Warum erkranken immer mehr Menschen an Krebs?

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12 Antworten

Ich möchte dir mal verschiedene Erklärungsansätze geben, so einfach zum nachdenken, die nicht unbedingt schulmedizinisch und vermutlich auch nicht wissenschaftlich fundiert sind, die ich aber für sehr interessant empfinde.

Schau dir mal den Krebs an, wie der funktioniert. Da vermehren sich fremde Zellen an Stellen des Körpers und gaukeln dem Körper vor, dass sie "dazugehören".

Sie vermehren sich dann UNKONTROLLIERT und im ÜBERMASS. Und weil der Körper sie nicht als Fremdkörper identifizieren kann, bekämpft er sie nicht und lässt sie gewähren.

So ähnlich verhält es sich schon länger mit der Lebensweise des Menschen. Wir konsumieren im Übermaß. Wir rauben der Erde im ÜBERMASS und UNKONTROLLIERT die Ressourcen und vermehren uns dabei immer mehr
(zur Zeit ca. 7 Milliarden Menschen weltweit, Tendenz steigend).

Aus der Sicht der Erde verhalten wir uns als Menschheit ebenso schädlich wie die Krebszellen in unserem Körper. Nun gibt es dafür keinerlei "wissenschaftlichen" Beweis, doch es gibt Ansätze, die behaupten,
dass Menschen stets von den Krankheiten geplagt werden, die "passend" sind zur Verhaltensweise der Zeit. Und dass die Krankheiten (weiß man aus der Psychosomatik) oft dann wieder verschwinden, wenn die Lebensweise
und/oder die innere Einstellung der Menschen sich wandelt.

Eine weitere Sichtweise für den Entstehungsort des Krebses im Körper, denn Krebs ist ja nicht gleich Krebs, er befällt unterschiedliche Organe in unterschiedlichem Maße:

Ein Heilpraktiker hat mir mal vor Jahren erzählt, jeder Krebs sei Ausdruck eines inneren subjektiv empfundenen "unlösbaren Konfliktes" des Menschen. Wird der Konflikt auf Dauer nicht gelöst und als "unlösbar" empfunden,
dann entsteht irgendwann der Krebs.

Wiederum kann der Krebs "verschwinden", wenn es doch gelingen sollte,
den scheinbar "unlösbaren" Konflikt zu lösen und "ins Reine" damit zu kommen.

So steht Brustkrebs bei Frauen zum Beispiel für einen Konflikt des "nährens" (auch im übertragenen Sinne), Prostata-Krebs stünde in enger Verbindung mit "territorialen Konflikten und Nebenbuhlern").

Jedem Organ wird zudem ein bestimmtes Thema zugewiesen und zudem gibt es inzwischen tatsächlich alphabetische Nachschlagewerke, in denen man nachschauen kann, womit welcher Krebs im Zusammenhang stehen KÖNNTE (ich schreibe könnte, weil das sind meiner Meinung nach Gedankenansätze, die sehr nützlich sein KÖNNEN aber nicht müssen, zudem gibt es ja AUCH noch Umwelteinflüsse).

Wenn nun der Lungenkrebs rückläufig ist, könnte man davon auch ausgehen, dass es möglicherweise nicht nur einen Zusammenhang mit dem Rauchen gibt, sondern auch einen "außermedizinischen" Grund.

Von der Lunge weiß man zum Beispiel, dass die in traumatischen (oder eher NACH traumatischen) und vor allem in Kriegs- und Flüchtlingsproblematiken und bei Armut krank wird. (Das war zum Beispiel bei den zahlreichen
Tuberkulose-Ausbrüchen des vorigen Jahrhunderts der Fall, da vermutet man, dass es tatsächlich einen Zusammenhang mit den Erlebnissen der beiden Weltkriege geben könnte.)

Zur Zeit sind wir in Mitteleuropa nicht mehr durchgehend kriegstraumatisiert (bei meinen Eltern und Großeltern sah das noch anders aus, bei der jetzigen Flüchtlingswelle aus dem nahen und mittleren Osten kann es auch nochmal anders sein). Möglicherweise gibt es da auch Zusammenhänge.

Ich schreibe "möglicherweise", weil das sind Ideen und keine wissenschaftlichen Fakten. Wie gesagt, aber sehr interessant, sie anzuschauen.

Wenn du da mehr drüber wissen willst, schau nach unter "Metaphysik" oder "Organsprache". Louise Hay war eine der ersten, die sich damit beschäftigt hat. Sie hat auch zahlreiche Bücher geschrieben, sehr lesenswert. Es gibt aber auch noch weitere Autoren und Menschen, die danach kamen (z.B. Rüdiger Dahlke und Kurt Tepperwein). Ein sehr gutes Nachschlagewerk stammt von Jacques Martel und heißt "Mein Körper, Barometer der Seele".

Soweit meine, zugegeben etwas ungeordneten, Gedanken.

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Ja unter anderem.

