Frage von FLINDUS 01.02.2011

Warum diese Angst...? Dieser Groll ?

Ein Hinweis zur Frage

Liebe/r FLINDUS,

Deine Frage mag interessant sein, jedoch provozieren solche Fragen leider auch immer wieder politisch stark tendenziöse Äußerungen, die hier nicht erwünscht sind. Ich möchte Dich und auch die hier Antwortenden bitten, Rücksicht darauf zu nehmen. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

Bitte schaut diesbezüglich doch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.

Vielen Dank für Euer Verständnis!

Herzliche Grüße,

Mia vom gutefrage.net-Support

Die Frage wurde geschlossen.
  • Hilfreichste Antwort von LelaEls 01.02.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    das problem scheint genau das zu sein, das du ansprichst - viele leute haben gar keinen kontakt zu anderen (ihnen fremden) kulturen.

    und leider ist es so, dass ihnen das fremde angst macht. in der schweiz (da lebe ich) ist es typisch, dass schweizer aus ländlichen gegenden mit kleinem ausländeranteil politisch tendentiell sehr viel weiter rechts stehen als die städtische bevölkerung, die tagtäglich im kulturellen austausch steht.

    so weit meine antwort, eine lösung für das problem habe ich leider noch nicht (ausser: bessere integration, bzw. wille zum austausch auf beiden seiten).

  • Antwort von Taflie1961 01.02.2011
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nö...das ist nicht schade. Wenn Du Türken, oder türkisch Abstämmige mal erleben möchtest, dann mußt Du nicht in Bayern schauen wo die Welt noch in Ordnung ist, Du mußt dann einfach mal ins Ruhrgebiet, nach Köln oder Berlin. Dort fährst Du einfach mal mit der S-Bahn, und läßt das alles schön auf Dich wirken. Du brauchst Dich auch gar nicht groß mit irgend jemanden unterhalten, nur schauen und hören. Der Groll der hier in Deutschland herrscht, hat eine andere auch sehr feine Ursache. Die meisten Deutschen haben Angst etwas zu sagen, weil man sie ja sonst für einen Nazi halten könnte. Das wollen die Leute aber nicht. Deshalb ist fälschlicherweise über Jahrzehnte geschwiegen worden, was heute zu einer Jugend mit Migrantenhintergrund geführt hat, wo selbst die Eltern dieser Kinder verzweifeln. Wenn wir uns als Ausländer im fremden Land derartig benehmen würden, dann bekämen wir Haue und würden rausfliegen. Hier nichts. Man will ja nicht als Radikal gelten. Dadurch hat man aber keine Grenzen mehr, was wiederum zu einer Radikalisierung der Migranten geführt hat. Erinnere Dich doch einfach mal. Da ist sogar so ein Spinner hingegangen, und wollte mitten in unserer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, in Köln den Kalifatstaat ausrufen. Hallo...gehts noch. Das ist dann der Boden, auf den Menschen mit Hass und Rechtsradikalismus prima ihre Saat ausstreuen. Die Deutschen selber fühlen sich von der Politik nur allein gelassen. Der Politiker fährt im dicken Mercedes, und die kleinen Leute haben den Spass in der S-Bahn. Hier rächt es sich ganz fatal, dass man in der Vergangenheit nicht auf die Kultur und Gepflogenheit der Deutschen gepocht hat.

  • Antwort von TgMalik92 01.02.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Menschen glauben was sie hören, sehen(im TV) und lesen .. Daher kommt die Dummheit .. !

