Frage von user1492,

Warum erkennt man Christen nicht an ihrer Kleidung und ihrem Aussehen, so wie Juden und Moslems?

Juden und Moslems erkennt man ja immer an ihrer typischen Kleidung und am Aussehen wie Kopftuch, Vollbart, lange Gewänder, schwarze Hüte, Locken an der Seite, der kleinen Kappe, dagegen tragen Christen wie katholische und evangelische nie solche typischen Sachen an der man ihre Religion sofort erkennt, ausser die Priester oder höchstens eine goldene Kette mit Kreuz um den Hals. Warum gibtes keine christliche Kleidung?

Antwort von Taflie1961,
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Der wahre gläubige Christ trägt seinen Glauben im Herzen. Der Christ kann somit auch ohne grosse Symbolik und Markenzeichen durch das Leben gehen. Er offenbart sich seinen Mitmenschen durch sein Tun und Handeln. Es ist barmherziger einer alten Frau auf dem Bürgersteig Platz zu machen, und ihr bei den schweren Taschen zu helfen, als hoch erhobenen mit Kopftuch geschmückten Kopf an ihr vorbeizugehen, und sie dabei in die Gosse zu zwingen, da sie ja nur eine Ungläubige ist. So geschehen bei meiner Großmutter mit 95 Jahren.

Kommentar von PeterJohann ,

Und GOTT hat nicht strafend eingegriffen?

Vielleicht seit ihr halt doch auf der falschen Seite....

Kommentar von Taflie1961 ,

ungebührliches Leben, ohne Anstand und Rücksichtsnahme hat nichts mit der falschen Seite zu tun. Ich habe Menschen kennengelernt die Hindus oder Buddisten sind, aus einem vollkommen anderen Kulutkreis kommen, und von denen man menschlich sogar noch lernen konnte. Und Gott greift nicht strafend ein, denn Jesus sagt, wer das Schwert zieht wird durch das Schwert umkommen. ...und wir wissen ja alle wer das Schwert sogar am Kettchen um den Hals hängen hat.

Kommentar von PeterJohann ,

"Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir" (Lk 19,27

Kommentar von Taflie1961 ,

Was schreibst Du denn da für einen Schei..! Das stammt aus dem Gleichniss vom Geld und war ein Zitat des Königs. Dieses Gleichniss erfolgte auf der Einladung Jesus bei dem Zöllner Zachäus.

Antwort von Befra1980,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Weil Religiösität nichts mit Äußerlichkeiten zutun hat sondern mit dem Menschen der wir innerlich sind!

(1. Samuel 16:7)"Aber Jehova sprach zu Samuel: „Schau nicht auf sein Aussehen und auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen. Denn nicht wie der Mensch sieht, [sieht Gott,] denn der Mensch sieht das, was vor den Augen erscheint; Jehova aber, er sieht, wie das Herz ist.. . ."

(2. Korinther 4:16-18)"Darum lassen wir nicht nach, sondern wenn auch der Mensch, der wir äußerlich sind, verfällt, wird gewiß der Mensch, der wir innerlich sind, von Tag zu Tag erneuert. 17 Denn obwohl die Drangsal von kurzer Dauer und leicht ist, bewirkt sie für uns eine Herrlichkeit, die an Gewicht immer mehr alles Maß übertrifft und ewig dauert, 18 während wir unseren Blick nicht auf die Dinge gerichtet halten, die man sieht, sondern auf die Dinge, die man nicht sieht. Denn die Dinge, die man sieht, sind zeitlich, die Dinge aber, die man nicht sieht, sind ewig."

Was aber nicht heißt, dass man nicht auf sein Äußeres achten sollte. Denn ein Anbeter Gottes repräsentiert auch im gewissen Maße auch Gott!

Kommentar von cornyriegel ,

Dazu ist noch interessant, dass Jesus auch nicht an einer besonderen Kleidung zu erkennen war - in dieser Hinsicht glich er den Leuten um ihn herum.

Deshalb benötigten die jüdischen Führer auch einen Verräter (Judas Iskariot) der ihnen zeigte, welcher der Anwesenden Jesus ist.

Kommentar von cornyriegel ,

Dazu ist noch interessant, dass Jesus auch nicht an einer besonderen Kleidung zu erkennen war - in dieser Hinsicht glich er den Leuten um ihn herum.

Deshalb benötigten die jüdischen Führer auch einen Verräter (Judas Iskariot) der ihnen zeigte, welcher der Anwesenden Jesus ist.

Antwort von gottergeben70,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Eigentlich müssten die Christlichen Frauen zumindest in der Kirche, beim Beten oder Öffentlichem Sprechen ein Kopftuch aufsetzen!!! Was ja auch bis vor ein paar Jahrzehnten der Fall war.

