Frage von Josep1, 55

Warum fängt man etwas an & bringt es nicht zu Ende?

Was hat das für Psychologische Hintergründe & was lässt sich dadurch aus der Person schließen? Abgesehen von undiszipliniertheit, wobei ich denke, dass das nicht immer zutreffen muss sondern auch andere Gründe haben kann. Nennt sie mir bitte.

Antwort
von Canteya, 31

Weil man mehr Erfahrungen gemacht hat, mehr Aufgaben auferlegt bekommen hat und manchmal auch viel mehr von einem verlangt wird. Diesem Druck kann man manchmal nicht standhalten. Oder man fuehlt sich erdrückt, weiß nicht, wo man als nächstes beginnen soll, weil es zu viel ist

Kommentar von newcomer ,

das führt manchmal bis Burnout

Kommentar von Josep1 ,

Danke für die Antwort, gefällt mir.

Antwort
von Prinzessle, 27

Es kann sowohl daran liegen, dass ein Mensch zu viele Interessen hat und vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht oder zu wenige eigene Interessen und einfach Dinge macht, welche andere cool finden.

Zu dem ist es jedem schon einmal passiert, dass er sich von etwas falsche Vorstellungen machte und dann damit aufhörte.

Es ist auch hier so.... die Menge die das Gift macht....denn jemand dem dies dauernd passiert müsste mal über seine Bücher gehen und sich fragen woran dies liegt...

Antwort
von Dahika, 25

Das hat total individuelle Gründe. Soviele, wie es Menschen gibt. Man kann Menschen nicht in Schubladen einteilen und analysieren.
.

Kommentar von Josep1 ,

Total individuelle Gründe also.
Schön zu sehen dass dir langweilig ist und du Antworten sammelst statt dein Hirn zu benutzen und ordentliche Dinge zu schreiben. Wenn man keine Ahnung hat bitte einfach die Finger von der Tastatur lassen.
Klar kann man Menschen analysieren. Wenn man das nicht könnte, würde es Dinge wie Manipulation udgl. nicht geben und dass es das gibt muss ich dir bestimmt nicht erklären. Ebenso hat Psychologie was mit Analysen des Menschlichen Verstandes zu tun.

Niemand redet von Schubladen, deshalb sagte ich ja auch dass das eine, nicht auf das andere zutreffen muss und es sicherlich noch mehr Gründe haben kann als zum Beispiel undiszipliniertheit.
Und die, die bekannt sind, wollte ich gerne von Leuten die Ahnung davon haben, erfahren. Somit hast du das Thema verfehlt. Entweder weil du nicht ordentlich gelesen hast, weil du zu dumm bist um es zu verstehen, oder keinen Plan vom Thema hast aber trotzdem irgendwas schreiben wolltest. 

Siehste, und schon wurdest du analysiert. So einfach geht das.

Antwort
von TimeosciIlator, 15

Da gibt es haufenweise Gründe für. Es sollte umgekehrt sein können^^! Und das kann es sogar auch. Es ist immer wieder eine Frage der --> Auto-Motivation.

Jeder Unlust ist allerdings eines gemein: Spürt man einen äußerlichen oder innerlichen Zwang dazu, dann ist meistens Hopfen und Malz verloren. Sprüche anderer wie: "Setz Dich auf den Hosenboden !" oder "Du musst Dich dazu zwingen !" sind lediglich kontraproduktiv. Sie erreichen nämlich eine unbefriedigendere Ausgangsposition wie vorher. Es ist erschreckend, wie häufig von solchen und ähnlichen Sprüchen Gebrauch gemacht wird.

Das Beste ist, wenn man von selber Lust dazu verspürt die jeweilige Tätigkeit zu vollenden. Der innere Schweinehund kann natürlich zu jeder Zeit um die Ecke angehoppst kommen. --> http://simon-benz.de/wp-content/uploads/2011/03/schweinehund.jpg Dann sollte man eine kleine schöpferische Pause machen und nicht den Kram komplett aus seinem Kopf entfernen.  

Als Hilfsmittel kommen Mind Maps und eine Checkliste für Problemlösungen in Frage. Je mehr man sich mit der jeweiligen Tätigkeit in der Planungsphase möglichst breitspurig involviert hat, desto eher ist man dann auch bereit sein Projekt erfolgreich abschließen zu wollen.

Antwort
von Nube4618, 15

Ich denke das hat verschiedene Gründe. 

a) Geburtskonstellation: Ich halte zwar nicht viel von Astrologie, aber dennnoch ist zu sehen, dass Luftzeichen wie Zwillinge meist viel sprunghafter und vielseitinger sind als Erdzeichen wie etwa Jungfrauen, die langsamer aber beständiger agieren. 

b) Erziehung: Hat wohl den grösseren Einfluss. Wird man als Kind mit klaren Leitplanken erzogen, muss lernen Verantwortung zu übernehmen, oder bekommt man einfach alles, kann tun und lassen was man will? 

c) Ziele: Es gibt Menschen, die schon sehr früh wissen, was sie erreichen wollen, und es gibt die, die einfach vieles ausprobieren müssen, um herauszufinden was sie wirklich wollen. Ersteren gelingt es sicher leichter, systematisch weiterzukommen, während die andern erstmal lange herumflippen, ohne ein klares Ziel zu haben, dabei aber auch eine breite Basis an Erfahrungen "erarbeiten". 

d) Glaubenssätze: Von Eltern und Gesellschaft übernehmen wir Glaubenssätze, wie "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen" oder "Wer A sagt, muss auch B sagen". Meistens ist es auch sinnvoll sich daran zu halten, manchmal ist es auch falsch. Wenn ma A gesagt hat, und dann erkennt, das es falsch war, wäre es nicht dienlich, jetzt halt einfach stur so weiter zu machen. 

Antwort
von newcomer, 29

wenn man an einer Sache kein Interesse hat diese aber machen muß weil es gefordert wird fängt man damit an um ein Argument zu haben dass man die Forderungen erfüllen möchte.
Oft ist es bei solchen Forderungen aber so dass kein Zeitraum vorgegeben ist bis man die Sache vollendet hat.
Dann tritt innerer Schweinehund auf und schiebt die Beendigung auf unbestimmte Zeit nach hinten

Kommentar von Josep1 ,

Jop kann ich nachvollziehen, danke dir. :)

Antwort
von Machtnix53, 12

Der Grund ist geistige Beweglichkeit. Warum sollte man alles zu Ende bringen, was man mal angefangen hat? Selbst dann, wenn es keinerlei Reiz mehr hat?

Eine Sache fängt man an, wenn man mehr darüber erfahren will. Wenn man erfahren hat, dass es nicht das ist, was man sich davon versprochen hat, kann man aufhören und sich neuen Wegen zuwenden.

Wenn einem etwas wirklich wichtig ist, ist es sowieso keine Frage, dabei zu bleiben. Und wenn es weniger bedeutsam, aber auch nicht gleichgültig ist, wird man es vielleicht später weiterführen. 

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