Frage von FLINDUS,

Warum diese Angst...? Dieser Groll ?

Ich bin hier geboren und aufgewachsen, habe meine Schulbildung und mein Studium in Deutschland absolviert, arbeite in einem großen Unternehmen und habe einen großen Freundes- bzw. Bekanntenkreis in der deutschen Gesellschaft. Ich komme auch gut mit Leuten aus, aber... ich frage mich jedesmal auf das Neueste:.. wird das Thema Ausländer angesprochen sind die Leute erst zurückhaltend und bringen dann ihre Gedanken, Ängste oder Ihren Groll zum Ausdruck. Ich kann mich den teilweise auch unglaublichsten Vorurteilen nicht erwehren, weil dann gleich gesagt wird, ich sei ja gar kein richtiger Ausländer, ich sei deutsch integriert , habe einen deutschen Pass usw. usf. Kaum schreibt einer wie Sarrazin ein Buch, man gibt ihm recht. Ob man den Inhalt des Buches kennt oder nicht, ist zweitrangig oder völlig egal. Da sagt jemand was gegen Ausländer , der muss recht haben. Ich sehe ein, da man nur die hört die da sehr laut sind mit ihren Bedenken und Vorurteilen, die Gemäßigten sieht oder hört man selten. Sogar Freunde, enge Freunde haben teilweise unglaubliche Vorurteile und das Schlimme für mich ist, die kennen gar keine Ausländer . Der einzige Ausländer den die kennen ist der türkische Händler der ihnen einen Apfeltee im Urlaub (berechnender weise..sagen sie) angeboten hat. Stellt man hier eine Frage zum Thema Türkei, sind die Antworten teilweise mehr als rassistisch. Das ist echt schade.

Ein Hinweis zur Frage Support

Liebe/r FLINDUS,

Deine Frage mag interessant sein, jedoch provozieren solche Fragen leider auch immer wieder politisch stark tendenziöse Äußerungen, die hier nicht erwünscht sind. Ich möchte Dich und auch die hier Antwortenden bitten, Rücksicht darauf zu nehmen. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

Bitte schaut diesbezüglich doch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.

Vielen Dank für Euer Verständnis!

Herzliche Grüße,

Mia vom gutefrage.net-Support

20 Antworten Die Frage wurde geschlossen.
Hilfreichste Antwort von LelaEls,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

das problem scheint genau das zu sein, das du ansprichst - viele leute haben gar keinen kontakt zu anderen (ihnen fremden) kulturen.

und leider ist es so, dass ihnen das fremde angst macht. in der schweiz (da lebe ich) ist es typisch, dass schweizer aus ländlichen gegenden mit kleinem ausländeranteil politisch tendentiell sehr viel weiter rechts stehen als die städtische bevölkerung, die tagtäglich im kulturellen austausch steht.

so weit meine antwort, eine lösung für das problem habe ich leider noch nicht (ausser: bessere integration, bzw. wille zum austausch auf beiden seiten).

Kommentar von TgMalik92,

Genau und der nicht vorhandene Kontakt und die Meinung der Ausländer die Deutsche nicht mitbekommen.. wie du schon sagst.. das ist auch ein Problem..

Kommentar von Taflie1961,

Die Deutschen sind sehr auf die "Ausländer" zugegangen. Sie haben hier die Möglichkeit bis in die höchsten Ämter zu gelangen. Wir haben ehemalige Türken, Asiaten und Griechen sogar im Bundestag sitzen. Wer hier hingeht, und die Deutschen als Ausländerfeindlich bezeichnet, vertritt meines Erachtens nur ein Klischee, und will sich selbst mmit der Nummer "mißverstandener" Ausländer Vorteile verschaffen.

Kommentar von FLINDUS,

Taflie1961 das ist so ziemlich das unverschämteste was ich gelesen habe. Unglaublich. da fehlen mir die Worte. Das ist eine bodenlose Frechheit.

Kommentar von varsinbirsin,

Ich wünschte, Du würdest einen Tag als ein Mensch leben, der typ. Ausländisch Aussieht. Danach würde ich gerne mich unterhalten, aber so....hast ja keine Ahnung.

Kommentar von derprediger,

Also Franzosen, Vietnamesen, Afrikaner sehen im allgemeinen auch nicht deutsch aus und reden sogar oft mit Akzent. - Warum haben sie es offenbar trotzdem leichter? - Um diese Frage zu klären muß doch Taflie nicht extra geschminkt und verkleidet werden. - Ich bitte dich Varsinbirsin.

Kommentar von derprediger,

Hat nicht auch die naive Frage Berechtigung: Wie soll man - engeren - Kontakt zu einer fremden Kultur bekommen, welche die Stammkultur selbst aussperrt, diskreditiert wenn es um Familienbande geht? Warum sonst die Importbräute aus Anatolienß Sind deutsche Mädchen nicht gut genug? - Sie, wir alle sind Ungläubige und damit offenbar minderwertig. - Man darf den Spieß also nicht umdrehen.

Kommentar von varsinbirsin,

Wir wollen ISLAM auch für unseren Nachfahren, so einfach ist es. Gibt es keine gemischte EHEN??? Und beschwert ihr euch nicht auch darüber, wenn zu komplkationen kommt??? Es geht eben nicht zusammen. InsALLAH werden wir irgendwann weg sein, für immer. So habt ihr habt eure ruhe und wir unseren.