  • Antwort von Tassilofrank 01.02.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Diese Frage ist suggestiv und in sich schon Rassistisch. Warum benennst du nicht worum es dir wirklich geht, wozu diese Verschleierungstechnik, die dann doch zwischen den Zeilen zum tragen kommt. Deutsche sind nicht ausländerfeindlich und auch nicht rassistisch. Im Gegenteil es ist eines der tolerantesten Völker weltweit und so sieht uns auch die Welt. Nicht umsonst wurde es im Weltindex zum vorbildlichsten Land gekürt. Bei dem was du thematisierst geht es nicht um den Ausländer in allgemeinen, sondern um die islamisch türkisch-arabischen Einwanderer. Was ist den dieser Bevölkerungsgruppe alles erlaubt und was wird ihr hier gewährt. Ist es umgekehrt in deren Heimatländer ebenso? Nein natürlich nicht, es ist Christen verboten ihre Kirchen zu renovieren bzw. neue zu bauen. Kein Mensch hier hat was gegen Polen, Italiener, Brasilianer usw. Woran liegt das wohl? Natürlich an der Nichtintegration dieser Volksgruppe, an der Einwanderung in die Sozialkassen, an der Verächtlichmachung der deutschen Kultur, dem Nichteinhalten deutscher Gesetze usw. 70% aller türkisch-arabischen Einwanderer sind in Berlin von Transferleistungen abhängig, siehe Spiegel Artikel und Bundesamt für Statistik. 80% der Gefängnisinsassen in Berlin –Tegel sind Muslime vom Zentralrat der Muslime selbst gesagt und mit der Forderung verknüpft dass es dem Zentralrat erlaubt werden müsse jetzt dort tätig zu werden. Deine Frage spiegelt genau das, warum diese Bevölkerungsgruppe nicht gemocht wird. Wo bleibt denn die Distanzierung von den ganzen Auswüchsen wie Ehrenmorde, Frauenunterdrückung, Deutschenfeindlichkeit an den Schulen, Schwulenjagd usw.?

    Mit sehr gutem Beispiel ging ja der Zentralrat der Muslime bei seiner halbherzigen Verurteilung an dem Massaker an christlichen Kopten voran. Er benutzte für seine Entschuldigung eine Sure die abrogiert wurde, also nicht mehr gültig ist. Genau dies ist auch in deiner suggestiven Frage vorhanden.

    Es ist immer dasselbe immer sind die anderen die schuldigen und die Rassisten. Reflexion / Selbstreflexion gehört zu den Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens und der menschlichen Entwicklung. In islamischen Gesellschaften fehlen das Verständnis und die Bereitschaft sowohl zur kritischen Reflexion der Religion / Kultur, der man angehört, wie auch zur kritischen Selbstreflexion, zur kritischen Vernunft im Sinne Emanuel Kants. Reflexion ist unabdingbar beim Erwerb von Wissen. Darum auch die Bildungsferne und Integrationsverweigerung die ja nun mal Fakt ist. Diese Probleme mit der muslimischen Einwanderung gibt es ja nicht nur in Deutschland, sondern in allen Ländern wo Muslime eingewandert sind. Also an wem liegt es denn dann, doch ganz bestimmt nicht an den Deutschen. Die Lehre der Abrogation stärkt daher nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart, den orthodoxen Islam und trägt wohl wesentlich mit dazu bei, sich nicht für einen kritischen Umgang mit der eigenen, zeitbedingten Geschichte zu öffnen.

    Zum Rassismusvorwurf: Wer Menschen einteilt in Muslime= Menschen mit allen Rechten, Dhimmis= Menschen mit beschränkten Rechten und Kuffar= Menschen mit gar keinen Rechten.

    Wer bitte ist hier dann der Rassist?

  • Antwort von HeinrichVI 01.02.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wo sagt Sarrazin etwas gegen Ausländer? Das tut er nicht. Außerdem solltest du das Wort "Rassismus" nicht so leichtfertig benutzen. Oder hat da jemand im Bezug auf die Türkei die "Mongolische Großrasse" beleidigt?

  • Antwort von Taylorpicker 01.02.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du hast vollkommen Recht, aber deine Frage ist hier falsch platziert. Davon abgesehen bin ich nicht der Meinung, daß Sarrazin wirklich eine Mehrheit für seine Thesen in der Bevölkerung findet.