Aber die Christen, halten sich eben überhaupt nicht an ihr Buch(nicht alle), und die meisten die ich kenne haben es noch nicht mal gelesen.

Die Bibel sagt, dass eine Frau ihr Haupt bedecken muss als Zeichen der Authorität ihres Mannes über sie:

"Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab. Nun es aber übel steht, daß ein Weib verschnittenes Haar habe und geschoren sei, so lasset sie das Haupt bedecken. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, sintemal er ist Gottes Bild und Ehre; das Weib aber ist des Mannes Ehre. Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne. Und der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen. Darum soll das Weib eine Macht auf dem Haupt haben, um der Engel willen."

(1 Korinther 11:3-10)

Kommentar von Taflie1961 ,

Tja...man bleibt halt nicht im Mittelalter stehen, sondern man reformiert sich.

Kommentar von gottergeben70 ,

Ist es nicht der größte Hochmut überhaupt, zu behaupten man wüsste es besser als Gott?

Und für Christen ist dies Ja, "Alles von Gott inspirierte Schrift"

Kommentar von Judi5 ,

Nönö, wir sehen, dass sich alles weiter zurückentwickelt VOR das Mittelalter, etwa wie bei Sodom und Gomorrah - ganz ohne Glauben... ;) ;)

Man kann voll cool und hipp sein mit Kopftuch und voll schicker Kleidung, nur eben bedeckt - nicht im Mittelalter- oder Amish-Style.

Kommentar von Riccardo ,

Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne.

Falsch! Sowohl der männliche, als auch der weibliche Säugling kommen aus Frauen heraus oder hab ich was verpasst?

Antwort von PeterJohann,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Bei den Juden erkennst Du bestenfalls die Zugehörigkeit zum kleinen Teil derer mit orthodoxem Bekenntnis osteuropäischer Tradition.

Moderne & aufgeklärte Juden erkennt man am Besten am Aufnäher des Kampfanzugs.

Bei typisch Moslem verwechselst Du landesspezifische Tracht mit Religionszugehörigkeit.

Nicht jeder im Beduinendress oder Kutte mit Kopftuch ist ein Moslem.

Höchstens am Vollschleier kann man islamische Zugehörigkeiten vermuten (das ist aber weniger Religion als Geschlechterkampf mit anderen Mitteln).

Fanatische Moslems erkennt man dann wohl am Sprengstoffgürtel.

Das Kopftuch selbst ist auch problematisch, weil es jede Menge orthodoxer Christen oder Freikirchler gibt, die auch ihren Frauen eine Kopfbedeckung aufzwingen.

Daneben gibt es schon christliche Sekten die man an der Kleidung erkennen kann (Amish...). Nicht zu vergessen die Zeugen Jehovahs die man am Wachturm erkennt.

Grüße PJ

Kommentar von user909 ,

Zwang und Sprengstoffgürtel ? Aha.

Kommentar von PeterJohann ,

Zwang oder Gehirnwäsche! Die alternative Erklärung ist Irrationalität oder geistige Bequemlichkeit - wie bei jedem Sektenangehörigen....

Kommentar von Taflie1961 ,

Genau, der Islam ist jetzt eine Sekte.

Kommentar von PeterJohann ,

Was sonst! Die Tiefe des Klingelbeutels, die Größe der Tempel oder die politische Macht der Schamanen macht doch von der Sache her keinen Unterschied.

Antwort von Raimund1,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

weil das Christentum zumindest in dieser Richtung mehr Freiheit lässt!

Kommentar von gottergeben70 ,

ich glaube nicht, nur die Christen halten sich nicht mehr an ihr Buch.

Die Bibel sagt, dass eine Frau ihr Haupt bedecken muss als Zeichen der Authorität ihres Mannes über sie:

"Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab. Nun es aber übel steht, daß ein Weib verschnittenes Haar habe und geschoren sei, so lasset sie das Haupt bedecken. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, sintemal er ist Gottes Bild und Ehre; das Weib aber ist des Mannes Ehre. Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne. Und der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen. Darum soll das Weib eine Macht auf dem Haupt haben, um der Engel willen." (1 Korinther 11:3-10)

Kommentar von gottergeben70 ,

ich glaube nicht, nur die Christen halten sich nicht mehr an ihr Buch.

Die Bibel sagt, dass eine Frau ihr Haupt bedecken muss als Zeichen der Authorität ihres Mannes über sie:

"Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab. Nun es aber übel steht, daß ein Weib verschnittenes Haar habe und geschoren sei, so lasset sie das Haupt bedecken. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, sintemal er ist Gottes Bild und Ehre; das Weib aber ist des Mannes Ehre. Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne. Und der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen. Darum soll das Weib eine Macht auf dem Haupt haben, um der Engel willen." (1 Korinther 11:3-10)

Kommentar von earnest ,

Na, gottseidank halten sich die meisten Christinnen nicht an diese absurden Kleidervorschriften.