Antwort von Taflie1961,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nö...das ist nicht schade. Wenn Du Türken, oder türkisch Abstämmige mal erleben möchtest, dann mußt Du nicht in Bayern schauen wo die Welt noch in Ordnung ist, Du mußt dann einfach mal ins Ruhrgebiet, nach Köln oder Berlin. Dort fährst Du einfach mal mit der S-Bahn, und läßt das alles schön auf Dich wirken. Du brauchst Dich auch gar nicht groß mit irgend jemanden unterhalten, nur schauen und hören. Der Groll der hier in Deutschland herrscht, hat eine andere auch sehr feine Ursache. Die meisten Deutschen haben Angst etwas zu sagen, weil man sie ja sonst für einen Nazi halten könnte. Das wollen die Leute aber nicht. Deshalb ist fälschlicherweise über Jahrzehnte geschwiegen worden, was heute zu einer Jugend mit Migrantenhintergrund geführt hat, wo selbst die Eltern dieser Kinder verzweifeln. Wenn wir uns als Ausländer im fremden Land derartig benehmen würden, dann bekämen wir Haue und würden rausfliegen. Hier nichts. Man will ja nicht als Radikal gelten. Dadurch hat man aber keine Grenzen mehr, was wiederum zu einer Radikalisierung der Migranten geführt hat. Erinnere Dich doch einfach mal. Da ist sogar so ein Spinner hingegangen, und wollte mitten in unserer Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, in Köln den Kalifatstaat ausrufen. Hallo...gehts noch. Das ist dann der Boden, auf den Menschen mit Hass und Rechtsradikalismus prima ihre Saat ausstreuen. Die Deutschen selber fühlen sich von der Politik nur allein gelassen. Der Politiker fährt im dicken Mercedes, und die kleinen Leute haben den Spass in der S-Bahn. Hier rächt es sich ganz fatal, dass man in der Vergangenheit nicht auf die Kultur und Gepflogenheit der Deutschen gepocht hat.

Kommentar von xXxulTIMatexXx,

Eine sehr gute Antwort, der man nichts mehr hinzufügen muss :)
DH!

Kommentar von Triage85,

Also ich hab ein noch besseren Ratschlag, wenn du sehen willst wie Türken sind, dann versuchs doch mal in der Türkei. Da gibt es eine Menge von der Sorte.. Selbst wenn es Probleme mit ausländischen Mitbürgern gibt, haben die _ überhaupt nichts _ damit zu tun dass sie Ausländer sind.

Wenn ich Menschen wie dich sehe dann kann ich mir nur noch an den Kopf fassen und Frage mich worauf deine Weltanschaung überhaupt basiert. Bild Zeitung wahrscheinlich. Du bist vielleicht kein Nazi, aber ein Rassist allemal.

Kommentar von derprediger,

Dein Ratschlag an Taflie greift, wie ich meine, nicht so richtig! In der Türkei gibt es die Gruppe "Türken" (für mich auch nur ein Stellvertreterbegriff für alle islamstämmigen Migranten und damit nicht ganz fair) die in Deutschland nicht geliebt sind, fast nicht. Außerdem befinden sie sich dort in ihrem Umfeld, in der Majorität. Sie sind also in ihrem Verhalten nicht reprästentativ für das deutsche Problem. Außerdem sollte man den Begriff Rassist nicht mißbrauchen. Er nützt sich ab und verliert seine Schlagkraft.

Kommentar von FLINDUS,

Taflie1961 3 - 4 mal habe ich einen langen Text geschrieben um dir zu antworten und habe es dann doch gelöscht. Warum? Weil ich nicht glaube das meine Antwort bei dir was bewirken wird. Du erzählst mir was von türken im bus im ruhrgebiet. Repräsentieren die dein Ausländer bzw. Türkenbild? Wenn man nach deiner Methodik verfährt müsste man einfach die Glatzköpfe in Sachsen die rechte Parolen ausrufen, Leute verprügeln und Judenhass schüren als Deutschlandbild nehmen? Mitnichten. So einfach mach ich es mir nicht. Trotzdem danke für deine Antwort.

Kommentar von gamine,

Taflie@ In Bayern, wo die Welt noch in Ordnung ist - selten so gelacht - Ist die Welt in Ordnung, wenn man sich gegen Fremdes, Neues sperrt?

Wenn wir uns als Ausländer im fremden Land derartig benehmen würden, dann bekämen wir Haue und würden rausfliegen - ich habe in Spanien und Frankreich gelebt... Die Deutschen im Ausland - Anpassung? Respekt vor der heimischen Kultur? Vor der Umwelt? - Nein. Allem den deutschen Stempel aufdrücken. Denen zeigen wirs, wie mans richtig macht!

Kommentar von Taflie1961,

An alle die jetzt meine Antwort kommentiert haben. Ich habe das jetzt mal laufen lassen, einfach nur um mal zu schauen was passiert. Un da sind sie wieder die Deppen, die direkt den Rassistenstempel herausholen und fertig. Und da ist ja auch direkt wieder einer, der ganz genau weiss das die Deutschen im Ausland noch viel schlimmer sind. Ich habe mich allerdings gewundert, dass dabei nicht gleich der Ballermann ins Spiel kam. Meine auch ganz bewußt gesetzten Zwischensätze wie: "Selbst die Eltern dieser Kinder verzweifeln" oder: "...die Gefährdung der Rechtsstaatlichkeit und der Demokratie", das wird nicht aufgenommen. Statt dessen reibt man mir lieber die paar hundert Glatzen aus dem Osten unter die Nase. Ganz konstruktiv und intellektuel. ...und warum versteift man sich immer auf die armen Türken. Ich kann mich noch ganz genau an eine Straßenbahnfahrt erinnern wo türkische Jugendlich laut johlend in die Bahn stürmten, und einer von den Jungens die Hände in die Höhe riss und rief: "Wir sind über 3.000.000 Türken hier, wir haben die Macht." Ja hab ich mir so gedacht, macht nix. Aber trotzalledem sind es doch die Türken die sich hier in den Vordergrund schieben. Hat jemand schonmal solch einen Auftritt von einem Asiat oder Südeuropäer gehört...? Ich auf jeden Fall nicht. Schließlich und letztendlich leben diese Menschen hier in unserer Kultur, da braucht man nicht den Deutschen politisch diktieren, oder unterschwellig mit der Brechstange unterjubeln, dass wir uns den "neuen" Gegebenheiten anzupassen haben. Das deutsche Rechts- und Gesellschaftssystem hat wletweit große Anerkennung erfahren, da müssen wir uns nicht wegen einer Quotenregelung umstellen. Ich darf an dieser Stelle auch nochmal unterstreichen und besonders hervorheben, hier gibt es die Religionsfreiheit und die Achtung der Menschenwürde.

Kommentar von varsinbirsin,

So bin jetzt erst recht gespannt, was DIR widerfahren ist Tafile!!! Manno mann, was fürn Hassansammlung. Vorsich, dass Du nicht explodierst, ne! Steckst ja alle in einem Sack hier oder. Es gibt immer und überall gute und weniger gute, auch in Deinem heilen Welt! Setze die Brille "Bin gegen Alles was anders ist" ab uns setze "Neutrales sehen, denken , fühlen" Brille auf bitte, sonst vergiftest Du dich selber noch mit deine Hass.