  • Antwort von xEllax 01.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo, ich habe wirklich überhaupt nix gegen Ausländer, aber ihren Ruf sind sie selbst schuld. Wenn die in keine Schule aufgenommen werden und 8 mal mehr Bewerbungen abschicken müssen dürfen die sich bei ihren Landsleuten bedanken. Warum sind die Japaner oder die Vietnamesen nicht so "verhasst" und in jeder Firma gern gesehen? Natürlich gibt es sehr sehr viele Türken/Araber die sich benehmen aber leider gibt es auch viele die es nicht tun und sich somit unbeliebt machen.

  • Antwort von derprediger 01.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Seit Jahrzehnten lebe ich mit Italienern, Griechen, Jugoslawen, Spaniern, Portugiesen .... zusammen. Man kennt sich, man neckt sich, man freut sich sogar aneinander und heiratet untereinander. - Es gibt keine national bedingten Probleme. - Die einzige Gruppe die eine Ausnahme macht, sind Türken, Libanesen, Nordafrikaner, Einwanderer aus arab. Staaten. und bedingt noch die sogenannten Russlanddeutschen. Letztere sind bekannt dafür, dass sie rauh sind und "gerne zuschlagen". Die Gruppe der islamstämmigen Ausländer ist bekannt dafür, dass sie sich allein schon über die Religion ausgrenzt; Kopftuchtracht, Pluderhosen und Kinnbart bei Männern, dazu Heirat untereinander, Sitten und Gebräuche die in Deutschland nicht geschätzt werden und durch kriminelle Tätlichkeiten in allen Bereichen. - Ist es da ein Wunder, wenn man als "Ausländer einer bestimmten Gruppe" Probleme hat? - Sicher treffen meine Aussagen auch nur auf einen Teil dieser Bevölkerungsschicht zu, aber es ist ja bekannt, dass man mit "etwas zuviel Salz" schon die ganze Suppe ruinieren kann. Dasselbe gilt übertragen auch für eine Ausländergruppe.

  • Antwort von gamine 01.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich erlebe das auch so. Wenn über Ausländer gewettert wird, sage ich dann oft, der Mustafa oder die Songül sind doch korrekt, höflich, hilfreich, freundlich, mit denen kann man doch leben - jaja, heisst es dann, der schon, die ist ok, aber im Zug, in der Zeitung, im TV... die sind ja alle ... und dann gehts wieder von vorne los

    Wo ein Einheimischer einen Fremden persönlich kennen lernt, gibt es Sympathien und Anitipathien, wie überall. Die Vorurteile gegen die ganze Volksgruppe bauen sich aber dadurch nicht ab. Ich meine, dass die Medien dafür verantwortlich sind. Die Leute lassen sich derart berieseln, dass das Hirn einfach abschaltet. Und den kleinsten Vorfall werten sie dann als Bestätigung - türkischer Jugendlicher hat dies und das. Deutscher Jugendlicher hat auch, aber das fällt nicht ins Gewicht.

    .

    Integration kann nur stattfinden, wenn das gegenseitige Kennenlernen stattfindet. Ein Ausländer kann sich nicht alleine integrieren. Er muss vom Gastgeber aufgenommen werden. Ich lade deshalb alle Deutschen ein, sich mit Türken bekannt zu machen.

    Was man kennt, ist auch plötzlich nicht mehr fremd. Und was man kennt, macht einem auch keine Angst.

  • Antwort von Sonnenschnauz 01.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Deine Frage ist ja vor allem die nach der "Angst", und woher sie kommt. Ich denke, das ist eine sehr richtige Frage. Meine Antwort ist, dass diese Angst in einem mangelnden deutschen Selbstbewusstsein gründet.

    Ich lebe in Nordfrankreich und habe jetzt den neuesten Film von Dany Boon gesehen, "Rien à déclarer", - Nichts zu verzollen. (Er spielt auch in "Willkommen bei den Ch'tis")

    Es geht eigentlich um das Verhältnis des kleinen Belgien zum großen übermächtigen Frankreich. Ein "typischer" belgischer Zollbeamter spielt die Rolle eines ausgesprochenen Rassisten. - Das wird alles sehr humorvoll und eigentlich auch versöhnlich geschildert. Meine Frage aber ist die nach der Ursache für den Rassismus des "typischen" Belgiers. Ich denke, er fühlt sich unsicher, unterlegen, kann auf die selbstbewusste Art der französischen Nachbarn nur mit einem "Überlegenheitskomplex" reagieren.

