Frage von coccinellaa, 127

Warum erwerben manche Menschen Wohnungen oder Häuser durch Zwangsversteigerungen?

Warum ? Und warum erwerben sie sie nicht normal ( Also von Menschen die ausziehen möchten) ? Ist es so günstiger?  

Antwort
von lesterb42, 34

Das war bis vor einigen Jahren deutlich günstiger als beim Makler. Auf Grund des niedrigen Zinsniveaus werden zur Zeit erheblich weniger Objekte angeboten und die Nachfrage ist auch höher. Bei Objekten zur Selbstnutzung ist zur Zeit deshalb ein Schnäppchen eher unwarscheinlich.

Antwort
von Ronox, 41

Häufig werden diese Grundstücke unter dem Verkehrswert zugeschlagen (wobei das heute seltener geworden ist). Das reizt wohl die meisten. Allerdings ist das alles auch immer mit einem Risiko verbunden. So hat man z.B. nur in seltenen Fällen zuvor Einsicht in das Innere und die ehemaligen Eigentümer oder Mieter können Probleme bereiten.

Antwort
von lohne, 58

In der Regel sind die Preise günstig, aber auch mit einem gewissen Risiko verbunden weil selten eine Besichtigung stattfinden kann. Regressansprüche sind ausgeschlossen.

Antwort
von Kleckerfrau, 61

Meistens ist es günstiger. Weil Hausbesitzer die ihr Haus durch Zwangsversteigerung verlieren Geld dringend benötigen.

Antwort
von Allyluna, 62

Ja, in den meisten Fällen ist es so günstiger - und man kommt an Immobilien, die sonst ja nicht zum freien Verkauf gestanden hätten...

Antwort
von Googler, 64

Die Bank möchte das Haus/Wohnung so schnell wie möglich verkaufen um an das Geld der Person zu kommen. 
Sagen wir mal ein Haus kostet 400.000€ und die Person hat 300.000€ schulden. Die Bank wird das Haus für 300.000 verkaufen obwohl es 400k wert ist. 
Also ist es deutlich günstiger zu kaufen wenn etwas zwangsversteigert wird.

Gruß,

Kommentar von lohne ,

Eine Zwangsversteigerung wird immer! über das Gericht laufen. Es wird ein Gutachten erstellt. Die Bank hat wenig Einfluss auf das Gutachten. Deine Aussage ist unrichtig. 

Kommentar von Googler ,

Ja, aber das Gericht setzt einen Preis fest der die "Schulden" tilgt, hierbei geht es Primär um die Tilgung der Schulden und nicht um den "gerechten" Preis der Immobilie. D.h. die Immobilie wird um das Geld schneller zu bekommen zu einem niedrigeren Preis verkauft.  
Oder habe ich das missverstanden? 

Kommentar von Telekram ,

Klar missverstanden. Das Gericht setzt auch keinen Preis fest; dann wäre es ja keine Versteigerung. Die Immobilie geht an den Meistbietenden. Mehr kann man nicht bekommen.

Kommentar von Ronox ,

Das Gericht setzt keinen Preis fest, höchsten das Mindestbargebot. Und dieses errechnet sich nicht aus "den Schulden". Sondern vor allem aus den wiederkehrenden Leistungen der dinglichen Belastungen.

Kommentar von Morelle ,

Ja, das hast Du mißverstanden.

Einen vorher festgesetzten Preis gibt es nicht.

Wie bereits erwähnt, beauftragt das Gericht einen vereidigten Sachverständigen, ein Gutachten zu erstellen. Das Gutachten wird allen Beteiligten, also auch dem Eigentümer zugestellt. Dieser Personenkreis hat dann Gelegenheit, dem Gutachten zu widersprechen, wenn es nachweislich unrichtig ist. Das Gutachten dient primär zur Errechnung bestimmter Mindestgrenzen, unter denen die Immobilie nicht versteigert werden darf. Diese Grenzen dienen nicht zuletzt dem Schutz des Eigentümers vor Verschleuderung. Da es sich um eine öffentliche Versteigerung handelt, geht die Immobilie - unter Beachtung der erwähnten Grenzen - an den Meistbietenden. Wie es halt bei Versteigerungen so ist, wird der Preis hoch sein, wenn es ein begehrtes Objekt in guter Lage ist, für das sich viele Leute interessieren oder er wird niedrig sein, wenn es eine Bruchbude ist, die kein Mensch haben will.

Im übrigen kann der Eigentümer bis zum Versteigerungstermin selbst einen Käufer suchen. Der Bank ist es egal ob es verkauft oder versteigert wird, solange sie nur ihr Geld bekommt.

Antwort
von Bartstoppel1902, 72

Ja, es ist oft deutlich günstiger da die "Noch- Besitzer" um jeden Preis raus müssen und ggf. auch kleine Preise akzeptieren müssen da Verkaufszwang herscht.

Kommentar von Ronox ,

Es herrscht kein Verkaufszwang und die Noch-Eigentümer verkaufen das Grundstück auch nicht. Ebenso wird das Grundstück nicht um jeden Preis verramscht.

Antwort
von sahov, 50

Weil es sein kann dass es dadurch billiger ist, da der Startpreis der Auktion weit unter dem Wert angesetzt wird.

Antwort
von SiViHa72, 47

Ja, das kann es definitiv sein. Insbesondere, wenn z.B. beim 1. Termin kein Interessent bot, dann sinkt der Preis nochmal.

Manko oft: vielfach kann man vorher nicht rein und schauen.

Antwort
von Marakowsky, 57

Weil es wesentlich günstiger ist, zumindest oft.

Antwort
von robi187, 39

meist sind es objekte die keiner möchte?

dafür sind sie oft billig? nur das aber sollte man genau kennen?

Antwort
von Kandahar, 38

Das ist sogar sehr viel günstiger.

Antwort
von mexrrrh, 47

Jap, genau. Bei Zwangsversteigerungen ist es meist günstiger und oft auch viel günstiger.

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