Kommentar von woodstookfever,

,,So bin jetzt erst recht gespannt, was DIR widerfahren ist Tafile!!!''

ich auch. aber es lässt sich auch aus seinen anderen kommentaren herauslesen was für vorurteile er hat.

Kommentar von Taflie1961,

in mir ist kein Hass, ich sehe nur hin, und nicht weg. :)

Kommentar von varsinbirsin,

Hinsehen kann man so oder so, setze einfach die richtige Brille auf. Was treibt dich dann zu solchen Kommentaren, wenn nicht der Hass??? Ich bitte dich, ihr macht uns fertig, seid hochnäsig, wir euch und sind hochnäsig. Es ist das selbe Spiel. Wenn ihr es tut, tut es uns weh. Wenn wir es tun, tut es euch weh. So einfach ist es. Wir sind alle Menschen, spielen unsere spielchen. Einige sind fair andere nicht.

Kommentar von Taflie1961,

Euch macht keiner fertig. Man löst solche Probleme aber durch Reden. Wenn man nicht redet, und seine Wahrnehmungen verschweigt, dann kann böses wachsen. Das will ich ja gerade verhindern. Warum meinst Du schreibe ich mir hier die Finger wund. Schau, in NRW hat sich schon wieder eine rechtsorientierte Partei gegründet. Sie nennt sich Pro-NRW. Solche Parteien gründen sich nur aus Verzweiflung der Menschen. Wenn man nicht redet, so wie wir hier, lernen die anderen die Argumente und Ängste nicht. Man darf nichts todschweigen. Ich erinnere mich aber jetzt gerade in diesem Moment wieder an einen lieben türkischen Vater der im Rahmen einer Schulpflegschaftssitzung total verzweifelt den Kopf in seinen Händen schüttelte und sagte: "Was sollen wir nur machen, sie lassen sich nichts mehr sagen und machen alles nur kaputt."

Kommentar von Gelehrter,

Jetzt muß ich doch auch mal was dazu sagen.Talfie1961 ich gebe dir 100% recht.Nur es geht noch etwas tiefer.Es geht nicht nur um Türken bzw.Menschen von islamischen Länder,(denn diese sind am allerwenigsten anpassungsfähig)es geht um den Islam.Der verbreitet sich in ganz Europa.Uns wird vorgelogen,Islam bedeutet Friede.Doch wer sich intensiv damit auseinander setzt bzw.sich damit beschäftigt,ist die Angst bei uns berechtigt.Wieviele Moscheen gibt es mittlerweile in Deutschland?Und damit meine ich nicht die Hinterhof-Moscheen von einst.Jetzt sind sie aus ihren Schneckenhäuser herausgetreten.Inzwischen gibt es sogar schon Muezzi,die zum Gebet aufraufen.In ganz Europa kämpft man inzwischen,das in den ver. Länder die Scharia eingeführt wird.(in England ist sie schon eingeführt worden zu mind. teilweise)Deutschland wacht auf,kann ich nur sagen,wir dürfen nicht mehr schweigen.Haben wie immer noch Angst,als Rassist oder Ausländerfeindlichkeit zu gelten? Wir haben hier immer noch Redefreiheit(noch)WAs mir auffällt,wenn man gegen Ausländer schimpft,regen sich nicht viele auf,wehe aber man dagt was gegen die Muslime hier,dann ist der Teufel los.Und das dürfen wir uns nicht mehr länger gefallen lassen.Ich möchte in 5-10 Jahren nicht unter dem Islam leben.Es lebe die Freihei!!!

Antwort von TgMalik92,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Menschen glauben was sie hören, sehen(im TV) und lesen .. Daher kommt die Dummheit .. !

Kommentar von derprediger,

Richtig, die Menschen glauben was sie hören, sehen, lesen und im Alltag erleben. Darauf reagieren sie und das ist keine Dummheit. Das ist normal. - Lies in diesem Zusammenhang bitte die Antwort von Taflie1961 - 01.02.11 - 17:40 Uhr, welche die Probleme erklärt. Das Schlimme ist nur, dass ein Volk ganz natürlich immer nur pauschal reagiert (mangels Unterscheidungsmerkmalen) und damit auch jene Ausländer trifft, die es eigentlich gar nicht meint, wie vermutlich den Fragesteller. Das zu verhindern erfordert allerdings auch eine deutlichere Solidarisierung dieser Ausländergruppe mit der Stammbevölkerung. - Die vermisse ich zumindest in meinem Umfeld.

Kommentar von Tassilofrank,

Richtig, die müssen es ja auch aushalten und nicht die, denen wir diese völlig fehlgeschlagene Einwanderung in die Sozialkassen zu verdanken haben.

Kommentar von Somayyah,

Ihr gebt solch rassistische Kommentare von euch das ist unglaublich!! Wenn ein Land vor einigen Jahrzehnten Türken als "Leiharbeiter" herholt (ja, um zu ARBEITEN), dann muss es nunmal damit rechnen, dass die Leute sich hier wohlfühlen und gerne bleiben würden.

Kommentar von derprediger,

Schlage doch bitte nicht schon wieder mit der "Universalwaffe Rassismus" um dich. Die erklärt nicht das PROBLEM. - Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, dass frühere "Leiharbeiter" hier leben wollen. Sie sollen nur so hier leben wollen, wie dies in wunderbarer Weise mit vielen Nationen dieser Welt gelingt. - Wo liegt der Unterschied, dass es mit "Türken" (Muslimen) nicht so recht klappt! - Kommst du selbst drauf?

Kommentar von TgMalik92,

Ja ! Integration ja, Assimilation nein .. !

Kommentar von derprediger,

TqMalik, du scheinst Teil der Problematik zu sein mit deiner Bemerkung "Assimilation nein" - Wer kategorisch Assimilation ausschließt, als natürliche Folge des Miteinanderlebens, der ist entweder ein nationalistischer Nachschwätzer seines Premiers Erdogan, oder ein Rassist (einmal anders herum!) der hier im Grunde nicht wirklich dazugehören will und sich absondert.