    Ich denke, die Angst bei vielen Deutschen hat ihre Haupt-Ursache in ihrer Geschichte. Deutschland liegt in der Mitte Europas, hatte immer den Komplex, größer als die Nachbarn sein zu müssen, hat erst seit ein paar Jahrzehnten Frieden mit den Nachbarn, und hat seit 1945 vorgehalten bekommen, dass es eine Menge Fehler gemacht hat. Wir Deutschen leben ja mit der Hypothek einer furchtbaren Geschichte. Diese Hypothek ist zwar zu einem großen Teil abgearbeitet, aber ein Volk hat ein Kollektivgedächtnis, und das ist sehr lang.

    Wären wir im guten Sinne selbstbewusster wie andere Völker, ohne irgendwelche Komplexe, müssten wir uns nicht ständig einer "political correctness" unterziehen, könnten wir mit "Fremden" unbefangener umgehen.

    Ob wir Deutschen einen Film wie der Nordfranzose Dany Boon mit unserem Nachbarn, sagen wir Polen, drehen könnten, wage ich zu bezweifeln.

  • Antwort von theturkey68 01.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    wieso geht es immer um die türken ..??? IN Deutschland gibt es auch noch andere Ausländer .... jeder reden von türken integrieren sich nicht aber keiner weis was integrieren so wirklich ist ... Aba die meisten meine einfach Kultur aufgeben und sich an die Kultur anpassen in Deutschland ... NUR DIE MEDIEN MACHEN DIE DEUTSCHEN SO VERRÜCKT ....

  • Antwort von yeninesil 01.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    du hast einfach absolut recht mit dem was du sagts...ich kann nichts hinzufügen.

  • Antwort von Gelehrter 01.02.2011

    Worum geht es denn,um die Türken und allgemeine Ausländer nur?Weit gefehlt.Sieht man mal Chinesen,Japaner,Amerikaner,Engländer und so,die sind anpassungsfähig.Da gibt es so gut wie keine Probleme.Es geht um Ausländer aus islamischen Hintergrund.Und das soll uns Sorge machen.Es geht auch nicht so sehr um fremde Kultur,die ist ja noch zu begrüßen.Es geht um den Islam,der sich inzwischen in ganz Europa ausbreitet.Und das soll uns Sorge machen.In Frankreich und Belgien ist es besonders schlimm.Ganze Viertel haben sie schon unter Kontrolle.Auch die Polizei traut sich nicht hinein.Inzwischen ist es auch schon in Deutschland soweit(siehe Berlin,Köln und Frankfurt,das sind die schlimsten Städten)Es wäre ratsam sich mehr darüber mal Gedanken machen und dsich mal mit dem Islam sich richtig zu beschäftigen.Bei Youtube gibt es genug Filme darüber.Bestes Beispiel ist Piere Vogel.Der den Islam hier vorantreibt.Islam des Friedens ist nicht Islam des Friedens sondern der Unterwerfung**Das sollte man wissen.Hier geht es nicht um Verschwörungstheorien,sondern um nackte Tatsachen.Sagt nicht spätewr,wir hätten euch nicht gewarnt.Keine fremde Religion hier nimmt sich soviel die Freiheit(oder soll man besser sagen Frechheit?)raus ihre Religion so zu verbreiten.Wir werden immer mehr zum Schweigen verurteilt.Ich kann auf die Strasse gehen und laut schreien Buddha ist schei..ße.Keiner würde sich da aufregen und ich müsste nicht um mein Leben bangen.Wehe aber ich rufe laut Muhamed war ein Verbrecher und Vergewaltiger,da müsste ich rennen um mein Leben und das in Deutschland.Warum nimmt sich eine Religion so viel raus? Es ist der Machtanspruch und die islamisierung der ganzen Welt.Deutschland wacht auf!!! Kann ich nur sagen,wer heute in der Demokratie schläft,erwacht Morgen in der DiktaturWer immer noch glaubt es gehe nur um ein paar Türken,bzw. Araber und so,die sich nicht anpassen wollen der irrt gewaltig.Hier steckt eine Strategie dahinter.Wer weise ist,der höre und siehe.

