Frage von ManuTheMaiar, 420

Warum diese fixe Idee das Tiere gleich viel Wert sein sollen wie Menschen das Tiere keine Sachen sind ist klar nur Menschenleben stehen mich dann doch höher?

Ich würde mich trotzdem selber als tierfreundich bezeichnen auch wenn ich kein Haustier habe, ich bin sogar Vegetarier geworden und ich finde es auch nicht richtig das das politische System Tiere als Sachen einstuft, Tiere sind nunmal Lebewesen ob es dem Staat passt oder nicht

Aber trotzdem sind Menschen für ich einfach mehr wert, ich bin selber ein Mensch also ist doch nur natürlich das ich Artgenossen bevorzuge und Sympathie und Wertschätzung hat ja auch was mit Ähnlichkeit zu einem selbst zu tun okay, ich würde jeden niedlichen Hund einem Massenmörder oder Terroristen sofort vorziehen aber als ich neulich einigen mit einem Hund Baby Vergleich gekommen bin wurde ich sofort angemault wie dreist ich ja angeblich sei weil mir das Leben des Babys mehr wert wäre

Ich versteh einfach nicht wie man auf so eine Einstellung kommen kann Tiere auf eine Stufe mit unschuldigen Kindern zu stellen das ist doch viel zu übertrieben

Antwort
von BrightSunrise, 237

Deine Meinung ist auch vollkommen legitim und auch natürlich. Dass die eigene Art bevorzugt wird, ist kein menschliches Phänomen, das kommt bei den meisten (bei allen?) Tieren vor.

Objektiv gesehen jedoch sind Menschen mit den Tieren gleichzusetzen, denn Menschen sind nichts Anderes als Tiere. Wir sind Säugetiere und gehören zur Ordnung der Primaten, zur Unterordnung der Trockennasenaffen und zur Gattung Homo.

Und ich muss ehrlich sagen, dass mir die objektive Meinung besser gefällt.

Menschen sind in der Lage zu einem enormen ethischen Denkvermögen und deswegen stellen sich wohl manche Menschen die Frage, ob wir wirklich mehr wert sind als andere Tiere.

Viele Menschen sehen sich nicht einmal als Tiere.

Grüße

Kommentar von BrightSunrise ,

Der Mensch ist auch eine der wenigen Tierarten, die Mitgefühl und Empathie für andere Tierarten empfinden können. Bei dem Einen ist diese Fähigkeit (wenn man das so nennen kann) mehr ausgeprägt, bei dem Anderen weniger.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Menschen sind in der Lage zu einem enormen ethischen Denkvermögen

Unter anderem deswegen finde ich ja das ein Mensch mehr wert ist als ein anderes Tier, andere Tiere haben nicht dieses Verständnis andere Tiere haben nicht die Fähigkeiten sich selbstbestimmt zu einem gewaltfreien Leben zu entscheiden

Viele Menschen sehen sich nicht einmal als Tiere.

Es sagt auch kaum einer zu einem Quadrat Rechteck genau in etwa mit der gleichen Begründung sehe ich nicht als Tier sondern als Mensch

Kommentar von BrightSunrise ,

Weshalb sollte unser angeblicher Verstand uns wertvoller machen? Wenn wir den Wert eines Lebens nach dessen Verstand festlegen, ist dann ein Fuchs mehr wert als ein Hase? Und ein Hase mehr wert als ein Goldfisch?

Es geht nicht darum, wie wir uns nennen, sondern darum, was wir sind. Und wir sind Tiere. Genauso wie ein Quadrat ein Rechteck ist.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Und trotzdem hat das Quadrat den Sonderstatus als Quadrat genauso sehe ich das für uns Menschen wir sind Tiere haben aber den Sonderstatus Mensch

ist dann ein Fuchs mehr wert als ein Hase? Und ein Hase mehr wert als ein Goldfisch?

Ich glaube nicht das es möglich ist das so genau zu beziffern aber sicherlich ist ein Hund mehr wert als eine Fliege

Kommentar von BrightSunrise ,

Das ist kein Sonderstatus, das ist eine Unterteilung.

Sagen wir so:

Alle Quadrate sind Rechtecke, aber nicht alle Rechtecke sind Quadrate.

Alle Menschen sind Tiere, aber nicht alle Tiere sind Menschen.

Kommentar von Viowow ,

"andere tiere haben nicht dieses verständnis" hast du tiere? anscheinend nicht... hast du schonmal einen hund gesehen, der mitten auf der strasse stehenbleibt, direkt neben seinem kumpel, der gerade überfahren wurde? hast du schonmal ein kaninchen gesehen, welches seinen besitzer angreift, weil der das partnertier hochnehmen will? ein pferdeherde, in welcher der herdenchef die alte nachzüglerstute immer wieder abholt und zur herde geleitet, wenn sie den anschluss verliert? ein hund, der aktiv angehriffem wird, und versucht, wegzukommen, obwohl er den anderen ohne weiteres zu hackfleisch verarbeiten könnte?! weist du, warum tiere keine eigene wahl haben? weil ständig ein "ach so kluger mensch" dazwischen funkt... denk mal drüber nach....

Antwort
von Lichtpflicht, 147

Ich denke bei der Frage muss man sehr sehr stark differenzieren und sollte kein absolutes schwarz-weiß Bild a la "Das ist Gut!" oder "Das ist Böse!" malen.

Natürlich ist es wichtig, Tieren einen theoretischen Wert zuzusprechen, damit sie nicht gequält oder getötet werden, und ein schönes Leben haben können. Tiere empfinden, wa sie denken ist da recht unerheblich, sie können leiden, Schmerz empfinden, Einsamkeit, Verlust (zumindest doch einige, nicht alle). Schmerzen kann jedes Tier haben, wobei ich mir bei Schwämmen nicht so sicher bin ^^ fragen kann man sie aber nicht. Und wer Schmerz empfinden kann sollte wenigstens ein recht darauf haben, vor diesem bewahrt zu werden.

Praktisch wird die Geschichte dann schon schwieriger: Wenn eine Mücke mich sticht, erschlage ich sie. Kommen Ameisen in meine Küche, streue ich Backpulver. Spinnen habe ich auch schon eingesaugt. Und tja, ich esse schon immer Fleisch, trinke Milch etc. pp., da sind sicher schon viele Tiere für mich gestorben, aber diese Diskussion wird ein Faß ohne Boden. Dennoch denke ich nicht, das ich ein ethisches Monster bin.

