warum färbt er sich nicht lila?

Durch den schrägeren Stand der Sonne ist der Weg, den ihre Lichtstrahlen durch die Erdatmosphäre zurücklegen müssen, deutlich länger als mittags, wenn die Sonne genau über uns steht. Die Atmosphäre mit allen ihren Belastungen, Stäuben und Feinpartikeln wirkt dabei wie ein Filter, der die blauen und grünen Anteile herausnimmt: übrig bleiben gelb und vor allem rot.
Weil abends manchmal aufgrund der Luft oder so nur noch eine bestimmte wellenlänge des Lichtes ankommt und das dann rot aussieht soweit ich weiß
OSQuest am 17. Februar 2009 17:27 zum Vertiefen

Die Luft stellt ein Filter dar, so daß der Rotanteil des Lichtes besser durchkommt. Vergleiche : Spektrallicht, Lichtspaltung

Der Himmel kann abends auch lila sein. Die Farbe kommt weil die Sonnenstrahlen einen längeren Weg abends durch das Luft gehen müssen.
Quandt am 17. Februar 2009 17:32 ... und die Beugung roter Wellenlängen in der Atmosphäre größer ist, mein Guter! ;-)

Rotes Licht hat eine laengere Wellenlaenge als zum Beispiel das blaue (oder Lila). Am Abend hat das Licht durch die Stellung der Sonne einen laengeren Weg zu unserem Auge durch die Atmosphaere. Dabei hat es das langwellige Licht einfacher als das kurzwellige, das eher von den Teilchen in der Atmosphaere absorbiert wird. Deshalb kommt das rote besser und zahlreicher bei uns an und der Himmer faerbt sich entsprechend...
Quandt am 17. Februar 2009 17:36 Gebeugt wäre passender! DH ;-)

Durch die Beugung der Sonnenstrahlen.
Quandt am 18. Februar 2009 08:16 Danke, ich dachte schon, ich bin der Einzige in der Physik-Vorlesung gewesen! ;-)

Das Licht der Sonne wird durch den Winkel anderst in der Atmosphäre gestreut.

Rot kommt besser um die Ecke! Kein Witz!! Und nun überleg mal, warum Pflanzen grün sind! ;-)
Einspruch, Euer Ehren! Rot wird stärker gebeugt, nix mit filtern!
gebeugt vielleicht, aber nicht so stark absorbiert, da es eine laengere Wellenlaenge hat wie das blaue Licht... ;-)
doch wohl eher gebeugt, vielleicht ein bisschen absorbiert... ;-)
Absorbtion erfolgt auf Grund des Materials, welches absorbiert, unabhängig vom Einfallswinkel. (Ausnahme Spektrallacke!) Ein blauer Stein ist halt morgens, mittags und abends blau. Folglich kann die Himmelsverfärbung nicht durch Absorbtion von Schwebeteilchen oder die Luftmölekülen erklärt werden. ;-)
Das mit dem Filter ist nicht ganz richtig. Das Sonnenlicht wird an den Luftmolekülen gestreut, nicht gebeugt, wie manche meinen. Genauer gesagt ist es die Rayleigh-Streuung, die abhängig ist von der Wellenlänge. Kurzwelliges Licht wird dabei stärker gestreut als langwelliges. So kommt es, dass bei dem schrägen Stand der Sonne nur noch der langwellige Rotanteil übrigbleibt.