  • Antwort von Unchrist 01.02.2011

    Das was du beschreibst gibt es leider schon seit immer und in allen Kulturen. Es mag ja sein, dass es mal vor Jahrtausenden wichtig war, "eigene" Leute von "fremden" zu unterscheiden, doch leider ist es irgendwie immer noch im Denken der Menschen präsent. Dabei ist es jedoch nicht so, dass die "Deutschen" in Deutschland gegen "Ausländer" wären. Sondern ist es auch so, dass auch Menschen mit Migrationshintergrund, die hier leben Vorurteile gegen andere hier Lebende Ethnien haben. Sei es nun gegen Deutsche oder gegen Menschen mit anderem Migrationshintergrund, als man selbst. Ich selbst bin nicht hier zur Welt gekommen. Und von Seiten der "Ureinwohner" höre ich ebenfalls wie du dieses "jaaaa, aber eigentlich bist du kein RICHTIGER Ausländer mehr". Es sind eben diese Zirkelschlüsse, die einem das Leben einfacher machen.

    Ich glaube, viel kann man da auf kurze Sicht nicht machen. Auf lange Sicht muss man sich bemühen diese Vorurteile aktiv zu beseitigen. Indem man den Menschen ihr unreflektiertes Denken deutlich macht. Sorry für die Rechtschreibfehler :/

  • Antwort von tekirne 01.02.2011

    das kenn ich auch... ich geh selber auf ein gymnasium in die oberstufe und komme aus der türkei.. ich habe viele deutsche freunde, aber trotzdem gibt es diese vielen vorurteile.. wenn meine freundinnen über türken reden dann meist nicht so gute sachen, dann gucken sie mich an und meinen du bist eine außnahme, dich mögen wir.. aber das ist gerade der punkt, fast alle türken, die ich kenne verhalten sich auch so wie meine familie und ich.. sie versuchen auch streit aus dem weg zu gehen und versuchen sich hier anzupassen.. aber die gesellschaft hier konzentriert sich leider nur auf die negativen seiten der migranten, den ein kleiner teil ausmacht... das finde ich auch sehr schade..

  • Antwort von Deeem 01.02.2011

    Versäumnisse gibt es wohl auf beiden Seiten. Zum einen gibt es die Migranten, welche sich nicht integrieren wollen und die Deutschen, welche offenbar größtenteils Angst vor Fremdes haben. Es wundert mich übrigens jedes Mal aufs Neue, dass „die Türken“ ein Synonym für Ausländer geworden sind. Egal ob Albaner oder Araber, Pakistaner oder Tunesier alle „Schwarzköpfe“ sind Türken.

    Abgesehen davon kann ich einerseits gut verstehen warum die Deutschen eine Abneigung gegen Ausländer haben. Es fängt schon in der Schulzeit an. Die „Türken“ schubsen im Rudel die Deutschen herum, weil ihnen beigebracht wird, dass körperliche Stärke und Gewalt positiv sind. Dann noch die Vorurteile mit denen sie aufwachsen, wie: „Alle deutschen Mädchen sind Flittchen, nur die frommen Mädchen aus dem „Heimatdorf“ und Muttern sind sauber. Deutsche sind ungläubige Schweinefleischesser, die es verdienen schlecht behandelt zu werden.“ und, und, und. (Das ist natürlich verallgemeinert, nicht jeder Ausländer denkt derartig!)