Alles in allem bin ich zwar der Meinung, es wäre eine schöne, heile, strahlende Welt, wenn Tiere soviele Rechte hätten wie Menschen, jedoch würde ich jederzeit, wenn ich wählen müsste: Rette ich das Menschenbaby, auf das eine Lawine runterrast, oder rette ich das Eisbärenbaby direkt daneben? -jederzeit das Menschenbaby retten, ohne zu zögern, oder zu überlegen. Jederzeit.

Menschen sollten, denke ich, sowieso erstmal lernen, andere Menschen als genauso wertvoll wie sich selbst zu betrachten, bevor sie mit dem Rest der Tiere weitermachen. Da das wsh. nie passieren wird, kann man man nur hoffen, dass das Leid so gering wie möglich gehalten wird.

Antwort
von Dxmklvw, 175

Hat das überhaupt etwas mit "mehr oder weniger wertvoll" zu tun? Oder geht es einfach nur um die Grundeinstellung, was in welcher Situation für wen gut oder schlecht oder brauchbar oder nicht brauchbar ist?

Was mir nützt, ist für mich brauchbar. Was einem Tier nützt, ist für ein Tier brauchbar. Was mir wertvoll ist, das muß einem Tier noch lange nicht wertvoll sein, denn ein Tier hat andere Lebensbedingungen als ich.

Ich meine, wertvoll ist Leben als solches und sollte geschützt werden, solange es nicht so gestaltet ist, daß es ohne zwingende Notwendigkeit anderes Leben ernsthaft bedroht und eine Abhilfemöglichkeit nicht besteht.

Soweit es unsere lieben Mitmenschen betrifft, zeigt sich allerdings das Phänomen der Ismen auch in bezug auf die Wertschätzungen anderer Arten, was in manchen Fällen dazu führt, daß einseitig und vernunftfrei Prioritäten aus sachfremden und sehr eigennützigen Gründen falsch gesetzt werden.

Dieses Erscheinungsbild reicht von sehr mild bis extrem krass und ist in milder Form oft kaum erkennbar. Doch wo es dennoch zumindest unbewußt von anderen erkannt wird, da erfolgt eine fast zwangsläufige Gegenreaktion, die manchmal auch recht heftig ist, ohne daß sie unter dem Strich so im vollen Umfang gemeint ist.

Es kommt also auf die Verhältnismäßigkeit an und darauf, den richtigen Ton zu finden. Das ist etwas, was vielen Menschen sehr schwer fällt, aber es macht trotzdem Sinn, sich darin zu üben.

Antwort
von Virgilia, 103

Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn zwei Häuser jemand abgestochen werden würde, wäre mir das herzlich egal, bei einem Tier nicht. Kleine Kinder mal ausgenommen, ist kein Mensch "unschuldig" und/oder von dem Willen eines Menschen abhängig. (Die meisten Haus-)Tiere schon. 

Charakterlich ist der Mensch auch nicht weiter entwickelt als die meisten Tiere. Er mag zwar in vielen Bereichen weiter entwickelt sein, aber Eigenschaften wie Mitgefühl, Trauer, Liebe oder die Fähigkeit logisch zu denken gibt es auch im Tierreich. Warum sollten wir also besser sein? 

Ich habe eine relativ große Familie und liebe auch meine Nichten und Neffen, aber ich werde definitiv nie eigenen Kinder haben. Ich kann mit ihnen einfach nichts anfangen und bin froh, wenn sie wieder "weg" sind. Deshalb werde ich vermutlich mein Leben lang Tiere haben. Mit denen kann ich umgehen und sie sind mir charakterlich lieber als min. 80% der Menschheit. Genauso wie ich weiterhin im Tierschutz aktiv sein werde, aber nie in einem Flüchtlingsheim oder bei der Tafel. Selbst meine Mutter hat gesagt, dass sie später gerne regelmäßig von mir besucht, aber nicht gepflegt werden möchte. Einfach weil ich nicht der Typ dafür bin und keiner von uns in der Situation glücklich wäre. Es gibt ja (zum Glück) Menschen, die das können, ich nicht. 

Zum Thema Fleisch essen: Prinzipiell finde ich es nicht schlimm, wenn Menschen Fleisch essen, da wir Omnivoren sind. Aber für mich ist jede Person, die die erbärmlichen Bedingungen, die in der Massentierhaltung herrschen, (bewusst) unterstützt, weniger wert als jedes Schwein und jede Kuh, die dort sterben müssen. 

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Warum wäre es dir so egal wenn jemand abgestochen wird, welche Schuld an dem was auf der Welt passiert hat denn zum Beispiel ein heutiger Jugendlicher der in diese Gesellschaft hineingeboren wurde und weder an der Gier, der Unterdrückung noch an dem Lobbyismus beteiligt ist

Charakterlich haben wir Menschen die Möglichkeit selbstbestimmt von verhaltensweisen Abstand zu nehmen, welches Tier hat den den Verstand zu bestimmen ich werde Vegetarier oder ich verzichte auf Gewalt, es macht nicht jeder Mensch davon Gebrauch und diese Eigenschaft wurde auch schon oft genug für Ideologien ausgenutzt

Das du dich mit Wesen umgeben willst mit denen du besser klarkommst kann ich verstehen das mache ich ja auch aber was ist wenn du trotzdem mal ein Kind bekommst, eine blöde Panne passiert die du nicht bemerkst und auf einmal sagt dir der Arzt sie sind im 5. Monat schwanger, dann hättest du keine Wahl mehr als dich um Menschen zu kümmern

Kommentar von Virgilia ,

Mir sind meine Mitmenschen generell erst einmal egal. So lange sie mich in Ruhe lassen, ignoriere ich sie. Es gibt ein paar Menschen in meinem Umfeld, sie ich mag, ein paar, die bei mit unten durch sind und einige, mit denen ich mich arrangieren muss (Arbeit, Einkaufen, Hundetrainer, etc.). Also wäre es mir egal, ob es jetzt einen Menschen mehr oder weniger gibt. 

