt zwischen sportlich und komfortabel. Und nicht wenige die in der Stadt mit einem MTB fahren, machen auch ganz gerne mal einen Abstecher ins Grüne oder ins Gelände - Beim MTB zumindest ist diese Option überhaupt erstmal gegeben. Wer vorwiegend im FLACHLAND unterwegs ist, keine sportlichen Geschwindigkeiten aufbauen will, für den ist natürlich ein Hollandrad u.ä. ausreichend, keine Frage. Meine Oma hat auch ein Hollandrad, so ein schickes einfaches mit Körbchen vorne dran - hält ewig und klaut sicher keiner - aber sie ist auch schon 81 und hegt kaum Interesse an Geschwindigkeiten jenseits von 50km/h, Abstechern durchs Gelände und springt auch nicht von hohen Bordsteinkanten;) Aber wegen kritischen Ruedigers kaufe ich mir natürlich gerne ein Rad extra für die Stadt, ein Rad extra für Gelände, eines extra zum Rennfahren und extra eines zum Tourenfahren und hab alle dann im Rucksack dabei, dass ich sie in der jeweiligen Situation griffbereit habe. Damit bleibt alles schön in deutscher Ordnung und Manier, oder anders ausgedrückt: Damit die Rasiermesser schön im Wechsel bleiben;)