Antwort von Helmut7,

Jesus schaut auf das Herz und nicht auf Äußerlichkeiten!

Antwort von webheiner,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Es fällt uns nur nicht auf. Der Aufzug des typischen westlich orientierten Menschen deutet auch auf seine Religion hin, der Anzug, das rasierte Kinn und das weiße Hemd. Doch hier haben sich zwei Religionen verschmolzen. Das Christentum ist praktisch in der Religion des Kapitalismus aufgegangen und man erkennt heute nur noch den reichen Sack, anstatt dem typischen Christen. Man betrachte sich die konservierten Altchristen in Amerika an, denen sieht man auch von weitem an, dass sie Amish-People sind. Das Christen/Katitalistentum ist zu einer so akzeptierten weltweiten Religion geworden, dass keiner mehr sie als Ausdruck einer Religion betrachtet und auch Muslime oder Taoisten fröhlich im "christlich-westlichen" ornat herumstolzieren.

Kommentar von Riccardo ,

genau so ist es

Antwort von friendlylion,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Du hast teilweise Recht. Auch Christen müsste man erkennen können. Zwar nicht an der Kleidung, wohl aber an der Freude. Schon Nietzsche sagte: Christen müssten erlöster aussehen.

Kommentar von norelig ,

"Die Christen müssten mir erlöster aussehen. Bessere Lieder müssten sie mir singen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte." Wenn , dann auch das ganze Zitat .

Kommentar von Waldfrosch4 ,

Also ich finde unsere Lieder gut genug ! Dem armen bedauernswerten alten Nietzsche konnte ja keiner was recht machen ,nicht mal der liebe Gott !

Antwort von Michi123,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ich persönlich erkläre mir das so, dass diese anderen religionen mit ihrer religion strengerer sind als die christen und sich das anscheinend auch an ihrem aüßeren erscheinungsbild veranschaulichen lässt

Kommentar von gottergeben70 ,

ich glaube nicht, nur die Christen halten sich nicht mehr an ihr Buch.

Die Bibel sagt, dass eine Frau ihr Haupt bedecken muss als Zeichen der Authorität ihres Mannes über sie:

"Ein Weib aber, das da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt, denn es ist ebensoviel, als wäre es geschoren. Will sie sich nicht bedecken, so schneide man ihr das Haar ab. Nun es aber übel steht, daß ein Weib verschnittenes Haar habe und geschoren sei, so lasset sie das Haupt bedecken. Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, sintemal er ist Gottes Bild und Ehre; das Weib aber ist des Mannes Ehre. Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne. Und der Mann ist nicht geschaffen um des Weibes willen, sondern das Weib um des Mannes willen. Darum soll das Weib eine Macht auf dem Haupt haben, um der Engel willen." (1 Korinther 11:3-10)

Antwort von NoHumanBeing,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das liegt wohl vor allem daran, dass die meisten "Christen" keine gläubigen Christen sind, sondern Menschen, die als Kinder, als sie noch keinen freien Willen hatten, getauft wurden, (bislang) nicht wieder aus der Kirche ausgetreten sind und deshalb "auf dem Papier Christen sind".

Ich selbst bin überzeugter szientistisch-rationalistischer Atheist, bin aber bislang "auf dem Papier" auch immer noch Christ, weil ich mich bislang nicht erkundigt habe, welches Amtsgericht für meinen Kirchenaustritt zuständig wäre. Diese Zuständigkeit stimmt nämlich in Berlin leider nicht mit den Bezirksgrenzen überein.

Natürlich ließe sich das herausfinden, aber es war mir bislang nicht wichtig genug, deswegen herumzutelefonieren und dann die entsprechenden Behördengänge zu tätigen. Ich hatte immer genügend andere Dinge um die Ohren. Wenn ich die Zeit finde, werde ich offiziell austreten. Versprochen! ;-)

Desweiteren wirst Du die meisten Juden und Moslems auch nicht an ihrer Kleidung erkennen. Ich lebe, wie bereits erwähnt, in Berlin. Hier gibt es Angehörige der unterschiedlichsten Religionsgemeinschaften. Ich kann bei mindestens 95 % der Menschen, denen ich begegne (wahrscheinlich eher erheblich mehr) diese Zugehörigkeit nicht einschätzen. Diejenigen, die Du erkennst, sind diejenigen, die "erkannt werden wollen". Die ihre Zugehörigkeit "zur Schau stellen", weil sie "stolz" darauf sind.

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