Unnötige Gewalt, so wie beim Menschen, ist im Tierreich sowieso selten. Bei Tieren gibt es normalerweise einen Grund, weshalb sie kämpfen (Paarungszeit, Revierverteidigung, etc.). Und es gibt Tiere, die bewusst Artgenossen aus dem Weg gehen, um Konfrontationen zu vermeiden. Bei Pflanzen- und Fleischfressern würde es gar keinen Sinn machen, dass sie ihre Ernährung umstellen. Sie könnten die "neue" Nahrung gar nicht verwerten. Und Omnivoren fressen das, was sie finden. Bären und Wölfe/Hunde könnten ihre Ernährung auch gar nicht umstellen. Auch der Mensch kann sich diese Lebensweise nur erlauben, weil er (fast) alles verträgt und in anderen Bereichen (z.B. Ackerbau/Viehzucht) weiter entwickelt ist. Ich glaube Ameisen waren es, die auch andere Insekten "halten", aber nur so viele, wie sie zum Leben brauchen. Nur der Mensch bekommt den Hals nicht voll und "braucht" immer mehr. Das ist keine überragende Eigenschaft... 

Ich bin in der Lage zu verhüten. Und wenn ich nur den Verdacht hätte, dass etwas schief gegangen wäre, würde ich die "Pille danach nehmen" und/oder rechtzeitig einen Schwangerschaftstest machen. In 2 Jahren, wenn ich 25 bin, hat sich das Thema sowieso erledigt. Die Frist habe ich mir als 14 jährige gesetzt und ich bezweifle stark, dass sich an meinem Beschluss noch etwas ändert. Selbst wenn ich ein (schlafendes) Neugeborenes auf dem Arm habe, weckt das in mir absolut nichts. Wenn ich mit 32 plötzlich doch einen Kinderwunsch verspüren sollte, was ich nicht glaube, habe ich halt Pech gehabt. 

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich wollte dir hier ein Szenario konstruieren okay dann so, die Pille schlägt bei dir fehl und du merkst es nicht und wirst trotzdem schwanger, was dann ?

Oder was ist wenn dein Partner mit 32 Kinder will, es kann ja auch von ihm ausgehen und es ist ja nochmal was anderes ein Kind auf dem Arm zu haben oder sein Kind auf dem Arm zu haben

Kommentar von Virgilia ,

Ob ich das Kind behalten würde oder nicht kann ich nicht sagen. Ich weiß zwar, dass meine Familie hinter mir stehen würde, aber ich bezweifle, dass ich jemals eine "Vollblutmutti" sein könnte. 

Dann will mein Partner das. Im schlimmsten Fall wird daran sie Beziehung scheitern, denn das ist für mich kein Grund die Schwangerschaft, Geburt, die Trotzphasen und was noch alles bei Kindern dazugehört zu ertragen.Für mich ist der "perfekte" Partner der, der meine Entscheidung akzeptiert und im optimalem Fall auch teilt. 

Kommentar von Viowow ,

ManuTheMaiar, Kinder sind nervig , nervig, nervig und noch einiges mehr, was ich hier jetzt nicht schreibe. übrigens kann man auch noch abtreiben, wenns hart auf hart kommt...

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Abtreibung ist so schrecklich und ich glaubenicht das diese Pillen ohne Tierversuche entwickelt wurden das ist so pervers

Kommentar von Virgilia ,

Eine Geburt ist auch schrecklich. Niemand zwingt dich dein (späteres) Kind abzutreiben. Ich will keine Kinder und werde deshalb auch keine bekommen. Wenn eine Abtreibung dann die LETZTE Möglichkeit ist, ist das so. Wenn eine Frau ein Kind, aus welchem Grund auch immer, nicht bekommen will, hat sich niemand in diese Entscheidung einzumischen!

Wenn meine unkastrierte Hündin gedeckt worden wäre, wäre ich auch direkt zum Tierarzt gefahren, um mithilfe einer Spritze die Schwangerschaft zu verhindern. Warum ist das bei Menschen "pervers"? Auch das sicherste Verhütungsmittel schützt nicht zu 100%. Muss Frau, wenn z.B. das Kondom reißt oder sie die Pille erbricht, dann damit leben, dass sie eventuell schwanger wird? Warum? 

Die meisten Medikamente wurden mithilfe von Tierversuchen entwickelt. Darauf habe ich aber leider keinen Einfluss. Kosmetik- und Hygieneartikel, Tierfutter, etc. kann ich mir aussuchen und tierversuchsfreie Marken kaufen. Bei Medikamenten muss ich die nehmen, die der Arzt mir verschreibt (oder ganz selten die, die der Apotheker mir verkauft). Deshalb unterstütze ich Organisationen wie "Ärzte gegen Tierversuche", damit das aufhört. Meiner Meinung nach sollten Medikamente nur an Alternativen und später an Menschen getestet werden, da der menschliche Organismus viel zu sehr von dem einer Maus (oder eines anderen Tieres) unterscheidet. Aber das ist nochmal ein anderes Thema. 

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich sehe das anders für mich ist ein Mensch ein Lebewesen mit einem Recht auf sein leben sobald der Zellhaufen ein Embryo wird also nach etwa 2 Wochen und nur weil die Frau nicht will muss sie doch nicht das Baby töten

Die Pille danach ist für mich okay (da ist das Kind ja nur ein Zellhaufen aus dem man noch tausende Kinder machen könnte) aber bei einer Abtreibung übt die Frau Gewalt gegen das Kind aus damit ist es für mich moralisch untragbar es gibt so viele Paar die das Kind adoptieren würden wenn man es nicht will ist das okay aber sein Leben zu vernichten ist nicht okay

Kommentar von Virgilia ,

Für mich ist ein Embryo noch kein vollwertiges Lebewesen. Wenn es selbstständig Denken und Handeln könnte (nicht nur die Reflexe), wäre es etwas anderes. So ist es für mich nicht verwerflicher als ein Ferkel zu töten oder Eier zu verarbeiten. 

Nicht jedes Kind wird sofort adoptiert. Und je älter es wird, desto geringer sind seine Chancen. Es gibt auch schon so viele Waisen auf der Welt, auch Kleinkinder. Sollten die nicht erst einmal eine Familie finden? Auch in Pflegefamilien geht es dem Kind nicht zwangsläufig "gut".

