Ist es die CDU, die mal wieder das konservative Bild der nicht arbeitenden, christlichen Mutter fördert? Warum ist es immer hier in Deutschland eine Schande, wenn beide Elternteile arbeiten gehen? In vielen anderen Ländern ist das ganz normal, nur der Deutsche hinkt mal wieder hinterher. Warum glauben alle, ihren Kindern etwas schlechtes zu tun, wenn sie die Mama nicht den ganzen Tag um sich haben? Ich denke nur so kann ein Kind sich lösen und selbstständig werde.
Bezogen auf die Frage: Steigen unsere Ansprüche?

Lieber Geschichtsfreak,
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Schöne Grüße
Paula vom gutefrage.net-Support

Es ist doch keine Schande. Nur gestehe auch der Hausfrau zu nur Hausfrau und Mutter zu sein.

1.) Finde ich Verallgemeinerungen (DER Deutsche) ziemlich daneben! 2.) Nach DEINEM "Modell" (jeder sollte eine Akademische Laufbahn einschlagen) würde wohl einiges noch schiefer laufen in unserem Land. Wer sitzt dann "bei Aldi an der Kasse", wer leert die Mülltonnen, usw. ... nur mit Akademikern kämen wir auch nicht weiter! 3.) ICH habe Erzieherin gelernt, war in Kindergärten, Heim, und Krippe sowie als Tagesmutter tätig und habe versucht, den von mir betreuten Kindern Selbständigkeit, soziales Handeln und Emotionale Intelligenz zu vermitteln. Trotzdem (oder gerade deswegen?) war für mich nie eine Frage, dass ich für meine eigenen Kinder 3 Jahre zu Hause bleibe und sie selbst betreue - diese doch so wichtige Aufgabe wollte ich keiner anderen Person überlassen! Mit 3 kam der Große in den Kindergarten und ich ging wieder arbeiten. Zehn Jahre später kam der Kleine - ich blieb wieder zu Hause. Nun ist er fast 4 und ich kann aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr arbeiten gehen. Das finde ich schon schade, denn ich habe meinen Beruf gerne und mit viel Engagement ausgeübt. Andererseits kann ich meine Energie nun auf meine eigenen Kinder verwenden und dafür sorgen, dass diese nicht (wie so viele andere) in die Kriminalität abrutschen, Probleme mit oder wegen Alkohol und Drogen bekommen, ... Zu dem Geld, das mein Mann nach Hause bringt (Kurzarbeit seit Februar!) verdiene ich ein wenig durch einen Online-Shop dazu. Ansonsten betreue ich ein eigenes Forum und versorge den Haushalt. Ich habe also durchaus ein erfülltes Leben!!! Und mit "erfüllt" meine ich jetzt nicht nur, dass ich genügend Arbeit habe, die meinen Tag ausfüllt, sondern dass es mich auch mit Liebe und Dankbarkeit erfüllt, für meine Kinder und meinen Mann da zu sein! Bin ich dafür jetzt in Deinen Augen ein schlechterer Mensch, als wenn ich anstrebe, Managerin vom xy-Konzern zu werden? Dadurch könnte ich mir eine Haushälterin leisten, meine Kinder könnten bis nachmittags im Hort bleiben und wir könnten 2mal im Jahr in Urlaub fahren. Aber bekomme ich dann noch die Sorgen und Nöte meiner Kinder mit, um die ich mich kümmern soll (und will!)? ICH denke, jeder, der solche Fragen stellt und das "konservative" Familienmodell in Frage stellt, sollte sich DARÜBER mal Gedanken machen und gegebenenfalls seine Einstellung dazu überdenken!? Liebe Grüße eine "Vollzeit-Mama und Hausfrau", die sich deswegen weder schämt noch grämt!
