Warum denken alle, dass kleingezüchtete Hunderassen Qualzuchten sind?

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11 Antworten

Das denken wir nicht, das ist so.

"Der erste Abschnitt des dt. Tierschutzgesetzes § 1 
regelt gesetzlich aus der Verantwortung des Menschen das Tier als Mitgeschöpf, dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. 

Aus diesem Grund haben fast alle Hundevereine Deutschlands die Zucht mit Tieren unter 2 kg Gewicht in ihren Satzungen untersagt. Die vereinsgebundenen Züchter der Rassen können keine Zuchttauglichkeit dieser Tiere erlangen. Anders der „private Hobbyzüchter“, der diese Vorschriften wohlweislich - und zweckgerichtet - umgeht. Zwerghunden wird ihre an sich schon geringe „Größe“ derzeit zum fatalen Verhängnis.

Eine unglaubliche Fülle so genannter
„Mini – Teacup“ Zwerghunde, besonders der Rasse Chihuahua, (aber auch der dt. Pinscher und weitere Klein – und Kleinstrassen) wird gegenwärtig auf Kosten der Gesundheit und des Lebens der bedauernswerten Tiere regelrecht „produziert“. Den „ Mini – Chihuahua“ als Rasse beispielsweise gibt es überhaupt nicht, wie viele Vermehrer der genannten Rassen des „schnellen Geldes“ wegen den Hundkäufern glauben machen wollen. 

Diese so genannten „Minis bzw. Teacups “ leiden unglaubliche Qualen bei der Geburt ihrer Nachkommen, welche wiederum häufig mit Erbschäden wie Wasserköpfen, offenen Fontanellen, neurologische Ausfällen und Gelenkschäden durch immer wahnwitziger werdende extreme Verzwergungserscheinungen in Folge geboren werden. Horrende Preise –statt einer Schutzgebühr - werden für oft kranke Tiere verlangt, die ein „normales Hundeleben“ aufgrund ihrer Zartheit, Kleinheit, Verletzlichkeit kaum führen können und häufig eine geringere Lebenserwartung, als ihre normalgewichtigen Artgenossen haben. Allein die häufigen Unterzuckerung dieser Mini-Extremzüchtungen sowie die oft nicht vollständig ausgebildeten Organe /Organversagen in diesen Körperchen schaffen diesen Tierchen großes Leid.

Der i.d. Regel gesunde Hund mit 2 - 3 kg Ursprungsgewicht wird mittlerweile bereits als „Riese“ der Rasse gewertet. Das widerspricht allem gesunden Menschenverstand. Verpaarungen mit Tieren, die zwischen 1000 und 1500 gr wiegen, sind immer häufiger zu beobachten. Dies ist etwa das gesunde WELPEN-ABGABE -GEWICHT mit Welpen von 12 -15 Lebenswochen aus korrekten Verpaarungen. Grund: finanzielle Vorteilnahme durch unseriöse Vermehrung des Tieres an sich. 

Die gezielten, bewussten „Mini-Züchtungen“ mit viel zu kleinen Tieren um des finanziellen Gewinnes wegen sind das eigentliche Problem, nicht die Tatsache, dass hin und wieder ein kleiner Welpe aus einer normalgewichtigen Verpaarung fällt."

Quelle: http://www.activism.com/de_DE/petition/petition-gegen-bewusste-und-gezielte-teacup-zuechtung-von-rassehunden-qualzucht/12550

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Kommentar von YarlungTsangpo
28.12.2015, 10:59

Auch nur 2 kg Hündchen sind schon im Qualzuchtgutachten als Qualzucht definiert:

- offene Fontanelle

- Kaiserschnittgeburten

- Sterblichkeit von Mutter und Welpen

- Wasserkopf, nicht geschlossene Fontanelle

- Patellaluxation

- Kopfschädel ohne genügende Verankerung der Augäpfel etc. pp.

Das bedeutet auch "FCI Züchter" kommen der Mode zur Kleinheit entgegen. Sie brauchen halt ein paar Jahre länger. Mode bei Standardzuchten, siehe Cavalier und die neurologischen Probleme die einer Kopfform geschuldet sind.