Kommentar von Taflie1961,

Liebe Somayyah, da hast Du etwas tolles festgestellt. Die Menschen fühlten sich hier wohl und wollten bleiben. Das wollten sie auch deshalb, weil es hier besser war als aus dem Herkunftsland. Warum wollen dann aufeinmal die Menschen der dritten und vierten Generation hier die Zustände der Herkunftsländer einführen?

Kommentar von woodstookfever,

DE hat sie als gastarbeiter hergeholt und hat die konsequenzen zu ertragen.

selber schuld.

Kommentar von varsinbirsin,

Liebe Leut, beide Seiten haben sich gewaltig verschätzt. Sie haben den Mensch-Faktor vergessen. Man kann Menschen nicht einfach umpflanzen. Wir sind Muslime, deshalb war es schon falsch, dass wir hierher geholt/geschickt worden sind! Egalllllll wie gutttt wie uns auch anpassen mögen, erst wenn wir christlich werden sollten (ALLH CC hüte uns davor) werden wir für eure Verhältnisse angepasst sein. Aber nicht mal das reicht, auch hinter diesen Asimilierten lacht ihr, macht euch lächerlich über sie, wei schwach sie doch sind usw.... Also ich bin total dagegen, dass solche MENSCHEN-HIN UND HER VERSCHIEBEN jemals stattfindet. Bleibt alle wo ihr seid.

Kommentar von Deeem,

Taflie1961 Frage „…Warum wollen dann aufeinmal die Menschen der dritten und vierten Generation hier die Zustände der Herkunftsländer einführen?...” ist berechtigt. Na? Keine Antworten?

Antwort von Tassilofrank,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Diese Frage ist suggestiv und in sich schon Rassistisch. Warum benennst du nicht worum es dir wirklich geht, wozu diese Verschleierungstechnik, die dann doch zwischen den Zeilen zum tragen kommt. Deutsche sind nicht ausländerfeindlich und auch nicht rassistisch. Im Gegenteil es ist eines der tolerantesten Völker weltweit und so sieht uns auch die Welt. Nicht umsonst wurde es im Weltindex zum vorbildlichsten Land gekürt. Bei dem was du thematisierst geht es nicht um den Ausländer in allgemeinen, sondern um die islamisch türkisch-arabischen Einwanderer. Was ist den dieser Bevölkerungsgruppe alles erlaubt und was wird ihr hier gewährt. Ist es umgekehrt in deren Heimatländer ebenso? Nein natürlich nicht, es ist Christen verboten ihre Kirchen zu renovieren bzw. neue zu bauen. Kein Mensch hier hat was gegen Polen, Italiener, Brasilianer usw. Woran liegt das wohl? Natürlich an der Nichtintegration dieser Volksgruppe, an der Einwanderung in die Sozialkassen, an der Verächtlichmachung der deutschen Kultur, dem Nichteinhalten deutscher Gesetze usw. 70% aller türkisch-arabischen Einwanderer sind in Berlin von Transferleistungen abhängig, siehe Spiegel Artikel und Bundesamt für Statistik. 80% der Gefängnisinsassen in Berlin –Tegel sind Muslime vom Zentralrat der Muslime selbst gesagt und mit der Forderung verknüpft dass es dem Zentralrat erlaubt werden müsse jetzt dort tätig zu werden. Deine Frage spiegelt genau das, warum diese Bevölkerungsgruppe nicht gemocht wird. Wo bleibt denn die Distanzierung von den ganzen Auswüchsen wie Ehrenmorde, Frauenunterdrückung, Deutschenfeindlichkeit an den Schulen, Schwulenjagd usw.?

Mit sehr gutem Beispiel ging ja der Zentralrat der Muslime bei seiner halbherzigen Verurteilung an dem Massaker an christlichen Kopten voran. Er benutzte für seine Entschuldigung eine Sure die abrogiert wurde, also nicht mehr gültig ist. Genau dies ist auch in deiner suggestiven Frage vorhanden.

Es ist immer dasselbe immer sind die anderen die schuldigen und die Rassisten. Reflexion / Selbstreflexion gehört zu den Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens und der menschlichen Entwicklung. In islamischen Gesellschaften fehlen das Verständnis und die Bereitschaft sowohl zur kritischen Reflexion der Religion / Kultur, der man angehört, wie auch zur kritischen Selbstreflexion, zur kritischen Vernunft im Sinne Emanuel Kants. Reflexion ist unabdingbar beim Erwerb von Wissen. Darum auch die Bildungsferne und Integrationsverweigerung die ja nun mal Fakt ist. Diese Probleme mit der muslimischen Einwanderung gibt es ja nicht nur in Deutschland, sondern in allen Ländern wo Muslime eingewandert sind. Also an wem liegt es denn dann, doch ganz bestimmt nicht an den Deutschen. Die Lehre der Abrogation stärkt daher nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart, den orthodoxen Islam und trägt wohl wesentlich mit dazu bei, sich nicht für einen kritischen Umgang mit der eigenen, zeitbedingten Geschichte zu öffnen.

Zum Rassismusvorwurf: Wer Menschen einteilt in Muslime= Menschen mit allen Rechten, Dhimmis= Menschen mit beschränkten Rechten und Kuffar= Menschen mit gar keinen Rechten.

Wer bitte ist hier dann der Rassist?

Kommentar von Tassilofrank,

Wo sind denn die gemäßigten türkisch -arabische Einwanderer die auch mal zu den Missständen Stellung beziehen? Man sieht sie nicht, man hört sie nicht. Menschen wie Seyran Ates und Necla Kelek aber werden fertig gemacht und mit dem Tod bedroht, oder als Antitürken betitelt. Solche Menschen schätze ich und diese sind mir auch sehr willkommen. Das sind genau die Einwanderer die Deutschland braucht.

Kommentar von derprediger,

Um "geliebt" zu werden muß man sich auch liebenswert verhalten. - Dann geht's meistens ganz einfach.

Kommentar von koch234,

Bravo!

Kommentar von woodstookfever,

,,Wo sind denn die gemäßigten türkisch -arabische Einwanderer die auch mal zu den Missständen Stellung beziehen?''

hier hast du einen araber. ich habe sehr viele deutsche freunde die sich mit mir gut verstehen und mit denen ich viel zeit verbringe. aber sobald es auf das thema herkunftsland und religion kommt bin ich ein außenseiter. obwohl ich sehr integriert bin. ich behersche sehr gutes deutsch, gehe aufs gymnasium habe drei geschwister die architektur,medizin und psychologie studieren.

wo ist die fehlende integration bitte?