"eine "Vollzeit-Mama und Hausfrau", die sich deswegen weder schämt noch grämt!"
Danke für die tolle Formulierung, ich werde sie mir merken!
Lieben Gruß, Maria
Ich hab Abitur gemacht, bin gerade dabei mein Studium abzuschließen, und gehe im September in den schulischen Vorbereitungsdienst.
Trotzdem will ich wenn ich in ein paar Jahren mal Kinder haben sollte zu Hause bleiben, wenigstens bis sie in den Kindergarten gehen, und ich werde meine Kinder erst mit 3 in den Kiga geben!
Bin ich deswegen nicht emanzipiert? Ich freue mich auf meinen Beruf, aber genauso will ich meine Kinder auch aufwachsen sehen und nicht die wichtigsten Grundlagen der Erziehung an ne Kita abgeben - das kann ich selbst.
Und sich zwischen Familie und Arbeit aufzuteilen ist verdammt schwierig, da muss ich mir nur meine Mum ansehen - sie hats toll geschafft, aber es geht an die Substanz.
Und ich bin der Meinung dass gerade die ersten 3 Lebensjahre eine so rasante Entwicklung mit sich bringen, dass ich davon nichts versäumen möchte.
Auch Hausarbeit ist Arbeit, und wenn du meinst "aber dafür gibts keinen Lohn" ja, vielleicht keinen materiellen, aber dafür emotionalen! Wenn ich meine Kinder gut erzogen hab und mein Haus in gutem Zustand erhalten, dann hab ich auch etwas geleistet, und grade im Bezug auf die Kinder, denn die werden später mal auch DEINE Rente bezahlen müssen.
miniwo am 12. Februar 2009 18:12 Super!
Danke für die engagierte Antwort, Du sprichst mir aus dem Herzen!
Leider musste ich (Akademikerin) wieder (für gut 4 Monate) zur Arbeit, als mein Großer erst 1,5 Jahre alt war (er kam dann in die Kinderkrippe) - in dieser Zeit hat er sich von einem lebhaften, lebensfrohen Kind zu einem ängstlich-sensiblen Kind verändert; es gibt kaum etwas, was mich mehr schmerzt!!!
Ich habe jetzt zwei Kinder und arbeite Teilzeit, aber die Arbeit zu Hause und mit den Kinden bedeutet mir wesentlich mehr als der Beruf und ist auch meine ureigene Verantwortung. Im Beruf bin ich ohne Weiteres ersetzbar, als Mutter nicht!
Lieben Gruß, Maria
Anders herum gefragt: warum gilt der Beruf der Mutter so wenig in unserer Gesellschaft? Schließlich gibt es kaum etwas Wichtigeres für unsere Zukunft!
Leider musste ich (Akademikerin) wieder (für gut 4 Monate) zur Arbeit, als mein Großer erst 1,5 Jahre alt war (er kam dann in die Kinderkrippe) - in dieser Zeit hat er sich von einem lebhaften, lebensfrohen Kind zu einem ängstlich-sensiblen Kind verändert; es gibt kaum etwas, was mich mehr schmerzt!!!
Ich habe jetzt zwei Kinder und arbeite Teilzeit, aber die Arbeit zu Hause und mit den Kinden bedeutet mir wesentlich mehr als der Beruf und ist auch meine ureigene Verantwortung. Im Beruf bin ich ohne Weiteres ersetzbar, als Mutter nicht!

