Mein Motorrad hat den Roten Bereich erst zwischen 18 000 und 20 000 Umdrehungen und sogar dort fährt sie sich noch wie ein Messer. Die Autos dagegen drehen nur bis 6000 Umdrehungen bzw sind dort schon tief im roten Bereich und man dnekt, der Motor fliegt einem gleich um die Ohren. Wodran liegen diese großen Unterschiede? Man hätte doch noch viel mehr Potential in den Automotoren wenn man sie so hoch drehen könnte, oder nicht?

Zwei Gründe spielen da m.W. eine Rolle: zum einen sind Motorrad-Motoren nicht auf eine so hohe Laufleistung ausgelegt und zum zweiten sind die Volumina pro Zylinder und damit die bewegten Massen und entstehenden Kräfte kleiner.
Außerdem spielt bei Automotoren das Drehmoment eine größere Rolle als die Leistung.

Der Honda S2000 (ein Auto) dreht bis 8.300 Umdrehungen pro Minute und entwickelt dabei mit einem 2 Liter 4-Zylinder sagenhafte 240 PS.
siehe http://www.honda.de/content/automobile/modelles2000technische_daten.php
Sarge am 28. Oktober 2007 23:22 Komische Antwort... Du sollst doch nicht nen unangebrachtes Gegenbeispiel bringen, mein Toyota bringt immerhin auch 7000 rpm und nen sehr schnelles Straßenmotorad um die 14000 rpm...
Sarge am 28. Oktober 2007 23:22 Komische Antwort... Du sollst doch nicht nen unangebrachtes Gegenbeispiel bringen, mein Toyota bringt immerhin auch 7000 rpm und nen sehr schnelles Straßenmotorad um die 14000 rpm...
Da nehme ich mal an, der Kolben im Motorradmotor ist nicht so groß und schwer, wie ein Kolben im Automotor. Wie ein Motorrad im oberen Drehzahlbereich fährt, kann ich so nicht beurteilen, weil ich auch nicht weiß, wie ein Messer fährt, ein Messer bzw. ein Schneider oder ein Messer bzw. ein Messanzeiger!
Ich glaube es liegt daran , dass ein Motorad weniger kolben hat ! Beim Auto sitzen alle Kolben auf einer Kurbelwelle die z.B.: 4 Kolben antreibt die alle kraft kosten . Andererseits braucht er nicht so hoch drehen , da es viel weniger übersetzungsverlust gibt al bei Motorrädern , da die abstände zwischen den zündungen geringer sind .
Sarge am 28. Oktober 2007 23:25 Das ist leider auch Blödsinn...
Sarge am 28. Oktober 2007 23:26 Naja... Ich denke, dass ist nicht der Hauptgrund ;)
Hunley am 29. Oktober 2007 10:06 Erstens mal haben große Motorräder inzwischen meist auch 4 Zylinder.
Zweitens treibt nicht die Kurbelwelle die Kolben an sondern umgekehrt.
Und nach der Logik müßte ja ein Trabi oder ein 2CV (2-Zylinder) auch 20.000 1/min machen...ui das wär was. Da könnte die Ente auch fliegen.
Also Leute... Ein Motorradmotor kann deshalb so hoch drehen, weil er nicht so viele Anbauteile hat wie ein Automotor. Und die Teile, die Wichtig sind, sind so klein, das sie selber hohe Drehzahlen verkraften, ohne auseinander zu fliegen. Stellt Euch doch mal einen Mopped-Motor vor mit einer Lima (5-7kg), Servopumpe (12 kg), Klimakompressor (12-15 kg)usw., und natürlich die anderen Annehmlichkeiten... Das nächste sind natürlich die sog. "sich bewegenden Massen". Ein Motorradmotor hat ganz andere Materialien im Inneren verbaut. Somit hat z.B. ein Kolben eine viel geringere Trägheit beim Auf- und Abwärts. So, habe ich jetzt alle Klarheiten beseitig? Hier noch was zum Schluß, was wieder alles über den Haufen wirft: Ein Formel 1 Motor, 10 Zylinder V, dreht locker über 18000 Upm.
Der Formel 1-Motor muß nach einem Rennen = 500Km zur Generalüberholung, das ist der kleine Unterschied. Ein heutiger PKW hat nach 20.000km den ersten Service.
Die mögliche Drehzahl hängt vom Gewicht des Kolben und dem Hub ab. Motoräder mit 1 Liter Hubraum bezeichnet man schon als groß. Beim Auto ist das erst ein Kleinwagen und der soll länger halten, weil die Käufer nicht Geld zum Fenster rausschmeißen können und ihnen reichen halb so viel PS, wie den Motoradfahrern. Die Maßzahl PS/pro Liter Hubraum ist beim Motorrad viel größer als bei PKW's also ist der Verschleiß bei ihnen höher oder das Material muß bedeutend hochwertiger sein.
Das stimmt natürlich! Allerdings könnte man noch erwähnen, dass das Drehmoment eine größere Rolle spielt weil ein Auto einfach schwerer ist als ein Motorrad!
Hallo! Meine Kawa ist Baujahr 1884 und hat mit dem ersten Motor 132000 Kilometer abgerissen. Von wegen Laufleistung und so...
moderne PKW's laufen über 300.000 km und Sie sind schon stolz auf Ihre 180.000. Es stimmt schon, daß Motoräder früher kaputt sind, hängt natürlich auch von der Aggressivität der Fahrweise ab. Fahren Motoradfahrer wirklich ruhiger als PKW-Fahrer?