Kommentar von Tassilofrank,

Warum benennst du jetzt nicht wie du drauf bist und redest. Jeder User muss nur deine Antworten ansehen und weiß Bescheid.

Kommentar von FLINDUS,

Tassilofrank Käse...ehrlich. Völliger nonsens. wenn du meinst mich mundtot machen zu können indem du einfach türken und araber aufgrund des islam pauschal beschuldigen zu können , dann bist du auf dem Holzweg. Lächerlich. Es ist ja mode auf den Islam zu dreschen. Du bist so ahnungslos, wenn du meine Frage als rassistisch einordnest. Und was Kirchen in der Türkei angeht: Auch hier hast du keine Ahnung, es gibt in der Türkei mehr richtige KIRCHEN als in Deutschland richtige Moscheen. Erst schreiben wenn man Ahnung hat.

Antwort von HeinrichVI,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wo sagt Sarrazin etwas gegen Ausländer? Das tut er nicht. Außerdem solltest du das Wort "Rassismus" nicht so leichtfertig benutzen. Oder hat da jemand im Bezug auf die Türkei die "Mongolische Großrasse" beleidigt?

Kommentar von FLINDUS,

Danke das du hier geschrieben hast, genau solche Menschen wie du machen Deutschland ärmer. Dieses Land hat dich nicht verdient.

Kommentar von HeinrichVI,

Könntest du das näher ausführen, vielleicht auch noch etwas sachlicher?

Kommentar von FLINDUS,

Heinrich, du bist ein gutes Beispiel für meine Frage. Ohne auf meine Frage einzugehen versuchst du mich unterschwellig zu beleidigen. Kein Problem, so Leute wie dich kenne ich zuhauf. Du hast Sarrazins Buch nicht gelesen, sonst würdest du das nicht schreiben. Oder wie Sarrazin zu sagen pflegt, du hast es nicht verstanden.

Kommentar von xXxulTIMatexXx,

Wieso machen Leute wie HeinrichVI dieses Land ärmer?
Es ist doch toll, wenn Leute selbst nachdenken und nicht nach dem Prinzip der Drei Affen leben.
Oder wie siehst du das?

Kommentar von TgMalik92,

Warum wurden meine Kommentare gelöscht ???? !!!! :-!!!!!!

Das hier ist keine Demokratie !!!

Kommentar von woodstookfever,

geht ja heiß her hier...

Antwort von Taylorpicker,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du hast vollkommen Recht, aber deine Frage ist hier falsch platziert. Davon abgesehen bin ich nicht der Meinung, daß Sarrazin wirklich eine Mehrheit für seine Thesen in der Bevölkerung findet.

Kommentar von yeninesil,

die frage ist aus welcher bevölkerungsschicht er diese angebliche mehrheit bezieht. das ist jetzt rein hypothetisch, aber ich würde mit dir wetten, dass 40 prozent aller luete, die "ja" sagen zu sarrazins thesen, das buch nie selber gelesen haben, sondern über irgendwelche medien nur vage vorstellungen davon bekommen haben.

Kommentar von Taylorpicker,

Natürlich ist es immer einfach, eine bestimmte Volksgruppe, von der man meistens nicht mehr weiß, als daß sie existiert, für Mißstände im eigenen Land verantwortlich zu machen, anstatt die Politik mal endlich in die Verantwortung zu nehmen. (Das war 1 Satz)

Antwort von xEllax,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo, ich habe wirklich überhaupt nix gegen Ausländer, aber ihren Ruf sind sie selbst schuld. Wenn die in keine Schule aufgenommen werden und 8 mal mehr Bewerbungen abschicken müssen dürfen die sich bei ihren Landsleuten bedanken. Warum sind die Japaner oder die Vietnamesen nicht so "verhasst" und in jeder Firma gern gesehen? Natürlich gibt es sehr sehr viele Türken/Araber die sich benehmen aber leider gibt es auch viele die es nicht tun und sich somit unbeliebt machen.

Antwort von derprediger,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Seit Jahrzehnten lebe ich mit Italienern, Griechen, Jugoslawen, Spaniern, Portugiesen .... zusammen. Man kennt sich, man neckt sich, man freut sich sogar aneinander und heiratet untereinander. - Es gibt keine national bedingten Probleme. - Die einzige Gruppe die eine Ausnahme macht, sind Türken, Libanesen, Nordafrikaner, Einwanderer aus arab. Staaten. und bedingt noch die sogenannten Russlanddeutschen. Letztere sind bekannt dafür, dass sie rauh sind und "gerne zuschlagen". Die Gruppe der islamstämmigen Ausländer ist bekannt dafür, dass sie sich allein schon über die Religion ausgrenzt; Kopftuchtracht, Pluderhosen und Kinnbart bei Männern, dazu Heirat untereinander, Sitten und Gebräuche die in Deutschland nicht geschätzt werden und durch kriminelle Tätlichkeiten in allen Bereichen. - Ist es da ein Wunder, wenn man als "Ausländer einer bestimmten Gruppe" Probleme hat? - Sicher treffen meine Aussagen auch nur auf einen Teil dieser Bevölkerungsschicht zu, aber es ist ja bekannt, dass man mit "etwas zuviel Salz" schon die ganze Suppe ruinieren kann. Dasselbe gilt übertragen auch für eine Ausländergruppe.

Kommentar von gamine,

Naja, die Italienern, Griechen, Jugoslawen, Spaniern, Portugiesen sind schon paar Jahrzehnte länger da - sie hatten dazumal die gleichen Probleme.

Du als Prediger der christlichen Lehre solltest jetzt aber garkein Problem haben, deinen Nächsten zu lieben, ob Türke, Libanese oder was auch immer...