Es liegt aber auch daran, dass Menschen immer älter werden und mit dem Alter die Wahrscheinlichkeit für Krebs steigt.

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Kommentar von TobyScience
29.11.2016, 11:40

Also immer mehr "ältere" bekommen Krebs?

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Krebs ist zu einem großen Teil auf eine defekte Fehlerkorrektur der
Erbsubstanz zurückzuführen: Je älter der Mensch wird, desto
unzuverlässiger arbeitet dieses Reparatursystem.
aus: https://www.oncology-guide.com/ursachen/krebsstatistik/#krebs-ist-eine-alterskrankheit

Folgende Punkte werden auf dieser Seite erwähnt:

https://www.oncology-guide.com/ursachen/krebsstatistik/

Krebsstatistik – Häufigkeit von Krebserkrankungen

1. Häufigkeit von Krebserkrankungen in Deutschland

2. Krebshäufigkeit in Deutschland im EU-Vergleich

3. Häufigkeit von Krebs weltweit

4. Weltweite Krebs-Sterberaten

5. Überlebensraten bei diagnostiziertem Krebs

6. Allgemeine Trends und Aussagen auf der Basis von Krebsregisterdaten

7. Krebs ist eine „Alterskrankheit“

8. Prognose: Weltweite Krebsneuerkrankungen im Jahr 2020

Informationen zu:  

Entstehung und Ursachen von Krebs Die Krebsentstehung ist ein komplexes Geschehen und vollzieht sich in vielen Schritten. Unterschiedliche Faktoren und Ursachen führen dazu, dass das Erbmaterial in den Zellen des Körpers an Stabilität verliert, dass in den Genen gespeicherte Information verloren geht oder verändert wird. Solche Veränderungen oder Mutationen können zur Folge haben, dass die normalerweise exakte Steuerung von Wachstum, Teilung und Überlebenszeit einer Zelle entgleist oder versagt. Die Zelle kann sich dann unkontrolliert vermehren – der Beginn des Krebswachstums und der Krebsentstehung. Genetische Veränderungen können durch äußere Einflüsse verursacht werden, aber auch zufällig durch Fehler bei der Zellteilung entstehen oder in manchen Fällen bereits vererbt sein.

aus: https://www.oncology-guide.com/ursachen/

Es kommen neben genetischen Voraussetzungen auch persönliche und umweltbedingte Risikofaktoren hinzu. Auch muss beachtet werden: Krebs ist nicht gleich Krebs. Nicht ein Gen, nicht eine Krankheit, nicht ein Auslöser und nicht eine Lösung. Wer sich informieren möchte, findet mit den genannten Quellen eine gute Grundlage zum Thema Krebs.

Das Krebs-Portal ist übersichtlich in allgemeine Informationen zu den
Ursachen und Risikofaktoren für Krebs und den verschiedenen Krebsarten
sowie zur Diagnose, Vorsorge und Therapie von Krebs unterteilt. aus: h
ttps://www.oncology-guide.com/

Und, konnte ich dir weiter helfen?

Gruß seniorix

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War gerade heute morgen im Radio: es sterben mehr Menschen an Krebs, weil sie auch älter werden und die Krankheiten mehr Zeit haben, auszubrechen.

Relativ betrachtet gehen aufgrund der besseren Vorsorgeuntersuchungen und Heilungsmöglichkeiten die Sterberaten allerdings zurück ( zumindest beim Krebs ). Das kam auch im Radio.

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Ich glaube nicht, dass es heute mehr Krebs als früher gibt, eher bekommt man mehr davon mit durch die Informationsflut, der wir täglich ausgesetzt sind.

Natürlich gibt es auch mehr Krankheiten, weil es einfach mehr Menschen auf der Erde gibt, die auch immer älter werden. Einerseits ist es gut, dass die Medizin immer weiter forscht, um Krankheiten besser therapieren zu können, so werden die Menschen älter. Andererseits glaube ich, dass durch dieses hohe Alter eben auch die Krankheiten an sich zunehmen, es ist wie ein Rattenschwanz.

Übrigens, das Sport oder gesunde Ernährung oder Nichtrauchen vor Krebs schützen soll, kann man so pauschal auch nicht sagen, es gibt da sehr wenige aussagefähige Langzeitstudien und jeder Mensch ist anders. Meine Tochter z.B. hat mit einem Jahr einen Gehirntumor bekommen, geraucht hatte sie bis dato noch nicht, auch keinen Alk getrunken.

Ein Bekannter von mir war Fitnesstrainer in einem Studio, für den war Sport sein Leben, hat immer was getan, sich gesund ernährt usw. Schlussendlich ist er einfach nachts gestorben im Bett mit glatten 30, war nicht nett für seine kleinen Kinder, die morgens bei ihm im Bett kuscheln wollten!

 

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Sicher spielt auch der Lebensstil eine Rolle. Aber ich schätze es liegt vor allem daran, dass wir immer älter werden. Statt zu sterben bekommen wir erstmal Krebs...

