Warum dieser riesen Unterschied zwischen deutschen und ausländischen Filmproduktionen?

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8 Antworten

Dafür kann es viele Gründe geben. Die Art eine Handlung mit filmischen Mitteln zu inszenieren ist oft recht verschieden je nach Produktionsland eines Films. Du kannst Unterschiede zwischen deutschen, italienischen, russischen, amerikanischen und vielen anderen Produktionen in der Art der Inszenierung erkennen.

Ein Beispiel dafür wäre wie der Ton aufgenommen und eingesetzt wird. Bei amerikanischen Filmen ist mir schon oft aufgefallen, dass den Stimmen sehr viel Raum gegeben wird und die Hintergrundgeräusche stark zurückgenommen werden. Das führt zu einer akustischen Klarheit. Ein charakteristisches Hintergrundgeräusch ist häufig nur am Beginn der Szene deutlich zu hören und wird dann zurückgenommen oder verschwindet in Gesprächssituationen manchmal sogar völlig. Bei deutschen Produktionen ist die Klangkulisse oft kontinuierlich präsent und legt sich über die Stimmen. Dadurch wirkt der Klang meist weniger pointiert.

In deutschen Produktionen scheinen auch etwas seltener stabilisierte Kameras zum Einsatz zu kommen, da sich das Bild oft wiegt oder sogar zittert. Selbst bei stillstehenden Motiven. In Amerikanischen Produktionen wirken die Bilder in vielen Fällen ruihger und Zittern oder Schwanken wird nur eingesetzt, wenn es für die Szene nötig ist. Bei mir wirkt es in deutschen Filmen oft so, als trüger der Kameramann die Kamera einfach im Arm und kann sie nicht richtig still halten. Das ist nach einiger Zeit extrem nervig. Wenn es dir auffällt, kannst du nicht mehr darüber hinwegsehen.

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Hallo :)

Naja --------> es gibt auch aus dem Ausland oder Hollywood absolut behämmerten Trash, aber den bekommen wir in Deutschland eben nicht zu sehen.. höchstens auf Tele 5 im Nachtprogramm wo niemand zuguckt^^ nee, ins Kino schaffen es nur die "Paradepferde" mit hohem Budget, Premium-Schauspielern, einfach vorzeigbare Produktionen wo keine Mühen & keine Kosten gescheut worden sind. So entsteht dann der Eindruck.

Dass deutsche Filme oft so leicht erkennbar sind liegt mMn an einem entscheidenden Punkt: Deutsche Filmemacher sind einfach nur total einfallslos. Entweder dreht man langweilige Liebeskomödien und Schmonzetten wie bei der "Degeto" die bestenfalls Opas ansprechen weil se so kraftlos in ARD, ZDF oder Dritten Programmen über die Mattscheibe flimmern -------> oder sind es Filme über Hitler, die Nazis und das Dritte Reich, die irgendeine fiktive Geschichte aus der Zeit präsentieren. Meistens geht es da dann auch um eine völlig am Zusammenhang vorbeizielende Liebelei in der Nazizeit & ein erhobener Zeigefinger mischt immer mit sodass die eigentliche Handlung nicht wirklich erkennbar ist... Fazit --------> die Deutschen produzieren langweilige, politisch korrekte Filme zur Unterhaltung von frustrierten Fabrikarbeitern & Hausfrauen.. mehr ist es nicht! 

Oder ist es eben prollige COmedy wobei die letzten großen Comedy-Acts im Kino auch schon wieder rund 10-15 Jahre her sein dürften ("Erkan und Stefan", "Die Superbullen", aber ich gestehe dass ich die beiden lustig fand und finde). 

Die einzigen ernsthaften deutschen Spielfilme der letzten 15 Jahre, die mich wirklich beeindrucken, sind "Good Bye Lenin" und "Wo ist Fred?" sowie der Horst Schlämmer Film. Der Dieter Bohlen Zeichentrick Film ist auch lustig, aber der fällt wieder in Richtung "Kultttrash"^^

Früher allerdings gab es tolle deutsche FIlme.. ich erinnere z.B. an "Die Katze" mit Gudrun Landgrebe & dem erst verstorbenen Götz George. Ganz großes Kino. Oder "Kein Pardon" von Hape Kerkeling. Alles prominent besetzt mit Spitzenteams, spritzigen Dialogen, nachvollziehbarer Handlung & entweder sehr spannend oder einfach nur humorvoll. Schade, dass das alles zugunsten der Liebesgeschichten und "Hitlerfilme" weichen musste. Damals bewiesen die Deutschen doch dass sie gute Filme machen können, wenn man sie lässt.. aber heute ist alles nur noch Mainstream. Gilt auch für deutsche Fernsehserien. 

