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Warum durften Christen im früher keine Zinsen nehmen?

gefragt von schnabeltass am 21.01.2009 um 19:00 Uhr

Woher kommt das eigentlich, dass man das nicht darf bzw. durfte? Steht das in der Bibel? Wenn ja wo und warum?


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quopiam
beantwortet von quopiam am 22. Januar 2009 11:33
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Schlag die Bibel auf: 2. Mose 22,24: Wenn du Geld verleihst an einen aus meinem Volk, an einen Armen neben dir, so sollst du an ihm nicht wie ein Wucherer handeln; du sollst keinerlei Zinsen von ihm nehmen. Hesekiel 22, 12: ... Du nimmst Zinsen und Aufschlag und suchst unrechten Gewinn... Und noch eine Reihe anderer Stellen zum gleichen Thema.


Hoshie
beantwortet von Hoshie am 21. Januar 2009 19:25
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Ob und wo das in der Bibel steht, kann ich Dir leider nicht beantworten. Ich weiß allerdings, dass das definitiv im Koran steht: "Die Zins verschlingen, stehen nicht anders da als einer, den der Satan mit Wahnsinn geschlagen hat".

Hintergrund ist, dass Mohammed vor 1500 Jahren in Mekka nur faire Geschäfte machen wollte. Seine Kunden sollten wissen, worauf sie sich einließen.

Wenn Du gewillt bist, 3,30 € zu investieren, kann ich Dir die aktuelle Ausgabe der "P.M." empfehlen. Im Artikel "Die Banker des Propheten" ist genau dies beschrieben.


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 22. Januar 2009 20:11
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Kurz:
Man sollte nicht die Notlage eines anderen ausnutzen oder daran verdienen.

Lang:
Obwohl aufrichtige Israeliten Gottes Gesetz bezüglich des zinsfreien Darlehens befolgten (Psalm 15:5; Hesekiel 18:5, 8, 17), wurde es wahrscheinlich üblich, dass man Zins verlangte, wodurch bedürftige Schuldner in Not gerieten (Nehemia 5:1-11; Jesaja 24:2; Hesekiel 18:13; 22:12). Doch Jesus Christus verteidigte das Gesetz Gottes und erweiterte sogar seine Anwendung, indem er sagte: „Fahrt fort, . . . ohne Zins zu leihen, ohne etwas zurückzuerhoffen“ (Lukas 6:34, 35). Es wäre daher unangebracht, jemand die Hilfe zu versagen, weil es sein könnte, dass er wegen anhaltender Not, die ohne sein Verschulden entstanden ist, seine Schulden nicht zurückzahlen kann. Wenn jedoch das Darlehen nicht nötig ist, um Armut zu erleichtern, wäre nichts dagegen einzuwenden, Zins für geliehenes Geld zu verlangen. Dass es richtig ist, Zins für investiertes Kapital zu erhalten, deutete Jesus an, als er in einem Gleichnis einen bösen Sklaven rügen lässt, weil er das Geld seines Meisters nicht bei den Bankleuten anlegte, so dass er Zins dafür erhalten hätte (Mat 25:26, 27; Luk 19:22, 23).


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