Kommentar von derprediger,

Liebe Gamine, lese ich da richtig? - Du willst mir doch nicht unterschwellig Intoleranz unterstellen? - Nein für mich gelten christliche Wertgrundsätze im Umgang mit allen Menschen. - Die setze ich allerdings auch umgekehrt voraus, sonst reagiere ich gegebenenfalls ganz "allgemeinmenschlich". - Nobody is perfect! Andererseits geht es bei der Frage ja nicht um meiner Befindlichkeit, sondern um eine Problemanalyse. - Dazu auch meine Meinung. Und dein Geschichtsbewußtsein hinkt! - Auch Türken sind schon seit Jahrzehnten im Land, hatten also die gleichen Chancen wie die anderen Nationalitäten. - Die erste und zweite Generation hat sie wohl auch genutzt. Seitdem geht's allerdings rückwärts. Ich frage dich warum?

Kommentar von Taflie1961,

Zähl doch mal die Moscheen in Deutschland die mit Unterstützung von deutschen Steuergeldern subventioniert wurden und gleichsam aus dem Kirchenfonds begünstigt sind. Wie weit sollen wir noch gehen? Herscht hier erst Zufriedenheit bis aus jedem Kirchturm ein Minaret geworden ist?

Kommentar von derprediger,

Genau so stelle ich mir die Zukunftserwartung der türkischen Minderheit vor. Was für ein Glück, dass andere Nationalitäten nicht genau so anspruchsvoll sind. Sonst wären die Kassen noch früher leer. Wer weiß übrigens Bescheid über die einseitige Bevorteilung der türkischen Mitbewohner? - Laut Sozialversicherungsabkommen von 1964 werden seit bald 50 Jahren die Eltern von in Deutschland krankenversicherten türkischen Arbeitnehmern kostenlos mit versorgt, wenn sie nicht selbst in der Türkei arbeiten und versichert sind. Ein Luxus, den deutsche Arbeitnehmer nicht genießen dürfen. - Was können wir eigentlich noch tun um es recht zu machen?

Kommentar von gamine,

Mir ist das sowas von egal, ob um die Ecke eine Kirche steht, oder eine Moschee oder ein Tempel - ihr redet immer vom Staat - ich rede von dir und von mir. Es gibt gastfreundliche Länder auf dieser Erde, weil nicht der Staat, sondern der Mensch dort den Fremden annimmt und versucht, ihn zu verstehen, mit ihm das eilt, was er hat. Deutschland und die Schweiz zählen definitiv nicht zu den gastfreundlichen Ländern.

Kommentar von derprediger,

Wo sind denn diese gastfreundlichen Länder? - Bitte nenne sie! - Dann könnten wir vielleicht gemeinsam dorthin auswandern. Haben diese gastfreundlichen Länder auch die gleichen Sozialstandards, Demokratische Regierungssysteme, Meinungsfreiheit usw.? - Oder bist du nur eine Traumtänzerin?

Kommentar von FLINDUS,

Der beste Witz...Moscheen mit deutschen Steuergeldern... ich lach mit tot. Bitte nur schreiben wenn man sich auskennt.

Antwort von gamine,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich erlebe das auch so. Wenn über Ausländer gewettert wird, sage ich dann oft, der Mustafa oder die Songül sind doch korrekt, höflich, hilfreich, freundlich, mit denen kann man doch leben - jaja, heisst es dann, der schon, die ist ok, aber im Zug, in der Zeitung, im TV... die sind ja alle ... und dann gehts wieder von vorne los

Wo ein Einheimischer einen Fremden persönlich kennen lernt, gibt es Sympathien und Anitipathien, wie überall. Die Vorurteile gegen die ganze Volksgruppe bauen sich aber dadurch nicht ab. Ich meine, dass die Medien dafür verantwortlich sind. Die Leute lassen sich derart berieseln, dass das Hirn einfach abschaltet. Und den kleinsten Vorfall werten sie dann als Bestätigung - türkischer Jugendlicher hat dies und das. Deutscher Jugendlicher hat auch, aber das fällt nicht ins Gewicht.

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Integration kann nur stattfinden, wenn das gegenseitige Kennenlernen stattfindet. Ein Ausländer kann sich nicht alleine integrieren. Er muss vom Gastgeber aufgenommen werden. Ich lade deshalb alle Deutschen ein, sich mit Türken bekannt zu machen.

Was man kennt, ist auch plötzlich nicht mehr fremd. Und was man kennt, macht einem auch keine Angst.

Kommentar von Taflie1961,

Das ist doch absolut meschugge. Seit den 60iger Jahren laden wir die Menschen ein. Sie dürfen hier alles,sogar Moscheen bauen. Wenn sie sich quallifizieren, dann können sie sogar in den Bundestag und Minister oder Bundeskanzler werden. Wie weit soll man nach Deinem Verständnis denn noch gehen? Nach Erhebungen der Schulministerien macht der Islam in Deutschland 3,5% aus, aber die machen hier Theater für 50% Bevölkerungsanteil.

Kommentar von gamine,

Ach, sie dürfen sogar, was für jeden Staatsbürger normal und rechtens ist?

Mein Verständnis geht so weit, dass jeder einzelne sich mal über Grenzen und Nationen hinwegsetzen soll und den Menschen als das betrachten soll, was er ist: ein Mensch.

Ich rede von dir, ganz persönlich, nicht von deinem Staat.

Antwort von Sonnenschnauz,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Deine Frage ist ja vor allem die nach der "Angst", und woher sie kommt. Ich denke, das ist eine sehr richtige Frage. Meine Antwort ist, dass diese Angst in einem mangelnden deutschen Selbstbewusstsein gründet.

Ich lebe in Nordfrankreich und habe jetzt den neuesten Film von Dany Boon gesehen, "Rien à déclarer", - Nichts zu verzollen. (Er spielt auch in "Willkommen bei den Ch'tis")

Es geht eigentlich um das Verhältnis des kleinen Belgien zum großen übermächtigen Frankreich. Ein "typischer" belgischer Zollbeamter spielt die Rolle eines ausgesprochenen Rassisten. - Das wird alles sehr humorvoll und eigentlich auch versöhnlich geschildert. Meine Frage aber ist die nach der Ursache für den Rassismus des "typischen" Belgiers. Ich denke, er fühlt sich unsicher, unterlegen, kann auf die selbstbewusste Art der französischen Nachbarn nur mit einem "Überlegenheitskomplex" reagieren.