Ich sehe das genauso. Ich bin ebenfalls berufstätig und mein Freund auch. Mein Sohn ist fast 9 Jahre alt und Einzelkind. Natürlich versuche ich so viel Zeit wie möglich sinnvoll in mein Kind und die Erziehung zu investieren, aber damit kann ich den Austausch mit gleichaltrigen Kindern nicht ersetzen und das ist in meinen Augen enorm wichtig. Deshalb habe ich kein schlechtes Gewissen wenn mein Sohn bis 16.00 Uhr in der Nachmittagsbetreuung der Schule verbleibt. Er ist dort unter Freunden und kann sich ordentlichen austoben und das haben Kinder nunmal nötig. Es ist in unserer Gesellschaft ja auch nicht mehr möglich Deine Kinder mit ruhigem Gewissen alleine raus zu schicken.
Ich finde nicht, dass das eine Schande ist - jedenfalls nicht für die beiden Arbeitenden.
Eher für andere Adressaten, weil es für viele nötig ist, dass beide arbeiten gehen!
;-)
Gruß wiele

Sorry, du hast nichts verstanden. Schau dir mal die Tagesschau ab und zu an - Deutschland ist das liberalste Land der Welt!
Warum hockt dann jede 2. Mutter zu Hause?
Cinamon83 am 12. Februar 2009 13:14 Bequemlichkeit duck
Wohl wahr
jobo22 am 12. Februar 2009 13:16 Weil die vielleicht der Meinung sind, dass das das Beste ist. Bzw. haben zuhause genug Arbeit!
teppichhai am 12. Februar 2009 13:17 Warum sind die Deutschen die einzigen die sich für die Palästinenser engagieren? Warum sind die Deutschen die einzigen, die die Amis wegen dem Irak-Krieg gedisst haben? Vielleicht sind die Deutschen ja deshalb so erfolgreich und intelligent weil die Familien sich Zeit nehmen für ihre Kinder :)
Ich bin allein erziehende Mutter und musste mehr oder weniger immer Arbeiten. Mein Sohn war eine Zeit lag bei einer lieben Pflegemutter meine Tochter am Anfang bevor mein Sohn kam bei meiner Schwester. Dann waren sie eine Zeit lang beide bei meiner Mutter und im Kindergarten. Ihnen ging es immer gut, egal bei wem sie waren. Doch ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen meinen Kinder gegenüber. Und mir tut es auch Leide das ich nicht immer die Zeit mit ihnen verbringen konnte. Obwohl ich die Zeit die ich mit ihnen hatte, intensiv nutzte. Und das hat nichts mit konservativ zu tun. Ich bin und war immer gerne mit meinen Kindern zusammen, weil ich sie wahnsinnig liebe. Meine Kinder sind jetzt 17 und 15 Jahre alt und ich habe schon heute angst das sie ausziehen und ihr eigenes Leben leben. Übrigens ich bin Grafikern und arbeite seit 10 Jahre freiberuflich um meine Zeit frei einteilen zu können. Ich arbeitet auch viel nachts um am Tag bei meinen Kindern zu sein. Trotzdem musste ich auch oft wochenlang durcharbeiten dann waren meine Kinder bis aufs Wochenende bei meiner Mutter. Das war in der Zeit als sie 5 und 6 Jahre alt waren. Egal wie ich es organisiert habe es war immer anstrengend für mich. Mein Tipp an alle Mütter, nutzt die Zeit sie lange und so viel wie ihr könnt mit euren Kinder, denn wir haben sie nur eine kurze Zeit ganz für uns alleine. Das ist nicht konservativ sondern Liebe zu seine eigenem Kind.

So eng sehe ich das nicht. Wenn Du nämlich den umgekehrten Fall betrachtest: Mutter bleibt zu Hause, Vater arbeitet, dann tritt die Fraktion auf den Plan, die sagt: Diese faule Sch.lampe! Sitzt den ganzen Tag zu Hause und schaut Talkshows, während ihr Mann sich den Buckel krumm schuftet. Fazit: Immer hat igend jemand was zu meckern. Einfach nicht hinhören, und das Leben so einrichten, wie es den eigenen Möglichkeiten und Bedürfnissen entspricht.

Hallo geschichtsfreak,
mindestens ein User ist der Ansicht, dass deine Argumentation schlecht und nicht durchdacht ist.
Liebe Grüße
Dein User - Team
Ich gehe arbeiten und in der Zeit war mein Kind bisher bei meinen Eltern (an 2 Tagen etwa gut 10 Stunden), nun wird es 2 und ist seitdem im Kindergarten und es soll mal so sein, dass es da 6 Stunden bleibt, was es im Moment noch nicht schafft.
Ich fühle mich nicht als Rabenmutter, allerdings sehe ich auch, dass ich meinem Kind im Moment an manchen Tagen viel zumute. Es ist einfach geschafft. ES hat einen Platz in einem Kindergarten für Kinder von 2-6 Jahren. Die Gruppe umfasst 20(!!!!!!) Kinder, es gibt für diese Kinder 2!!!! Erzieherinnen.
Ich habe mein Kind unmittelbar nach der Geburt (Feb 07) in etwa 10 Kindergärten und Kindertagesstätten angemeldet und im Januar 09 mit viiiiel Glück! einen Platz bekommen.
Achso-ich wohne in BaWü, einem doch eher wohlhabenden Bundesland, das trotzdem eine derart schlechte Kindebetreuung anbietet.
All das sollte als Faktoren, warum Mütter zu Hause bleiben, nicht vergessen werden. Viele können einfach nicht anders, weil Kinder leider nich auf sich selbst aufpassen können.
Warum sich um Krippenplätze kümmern, wenn die konservative Regierung eh sagt, alle Mütter sollen daheim bleiben? Ich kritisiere nicht die Mütter, ich kritisiere die konservative Regierung
Dann frag nicht, warum DER DEUTSCHE konservativ denkt!
Frag, warum die Regierung unausgegorene und dämliche Beschlüsse fasst, wenn ihre Familienministerin die Frauen mit Ihrem super Elterngeld die "Rückkehr in den Beruf erleichtern" will und der Rest der Regierung die Frau zu Hause sehen möchte.