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Kommentar von TobyScience
29.11.2016, 11:46

Die Ursache "Alter" herrscht scheinbar vor. Es gibt doch aber auch immer mehr jüngere Patienten. Also kann das Alter nicht ausschlaggebend sein.

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Essgewohnheiten, Stress im Berufsleben, Zutaten in den Lebensmitteln.
Es gibt viele verschiedene Dinge die Krebs auslösen können. Alles auf das älter werden der Gesellschaft zu schieben finde ich quatsch.

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Kommentar von TobyScience
29.11.2016, 11:46

Ich habe mal gelesen das Sport einen vor Krebs schützen kann.

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Kommentar von Blitz68
29.11.2016, 12:04

ob die Qualität des Essens früher ( wann war das ?) besser war kann man pauschal auch nicht beurteilen-

Überlebenskampf / Stress hatten Fabrikarbeiter in der Industrialisierung sicher auch.

Zutaten ? die Verarbeitung der Lebensmittel war nicht immer ideal für die Gesundheit.

Aber vielleicht wurde Krebs nicht immer als Krebs bezeichnet und wurde deshalb nicht dokumentiert für die Nachwelt - ?-

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Kommentar von TobyScience
29.11.2016, 12:20

Gegen manche Krankheiten impft man sich gegen andere kann man vorsorglich Medikamente nehmen. Aber bei Krebs kann man nichts der gleichen tun. Und häufig erfährt man erst dann etwas wenn es schon ziemlich fortgeschritten ist oder es keine Chance mehr auf Heilung gibt. Wobei man bei allem dem häufig selbst nichts mehr. Ich frag mich manchmal warum das so ist.  

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Da ich im Krankenhaus auf der Krebsstation bin sind es mehr ältere Menschen aber auch Risikofaktoren wen. Man zB i. Einer Fabrik arbeitet auch Ernährung Vererbung Veranlagung Frauen manchmal usw...

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Traurige Statistik. Angeblich gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, dass die Menschheit, dadurch dass das Durchschnittsalter stetig steigt (verglichen mit früher vor 50 Jahren, im hohen Alter öfters krebsgefährdet sind ...

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Kommentar von Wannabesomeone
29.11.2016, 11:54

ob es jetzt unbedingt traurig ist, dass unsere Lebenserwartung steigt, wage ich zu bezweifeln.

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Ich bin der Überzeugung, das es an den Umwelteinflüssen und an der Nahrung liegt. Immer mehr Abgase sind in unserer Luft. Letztens erst ein Bericht gelesen, das z.B. in Bayern die Alumium und Barium Werte extrem hoch sind in der Luft. Außerdem werden wir fast nur noch mit genmanipulierten Lebensmitteln gefüttert (Stichwort: Monsanto) die, wie ich schon mehrfach gelesen habe, Krebserregend sind. Und die meisten Menschen kaufen das auch noch, obwohl man evtl. davon weiß. Da gehört alles dazu, von Nestle, Unilever und und und.. Kannst mal googlen wo Monsanto überall im Spiel ist.. Erschreckend ! Sogar Wasser (Apolinaris) ist betroffen oder Nestea. Mir kann kein Schwein weiß machen, das genmanipulierte Pflanzen und die daraus gewonnenen Lebensmittel gut für uns sind. Eine Frechheit das man uns so verarscht..

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Kommentar von dataways
04.12.2016, 11:06

Immer mehr Abgase sind in unserer Luft.

Kann eigentlich nicht sein. Die Erzeugung von Primärenergie durch Erdöl, Braunkohle und Steinkohle geht Jahr für Jahr zurück, die Privathaushalte heizen kaum noch mit Kohle, die Autos haben Katalysatoren, seit 1991 wurde auch nirgendwo in Deutschland mehr Smog-Alarm ausgelöst.

Letztens erst ein Bericht gelesen, das z.B. in Bayern die Alumium und Barium Werte extrem hoch sind in der Luft.

Im Vergleich zu wann? Wo gelesen?

Außerdem werden wir fast nur noch mit genmanipulierten Lebensmitteln gefüttert

In der EU gilt eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel. Geh doch mal in einen Supermarkt und versuche so ein Lebensmittel zu finden. Indirekte Kontamination (z.B. durch Tierfutter oder Herstellungsverfahren) ist natürlich möglich.

Sogar Wasser (Apolinaris) ist betroffen

Gentechnisch verändertes Mineralwasser hat die Welt auch noch nicht gesehen.

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Der Krebs ist rückläufig, zB bei Lungenkrebs, weil weniger geraucht wird. Das Krebsrisiko steigt jedoch mit dem Alter. Das gleiche kann man auch von Demenz, Bluthochdruck und Altersdiabetes sagen.

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Heute erfährt man einfach mehr durch die Medien. Früher sind die Leute auch an Krebs gestorben und man wusste nicht das es Krebs war! So ist auch bei HIV, man hat hat jetzt einen Namen dafür!

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