Ich denke, die Angst bei vielen Deutschen hat ihre Haupt-Ursache in ihrer Geschichte. Deutschland liegt in der Mitte Europas, hatte immer den Komplex, größer als die Nachbarn sein zu müssen, hat erst seit ein paar Jahrzehnten Frieden mit den Nachbarn, und hat seit 1945 vorgehalten bekommen, dass es eine Menge Fehler gemacht hat. Wir Deutschen leben ja mit der Hypothek einer furchtbaren Geschichte. Diese Hypothek ist zwar zu einem großen Teil abgearbeitet, aber ein Volk hat ein Kollektivgedächtnis, und das ist sehr lang.

Wären wir im guten Sinne selbstbewusster wie andere Völker, ohne irgendwelche Komplexe, müssten wir uns nicht ständig einer "political correctness" unterziehen, könnten wir mit "Fremden" unbefangener umgehen.

Ob wir Deutschen einen Film wie der Nordfranzose Dany Boon mit unserem Nachbarn, sagen wir Polen, drehen könnten, wage ich zu bezweifeln.

Kommentar von derprediger,

Guter Beitrag. - Erklärt nicht alles, aber zumindest einen Teil der Problematik.

Antwort von theturkey68,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

wieso geht es immer um die türken ..??? IN Deutschland gibt es auch noch andere Ausländer .... jeder reden von türken integrieren sich nicht aber keiner weis was integrieren so wirklich ist ... Aba die meisten meine einfach Kultur aufgeben und sich an die Kultur anpassen in Deutschland ... NUR DIE MEDIEN MACHEN DIE DEUTSCHEN SO VERRÜCKT ....

Kommentar von derprediger,

Versuch einer Kurzantwort mein Freund: Es geht immer nur um die Türken, weil es mit anderen Nationalitäten offenbar nicht die Probleme gibt. - Und nicht die Medien machen die Deutschen so verrrückt, sondern das Verhalten zumindest eines Teils deiner Landsleute! - Und das die Deutschen sich darüber ärgern ist verständlich. Schließlich leben sie hier in Deutschland, in ihrer Heimat.

Antwort von yeninesil,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

du hast einfach absolut recht mit dem was du sagts...ich kann nichts hinzufügen.

Antwort von Gelehrter,

Worum geht es denn,um die Türken und allgemeine Ausländer nur?Weit gefehlt.Sieht man mal Chinesen,Japaner,Amerikaner,Engländer und so,die sind anpassungsfähig.Da gibt es so gut wie keine Probleme.Es geht um Ausländer aus islamischen Hintergrund.Und das soll uns Sorge machen.Es geht auch nicht so sehr um fremde Kultur,die ist ja noch zu begrüßen.Es geht um den Islam,der sich inzwischen in ganz Europa ausbreitet.Und das soll uns Sorge machen.In Frankreich und Belgien ist es besonders schlimm.Ganze Viertel haben sie schon unter Kontrolle.Auch die Polizei traut sich nicht hinein.Inzwischen ist es auch schon in Deutschland soweit(siehe Berlin,Köln und Frankfurt,das sind die schlimsten Städten)Es wäre ratsam sich mehr darüber mal Gedanken machen und dsich mal mit dem Islam sich richtig zu beschäftigen.Bei Youtube gibt es genug Filme darüber.Bestes Beispiel ist Piere Vogel.Der den Islam hier vorantreibt.Islam des Friedens ist nicht Islam des Friedens sondern der Unterwerfung**Das sollte man wissen.Hier geht es nicht um Verschwörungstheorien,sondern um nackte Tatsachen.Sagt nicht spätewr,wir hätten euch nicht gewarnt.Keine fremde Religion hier nimmt sich soviel die Freiheit(oder soll man besser sagen Frechheit?)raus ihre Religion so zu verbreiten.Wir werden immer mehr zum Schweigen verurteilt.Ich kann auf die Strasse gehen und laut schreien Buddha ist schei..ße.Keiner würde sich da aufregen und ich müsste nicht um mein Leben bangen.Wehe aber ich rufe laut Muhamed war ein Verbrecher und Vergewaltiger,da müsste ich rennen um mein Leben und das in Deutschland.Warum nimmt sich eine Religion so viel raus? Es ist der Machtanspruch und die islamisierung der ganzen Welt.Deutschland wacht auf!!! Kann ich nur sagen,wer heute in der Demokratie schläft,erwacht Morgen in der DiktaturWer immer noch glaubt es gehe nur um ein paar Türken,bzw. Araber und so,die sich nicht anpassen wollen der irrt gewaltig.Hier steckt eine Strategie dahinter.Wer weise ist,der höre und siehe.

Antwort von Unchrist,

Das was du beschreibst gibt es leider schon seit immer und in allen Kulturen. Es mag ja sein, dass es mal vor Jahrtausenden wichtig war, "eigene" Leute von "fremden" zu unterscheiden, doch leider ist es irgendwie immer noch im Denken der Menschen präsent. Dabei ist es jedoch nicht so, dass die "Deutschen" in Deutschland gegen "Ausländer" wären. Sondern ist es auch so, dass auch Menschen mit Migrationshintergrund, die hier leben Vorurteile gegen andere hier Lebende Ethnien haben. Sei es nun gegen Deutsche oder gegen Menschen mit anderem Migrationshintergrund, als man selbst. Ich selbst bin nicht hier zur Welt gekommen. Und von Seiten der "Ureinwohner" höre ich ebenfalls wie du dieses "jaaaa, aber eigentlich bist du kein RICHTIGER Ausländer mehr". Es sind eben diese Zirkelschlüsse, die einem das Leben einfacher machen.

Ich glaube, viel kann man da auf kurze Sicht nicht machen. Auf lange Sicht muss man sich bemühen diese Vorurteile aktiv zu beseitigen. Indem man den Menschen ihr unreflektiertes Denken deutlich macht. Sorry für die Rechtschreibfehler :/

Antwort von tekirne,

das kenn ich auch... ich geh selber auf ein gymnasium in die oberstufe und komme aus der türkei.. ich habe viele deutsche freunde, aber trotzdem gibt es diese vielen vorurteile.. wenn meine freundinnen über türken reden dann meist nicht so gute sachen, dann gucken sie mich an und meinen du bist eine außnahme, dich mögen wir.. aber das ist gerade der punkt, fast alle türken, die ich kenne verhalten sich auch so wie meine familie und ich.. sie versuchen auch streit aus dem weg zu gehen und versuchen sich hier anzupassen.. aber die gesellschaft hier konzentriert sich leider nur auf die negativen seiten der migranten, den ein kleiner teil ausmacht... das finde ich auch sehr schade..

