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Warum eigentlich "toi, toi, toi"? Woher kommt diese Redensart?

gefragt von peterplastikpeterplastik am 12.10.2009 um 21:21 Uhr

Fiel mir heute auf, als mir jemand toi, toi, toi wünschte, nachdem ich einen größeren Reparaturauftrag für einen Oldtimer angefangen hatte. Woher kommt diese toi, toi, toi? Diese Redensart ist in aller Munde und wir denken uns nichts dabei- aber es muss doch einen Hintergrund geben, oder?


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Oubyi
beantwortet von Oubyi am 12. Oktober 2009 21:24
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Das symboliesiert das über-die-Schulter-Spucken, also das Geräusch beim Spucken, das Glück bringen soll.
Man darf, zumindest als Schauspieler, niemals Danke sagen, das bringt Unglück.


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AriGold
beantwortet von AriGold am 12. Oktober 2009 21:24
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Der Ausspruch toi, toi, toi (zunächst norddeutsch, seit dem 19. Jh. belegt), der heute meist als Glückwunsch im Sinne von "Es möge gelingen" verstanden wird, beruht auf einem Abwehrzauber gegen den Neid böser Geister. Um sie durch einen Glückwunsch nicht herbeizurufen, war es üblich, die Formel "unberufen" hinzuzufügen und durch dreimaliges Ausspucken, Klopfen auf Holz oder ähnliche Handlungen die Schutzwirkung zu bekräftigen. Der Ausspruch "toi, toi, toi" entstand als lautmalerischer Ersatz für das Ausspucken, das seit dem 18. Jahrhundert zunehmend als unanständig empfunden wurde. Auch heute noch wird er gelegentlich durch ein "unberufen" und Klopfen auf Holz begleitet.

Es kommt als möglicher Ursprung des Ausrufs auch eine dreimalige, verkürzte Nennung des Teufels in Betracht. Das Schwäbische Wörterbuch führt eine Redensart auf: "No kommt mer in ’s Teu-Teu-Teufelskuchen bey ihm".


http://de.wikipedia.org/wiki/Toi,toi,toi


schneeblume
beantwortet von schneeblume am 12. Oktober 2009 21:22
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http://de.wikipedia.org/wiki/Toi,toi,toi

Auszug: beruht auf einem Abwehrzauber gegen den Neid böser Geister. Um sie durch einen Glückwunsch nicht herbeizurufen, war es üblich, die Formel „unberufen“ hinzuzufügen und durch dreimaliges Ausspucken, Klopfen auf Holz oder ähnliche Handlungen die Schutzwirkung zu bekräftigen. Der Ausspruch „toi, toi, toi“ entstand als lautmalerischer Ersatz für das Ausspucken, das seit dem 18. Jahrhundert zunehmend als unanständig empfunden wurde. Auch heute noch wird er gelegentlich durch ein „unberufen“ und Klopfen auf Holz begleitet.

Kommentar von D057225bb322723e6957f37eedffc528smallAriGold am 12. Oktober 2009 21:29

Wir ollen Wikikopierer ;-)

Kommentar von 31fd16c3b08c857b109e80cfabd55b79smallschneeblume am 12. Oktober 2009 21:30

;) ja, was bleibt uns anderes übrig


KingKurde
beantwortet von KingKurde am 12. Oktober 2009 21:23
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Der Ausspruch toi, toi, toi (zunächst norddeutsch, seit dem 19. Jh. belegt), der heute meist als Glückwunsch im Sinne von „Es möge gelingen“ verstanden wird, beruht auf einem Abwehrzauber gegen den Neid böser Geister. Um sie durch einen Glückwunsch nicht herbeizurufen, war es üblich, die Formel „unberufen“ hinzuzufügen und durch dreimaliges Ausspucken, Klopfen auf Holz oder ähnliche Handlungen die Schutzwirkung zu bekräftigen. Der Ausspruch „toi, toi, toi“ entstand als lautmalerischer Ersatz für das Ausspucken, das seit dem 18. Jahrhundert zunehmend als unanständig empfunden wurde. Auch heute noch wird er gelegentlich durch ein „unberufen“ und Klopfen auf Holz begleitet.

Es kommt als möglicher Ursprung des Ausrufs auch eine dreimalige, verkürzte Nennung des Teufels in Betracht. Das Schwäbische Wörterbuch führt eine Redensart auf: „No kommt mer in ’s Teu-Teu-Teufelskuchen bey ihm“.

Besonders am Theater hat sich der Brauch erhalten, so den Schauspielern Erfolg beim bevorstehenden Auftritt zu wünschen. Traditionell soll sich der Schauspieler dafür nicht bedanken, weil dies Unglück bringe.

Verbreitung fand die Redewendung auch in einem deutschen Schlager in den 1930er Jahren.

Quelle: wiki


Aluminium
beantwortet von Aluminium am 12. Oktober 2009 21:22
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seminixus
beantwortet von seminixus am 12. Oktober 2009 21:22
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... und mal wieder Wiki ... http://de.wikipedia.org/wiki/Toi,toi,toi


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