Ich bin ein Kind der DDR, da gingen 99,9 % der Frauen arbeiten. Es war eine Seltenheit, eine Mutter zu hause oder gar bei den schulischen Aktionen ihrer Kinder anzutreffen. Es war normal, die Kinderbetreuung war deswegen auch über dem Maße ausgebaut. Heute arbeite ich selber im Kindergarten und für jedes Kind ist es ein Segen, mit Gleichaltrigen zusammen zu sein. Ein geregelter Tagesablauf, viel Spiel, Lernen, Zuwendung und Abwechslung. Dennoch muß keine Mutter traurig sein, denn wie ich immer zu sagen pflege, es kommt bei der Erziehung der Kinder nicht auf Quantität sondern auf Qualität an.

So eng sehe ich das nicht. Wenn Du nämlich den umgekehrten Fall betrachtest: Mutter bleibt zu Hause, Vater arbeitet, dann tritt die Fraktion auf den Plan, die sagt: Diese faule Sch.lampe! Sitzt den ganzen Tag zu Hause und schaut Talkshows, während ihr Mann sich den Buckel krumm schuftet. Fazit: Immer hat igend jemand was zu meckern. Einfach nicht hinhören, und das Leben so einrichten, wie es den eigenen Möglichkeiten und Bedürfnissen entspricht.
Ursula08 am 13. Februar 2009 07:14 Entschuldigung für den Doppelpost, habe vom System eine Fehlermeldung bekommen.

bin gänzlich unkonservativ
teppichhai am 12. Februar 2009 13:19 Offensichtlich bist du nicht der Deutsche :)
holsch am 12. Februar 2009 13:22 ja
Wie kann so jemand glücklich sein?
Wieso nicht??
Warum geht man dnen in die Schule und macht ne Ausbildung? Was, wenn die Kinder, die man, konservativ wie man ist, mit 20 in die Welt gesetzt hat, groß sind? Was hat man dann noch vom Leben? Ich denke kaum, dass jemand aus Spaß Hausfrau ist
man bildet sich, um sich frei zwischen den dadurch entstandenen möglichkeiten entscheiden zu können. es ist kein armutszeugnis, hausfrau und mutter zu sein (siehe 'vorwerk'-werbung). ich wünschte manchmal, ich müßte mich nicht so zwischen arbeit und familie zerreißen!
das ist eine zeitaufwendige und verantwortungsvolle aufgabe?
Für die man keinen Lohn erhält.
in einer funktionierenden partnerschaft stellt sich nicht die frage nach mein und dein! und es gibt auch noch wichtigeres als geld!
Es ist die Aufgabe der Aufgaben in einer Gesellschaft schlecht hin... ...den Nachwuchs zu erziehen usw.
Du meinst bei Aldi an der Kasse sitzen macht glücklich?
Nein, aber ein akademischer Beruf bietet viel Abwechslung. Die meisten könnten mit etwas Aufwand das Abitur schaffen
Nee, nicht wenn du ein Kind hast - da nebenbei noch ein Studium zu schaffen, geht nur wenn die die Eltern richtig Geld haben und dich finanzieren.
akademisch solls auch noch sein? handwerk reicht nicht?
Von mir aus auch Handwerk. Na ich bitte dich, mit 20 muss noch keiner ein Kind in die Welt setzen. Mit 30 ist jede Frau noch fruchtbar, bis dahin ist das Studium abgeschlossen
ich bereue mein kind mit 20 nicht. und ich arbeite übrigens - hätte ich es mit 30 bekommen, würde ich nach deiner rechnung frühestens jetzt (mit 34) ins berufsleben starten. was wäre das denn?
scheinst es nicht erfasst zu haben. darf ich fragen, als was du arbeitest? wird sicher keine hohe position sein, mit kind geht das in diesem land nicht
Klar, Punkt 30 hat man dann den Tarummann gefunden mit dem man eine Familie gründen will und der Arbeitgeber findet das natürlich auch klasse, daß man 1 Jahr Babypause machen will.
nicht mit punkt 30...aber ich sehe das so, ab 30 kann man sich gedanken ums kinder kriegen machen...davor sollte man sein leben genießen. leider sind viele so blöd und lassen sich mit 20 schwängern...krasse meinung, aber ich sehe das so. ich habe etwas gegen die gedankengänge solcher berufsmütter. aber jeder wie er will. ich verstehe solche leute einfach nicht.