Außerdem geht es auch um MEINEN Körper und ich sehe nicht ein den Brutkasten für wildfremde Leute zu spielen. Eine Schwangerschaft ist auch immer mit Einschränkungen und körperlichen und hormonellen Problemen verbunden. Und auch ein Kaiserschnitt bedeutet nicht, dass Frau ins Krankenhaus fährt, in Narkose gelegt wird und am nächsten Tag ihr LeBen normal weiterleben kann. Und das soll ich für ein Wesen, das ich nie haben wollte, ertragen? Nein. Das kannst du so egoistisch finden wie du willst, aber ich werde meine Einstellung nicht ändern, nur weil einige Menschen eine andere Moralvorstellung haben als ich. 

Es gibt genug Gründe für eine Abtreibung: Vergewaltigung, ein hohes Risiko für die Frau, das Alter, schlimme Erbkrankheiten in der Familie, gesundheitliche und/oder psychische Probleme, ... Sollen all diese Frauen gezwungen werden das Kind auszutragen? Wer hat das Recht das zu entscheiden? Nur die Frau selbst! 

Antwort
von Drajil, 11

Interessante Frage.

Ich persöhnlich sehe das glaube ich aber aus nen leicht anderen Blikwinkel.

Das Tier müsste genauer definiert sein.

Geht es da um meinen eigenen Hund und einem Fremden würde ich mich im jeden Fall für den Hund entscheiden auch wenn ich grundsätzlich niemandem was schlechtes wünsche.

Mein Hund ist Familie. Das mag widernatürlich wirken (und sogar auch sein) und seltsam aber ich kann da nicht anders.

Anderer seits: Fahre ich gerade Auto und ich müsste ich mich entscheiden ob ich jetzt einen Menschen oder irgendein Tier überfahren würde ich mich wohl für das Tier entscheiden. Sowieso bei Kindern.

Antwort
von ApfelTea, 20

Ein Welpe ist auch ein unschuldiges Kind, nur eben nicht die gleiche Tierart. Für mich hat kein Tier mehr oder weniger viel wert.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ja aber im Notfall ist ein Baby eben wichtiger als ein Welpe oder würde du ein unschuldiges kleines Baby in einem brennenden Haus zurücklassen nur um einen Welpen zu retten ?

Kommentar von ApfelTea ,

ich würde retten, was ich retten kann.

Antwort
von Ufea2000, 47

Menschen sind an sich ja schon ziemlich egoistisch (nicht persönlich sondern oberflächlich gemeint).. Hunde sind Tiere, ja. Aber was sind denn Menschen? Wir sind auch nur Tiere. Hunde sind Säugetiere, Menschen sind Säugetiere. Warum eine Art bevorzugen nur weil wir uns überlegen fühlen und denken wir wären mehr wert?

Antwort
von tgiedb, 156

Also ich persönlich finde auch, dass Tiere höher gestellt sein sollten als eine Sache.
Das mit dem Tier/Kind Vergleich finde ich zB eine schwere Angekegenheit. Im Prinzip finde ich dass man es schon vergleichen kann immerhin kann ein Kind auch nicht so denken wie ein Erwachsener und es stellt sich die Frage ob man den Menschen wirklich als höherwertig einschätzen kann - allein aufgrund der menschlichen Handlungen unterscheiden wir uns ja wirklich nicht sonderlich bzw. viel gescheiter sind wir ja nicht
Ich finde Tiere gehören auf jeden Fall mehr geschützt denn wer einen Hilflosen oder wehrlosen Tier Schmerzen zufügt hat meiner Meinung nach einen genau so großen Schaden im Kopf wie einer der einem Kind oder anderen Menschen Mutwillig Schmerz zu fügt
Schmerzen sind schmerzen egal wer sie empfindet

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich finde Tierquälerei auch abartig aber ein Kind zu quälen finde ich nochmal eine Stufe schlimmer und nur weil das Kind vielleicht noch nicht alles überblicken kann fühlt es trotzdem auf menschlichem Niveau

Antwort
von Schlauerfuchs, 9

Sagen wir es so der Mensch hat es als einziges Wesen auf der Erde geschafft Städte zu bauen und Kultur und Schrift zu entwickeln, das hebt ihm von den Tieren ab er hat zwar zu 98% die gleiche DNA wie ein Chimpanse aber eben nur 98% dies 2 % machen ihm anders...

Wir sollte zwar alle Tiere und Lebewesen achten ,aber irgendwie sind es eben verschiedene Gattungen. 

Antwort
von LukaUndShiba, 106

Der Mensch ist auch nur ein Tier. Also stehen wir trotz unserer "Intelligenz" (den Menschen als intelligent zu bezeichnen ist eigentlich ziemlich dumm denn er zerstört sich selber und seinen kompletten Lebensraum immer mehr) mit jedem Tier auf einer Stufe.

Und es gibt auch Menschen die in meinen Augen unter allen anderen Tieren stehen, terroristen z.B. sind in meinen Augen weniger wert als jede Ameise.

Nach unserer kleinen Diskussion letztens halte ich von dir auch nicht mehr viel und würde in einer not Situation wo ich jemandem wie dir oder meinem Hund helfen müsste eher meinem Hund helfen. Der ist mir deutlich sympathischer. 

In meinen Augen ist der Mensch der größte Fehler den die Natur begehen konnte. Daher ist meine Ansicht so wie sie ist.

Und das du nur auf dieses Thema gekommen bist weil viele sich aufregen wenn jemandes Hund Rattengift gefressen hat und dem das völlig egal war ist noch trauriger. 

Und ich sage es auch hier gerne noch mal: Mir und auch dem anderen Mitglied das in diese andere Diskussion involviert war sind Babys oder kleine Kinder nicht egal. Aber es liegt nun mal nicht in meinem Themen Gebiet mich um fragen zu Babys oder Kinder zu kümmern und auch nicht in meinem Interesse. Ich mache mir die Nerven schon genug kaputt bei manchen fragen zum Thema Hund. 

