bzw. warum "darf" man am Aschermittwoch / Karfreitag Fisch essen? ...das sind doch auch Lebewesen!?

ein Vegetariere isst keine Fische
und wenn, dann ist er kein Vegetarier

Das sind für mich keine Vegetarier. Ein Vegetarier sollte nichts essen, das Augen hatte.
Tun sie nicht! Das ist der größte Irrtum der in Umlauf ist. Vegetarier essen keinen Fisch!!!!
Vegetarier essen kein Fisch!!! Pescetarier essen kein Fleisch jedoch Fisch (und andere tierische Produkte). Diese Leute machen diesm (vermutlich) nicht aus ethischen Gründen sondern da sie der Meinung sind, dass dies eine gesündere Lebensweise wäre.
Die Fischesserei am Karfreitag hat nichts mit Vegetariern zu tun, sondern mit christlichen Vorschriften.
Vegetarier essen keine Tiere, auch keine Fische.

Das frag ich mich auch immer....ein wirklich konsequenter vegetarier dürfte auch keine Fische essen!
man darf auch an anderen Tagen Fisch essen und Vegetarier tun das aber auch am Karfreitag nicht.

das hat mit der christlich jüdischen Tratiton zu tun (altes Testament)

Das machen nur halbherzige Vegetarier.
LG Sikas
Die dann aber eben keine Vegetarier sind.
Auch sehr super sind die Moralapostel-Vegetarier, die dann aber plötzlich mit Hähnchen aufkochen. Wenn möglich am allerliebsten auch noch im Fernsehen.
Hoppla, mein Kommentaranfang ist verschwunden:
Das mit den Freitagen kommt aus dem Christentum und wie jede Religion, hat diese ebenfalls 1000 Hintertürchen offen, für diejenigen, die sich nicht zusammenreissen wollen und eine gute Begründung dazu benötigen.
Also eigentlich war an diesem Tag Fleisch verboten und damals wie heute, zählen manche weder Fisch noch Geflügel dazu. Ursprünglich war nämlich Fleisch "nur" von Warmblütlern auch Fleisch.
Und in manchen Kreisen ist es eben politisch unkorrekt bzw. uncool nicht Vegeatrier zu sein, auch wenn man eben heimlich nicht auf alle Lebewesen nicht verzichten mag und nicht dazu stehen kann.

Meiner Meinung nach gibt es keine Halbherzigen Vegetarier. Wenn ich beschließe, dass ich kein Schwein, Huhn, Rind etc. essen möchte aber Fisch, dann ist das wunderbar so. Und sich dann halbherzig, nicht konsequent oder sonstwie nennen zu lassen find ich echt unpassend. Es gibt ja schließlich kein Gesetz dafür was man essen darf und was nicht. Und zu Leuten beim Essen zu sagen, nein Danke ich esse kein Fleisch von Warmblütern, aber Fisch wiel bla bla ..... dann sag ich doch einfach, danke ich bin Vegetarier Fall erledigt. Und dass man immer diskutieren muss ob jemand nun RICHTIG oder UNRICHTIG ist.... ich finds lächerlich.
Ich finde es auch eine frechheit als "halbherzig" o.ä. abgestempelt zu werden wenn man als Vegetarier zB Fisch isst, aus welchen Gründen auch immer. Die meisten Vegetarier denken zumindest darüber nach WAS auf dem Teller landet, bevor sie es essen im Gegensatz zu den "nicht" Vegetariern die einfach so (ver)urteilen.
Ich bin auch seid knapp 4 Jahren Vegetarierin, habe anfangs alles weggelassen, Fleisch, Geflügel auch Fisch. Habe versucht Milchprodukte zu vermeiden. Eier gab es nur selten- und wenn von einer Hühnerfreundlichen Haltung aus´m Nachbarort.
Leider war dies der falsche Weg. Ich bekam gesundheitliche Probleme, unter andrem schnell brechende Knochen, schlechte Blutwerte und dadurch auch Kreislalaufprobleme.
Mein Hausarzt (spezialisiert auf Ernährungswissenschaften) hat mir geraten mich entweder wieder "normal" zu ernähren. Oder ich versuche meine Blutwerte und den Rest in den Griff zu bekommen indem ich viel Milchprodukte und Fisch esse. Das habe ich getan, 2 Monate später gings mir besser denn je. Ich habe mit mir den Kompromiss geschlossen darauf zu achten von WO die Produkte herkommen,auch die Milchprodukte- und einmal die Woche wenn ich es schaffe Fisch zu essen.
Den Kompromiss geh ich gerne ein, da mir meine körperliche Gesundheit am Herzen liegt, auf kurz oder lang hätte es passieren können das ich (wegen gesundheitlichen Problemen) wieder Fleisch und co. essen müssten.
Wie schon gesagt, es gibt da kein Richtig oder Falsch. Jeder sollte leben dürfen wie er es möchte, und nicht nach Richtlinien leben müssen die einen nur beschränken.
Ich gebe zu, dass ich Vegetarier bin und selten Fisch esse, d. h. dreimal im Jahr. Mir egal, ob man das halbherzig nennt. Es gibt viele, die das so machen, auch wenn es der Definition von Vegetarismus nicht entspricht.
Meine Motivation, Vegetarier zu werden, ist nicht aus fundamentalistischer Überzeugung entstanden. Ich verurteile das Fleischessen nicht, sondern das tägliche Fleischessen: Zu jeder Mahlzeit ist Fleisch auf dem Tisch. Die Massentierhaltung, die das ermöglich und dieser Fleischkonsum, der die Massentierhaltung notwendig macht, finde ich furchtbar. Schwein verschwand als erstes vom Teller, dann Rind und Geflügel. Der Gedanke, in eine Wurst hineinzubeißen, erfüllt mich bereits mit Ekel.
Ich war auch nie ein besonders eifriger Fleischesser. Sprüche wie "Iss Fleisch, dass schön groß und stark wirst.", sind an mir abgeprallt. Die Fleischkost in meiner Kindheit konnte ich nur runterwürgen, ansonsten hätte es Ärger gegeben. Jagdwurst auf der Stulle fand schon ich eklig und auch das konnte ich nur herunterwürgen, aber nie genüsslich kauen. Ich habe bis heute nie eine Keule gegessen, weil ich es eklig finde, an einem Knochen herumzunagen. Ich habe mich während meines Studiums von einem Wenigfleischesser zu einem Vegetarier.
Ich finde es gerade zu erstaunlich, wie wenig Selbstdisziplin z. B. fleischessende Christen haben, dass sie nicht einmal Freitags und noch nicht ein am Karfreitag auf Fleisch verzichten können.