Antwort von Deeem,

Versäumnisse gibt es wohl auf beiden Seiten. Zum einen gibt es die Migranten, welche sich nicht integrieren wollen und die Deutschen, welche offenbar größtenteils Angst vor Fremdes haben. Es wundert mich übrigens jedes Mal aufs Neue, dass „die Türken“ ein Synonym für Ausländer geworden sind. Egal ob Albaner oder Araber, Pakistaner oder Tunesier alle „Schwarzköpfe“ sind Türken.

Abgesehen davon kann ich einerseits gut verstehen warum die Deutschen eine Abneigung gegen Ausländer haben. Es fängt schon in der Schulzeit an. Die „Türken“ schubsen im Rudel die Deutschen herum, weil ihnen beigebracht wird, dass körperliche Stärke und Gewalt positiv sind. Dann noch die Vorurteile mit denen sie aufwachsen, wie: „Alle deutschen Mädchen sind Flittchen, nur die frommen Mädchen aus dem „Heimatdorf“ und Muttern sind sauber. Deutsche sind ungläubige Schweinefleischesser, die es verdienen schlecht behandelt zu werden.“ und, und, und. (Das ist natürlich verallgemeinert, nicht jeder Ausländer denkt derartig!)

Andererseits tun sich die Deutschen im Umgang mit Ausländern im Allgemeinen schwer. Und das nicht erst seit gestern oder seit 1933. Alles was nicht dem deutschen Standard entspricht ist schlecht, denn Deutsch sein ist das non-plus-Ultra. Das Gedankengut des so genannten Führers kommt nicht von ungefähr und hat immer noch Bestand, obwohl sich gleichdenkende Deutsche selbst nicht als rassistisch bezeichnen würden. Allein schon die Tatsache, dass man nicht als „Türke“ gilt sobald man die Uni besucht und gepflegten Kontakt zu Deutschen hat, ist geradezu erhellend. Es gibt somit den „guten“ Ausländer nicht. Es gibt nur Deutscher oder böser Ausländer. Die Vorurteile die die Deutschen gegenüber den Ausländern haben möchte ich hier gar nicht wiederholen. Wer sich die Antworten auf manche Fragen auf diesem Portal anschaut bekommt einen guten Überblick. (Auch das ist natürlich verallgemeinert, nicht jeder Deutscher denkt so!)

Die Ausländer versuchen ihre Kultur gar Religion den Deutschen aufzudrücken, die Deutschen behandeln jeden geringschätzig, welcher nicht dem Standard entspricht.

Warum dieser Groll? Es fehlt auf beiden Seiten der nötige Respekt. Ohne Respekt gibt es kein Verständnis. Ohne Verständnis keine Annäherung.

Antwort von barbara34,

Wo wohnst denn du und was hast du für Freunde und Bekannte?!? Natürlich gibt es Türken und Türken genauso wie Deutsche und Deutsche. Vielleicht bist du aber auch einfach sensibler hinsichtl. des Themas und merkst gar nicht, dass diese Menschen auch über die eigenen Leute so sprechen wie über "Ausländer". Beste Freunde, die dir gegenüber keine Rücksicht üben, sind eigtl. keine bzw. sag ihnen doch, dass dich das stört. Andersrum sehen sie dich gar nicht als "Ausländer", also reden sie ja nur über einen bestimmten "Typ Ausländer".

Kommentar von FLINDUS,

ich denke nichts das ich sensibler bin, ich weiss auch das das ich hier meine Antwort schwer bekommen werde. Ich mag meine Freunde und will das sie nicht schweigen weil sie mich mögen, wir reden darüber. Wir reden darüber und wir verstehen einander, wir reden nicht abfällig übereinander. Ein paar Zeilen hier reichen nicht um das zu besprechen. Leider.

Antwort von heureka47,

Die Angst ist eine pandemische Volkskrankheit geworden. Sie ist ein wesentliches - wenn nicht sogar das wesentliche - Symptom der "Kollektiven Zivilisations-Neurose / Krankheit der Gesellschaft". So heißt auch mein TIPP hier bei GF zu diesem wichtigen Thema.

Ich verstehe Angst übrigens auch als Urmutter / Quell aller "negativen" Gefühle / Denkhaltungen und als den "großen Widersacher" der universellen göttlichen Liebe. Die wiederum ist die Urmutter aller positiven Gefühle / konstruktiven Denkhaltungen.

"Gott, das "Christus-Bewußtsein, ist Liebe".

Und die Angst ist der "Antichrist".

Kommentar von Unchrist,

Bist du immer noch nicht in Behandlung oder bist du ausgebrochen?

Kommentar von heureka47,

@ Unchrist:

Ich war schon erfolgreich in Behandlung!

Jetzt bist du aber endlich dran!!

Antwort von BlackRose1710,

ich persönlich glaube, diese vorurteile stammen immer noch aus der nationalsozialisten-zeit. es ist natürlich schade und vollkommen unbegründet, da "ausländer" dieselben rechte und so haben, wie deutsche. schließlich wohnen sie hier. wenige sehen vielleicht anders aus, aber das ist für mich kein grund, sie nicht zu mögen. ich nehme an, diese vorurteile werden niemals ganz verschwinden, weil der deutsche einfach zu eitel ist und sich für was besseres hält. das einzige was man tun kann ist wohl, sich für ausländer einzusetzen und nicht auf das hören, was andere sagen, oder sie ggf. berichtigen, sofern die zuhören.

Antwort von Laudica,

Ich denke, dass die Deutschen im Grunde nichts "persönlich" meinen, wenn etwas GEGEN Ausländer gesagt wird. Ist doch in jedem anderen Land auch so, dass man sich über die Bewohner anderer Länder mal lustig macht z. B. über die Kultur oder Religionen. Wenn ich bereit bin, als Ausländer in einem Land leben zu wollen, muss ich mir davor überlegen, dass ich auch mal anecken werde und dass ich mich anpassen muss. Nicht jeder ist glücklich darüber, dass soviele fremde Kulturen in Deutschland Einzug halten und die eigene ausstirbt.

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