ABER die Fragen die du mir gezeigt hast gehen mir nicht am ar*** vorbei, nur so als Info.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Mit jedem Tier, was ist Fliegen, Würmern oder gar Einzellern, naja ich Unterscheide da und für mich wäre auch jeder Hund mehr Wert als eine Fliege und das mit Terroristen verstehe ich auch aber ich finde traurig das man bei euch Tierrechtlern sofort selber an Wert verliert wenn man nur eure Überzeugung nicht teilt den genau solche Gedanken machen aus einer Überzeugung eine Ideologie

Und der Mensch ist kein Fehler, die Gesellschaft ist einfach nur krank, nicht wir einzelnen sind schuld an den Zerstörungen sondern von gierigen gekaufte Autorität, Lobbyismus das ist das wahre Übel

Und nein diese Frage habe ich nicht nur wegen unserer Unterhaltung gestellt, aber es hat mich einfach schockiert welcher Überzeugung ihr diese Einstellung als richtig verkauft

Zu der Sache mit der Frage, ich habe mich da nur so reingehangen, weil die die die Frage gestellt hat ein Kind oder eine ganz junge Jugendliche war und ich habe mir nunmal auf die Fahnen geschrieben hier Kinder vor Shitstorm zu verteidigen und das habe ich auch schon öfters getan

Wenn ihr ihr kindgerecht geschrieben hättet geh schnell zum Tierarzt es ist dringend dann hätte ich nicht eingegriffen aber ihr musstet ja sofort anfangen mit du bist zu blöd ein Hund zu halten

Antwort
von Viowow, 45

Weil Menschen auch nur Tiere sind...
Um Tiere zu respektieren, muss man übrigens weder Veganer sein, noch Haustierfrei leben...
"unschuldige kinder" aha, und was sind tiere? "schuldig"?
wohl eher nicht. und frotzdem werden sie eingesperrt, und es wird sich nicht ausreichend zu artgerechter haltung informiert...
warum nicht? weils anstrengend ist und zeit und geld kostet. ich mein, hallo? kaninchen operieren lassen für 200€ ?! da ist einschläfern lassen und neu kaufen doch günstiger...
na, whatever, tiere enttäuschen einen nicht, nerven nicht rum und würden niemals auf die idee kommen, dich zu hintergehen. zudem würden sie niemals nur aus "bock" töten, sondern immer nur,um zu überleben...
auch wären sie nicht so dämlich, ihren eigenen lebensraum zu zerstören.
ich finde, das reicht an gründen, um alle arten auf eine stufe zu stellen...

Antwort
von brandon, 55

Tiere sind die besseren Menschen weil sie keine Widerworte geben.

Wer. sich mal Sendungen mit Tieren und alle ihre niederen Motive anschaut weiss wovon ich rede.

Trotzdem liebe ich meine Hunde und meine Katzen.

Aber meinen Sohn und meinen Mann liebe ich mehr wenn es auch mal Hoff gibt. Das ist meine Familie.

Natürlich trauere ich um meine Hunde und Katzen mehr als ich es bei John und Jane Doe tue.

Kommentar von brandon ,

Ich meine Zoff.

Antwort
von Limmi1, 25

Mir persönlich sind alle Lebewesen etwas wert. Ich stelle sie auf keine Stufe... Solange etwas ein Herz und eine Seele hat, ist es mir viel wert. Ich weiß nicht was ich sonst noch sagen sollte...? Ich sag es mal so, behandle jeden so wie du selbst behandelt werden willst. Und Tiere wie wir Alle! Machen da einfach keinen Unterschied... Alle leben auf dieser Welt und wenn sich Menschen immer über alles stellen wird es leider sehr schlecht ausgehen.

Antwort
von adianthum, 33

Normalerweise verteidigt man seine Artgenossen.

Hunde verteidigen auch ihre Herrchen nur deswegeb, weil sie dem "Rudel" angehören.

Eine Katze würde nur ihre Kitten verteidigen, und einem Hamster wäre es wurscht, was mit "seinem" Menschen passiert, solange er weiterhin sein Futter bekommt.

Wir sind fähig zu Migefühl, Empathie haben viele Menschen ebenfalls- allerdings sind auch Tiere empathisch, oftmals mehr als mancher Mensch.

Dieses fehlgeleitete Mitgefühl (Gutmenschentum) trägt dann manchmal solch merkwürdige Blüten, wie dass eine Mutter ihre Haustiere gut versorgt und ihre Kinder vernachlässigt (weil diese Widerspruch/stand leisten?)

Oder, dass Täter therapiert werden und das Opfer im Regen steht.

Solche Personen sind einfach nur fehlgeleitet. Es gibt Kinderschänder, die glauben das was sie tun, täten sie aus Liebe! Eltern die ihre Kinder blutuig prügeln, weil sie es "gut" meinen.

Ich mag Menschen und Tiere, aber wenn es darauf ankäme würde ich in einer Hungersnot meine Katze braten und nicht mein Kind!

Und ein Lebewesen zu quälen, egal wie groß oder klein es ist, ist einfach eines Menschen nicht würdig.

Ich denke es kommt auf die Situation an, und selbst ein fehlgeleiteter Mensch wird in der Not eher seinen Hund braten als sein Kind!

Antwort
von BTyker99, 43

Mit der Argumentation begibst du dich auf glattes Eis: Wenn man dasselbe auf Menschen anderer Kulturen/Religionen anwendet (wie es die identitäre Bewegung tut), wird man sofort in die Nazi-Ecke gestellt, auch wenn ich dir grundsätzlich zustimmen würde. Der Übergang zwischen den Verwandschaftsverhältnissen und Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Lebewesen ist nunmal fließend.

"Aber trotzdem sind ... für ich einfach mehr wert, ich bin selber
ein ... also ist doch nur natürlich das ich ... bevorzuge und
Sympathie und Wertschätzung hat ja auch was mit Ähnlichkeit zu einem
selbst zu tun"

Antwort
von voayager, 86

Es gibt den Spruch "wer die Menschen kennt, liebt die Tiere." Gemeint ist hierbei, dass verbitterte Menschen, aus Enttäuschung heraus zu Misantropen werden und sich dann gezielt Tieren zuwenden, die sie dann maßlos überhöhen. Im Grunde toben solche Leute ihre Neurose aus, wenn sie Tiere auf die Stufe eines Menschen stellen oder gar noch eine drüber.

Kommentar von BrightSunrise ,

Was könnte das denn für ein Erlebnis gewesen sein, welches diese Art der Neurose ausgelöst hat?

Kommentar von voayager ,

alles Mögliche ist da möglich, allemal wenn ein Mensch sehr empfindlich ist und zudem recht viel von Andweren erwartet. Also deine Frage läßt sich nicht befriedigend beantworten, es sei denn ich würde ne Liste mit 50 Gründen in etwa aufführen. Das ist zu viel verlangt, wäre mir auch zu dämlich.

Kommentar von BrightSunrise ,

Dann muss ich wohl oder übel mit meiner Neurose leben.

