Diese Frage stelle ich mir schon lange!

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Der Mensch hat siche seine gehobene Stellung in der Welt selbst zukommen lassen, Gesetze aufgestellt und sich damit in diesem Fall selbst ein Bein gestellt.
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Ein Tier mit großen körperlichen Qualen nicht einschläfern zu lassen, fällt unter Tierquälerei. Wenn ein Arzt einen Menschen mit unerträglichen Schmerzen und dem Wunsch zu sterben von seinen Qualen erlöst, dann war das seine letzte Tat als Arzt.
Ist das nicht ein riesiger Widerspruch? Wir nehmen uns das Recht heraus für ein Tier zu entscheiden, wann es sterben soll, aber für uns selbst dürfen wir das nicht entscheiden? In meinen Augen stimmt da etwas nicht.
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Das einzige Problem, was die Sache mit sich bringen würde, ist der eventuelle Missbrauch eines solchen Gesetztes. Es muss dann sehr darauf geachtet werden, dass keine Sterbehilfe vollzogen wird, wenn der Sterbende kein Interesse daran hat. Das wiederum stelle ich mir schwer vor.
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Ich finde aber, wenn man einen Menschen über mehrere Monate seinen Schmerzen überlässt, dann ist das nicht menschlich. Wäre der Mensch in diesem Fall ein Tier, dann wäre es Tierquälerei. Mit dem Unterschied, dass man nicht weiß, ob das Tier sterben will, es aber dennoch einschläfert, während man den Menschen, der den Wunsch äußert zu sterben, leben lässt.

Weil Tiere unter Gegenstände fallen und Menschen soetwass wie Grundrechte erdulden müssen z.B. Körperliche unversehrtheit. Unfassbare ungerechtigkeit, oder?
Maja99 am 7. August 2009 00:56 Ja leider,das eine oder andere Grundrecht wird durch viele andere Gesetze wieder ausgehebelt.

Weil die humanistische Sterbehilfe verboten ist. Tiere haben einen extra Paragraphen im GG und werden nicht mit Menschen gleichgestellt (sondern manchmal besser und liebevoller behandelt).

Weil Tiere vor dem Gesetz als Sachgut angesehen werden
Doch, auch Menschen werden eingeschläfert, in Amerika z.B., wenn Todesurteile vollstreckt werden.
Tiere sind Sachen, in dem Sinne haben es Tiere besser, ehe sie sich noch lange quälen müssen, bekommen sie den Gnadentod!

ds frage ich mich schon lange. Für manche Menschen wäre es eine Erlösung. Ich hätte es mir für meinen Vater gewünscht, der jahrelang vor Schmerzen trotz Morphium geschrieen hat wie ein Tier.

Weil in unseren Breitengraden das Leben eines Menschen immer noch anders bewertet wird als das Leben eines Tieres, und ich hoffe sehr, es möge so bleiben.

Weil Menschen über Tiere bestimmen und Menschen über Menschen bestimmen.
Hmmm das versteht man eben nicht,ein tier dagegen wird erlöst und wir müssen sehen was wir uns weiter qäulen müssen weil vielleicht immer noch ein hoffnungsschimmer ist und bei tieren ebend nicht,aber gute frage ...

Weil das Töten von Menschen ein Tabu ist, welches nur unter bestimmten Voraussetzungen gebrochen werden darf. Krieg, Hinrichtung. Ansonsten ist das Töten eines Menschen durch einen anderen die grösste Sünde. So will es unser Moralkodex. Das Töten von Tieren ist immer schon erlaubt gewesen. Z.B. zur Nahrungsbeschaffung (Schlachter, Lebensmittelindustrie), als Hobby (Jagd, Angeln) oder aus hygienischen Gründe (Mäuse, Ratten), etc. etc.

menschen können nicht richtig entscheiden wenn sie krank sind.sie leiden psychische total unter ihter krankheit und können dann entscheidungen fällen die sie überhaupt so nicht wollen eig.aber tiere können sowas nicht

gute frage. tiere werden doch vor dem gesetz als sachgut dargestellt. Aber wer hat schon mal von sachen gehört, die etwas fühlen? (wie tiere es können?) sehr ungerecht
weil Tiere vor dem Gesetz als Sache angesehen werden

Tiere sind vor dem Gesetz eine Sache, Menschen nicht. Es wird aber sicher nicht mehr lange dauern, bis Sterbehilfe erlaubt ist.
Das ist etwas , das ich noch nie verstanden habe, z.B. ein Mensch der im Koma liegt und das Jahrelang , muss dahinvegetieren und ein Hund der alt ist bekommt ne Spritze und ist erlöst. Ich hab so nen Fall in meiner Verwandtschaft. Meine Tante ist eines Tages einfach umgefallen und liegt jetzt seit 15 Jahren im Koma und es ist keine Aussicht auf Besserung, die Maschinen dürfen aber nicht abgestellt werden, weil Ihre Schwester Oberin in einen Kloster ist und der katholische Glaube dies wohl verbietet. Seit Jahren muss die Familie die Krankenhauskosten selber aufbringen die mit Sicherheit immens sind , da sie auch nicht transportfähig ist kann sie nicht zuhause gepflegt werden. Warum kann man die Frau nicht einfach erlösen und Ihren Seelenfrieden geben. Das ist doch auch ein grosser Leidensdruck , für das Pflegepersonal und die Ärzte, kein Wunder , dass es so viele "Todesengel" gibt.
@annakonda, dass hast Du sehr eindrucksvoll beschrieben. Ich stimme Dir voll zu!
Danke!=)