Meine Meinung!

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Die hauen viele Filter rein, darum sieht es anders, "edler" aus. Die haben Geld für bessere Sets und Production Design.

Die dt. Produktionen hingegen sehen teilweise wie mit einer Videokamera gedreht aus. (Vor allem die vielen Romanzen à la Sat1 und ZDF) Aber drüben gibt es auch Mist; den kannst du in DE oft wochentags Abends/Nachts bei Tele 5 bewundern. Amerik. Filme, die einer DVD-Hülle nicht wert sind.

Meist kriegen wir aber sehr gute bis mäßige amerik. Produktionen zu sehen. Wo du aber als eine in DE lebende Person mit allen dt. Kanälen ALLE deutschen Filme/Serien mitbekommst: von schlecht bis gut.

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Naja, es gibt schon Filme, denen man es nicht ansieht. Schau Dir mal die ersten Filme von Emmerich an, wie "Joey" oder "Moon 44". Die hat er in Sindelfingen gedreht. Und ich finde, man sieht es nicht. Es gibt ne gewisse Blockbuster-Look-and-Feel-Formel, aber die hat eben nicht jeder deutsche Mainstream-Regisseur verstanden.

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Abgesehen davon, dass Deutschland nie für außergewöhnlich gute Filme bekannt war, liegt das vor allem daran, dass wir natürlich nur die ausländischen Filme sehen, die auch gut und erfolgreich sind/waren. Wer sich mal wirklich im amerikanischen Filmdschungel umschaut der sieht, dass es dort auch viel schlechte Arbeit gibt. Andererseits gibt es auch deutsche Perlen des Films. Und die werden selten von ARD, ZDF, RTL oder P7/Sat1 produziert.

LG ErdeUndWind

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Kommentar von wfwbinder
20.07.2016, 05:03

   Abgesehen davon, dass Deutschland nie für außergewöhnlich gute Filme bekannt war,

DEshlab wurden die guten deutschen Filmemacher ja auch nach Hollywood geholt. Angefangen mit Fritz Lang, Robert Siodmark, Roland Emmerich, Wolfgang Petersen. Der Kameramann Ballhaus. Alle 5 große Namen des US-Films.

In Zeiten von Video und Privatfernsehen, wird auch weltweit viel Schrott gedreht.

Es ist auch eine Frage der Ausbildung, wie die Leute an ein Filmprojekt rangehen.

Sieh Dir mal "Duell" an. Das Erstlingswerk von Steven Spielberg. Schon damals war zu sehen, was der für ein Potenzial hat. Mit Billigproduktion, super Spannung.

Ausserdem kamen viele der Filmemacher, die die großen Filme gedreht haben, auch aus GRoßbritannien.

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Weil du aus dem Ausland meistens nur die Mega Blockbuster siehst und die durch viel mehr Budget sich auch mehr leisten können, so kommt es mir jedenfalls vor.

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Zum einen liegt es eben am Geschmack von uns Deutschen. Wir brauchen in unserem deutschen "Actionfilm"  (in dem Autos explodierend duch die Luft fliegen, und viele Hubrschrauber kreisen) eben auch immer die Schnulze drin. Herzschmerz etc.

Wenn bei einem deutschen "Action"Film die Frau auftaucht, kannste umschalten. Dann driftet die eigentliche Handlung ab. Die ursprüngliche Handlung gerät in den Hintergrund und die Romaze in den Vordergrund.
(Beispiel: "Die Luftbrücke")

Zum andere haben die Amis z.B. wesentlich größere zur Verfügung stehende Budgets für die Produktion.

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Kommentar von BTyker99
20.07.2016, 12:52

Wenn wir das brauchen würden, müssten die deutschen Filme ja zumindst innerhalb Deutschlands mehr Erfolg haben ;-)

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Kommentar von troublemaker200
20.07.2016, 14:10

Die Fernsehproduktionen sind doch erfolgreich. Das langt

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liegt zum Teil am Lehrstoff in den Schulen. Die alten Leute vom Ard schreiben vor, wie es sein muss ( seit 30 Jahren überholt ) andernfalls gibts schlechte Noten.

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Kommentar von questionaire
20.07.2016, 03:32

Ja. Es fehlt nicht nur Geld, sondern auch Mut.

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