Kommentar von voayager ,

vielleicht

Kommentar von Viowow ,

😂neurose... ist klar...

Antwort
von AriZona04, 148

Du entsprichst absolut dem Gesetz: Das sieht Tiere auch nur als "Sache".

Schade.

Sind wir wirklich das höchste der Geschöpfe? Mit welchem Recht maßen wir uns das an? Gut, Du respektierst wenigstens Tiere. Ich setze sie dennoch gleich, weil viele Tiere ihren Herrchen einen Partner in gewisser Weise ersetzen z.B.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Du entsprichst absolut dem Gesetz: Das sieht Tiere auch nur als "Sache".

Nein tu ich nicht, für mich sind Tiere keine Sachen sondern Lebewesen und haben Tiere auch Respekt verdient aber ich stell sie nicht auf eine Stufe mit Menschen

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Der Mensch ist vor dem Gesetzt auch nur eine Sache ..er steht also im Grunde vor dem Gesetzt  als Person noch unter dem Tier .

Antwort
von Revic, 144

Menschen SIND Tiere. Also warum sollte die eine Tierart über der anderen stehen?

Kommentar von ThommyGunn ,

Tiere haben auch kein Mitgefühl mit ihrer Beute oder konkurrienden Arten, wenn wir nur Tiere sind, warum sollten wir Mitgefühl haben mit unserer Beute?

Kommentar von Revic ,

Ich verstehe deine Aussage nicht. Was hat der Wert einer Tierart mit Mitgefühl zu tun?

Kommentar von BrightSunrise ,

Das ist nicht richtig. Bei einzelnen Tieren wurden bereits Empathie und Mitgefühl anderen Arten gegenüber beobachtet. So habe ich erst neulich in einer Doku von National Geographic beobachtet, wie ein Flusspferd den Kadaver eines jungen Elefantens vor einem Löwen beschützen wollte. Selbst eine Löwin wurde beobachtet, wie sie ein verwaistes Affenjunges aufnahm und beschützte. Womöglich hielt dieser Zustand nicht allzu lange an, aber kurzzeitig ist das nicht auszuschließen.

Kommentar von voayager ,

ist ganz unterschiedlich

Kommentar von BrightSunrise ,

Was willst du mir mit diesem Kommentar sagen? Was ist unterschiedlich?

Kommentar von 16Lili12 ,

Haha der Mensch hat auch kein Mitgefühl wenn er ein Schwein ist, jemanden grundlos umbringt... Also bitte die Aussage ist richtig unnötig.

Kommentar von Revic ,

Warum denn grundlos? Ich finde, Nahrungsaufnahme ist ein ziemlich bedeutender Grund.

Antwort
von Majasoon, 129

Klar bevorzugst du deine art, trotzdem sind in meinen Augen Tiere genau so viel wert wie wir!!

Kommentar von voayager ,

im Zweifelsfall muß der Mensch Vorfart haben, alles andere ist gestört

Antwort
von FrankFurzer, 4

Ich bin keiner von diesen Veganerspinnern, aber ich finde das der Mensch das schlimmste Tier auf unserem Planeten ist. Mit derzeit schon über 7 Millarden berauben wir den Planeten sämtlicher Ressourcen und rotten nach und nach sämtliche Tierarten aus. In spätestens 500 Jahren wird es vermutlich kein Leben mehr auf der Erde geben und Schuld ist der Mensch.

Antwort
von 16Lili12, 112

Was für unschuldige Kinder? Der Hund ist nicht unschuldig oder wie?? Tiere und Menschen sollten gleichgeschätzt werde. Ich mein die Menschen ruinieren mit ihren Abgasen, Atomkraftwerken, Plastik und so den Planeten. Tiere nicht. Also sind Tiete vielleicht nicht sogar besser?

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Manche Menschen ruinieren den Planeten, was kann z.b. ich für die Gesellschaft in die ich hineingeboren wurde, was kann ich dafür das China Massen an Kohle für Strom verbrennt, was kann ich für die Gier anderer und wenn ich mir deswegen auch noch anhören muss Tiere sind besser als ich dann ist das genauso eine dumme Generalisierung wie Moslems sind Terroristen

Jetzt weißt du was ich mit unschuldig meine, ich habe ein Kind als Beispiel genommen damit solche Vergleiche ausbleiben denn bei einem Kind ist sofort klar das es nichts für die Zerstörung und Grausamkeit kann

Kommentar von 16Lili12 ,

Tja du hilfsr genau wie ich allein schon mit indem du hier ein Handy/Laptop/PC benutzt alles Made in China. Und wie du schon richtig erkannt hast sind die Menschen die, die alles zerstören und nicht die Tiere. Das Kind ist im Moment vielleicht noch unschuldig aber es wird auch erwachsen. Der Hund dagegen ist immer unschuldig. So wie alle anderen Tiere. Wie kommst du eigentlich auf die absurde Idee das du ein Tierfreund bist oder generell besser als Tiere?

Antwort
von dogmama, 113

ah ja, und was ist hier jetzt die Frage?

außerdem hat jeder so seine Vorlieben, der eine mag Tiere, andere wiederum Menschen und etliche Leute mögen alle Lebewesen!

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Meine Frage ist warum es diese fixe Idee gibt und wie man auf sowas kommt

Kommentar von dogmama ,

weil Geschmäcker und Vorlieben nun mal verschieden sind!

Und Menschen sind auch nur Tiere!

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Quadrate sind auch nur Rechtecke, trotzdem geben wir ihnen den Sonderstatus als Quadrat

Kommentar von BrightSunrise ,

Das ist kein Sonderstatus, sondern eine Unterteilung.

Oberbegriff: Rechteck

Unterbegriff: Quadrat

Wie gesagt, ein Quadrat ist genauso ein Rechteck wie ein Mensch ein Tier ist.

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für Eltern, 5

Hallo! Sind das nicht alles subjektive Betrachtungen? Aus einer alten Antwort von mir : 



Der Wert einer Spinne

1 Eine Spinne ist Teil der funktionierenden Natur und holt sogar Mücken von der Wand.

2 Der Mensch zerstört mehr als alle Tiere zusammen.

Wer ist nun objektiv mehr wert??