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Die Sache ist das sich die Organe häufig nicht komplett der Körpergröße anpassen! Da ist der Unterschied zu den größeren Vertretern. 

Zudem warum muss man aus einem eh schon kleinen pudel plötzlich einen TeaCup züchten? Welchen Sinn hat das außer das solche Hunde als Mode Gegenstand enden? Und das gleiche gilt für alle andere Rassen! 

Welche dummen Menschen kommen auf die Idee einen Chihuahua noch kleiner zu züchten? Oder einen spitz? Warum wenn es sie doch schon in handlicher Variante gibt sie aber immer noch lebensfähig sind? Warum muss dann eine extrem kranke Variante her?

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Nimm mal als Beispiel das Pferd. Da ist die mittlere Größe die naturnahe. Die Minishetties sind ebenso mini gezüchtet, wie die Großrassen groß.

Mini-Hunde sind leider häufig sehr klein gezüchtet, also von Menschenhand auf das Niedlichkeitsschema getrimmt. Das geht immer zu Lasten der Gesundheit.

King Cavalier: Zu kleiner Kopf = neurologische Ausfälle = Einschläferungszwang mangels Lebensfähigkeit und zu hohem und nicht behandelbarem Leidensdruck.

Die Liste ist noch viel länger!

Der Mensch ist so pervers, daß er die Gesundheit dem Kaufanreiz opfert. Nicht nur in der Tierzucht, auch gerne, was die menschliche Ernährung betrifft.

Ein weites Feld, auf dem man sich in buchlänge auslassen könnte.


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Weil die Organe kein Platz im Körper haben. 

Aufgrund ihrer geringen Größe haben der Teacup Chihuahua und seine Leidensgenossen mit erheblichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. So ist beispielsweise die Schädeldecke oft nur so dünn wie Papier – oder gar nicht vorhanden. Die Kniescheiben in den dünnen Beinchen springen teilweise bei der kleinsten Bewegung heraus. Diese sogenannte Patellaluxation hindert die armen Tiere daran, sich artgerecht zu verhalten. Kann ein Hund nicht nach Herzenslust umherlaufen, die Gegend erschnüffeln und herumtollen, dann ist das Tierquälerei. Teacup Shih Tzus haben wiederum häufig einen Unterbiss und können nicht richtig fressen. Eine rasche Unterzuckerung, Herzprobleme und eine generell geringe Lebenserwartung kommen oft noch hinzu.

http://www.einfachtierisch.de/hunde/hundekauf/teacup-chihuahua-sind-teacup-hunde-tierquaelerei-id92586/

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Nicht nur zu klein gezüchtete, sondern auch zu groß gezüchtete Hunde oder Hunde mit speziellen Merkmalen in Farbe, Haar, Haarlos, Defermationen oder Funktionsausfällen ( Fortpflanzung, Kaiserschnittgeburten) und Zahnstellungsfehlern, bis komplett fehlenden Zähnen welche ihre Welpen nicht mehr auf natürlichem Weg gebären können. Und vielerlei Erberkrankungen mehr... werden als Qualzucht bezeichnet.

https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Tier/Tierschutz/GutachtenLeitlinien/Qualzucht.pdf?__blob=publicationFile

Bitte lese Dir den Link genauestens durch - hier findest du ganz exakte Erklärungen für jede betroffene Hunderasse.

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Weil die Tiere dafür nicht ausgelegt sind. Ist die Nase zu kurz, kriegen sie schwer Luft, ganz einfach, weil der Platz dafür fehlt. Haben sie zu viele Falten, bilden sich möglicherweise schneller Pilze/Entzündungen in den Falten.

Zu kleine Tiere sind oft nicht mehr dazu in der Lage auf natürlichem Wege Nachwuchs zu bekommen, haben weniger stabile Knochen (für die Rasse) etc.

