Unsere Sonne wird in einigen Milliarden Jahren allen Wasserstf verbrannt haben. Der Wasserstoff wurde dabei umgewandelt zu Helium. Das Helium verbrennt dann auch und dadurch entsteht Sauerstoff. Wenn der dann auch noch verbrannt ist , dann kann bei der Grösse unserer Sonne weiter keine chemische Umwandlung mehr stattfinden und das Sonnernfeuer erlischt. Wenn der Strahlungsdruck dann aber von innen nicht mehr besteht, dann stürzt die Sonne unter ihrer eigenen Schwerkraft in sich zusammen. Und danach explodiert sie und schleudert Gas und Staub in den Weltall, dabei entstehen noch weitere Elemente. Aber warum explodiert die Sonne? Das Implodieren in Folge der Schwerkraft habe ich kapiert, aber nicht das Explodieren. Ich weiss: Es gibt Thesen, wonach die Sonne zu massearm sei, um in einer Supernova zu enden. Aber eine Reportage in Phoenix aus dem letzten Jahr widersprach dieser Theorie.

Ich denke, wenn auch masseärmere Sterne, wie die Sonne oder gar die noch häufigeren kleinen roten oder orangenen Zwergsterne als Supernova enden würden, hätten wir sehr viel häufiger eine Supernova am Himmel zu betrachten. Es gibt sie allerdings nur sehr selten, vielleicht alle 1000 Jahre einmal in einer Galaxie. Ich glaube nicht an eine Supernova der Sonne.
Stimmt nicht. Laut dieser Reportage sollten rein rechnerisch in unserer Milchstrasse 1-2 Supernovae in 100 Jahren stattfinden. Also wäre die nächste schon längst überfällig.
Na hofffentlich kein Typ I
Ich weiß, nach Berechnungen sogar alle 30 Jahre, aber die letzte bekannte Supernova in der Milchstraße war 1604,abgesehen von einer´in der Magellanschen Wolke vor etwa 20 jahren.
Verdammt ich hoffe schon seit Jahren sehr, in meinem Leben dieses Schauspiel am Himmel noch erleben zu dürfen
Das kann evtl morgen schon so weit sein, ein typischer bekannter Kandidat wäre z.B. der rote Riesenstern Beteigeuze im Sternbild Orion, der ám Ende séines Lebens steht.
Nur könnte ich mir schon vorstellen, dass sich das "Ende" eines Sterns bei einer Lebensdauer von 10 Milliarden Jahren auch ein paar Milliönchen Jahre hinziehen kann. Und SO lange wird mir der Herrgott mein Leben nun doch nicht schenken wollen.
Dabei muß man jedoch berücksichtigen, dass massereiche Sterne eine sehr viel kürzere Lebenserwartung haben wie die Sonne. Sie gehen erheblich verschwenderischer mit ihrem Wasserstoffvorrat um und sind praktisch die Playboys unter den Sternen, die zwar sehr viel Vorräte haben, aber schnell verbrauchen. Die Beteigeuze verändert ihren Durchmesser schon seit langer Zeit in einem unregelmäßigen Rhythmus was ein Indiz für eine bevorstehende Supernovae ist.