Antwort
von Neutralis, 138

Was unterscheidet dich von einem Tier ? Vielleicht fehlt den Menschen, die behaupten das Tiere genauso viel Wert sind wie Menschen das einfach. ;) 

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Von einem höheren Tier (Affe, Hund, Katze) unterscheidet mich meine Intelligenz, meine Verstand und co von einem niederen Tier (Wurm, Insekt, Spinne) das ich wer bin und ein Bewusstsein habe und z.b. das Insekt nur eine biologische Maschine ist

Kommentar von BrightSunrise ,

Und was bist du nun, wenn du weder ein höheres noch ein niederes Tier bist?

Kommentar von Revic ,

Aber Würmer rotten sich nicht gegenseitig aus und zerstören ihren eigenen Lebensraum. In diesem Punkt sind uns Würmer überlegen. Viel Gehirn bedeutet nicht automatisch, dass wir klüger sind.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

und zerstören ihren eigenen Lebensraum

Tun manche Würmer eben doch genauso wie Bakterien es auch tun

Ich hingegen rotte keinen meiner Mitmenschen aus ich bin ein friedliches Wesen und habe mich selbst dazu entschlossen das zu sein

Kommentar von BrightSunrise ,

Inwiefern zerstört ein Wurm oder eine Bakterie seinen bzw. ihren eigenen Lebensraum? Meines erachtet ist der Mensch die einzige Art, die das tut. Und jetzt sag bitte nicht, dass der Regenwurm Löcher in sein Zuhause gräbt.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Viele Parasiten tun das

Kommentar von Revic ,

Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich bin 16

Kommentar von Revic ,

Gut verstehe. Mit 16 kann man manche Dinge noch nicht so überblicken. Aber das kommt noch.

Kommentar von BrightSunrise ,

Ich würde das nicht unbedingt am Alter festmachen. Ich bin auch erst 17.

Kommentar von BrightSunrise ,

Beispiel mit Erklärung bitte.

Kommentar von BrightSunrise ,

Jetzt mal ehrlich, ich hätte wirklich gerne eine Erklärung...

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Viele Parasiten Würmer bringen ihren Wirt um dann überleben zwar ein paar davon diese "Apokalypse" aber die meisten gehen drauf weil sie ihren Lebensraum zerstört haben das meinte ich

Kommentar von BrightSunrise ,

Welcher Wurm tut das?

Beispiel Fuchsbandwurm: Der Fuchsbandwurm lebt in einem Fleischfresser, das ist sein Haupt- und Endwirt. Im Darm des Endwirts legt er seine Eier ab, welche dann nach draußen befördert werden. Dort werden sie von Pflanzen- und/oder Allesfressern über die Nahrungsaufnahme mit aufgenommen. Das sind dann die Zwischenwirte. Der Fuchsbandwurm wächst im Zwischenwirt heran und schwächt ihn so sehr, dass er leichte Beute für Fleischfresser wird und/oder sogar stirbt. Über die Nahrungsaufnahme nimmt der Fleischfresser über das erlegte Tier (oder Aas) den Fuchsbandwurm wieder auf. Dieser ist somit in seinem End- und Hauptwirt angekommen, fügt ihm aber sonst keinen beachtlichen Schaden zu (oder?). So beginnt das Ganze wieder von Neuem.

Gut, man könnte den Zwischenwirt als Lebensraum ansehen, wobei der eigentliche Fuchsbandwurm im Endwirt lebt, allerdings stirbt der Großteil dieser Würmer nicht.

Kommentar von Maldaea ,

JEDES Lebewesen, welches nicht sein eigenes Verhalten reflektiert zerstört seinen Lebensraum. Nachhaltigkeit und Ökologie sind Begriffe mit denen ein Reh nichts anfangen kann, ja bis vor wenigen Jahrhunderten auch der Mensch nicht. Bakterien erst recht nicht. Bakterienpopulationen verbrauchen immer alle Nährstoffe und vergiften sich zusätzlich selber und sterben dann ab. Das ist doch normalerweise Grundwissen Biologie.

Kommentar von BrightSunrise ,

Das ist mir neu.

Wenn ein Ökosystem im Gleichgewicht ist, kann ein Lebensraum nicht zerstört werden. Du meinst wohl, dass ein Reh seinen Lebensraum Wald zerstört, indem es ihn bzw. die Pflanzen frisst, oder? Dank natürlicher Selektion wird dem aber ein Strich durch die Rechnung gemacht, so zumindest die Theorie, wenn nicht gerade der Mensch dazwischen funkt. Ansonsten bitte ich um Erklärung.

JEDE Bakterie zerstört ihren Lebensraum? Was ist mit den ganzen Bakterien in meinem Körper? Die zerstören mich doch nicht.

Vielleicht kannst du mir das nochmal erklären, möglichst auch mit Quelle.

Aber ich kann mich ja nochmal anders ausdrücken: Der Mensch ist das einzige Tier, welches bewusst seinen eigenen Lebensraum und den anderer zerstört.

Kommentar von Maldaea ,

Gleichgewicht ? 

Solange deine Bakterien noch Nährstoffe durch dich erhalten brauchen sie dich nicht zu zerstören. Sobald du aber dazu nicht mehr in der Lage bist ... => nennt man dann auch Verwesung.

Welches Tier hat den überhaupt das Bewusstsein um zu begreifen, dass es Lebensraum zerstört?

Kommentar von BrightSunrise ,

Und wenn ich nicht mehr da bin, weil sie mich zersetzt haben, sterben sie?

Der Mensch.

Kommentar von Revic ,

Quellen bitte! Außerdem brauchst du nicht aktiv jemanden angreifen, um deiner Umwelt schaden zuzufügen. Es reicht vollkommen, den Kaugummi immer auf die Straße zu spucken, bei jedem Einkauf ne neue Plastiktüte zu holen oder Holz abhacken um den Kamin zu befeuern. Und jetzt antworte bitte nicht mit "sowas mach ich aber nicht". Es sind nur drei Beispiele von tausenden. Ohne Zerstörung ist der Mensch doch kaum noch lebensfähig.

Kommentar von dogmama ,

unterscheidet mich meine Intelligenz, meine Verstand 

aha, Deine Intelligenz, und was ist mit den Menschen die weniger intelligent sind oder auch eine geistige Behinderung haben?