Zu kurze Beine sorgen für Gelenkprobleme...Die Tiere werden zu etwas herangezüchtet was für ihre Art nicht natürlich ist und demnach kommt der Körper nicht hinterher die damit verbundenen Probleme zu beseitigen.

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Alles wo Zwerg, Mini oder Teacup in der Rasse vermerkt ist, ist auf klein gezüchtet.

Nehmen wir mal den Chihuahua.

Meiner hat normale Zuchtgrösse und eine Lebenserwartung von bis ca 17 Jahre.

Der Teacup ist kein Abbild des grossen und wird 5 bis allerhöchstens 7 Jahre.

Ich mag die Bezeichnung Qualzucht nicht sonderlich gerne, aber es gibt nunmal auch eine gefühlte Grenze für mich. 

Den Minichihuahua finde ich schon sehr grenzwertig.

Ich kenne eine LH-Dame, die nur gesundheitliche Probleme hat. Z.B. früher Zahnverlust, weil die Zähne in dem kleinen Fang nicht genug Platz haben.

Und vor Jahren habe ich eine KH-Dame in Teacup kennengelernt. Proportion Kopf und Körper ging gar nicht und die hatte wirklich Glupschaugen.

Sorry, die super Lütten können kein Hundeleben führen.

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Wenn du damit Tea _Cup Hunde meinst die sind Qualzuchten. Ihre Schädeldecke ist dünn wie Papier. Die Schädelknochen sind noch nicht mal richtig zusammengewachsen. Wenn sie vier Stunden keine Futter bekommen sterben sie an Unterzuckerung  weil die Regulierung des Blutzuckers extrem gestört ist.. Das Gehirn ist für den winzigen Schädel zu groß und teilweise nur durch Haut geschützt.  Das führt zu neurologischen Störungen.  Sie leiden unter Herzerkrankungen. Die Kulleraugen und hohe Stirn sind ein Zeichen für einen Wasserkopf was für die Hunde eine Qual ist. Die Knochen sind so dünn und brüchig daß sie nicht mal wirklich Gassi gehen können weil Knochen und auch Gelenke der Belastung nicht stand halten. sehr oft haben sie auch noch eine Fehlstellung des Kiefers.

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Demnächst wird es Hunde geben die man wie Meerschweinchen im Käfig hält. 

Es ist einfach furchtbar was manche Menschen die sich Züchter nennen diesen bedauernswerten Tiere antun. 😕

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Kommentar von wotan0000
28.12.2015, 09:54

Züchter züchten keine Teacups, das sind die Vermehrer.

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Wenn Tiere extra zu etwas gezüchtet werden müssen, weil sie von Natur aus nicht so sind wie wir es gerne hätten das ist es fast immer eine Qual Zucht.

Wenn die Natur gewollt hätte, das es z.B Mini Malteser oder Mini Chihuahua gibt dann hätte sie diese Rassen von vornherein kleiner gemacht und der Mensch hätte sie nicht extra so züchten müssen. Das sind eher nur Mode Erscheinungen als alles andere...

Bestes Beispiel ist da auch der Mops, der hat eigentlich früher mal eine ganz normale Nase gehabt so wie alle anderen Hunde auch. Der Mensch fand ihn nur mit platter Nase niedlicher. Das Resultat ist das er kaum noch Luft bekommt und oft Operiert werden muss, weil er sonst ersticken würde...

Hunde als Haustiere halten ist ja in Ordnung, aber dann sollte man diese auch so lassen wie sie sind und nicht ändern nur weil es schöner aussieht!

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Kommentar von Georg63
27.12.2015, 23:40

weil sie von Natur aus nicht so sind wie wir es gerne hätten

Alle Haustiere stammen von Wildtieren ab, die vom Menschen zu dem  gezüchtet wurden, was sie sind - Haustiere, die bestimmten Zwecken möglichst optimal angepasst sind.

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Kommentar von brandon
28.12.2015, 00:09

Ich bin zwar auch gegen diese Qualzucht aber glaubst Du die Natur hat gewollt das der Mensch aus dem Wolf einen Hund macht der aussieht wie z.B.ein Dackel, Pudel oder Windhund?

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