Warum erscheint der Himmel blau?

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5 Antworten

Hallo Jul33,

das ist die Streuung der Lichtstrahlen, wenn sie durch die Atmosphäre durch müssen. Die Luftmoleküle streuen nicht alle Lichtwellen "gleich gut", sondern die energiereichen, kurzwelligen blauen am effektivsten. Deshalb werden die aus der Bilckrichtung in Richtung Sonne herausgestreut und fallen dann aus allen Richtungen in unser Auge.

Wunderbar erklärt das Ralph Caspers in der Sendung mit der Maus:

http://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/himmelblau.php5

Und wenn Du es noch genauer wissen willst: Auf der Webseite "Wissenstexte" steht es ganz ausführlich:

http://www.physik.wissenstexte.de/himmelsblau.htm

Grüße

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Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, dann ist der Weg, den das Licht durch die Atmosphäre der Erde zurücklegen muss, relativ kurz. Die besteht zum größten Teil aus den Molekülen Stickstoff und Sauerstoff. Die Lichtstrahlen treffen auf diese kleinen Teilchen in der Luft und werden von ihnen abgelenkt, genauer gesagt: Sie werden gestreut. Das kurzwellige blaue Licht wird dabei von den Luftmolekülen stärker gestreut als das langwellige Rot. Weil also hauptsächlich blaues Licht von den kleinsten Luftteilchen zurückgeworfen wird, erscheint uns der wolkenlose, klare Himmel blau.

Am Abend oder am Morgen sind die Verhältnisse jedoch ganz anders: Beim Morgen- oder Abendrot steht die Sonne tief am Himmel, und der Weg, den das Licht zurücklegen muss, bevor es beim Betrachter ankommt, ist wesentlich weiter. Das kurzwellige blaue Licht wird dann bereits nach kurzer Strecke von den Molekülen abgefangen, und bei uns kommt nur noch der langwellige rote Anteil an.

Doch wie wir wissen, zeigt uns der Himmel nicht immer seine schönste Farbenpracht, sondern er kann durchaus auch mal grau und trüb aussehen. Das ist immer ein Zeichen für eine staubige oder feuchte Luft – von einer durchgängigen Wolkendecke mal ganz zu schweigen. An den verhältnismäßig großen Staub- und Wasserteilchen wird das Sonnenlicht nämlich gar nicht erst in seine Spektralfarben aufgespalten, sondern direkt, wie an einem Spiegel, reflektiert – und lässt den Himmel dadurch weiß-gräulich erscheinen.

LG

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Das hat was mit der Atmosphäre zu tun.

Man muss es sich so vorstellen: Das Sonnenlicht landet nicht direkt auf der Erdoberfläche. Es muss zunächst die Atmosphäre durchqueren. Auf dem Weg zur Erde trifft das Licht auf die verschiedensten Teilchen: Staub, Wassertröpfchen, die in der Luft schweben usw. Das Licht wird an diesen Teilchen umgeleitet, quasi in verschiedene Strahlen zerlegt. Diesen Vorgang bezeichnet man als Lichtstreuung.

Dass das Sonnenlicht keineswegs nur weiß ist - wie wir es wahrnehmen -, sondern ein ganzes Farbspektrum bietet, sieht man an dem Naturphänomen des Regenbogens. Das Licht wird hier an den herunterfallenden Regentropfen in seine einzelnen Farben zerlegt. Diese Farben (Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett) werden übrigens Spektralfarben genannt.

Die Stärke der Streuung des Lichts hängt von seiner Wellenlänge ab. Blaues Licht ist kurzwelliger als beispielsweise rotes Licht. Daher wird das
blaue Licht stärker gestreut als das rote - der Himmel sieht blau aus.
Intensiver leuchtet es blau, wenn die Luft sauber und trocken ist, also
wenige Partikel oder Wassertröpfchen darin vorhanden sind. Diese
Bedingungen herrschen meist bei Kaltlufteinfluss. Bei feuchter Witterung
und vielen Dunst- und Staubpartikeln werden dagegen auch die
langwelligen Anteile des Lichts stärker gestreut: Ein weißlicher oder
trüber Himmel ist die Folge.

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es liegt an bestimmten Teilchen in der Atmosphäre, die, wenn sie von der Sonne angestrahlt werden, blau reflektieren.

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Ich glaube das war wegen der Atmosphäre so die lässt das in nen blauen Ton da

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