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich habe kein Problem mit Menschen die weniger intelligent sind als ich, als höher stufe ich mich nur gegenüber Menschen ein die primitives Verhalten wie Gewalt (außer Verteidigung) oder Unterdrückung anwenden aber ich möchte wetten es gibt viele weniger intelligente friedliche Menschen mit denen ich gerne befreundet wäre

auch eine geistige Behinderung haben

Gehören immernoch meiner Art an sind also trotzdem noch Menschen, wenn du mal meine Antworten bei Themen wie Organspende lesen würdest kannst du sehen das ich keinen Unterschied zwischen gesund,  behindert,, Koma Patient und zu angeblichem Tode definiertem mache

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Geist ist nicht gleich  Intelligenz 

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Ein Mensch besitzt : 

Vernunft ,Kreativität und Geist ,er ist in der Lage seine Triebe zu kontrollieren .Während ein Tier seinen Trieben  hilflos ausgeliefert ist .

Ein Tier  hingegen Besitz Instinkt ,Trieb und auch Gefühl 

Genau dies ist der wesentliche  Unterscheidet  von Mensch und  Tier ..

Kommentar von BrightSunrise ,

Nach von Menschen erklärter Definition, ist ein Tier Folgendes:

"mit Sinnes- und Atmungsorganen ausgestattetes, sich von anderen tierischen oder pflanzlichen Organismen ernährendes, in der Regel frei bewegliches Lebewesen, das nicht mit der Fähigkeit zu logischem Denken und zum Sprechen befähigt ist"

http://www.duden.de/rechtschreibung/Tier

"Als Tiere werden Lebewesen mit Zellkern (Eukaryoten) angesehen, die ihre Stoffwechselenergie nicht wie Pflanzen aus Sonnenlicht beziehen, Sauerstoff zur Atmung benötigen, aber keine Pilze sind. Zur Energie- und Stoffgewinnung ernähren sich Tiere von anderen Lebewesen (Heterotrophie). Die meisten Tiere können sich aktiv bewegen und besitzen Sinnesorgane."

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tier

Trifft das etwa NICHT auf dich zu?

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

@BrightSunrise 

Es ist ja kein Zufall das die Naturwissenschaft immer Atheistisch methodisch ist ,denn diese  macht ja ganz bewusst keine Philosophischen ,Theologischen Aussagen, da seriöse Wissenschaft  sehr  wohl weiss wo ihre  eigene Kompetenz endet .

Daher trifft das natürlich,was hier beschrieben ist , auch auf mich auch zu .

Ist aber doch wohl  wie du zugeben musst eine nicht allumfassende Anschauung ,sondern eben immer noch eine begrenze Sichtweise der Dinge .

Kommentar von BrightSunrise ,

Alles klar, jetzt weiß ich, wo der Hase läuft. Zwischen Atheisten und Christen (oder auch anderen religiösen Menschen) sind solche Diskussionen sinnlos, da sich keine der beiden Seiten von ihrer Meinung abbringen wird, was in Deutschland ja völlig legitim ist.

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Da  du die Transzendenz nicht in dein Weltbild  zu integrieren vermagst ..oder willst , auch nicht mal hypothetischer weise ,wie dies etwa die seriös NW ja kann und tut .. Stimme ich dir hier zu .

Kommentar von BrightSunrise ,

Wie soll ich etwas in mein Weltbild integrieren, wenn ich selbst nicht daran glaube? Ich kann mit Religion absolut nichts anfangen. Wenn Leute einer Religion angehören, dann ist das schön und gut für sie, aber für mich ist das absolut nichts. Und so wie meine Erfahrungen das gezeigt haben, sind da beide Seiten sehr verbissen und können die jeweils andere Seite nicht wirklich nachvollziehen.

Antwort
von banane131, 106

War das Tier schuldig, wenn das Kind unschuldig ist? Warum darf ich keine Achtung vor der Kreatur haben und auch andere Werte schätzen? Wer gibt uns das Recht, uns über die Tiere zu stellen? Denk mal drauf rum.....

Ich ziehe die Tiere den meisten Menschen vor. Man gut kann ich mir das aussuchen........

Kommentar von ManuTheMaiar ,

War das Tier schuldig, wenn das Kind unschuldig ist?

Ich habe das unschuldig nur betont damit mir einer mit dem lieber Hund Massenmörder Vergleich kommt

Warum darf ich keine Achtung vor der Kreatur haben und auch andere Werte schätzen?

Darfst du doch und ich hab doch auch Achtung vor Tieren sonst würde ich sagen es ist gut so das Tiere Sachen sind

Wer gibt uns das Recht, uns über die Tiere zu stellen?

Naja ein Mitmensch ist mir ähnlicher als ein Hund deswegen stelle ich meine Art über andere aber das ja noch kein Grund andere Arten respektlos zu behandeln

Kommentar von SusanneV ,

Lieber mit einem Hund glücklich sein, als mit einem Partner zusammen leben zu müssen, der einem nicht glücklich machen kann oder will

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Ein Mensch nicht auf eine Stufe mit eine Tier zu stellen ,impliziert noch lange nicht ,dass man keinen Respekt vor einem Tier als Lebewesen hätte ,wie du hier gerade so unterstellst .

Merkwürdigerweise  ziehst du selber dann,aber in deinem Statement  das Tier dem Menschen  vor .Und tust da was du an anderen Bemängelst ...

Du Projizierst also deine Taten auf andre ...

Antwort
von WALDFROSCH1, 47

Es geht  wohl auch hier um die systemische  Sklaverei  der Menschen .

Ich denke es gibt gewisse Machtinteressen die daran interessiert sind das wir so denken ,dass ein Menschen nichts als ein Tier ist .Es geht ja sogar schon so weit das es keine Emphatie für Kinder im Mutterleib zu geben scheint sehr wohl aber für Tiere .

Also ist der Mensch heute oft schon weniger als ein Tier wert in den Augen vieler  Zeitgenossen .

So kann man auch bald über den Menschen ganz willkürlich verfügen ,denn Staatenlose  Personen ,,die da ja  so oder so fast  alle EU Bürger  heute sind ,haben auch keine Menschenrechte ,denn die haben effektiv nur Menschen .

Umso mehr gelingt diese ,wenn wir selber auch  nicht mehr den Unterschied vom Mensch zu Tier erkennen können /wollen .

Und nein ich bin auch kein Fleischesser mehr ,obwohl ich sehr gerne Fleisch esse,habe ich doch inzwischen allen Tierischen Produkten vollständig abgeschworen aus den unterschiedlichsten Gründen .

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