    Andererseits tun sich die Deutschen im Umgang mit Ausländern im Allgemeinen schwer. Und das nicht erst seit gestern oder seit 1933. Alles was nicht dem deutschen Standard entspricht ist schlecht, denn Deutsch sein ist das non-plus-Ultra. Das Gedankengut des so genannten Führers kommt nicht von ungefähr und hat immer noch Bestand, obwohl sich gleichdenkende Deutsche selbst nicht als rassistisch bezeichnen würden. Allein schon die Tatsache, dass man nicht als „Türke“ gilt sobald man die Uni besucht und gepflegten Kontakt zu Deutschen hat, ist geradezu erhellend. Es gibt somit den „guten“ Ausländer nicht. Es gibt nur Deutscher oder böser Ausländer. Die Vorurteile die die Deutschen gegenüber den Ausländern haben möchte ich hier gar nicht wiederholen. Wer sich die Antworten auf manche Fragen auf diesem Portal anschaut bekommt einen guten Überblick. (Auch das ist natürlich verallgemeinert, nicht jeder Deutscher denkt so!)

    Die Ausländer versuchen ihre Kultur gar Religion den Deutschen aufzudrücken, die Deutschen behandeln jeden geringschätzig, welcher nicht dem Standard entspricht.

    Warum dieser Groll? Es fehlt auf beiden Seiten der nötige Respekt. Ohne Respekt gibt es kein Verständnis. Ohne Verständnis keine Annäherung.

  • Antwort von barbara34 01.02.2011

    Wo wohnst denn du und was hast du für Freunde und Bekannte?!? Natürlich gibt es Türken und Türken genauso wie Deutsche und Deutsche. Vielleicht bist du aber auch einfach sensibler hinsichtl. des Themas und merkst gar nicht, dass diese Menschen auch über die eigenen Leute so sprechen wie über "Ausländer". Beste Freunde, die dir gegenüber keine Rücksicht üben, sind eigtl. keine bzw. sag ihnen doch, dass dich das stört. Andersrum sehen sie dich gar nicht als "Ausländer", also reden sie ja nur über einen bestimmten "Typ Ausländer".

  • Antwort von heureka47 01.02.2011

    Die Angst ist eine pandemische Volkskrankheit geworden. Sie ist ein wesentliches - wenn nicht sogar das wesentliche - Symptom der "Kollektiven Zivilisations-Neurose / Krankheit der Gesellschaft". So heißt auch mein TIPP hier bei GF zu diesem wichtigen Thema.

    Ich verstehe Angst übrigens auch als Urmutter / Quell aller "negativen" Gefühle / Denkhaltungen und als den "großen Widersacher" der universellen göttlichen Liebe. Die wiederum ist die Urmutter aller positiven Gefühle / konstruktiven Denkhaltungen.

    "Gott, das "Christus-Bewußtsein, ist Liebe".

    Und die Angst ist der "Antichrist".

  • Antwort von BlackRose1710 01.02.2011

    ich persönlich glaube, diese vorurteile stammen immer noch aus der nationalsozialisten-zeit. es ist natürlich schade und vollkommen unbegründet, da "ausländer" dieselben rechte und so haben, wie deutsche. schließlich wohnen sie hier. wenige sehen vielleicht anders aus, aber das ist für mich kein grund, sie nicht zu mögen. ich nehme an, diese vorurteile werden niemals ganz verschwinden, weil der deutsche einfach zu eitel ist und sich für was besseres hält. das einzige was man tun kann ist wohl, sich für ausländer einzusetzen und nicht auf das hören, was andere sagen, oder sie ggf. berichtigen, sofern die zuhören.

  • Antwort von Laudica 01.02.2011

    Ich denke, dass die Deutschen im Grunde nichts "persönlich" meinen, wenn etwas GEGEN Ausländer gesagt wird. Ist doch in jedem anderen Land auch so, dass man sich über die Bewohner anderer Länder mal lustig macht z. B. über die Kultur oder Religionen. Wenn ich bereit bin, als Ausländer in einem Land leben zu wollen, muss ich mir davor überlegen, dass ich auch mal anecken werde und dass ich mich anpassen muss. Nicht jeder ist glücklich darüber, dass soviele fremde Kulturen in Deutschland Einzug halten und die eigene ausstirbt.

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