warum erleiden menschen an depressionen?

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3 Antworten

Man muss zwischen neurobiologischen und psychosozialen Ursachen unterscheiden.

Neurobiologisch geht man davon aus, dass Depressionen auf ein hormonelles Ungleichgewicht bzw. der Mangel gewisser Botenstoffe zurückzuführen sind. Allen voran soll ein Mangel des Botenstoffs Serotonin für Depressionen verantwortlich sein. Es können jedoch auch die Botenstoffe Noradrenalin und ferner Dopamin, Glutamat und Melatonin betroffen sein.

Es gibt auf neurobiologischer Ebene jedoch auch Fakten, die die sogenannte "Serotonin-Hypothese" in Frage stellen. Dazu gehört z.B. dass es unzählige Antidepressiva (Medikamente) gibt, welche auf den Botenstoff Serotonin wirken, doch nur 70% reagieren positiv auf diese Medikamente. Zudem sind noch nicht alle Botenstoffe (Hormone) erforscht. Es ist gut möglich, dass noch andere Hormone, die man noch nicht kennt für Depressionen verantwortlich sind.

Aus psychologischer Sicht ist vor allem interessant, wie es zu diesem Ungleichgewicht der Botenstoffe kommt. Am häufigsten wird eine genetische Veranlagung erwähnt, jedoch nicht nur. Auslöser sind ebenfalls Stress, Traumas, Rauschmittelmissbrauch etc. auch da sind die Forschungen noch nicht abgeschlossen.

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Das hat verschiedene Ursachen, Schicksalsschläge, Vererbung, Stress, die Umwelt, etc....! Das kann man nicht beeinflussen!

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Depression ist für mich ein falsch gelebtes Leben.

Zu hohe und falsche Erwartungen, zu viel Stress, zuviel Angst, in Situationen verharren wo man nicht glücklich ist, falsche Ernährung, zuwenig körperliche Bewgung, negatives Denken usw,usw...

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Kommentar von prsMajr
02.12.2016, 13:06

Depressionen kommen nicht weil man im Leben irgendwo falsch abgebogen ist. Es ist ein defizit im Gehirn wodurch man einfach chemisch unausgeglichen ist und sich konstant schlecht fühlt und traurig ist. Dafür kann der betreffende nie etwas, wenn es echte depressionen sind.

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